panikattaken!

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puppy
Anfänger


Anmeldungsdatum: 02.06.2009
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 11. Sep 2010 10:59    Titel: panikattaken! Antworten mit Zitat

hallo ich hab da schon oft rein geschrieben was mein problem ist!hab ziemlich viel streit gehabt mit meinen mann inm letzter zeit,aber wir haben sich wiede rvertragen!gestern ist mir was ganz schlimmes passiert!hab mein mann geholt von arbeiten und er ist dann aber mit den auto heimgefahren weil ich kopfweh hatte!aufeinmal bekam ich keine luft mehr und wir würde schwindlich und mein körper war gaanz verkrampft!mein mann ist gleich stehn geglieben und so und hat mich wieder zum bewusst sein gebracht!aber ich hab mich nicht beruhigen können wweil ich voll panik hatte weil ich keine luft bekommen hab!wir sind gleich zum hausarzt gefahren und er hat mir eine beruhigungsspritze gegeben,undhat mir psychopax tropfen aufgeschrieben!er meinte das das mal vorkommen kann weil ich zu belastet bin mit den ganzen!zu hause dann hab ich versucht zum schlafen aber ich könnte nicht!hab dann die tropfen genommen und dann hab ich schlafen können!heute in der früh ging es mir wider so schlecht das ich fast keine luft bekommen hab,hab dann wieder die trpfen genommen und es geht mir jetzt so halb wegs gut!hab aber gelesen das man von denen wenn man es längere zeit nimmt abhängig werden kann!ich hoffe das ich die tropfen bald nicht mehr brauche und mir wieder gut geht!hat das wer schon mal gehabt von euch?ich wollt in spital fahren und mich durch scheken lassen,weil ich angst habe das vl irgendwas anders ist!vorrallen wenn ich die tropfen nimm kann ich auch nicht mit den auto fahren und ich hab auch noch einen kleinen sohn mit 20 mon!mein mann ist nur artbeiten und pfuschen bin fast dauernd alleine,was ist wenn mir das mal wieder passiert und es ist keiner da?mach mir so sorgen!lest euch meine anderen beiträge durch dann wisst genau um was es geht bei mir!dake schon mal für die antworten!
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Trini
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 17.06.2009
Beiträge: 1147

BeitragVerfasst am: 11. Sep 2010 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Puppy

erst neulich habe ich mich auch mit diesem thema beschäftig und kann dir sagen das dir nur ein Psychologe weiterhelfen kann.
Denn wenn die erste Panikattacke da ist ist die nächste nicht weit.
Allein die Angst vor der Angst is schon Nervraubend und evtl auslöser für die nächste.
Das mit den Tropfen würde ich wirklich nur in ausnahmesituationen in erwägung ziehen.
Leuchtet es dir nich ein wenn du ein paar Beruhigungs tröppfchen zu dir nimmst das deine Lebensgefahr schwindet?
Es ist einfach nur die Angst die dich in den Momenten Dominiert, denn diese Tropfen sind nur zur Beruhigung nicht um dein Leben zu retten.
Egal was dein Körper für Symptome aufweist, du wirst daran nicht sterben.
Wenn du atemnot oder erstickungsanfälle hast nehme eine tüte und atme dadurch.
Mach einen Termin beim Psychlogen.
Es gibt sogar spezielle Angst Foren in denen du dich mit betroffenen austauschen kannst.
google dich durch

lg
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no chance
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 10.09.2010
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 11. Sep 2010 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Puppy,

diese Syntome weisen meinermeinung nach auf Depressionen zu. Lass dich von einem Facharzt untersuchen, Psychologe oder so. Durch den Stress den du in letzter Zeit gehabt hast, hat sich wahrscheinlich eine nervlich, also eine seelische Höchstanforderung gebildet.

Meine Mutter hatte auch solche Syndrome und war beim Psychologen der ihr bestätigte dass sie unter Depressionen leidet. Sie bekam ganz gute Medikamente und ging regelmässig zu Gesprächen. Heute ist sie wieder wie eine blühende Blume. Sie braucht keine Medikamente mehr ist seelisch stärker geworden usw. Also kann wirklich nur gute Ergebnisse feststellen.

