Drogen und Nierenkrankheit?

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SkyAndSand
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 03.07.2010
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 31. Jul 2010 10:50    Titel: Drogen und Nierenkrankheit? Antworten mit Zitat

Guten Morgen Smile

Ich hätte mal eine Frage.
Der ein oder andere hat vielleicht mitbekommen Das ich zur Dialyse muss. Und zwar hatt ich vor kurzer zeit ja einen Rückfall... und daraufhin kam mein Arzt zu mir und wollte mit mir über meine Situation reden.
Ja ich erklärte ihm das ich im Hinterkopf mit dem Gedanken spiele ab und zu mal wieder ein wenig Chemie zu nehmen. Nunja... wir führten ein sehr intensives gespräch .. Irgendwann meinte er zu mir ... "Es wäre nicht so schlimm. Es würde meinen Nieren nicht großartig schaden, da mein Blut ja 3 mal in der woche komplett gereinigt wird. Daher könnte ich es mir erlauben das ein oder andere mal in der Woche etwas zu nehmen"

Jetzt mal vorweg.. Ich Spiele mit dem gedanken etwas zu nehmen. Aber das kann ich unter Kontrolle halten bin ja schon eine weile Clean und habe gelernt mit Suchtdruck umzugehen. Kurz gesagt .. Ich könnte mir soviel holen wie ich will... Aber ich möchte einfach nicht mehr!

Nun zu meiner Frage.
Denkt ihr er will mich nur in versuchung locken? oder hat er vielleicht Recht damit? ich meine wenn mir alles weh tut und ich einfach nicht Schlafen kann, hatt er mir Rohypnol verschrieben. Und das ist ja bekanntlich auch nicht gerade ohne. Nehme die Höchstens 4-5 mal im Monat und das seit einem gutem Jahr. War auch beim Blutcheck vor einer weile.. Und es scheint alles in ordnung zu sein.
Könnte das echt möglich sein das die Chemie nicht Aggresiv meine Nieren angreift und das immer beim Blut waschen alles "vernichtet" wird?

Vielleicht weis ja der ein oder andere was?
Will das nämlich nicht mit anderen Ärzten durchkauen, sie stehen zwar unter schweigepflicht aber sobald sie wissen das jemand als Dialyse Patient eine Drogenkarriere hinter sich hat, wird man rücksichtloser behandelt und bei allem ganz nach unten geschoben. Das weiß ich sicher hab ich ja schon Durch machen müssen.

Deswegen wäre es nett wenn einer Erfahrung zu diesem Thema hatt, mir die mitteilt um mir ein wenig auf die Sprünge zu helfen.

Gruß SkyAndSand
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SkyAndSand
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Anmeldungsdatum: 03.07.2010
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 31. Jul 2010 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ouh ich merke gerade man könnte da etwas Falsch verstehen...

Also das ist nicht so gemeint das ihr mir jetzt sagt :"Nein, geht schon inordnung. Du darfst auch mit deiner Krankheit soviel Chemiefressen wie du willst". Um gottes willen so ist das aufkeinenfall gemeint!

Mir geht es darum ob ich bei ihm in guten Händen bin. Ob er wirklich vom Fach ist und mir kein scheiss verklickert. Denn sollte dem nicht so sein wie er es sagt werde ich ihn darauf ansprechen und bestimmt auch sofort den Dialyse Arzt wechseln!

Natürlich war es falsch auch wenn es stimmen sollte, mir davon zu erzählen. Denn es kommt ja so rüber als ob es "Total in ordnung" wäre Drogen zu Konsumieren. Hmm.. schon allein deswegen sollte ich den Arzt wechseln?!

Gruß SkyAndSand

PS: Vielleicht gibt er mir auch n bisschen Stoff damit ich mich zuknallen das wäre doch was Feines Smile "VORSICHTIRONIESCHILDHOCHHEB" Smile
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 31. Jul 2010 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sky,

brutal ausgedrückt könnte man sagen: Deine Nieren sind ja eh schon kaputt, also kann ein bisschen Chemie keinen großen Schaden mehr anrichten. Ich würde trotzdem dringend davon abraten. Stell Dir vor, es ist eine Spenderniere am Start und die Ärzte überlegen, wen sie anrufen sollen. Aufgrund Deiner Jugend hättest Du wohl ganz gute Chancen auf die Niere, wenn aber bekannt ist, dass Du Drogen konsumierst, geben sie das Organ vielleicht doch lieber einem, der eben keine Drogen nimmt, weil das Organ bei einem cleanen Menschen größere Überlebenschancen hat.

Außerdem ist Dein Organismus durch die Dialyse sowieso schon einer Extra-Belastung ausgesetzt. Denk an Deine Leber, an Deine Gefäße. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das wirklich keine Rolle spielen soll...

Wenn der Arzt ansonsten in Ordnung ist, würde ich nicht unbedingt wechseln. Sooo große Auswahl dürfte es ja nicht geben... oder doch? Jedenfalls würde ich mir das Ganze gut überlegen und im Zweifelsfall doch lieber verzichten (und das dann auch so kommunizieren).

Grüße!
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SkyAndSand
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 03.07.2010
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 31. Jul 2010 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Fee

Brutal Ausgedrückt ist immer gut Smile .. naja mehr oder weniger :p

Naja also das mit der Spenderniere is sone sache ... Die einen Ärzte sagen ich würde es überstehn die anderen sagen schon der versuch wäre zwecklos (Ganz brutal ausgedrückt).
Klar ich will ja auch keine Chemie mehr nehmen... ich hatte nunmal diesen Rückfall. Aber mit ein bisschen Disziplin und eigenwillen werd ich mit dem "drang" umgehn können/müssen.