Gib dir einen Ruck und geh zum Doc. Viel Glück Wink
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 11. Sep 2010 15:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo puppy!

Panikattacken sind übel, keine Frage. Ich kenne das. Meine Methode damit umzugehen ist ziemlich brachial: Ich stehe die Situation "einfach" durch. Wieder und wieder. Ohne Medikamente. Ich sage mir: Entweder ich kippe hier gleich um - dann ist es passiert und ich weiß bescheid. ODER aber die Attacke geht von alleine wieder weg. Und weißt Du was? Ich bin nie umgekippt. Ich war zwar schweißgebadet, mir war schwindelig ohne Ende und mein Puls raste, aber ich habe es überstanden. Hätte ich diese Disziplin nicht aufgebracht, wäre ich heute sicher arbeitslos und in Behandlung.

Inzwischen sind die Attacken bei mir sehr selten geworden. Ganz sicher fühlen kann ich mich noch nicht, ich weiß, dass die Panik unerwartet in harmlosen Situationen auftreten kann. Aber ich habe eigentlich keine Angst mehr davor. Es wiederholt sich doch alles und irgendwann wird auch eine Panikattacke langweilig. Immer noch lästig, klar, aber ich weiß, dass sie vorüber geht. Ich muss nur abwarten.

Eine Theorie von mir ist, dass die Panik immer dann auftritt, wenn ich mich in einer Situation oder unter Menschen befinde, auf die ich eigentlich keinen Bock habe oder die mich insgeheim ärgern. Daher versuche ich, meine Einstellung zu der Situation oder dem Menschen zu ändern. Es gibt Unvermeidliches - wie z.B. die Arbeit. Da komme ich nicht raus, es hilft ja nichts. Also versuche ich mich umzupolen und sage mir: ES MACHT SPAß! Ich mache das gerne! Bei Menschen, die mich nerven, hilft nur, den Kontakt so weit einzuschränken, dass es mir dabei noch gut geht. Ansonsten tue ich nur noch, was ich möchte und was mir Spaß macht. Nehme Rücksicht auf mich. Von Gesellschaftlichen "Pflichtübungen" halte ich mich nach Möglichkeit fern.

Für falsch halte ich es, ein Medikament vorbeugend einzunehmen. Als "Ersatz" für wirksame Medizin hab ich mir immer ein Bonbon oder ein Kaugummi in den Mund gesteckt und versucht, mich irgendwie abzulenken.

Grüße!
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no chance
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 10.09.2010
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 11. Sep 2010 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Na ja, solange es ohne Medikamente geht ist es auch keine richtige Krankheit. Alles was man von alleine in den Griff bekommt ist ja super aber was wenn nicht... ? veilchenfee ?
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 11. Sep 2010 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

@ no chance:
Das würde ich nicht sagen, dass es keine richtige Krankheit ist, wenn man sich gegen Medikamente entscheidet. Im Jahr 2006 fing es bei mir an, dass ich zunächst bei meiner Arbeit Schwierigkeiten bekam. Es begann mit Depersonalisierungsgefühlen und endete in üblen Panikattacken, die mich immer in bestimmten Situationen heimsuchten. Das weitete sich dann auf´s Autofahren und andere alltägliche Situationen aus. Dazu kam das volle Hypochonder-Programm.

Hätte ich Medikamente genommen, wäre ich nicht mehr arbeitsfähig gewesen und das wollte ich nicht. Wer ohne Medikamente nicht zurecht kommt soll welche nehmen - keine Frage - doch wie gesagt - meine Arbeit lässt es nicht zu, dass ich z.B. Benzos nehme. Das geht einfach nicht. Bei einer Psychologin war ich, doch wurde mir das nach der schätzungsweise 12. Stunde zu blöd. Also habe ich mich alleine damit rumgeschlagen. Glaub mir, ich konnte teilweise kaum noch Brötchen kaufen gehen und morgens auf dem Weg zur Arbeit dachte ich, ich sterbe. Es war furchtbar.

Ob Sucht oder diese Panikattacken - ich habe meine Probleme immer etwas unkonventionell gelöst. Anscheinend bin ich da eine Ausnahme. Eine gewisse angeborene Sturheit hilft da sicherlich. Jedenfalls bin ich in dieser Zeit nachdenklich geworden und habe gewisse Verhaltensweisen überdacht, die ich früher an den Tag gelegt hatbe. Ich war oft sehr fies zu anderen, schnell in meinem (negativen) Urteil und rücksichtslos gegenüber den Schwächen anderer.

Die Panikattacken haben mich gelehrt, wie fragil die menschliche Psyche ist und dass man nie weiß, in welchen Schwierigkeiten das Gegenüber gerade steckt oder in welchen Schwierigkeiten man selbst in 5 Minuten stecken kann. Ich dachte immer, meine Junkie-Zeit hätte mich so weit abgehärtet, dass mich nichts mehr erschüttern kann. Falsch gedacht. Jedenfalls bemühe ich mich seitdem, anderen gegenüber verständnisvoll, gütig und fair zu sein. Was mir trotzdem nicht immer gelingt. Aber ich arbeite weiter daran und bin dankbar für jeden beschwerdefreien Tag, ob es den Körper oder die Psyche betrifft.
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Trini
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 17.06.2009
Beiträge: 1147

BeitragVerfasst am: 11. Sep 2010 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Veilchenfee

Das ist ja übel was du da schreibst,
wie ist das denn soweit gekommen. Welche Auslöser waren es denn bei dir?
Und wie hast du deine Arbeit noch hinbekommen? Was arbeitest du?
Was war denn bei der Psychologin passiert das du da nich mehr hinwolltest. War es evt die falsche?
Und wie hast du das alles gemeistert trotz dieser Attacken?
Ich stell mir das sehr schwierig vor, denn ich kann mir gut vorstellen das viele, die das erleben sich abkapseln und zu hause einbunkern.
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 11. Sep 2010 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Trini,
der Auslöser für meine Panikattacken war ziemlich banal und etwas merkwürdig. Ein Zahnarzt hat mir eine Lokalbetäubung versehentlich in ein Blutgefäß gespritzt, was eine mittelheftige vorübergehende Kreislaufschwäche auslöste. Von dieser erholte ich mich nur langsam, musste an dem Tag noch arbeiten und es ging mir gar nicht gut.

Ein, zwei Tage danach assistierte ich bei einer wirklich kleinen, harmlosen Operation, bei der etwa 2,5 Tropfen Blut flossen. Reine Routine, ich machte das schon seit ewigen Jahren und bin sozusagen Vollprofi. Jedenfalls bekam ich während dieser OP meinen ersten Schwindelanfall. Ich dachte zunächst, das sei eine einmalige kreislaufbedingte Geschichte gewesen, doch das war leider nicht so.

Es wurde immer schlimmer. Bald geriet ich sogar beim Blut abnehmen in eine Art Trancezustand, der sehr unangenehm und nicht zu steuern war. Bei größeren OPs hatte ich dann massive Panikzustände, von denen ich meinem Chef auch erzählte. Erst versuchte ich, die Situation zu vermeiden, indem ich eine Kollegin bat, die OP zu übernehmen. Doch das ging nicht immer, manchmal war einfach keine Kollegin da und ich musste wohl oder übel an den Tisch. Auf dem Arbeitsweg drohte ich am Steuer des Autos wegzutreten, ich befürchtete, irgendwann bewusstlos zu werden und an einen Brückenpfeiler zu fahren. Mit extrem lauter Musik und Kaugummikauen hielt ich mich mühsam wach.

Die Psychologin ging mir auf die Nerven, weil sie eine Heulsuse war und ich nicht den Eindruck hatte, dass sie mir helfen kann. Mir ist schon klar, dass eine Therapie längerfristig angelegt sein sollte, doch ich konnte bei ihr keine sinnvollen Ansätze erkennen. Außerdem habe ich Therapieen immer schon verachtet, was vielleicht ein Fehler ist. Sie war mir halt von einem Arbeitskollegen empfohlen worden und in meiner Verzweiflung bin ich hingegangen. Doch wirklich HELFEN kann man sich in solchen Dingen immer nur selbst. Das war bisher meine Erfahrung.