Mit dem Arzt hatte ich noch nie groß Probleme. Er verschreibt mir die passenden Medikamente, und macht mir meinen Dialyse aufenthalt so angenehm wie möglich. Eigentlich kann ich nicht meckern. Also es ist schon eine große Klinik und es würden sich genügend Ärzte in diesem Bereich anbieten. Mir wird auch jedes Jahr ein wechsel angeboten, also sie fragen jedes Jahr nach. Ob ich wechseln will bleibt mir überlassen.

Aber ich finde es ist nicht so ganz passend einene Ex-Abhängigen zu erzählen das er doch Drogen nehmen könnte ohne großen Schaden zunehmen. Ich meine ich erzähl ihm von meinem Suchtdruck und er meint ich müsste mich nicht mit druck rumärgern ich "darf" ja einfach Drogen nehmen... so kam es jedenfalls rüber. Den ich hab zu 75% wegen meiner Krankheit aufgehört und jetzt wird mir gesagt das es alles kein Problem sei. Kommt nur mir das Komisch vor? ich meine heißt du es gut einem Ehemaligem Drogi von sowas zu erzählen?

Und was würdest du mir Raten? soll ich den Arzt behalten oder doch lieber wechseln. Es muss kein Konkreter "So musst dus machen Tip" sein. Aber deine Meinung würde mich auf jedenfall interessieren.

Gruuuuuß SkyAndSand
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 31. Jul 2010 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Im Vaterunser kommt der Satz vor: "... und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen". Insofern finde ich es von dem Arzt schon verantwortungslos, Dir sowas zu erzählen. Ist er noch relativ jung und nimmt vielleicht selbst ab und zu was? Oder schon relativ alt und "abgegessen"? Warum erzählt er Dir so was ... es könnte Mitleid sein nach dem Motto "der arme Kerl hat sowieso nicht viel zu lachen, soll er sich´s ruhig mit Drogen ein bisschen netter machen" oder Zynismus nach dem Motto "wenn er seine Lebenserwartung dadurch verkürzt, spart die Krankenkasse ne Menge Geld".

Wie auch immer - ich würde den Arzt ruhig nochmal fragen, warum er Dir diesen Rat gegeben hat. Ganz sachlich. Und ihn fragen ob ihm klar ist, was er bei Dir damit ausgelöst hat. Auch ein Arzt redet mal gedankenlos daher und er kann von Dir vielleicht was lernen. Ansonsten handle eigenverantwortlich und befrage Dich selbst. Abnehmen kann Dir die Entscheidung niemand.

Dabei fällt mir grad ein: Ging es Dir nicht ziemlich dreckig bei Deinem letzten Rückfall?
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SkyAndSand
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 03.07.2010
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 31. Jul 2010 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Verantwortungslos triffts genau!
Ich mein natürlich redet auch ein Arzt mal ohne wirklich Nachzudenken.. ist ja auch nur ein Mensch. Aber er hatt es nicht drauf beruhen lassen, es wurde immer Intensiver drauf eingegangen...

Er ist 27 ... vielleicht nimmt er auch was .. ich mein alles ist möglich. Es kann auch gut möglich sein das er in mir einen "Gleichgesinnten" sieht, oder er versteht nicht so viel über die Auswirkungen (Entzug etc.) von Drogen und denkt das es für mich ein leichtes Thema sei. Aber mir kam das wirklich so vor wie "Geld sparen wegen zu geringer Lebenserwartung" aber vill. hat er echt nur keine Ahnung wie schwer sowas sein kann.

Hmmm Nunja ich hab mich zwar mit den Drogen von meiner Krankheit abgelenkt.. aber das war der größte fehler meines Leben! Man mag es mir vielleicht nicht glauben aber ich habe "wieder" gelernt zu Lachen, und diesmal muss ich mich nicht zudröhnen damit ich wieder Glücklich bin. Ich kann wieder "Normal:p" denken und meine entscheidungen sind nicht von Drogen beeinflusst. Zu wissen das ich eine Aufgabe hab und zwar meine Tochter Großzuziehen lenkt mich mehr von der Krankheit ab wie es die Drogen je hätten schaffen können. Naja werden wir mal nicht Sentimental :p

Hmm ich denke ein Gespräch sorgt bestimmt für Aufklärung, vielleicht kann ich es ihm ja gut rüber bringen so das er versteht das ich das so garnicht "Toll" fand.
Hmm.. aber ich weiß nicht was ich tun soll wenn er bei dieser "Dröhn dich zu" sache bleibt. Aber das wird sich wohl dann ergeben.

Ja, bei dem Rückfall ging es mir echt ziemlich beschissen. Ich weiß nicht ob es von den Drogen kam, oder weil ich ja Schuppenflächte habe und in der zeit nen Heftigen schub hatte. Da hab ich immer ziemliches Hautbrennen, es könnte also an meinen Schuppenflächte liegen... oder auch nich. Die Schmerzen waren alledings untypisch die kamen beim Runterkommen also könnte es echt von der Chemie kommen. Aber wie soll ich das jetzt noch Herrausfinden?

Dieses verdammte selbst Entscheiden also in manchen situationen is das echt ätzend. Warum kann mir nicht jemand den besten Arzt der Welt schicken und alles wäre ok?

Gruß SkyAndSand
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