So etwas durchzustehen ist extrem anstrengend und ich wünsche es niemandem. Wenn man das Problem allerdings offen kommuniziert, stellt man fest, dass erstaunlich viele Menschen an Panikattacken oder Zwangsstörungen leiden. Es wird nur nicht gerne erzählt, man will ja nicht als Schwächling dastehen.

Für mich hat sich die Frage aber nie gestellt, ob ich kämpfe oder aufgebe und mich daheim verkrieche. Meine Familie hätte ich finanziell nicht belasten können und ich wollte keinesfalls in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Arbeitslos - krank - von Medikamenten geplättet - Hartz 4 - Haus verkaufen - Ruin - Neee, da kämpfe ich lieber.
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Trini
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 17.06.2009
Beiträge: 1147

BeitragVerfasst am: 12. Sep 2010 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Das hört sich ja schlimm an.
Durch solch eine Verletzung wird so ein krasses Panikleben möglich?
Das ist ja beängstigend.
Schwer vorstellbar so zu leben. Ohne Medikamente.

Du hast sicher die falsche Psychologin erwischt, ich bin mir sicher wenn man den richtigen hat hilft es auch.
Da ich mit meiner Tochter immer allein dastand brauchte ich ab und an auch mal jemanden zum reden und raten, also steuerte ich eine Bratungsstelle an. Circa 4 Stellen hatte ich durch da ich auch mal umzog. Die konntest alle vergessen. Seitdem sie in der pupertät ist fliegen regelmässig die fetzen bei uns zu hause und ich suchte erneut eine auf. Bei dieser hatte ich glück und fühle mich total gut aufgehoben.
Ich kann mit dem Psychologen über alle möglichen Dinge reden auch über meinen süchtigen Freund, er war sogar schon mit.
Mir und meiner Tochter hat das super geholfen und ich geh immernoch hin zu ihm.

Ich finds nur krass das diese Panikattacken körperliche Symptome aufweisen. Wenn mein Herz rast und ich keine Luft bekomme wie soll man sich denn da beruhigen? Da ist doch Panik vorprogrammiert.
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 12. Sep 2010 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Trini,

ja, es ist bzw. war schlimm. Doch ich bin ein Mensch und kann meinen Verstand nutzen. Ich weiß (gehe davon aus), dass mein Herz gesund genug ist, um sowas auch mehrmals zu überstehen. Ein hoher Puls oder auch Blutdruck ist sehr unangenehm, sinkt aber irgendwann wieder. So lange muss ich durchhalten. Ich lasse mich von der Panik nicht überrumpeln - ich weiß mittlerweile, womit ich es zu tun habe und kann mich darauf einstellen. Ein Pferd, das in Panik gerät, ist nicht mehr zu kontrollieren und stürmt kopflos davon. Ich nicht.
Zitat:
Wenn mein Herz rast und ich keine Luft bekomme wie soll man sich denn da beruhigen?

Durch Konzentration. Durch Disziplin. Durch das Wissen, dass der Zustand vorübergehend ist. Es ist so, als wenn Du in eine sehr scharfe Chilischote beißt. Der Schmerz ist entsetzlich, die Augen tränen, Du schnappst nach Luft und bist für einige Minuten ganz mit Dir beschäftigt und ansonsten ziemlich hilflos. Doch dann ist der Scheitelpunkt überschritten und es lässt ganz allmählich nach. Bis ein eingenommenes Medikament anfangen würde zu wirken, hätte ich das Schlimmste vielleicht schon überstanden. Naja, o.k., 15 Minuten bis zum Wirkungseintritt - da hätte die Tablette schon noch was zu tun. Aber verstrahlt auf Arbeit - das wäre wie gesagt in meinem Job unmöglich.

Dass man selten beim ersten Anlauf den passenden Psychologen findet, ist wohl normal. Ich hatte aber keine Lust, mich weiter darum zu kümmern, mir war die Zeit zu schade. Außerdem hab ich teilweise die gleichen Bücher gelesen wie ein Psychologe - hab eine diesbezüglich bestens sortierte (geerbte) Bibliothek.

Jedenfalls schön, dass Du den richtigen Ansprechpartner gefunden hast! Mit einem Teenager und einem süchtigen Partner zu leben ist sicher nicht leicht.

Grüße!
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