Dauerhaft clean?

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sunrise1507
Anfänger


Anmeldungsdatum: 28.09.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 28. Sep 2010 16:28    Titel: Dauerhaft clean? Antworten mit Zitat

Hey Leute, nachdem ich den halben Tag damit verbracht habe Beiträge zu lesen, hab ich mich jetzt entschlossen, mich selber anzumelden und auch mal was zu posten.

Zuallererst muss ich sagen, dass es nicht um mich (20) geht sondern um meinen Freund (24) mit dem ich seit knapp zwei Jahren zusammen bin.
Als ich ihn kennengelernt habe, wusste ich nicht, dass er in seiner Vergangenheit mit Drogen Kontakt hatte, sonst wären wir nie zusammengekommen, weil ich einfach immer viel zu viel Angst hatte mit dieser Szene in Berührung zu kommen.
Es fing alles im Oktober 2009 an, als ich feststellte, dass er sich stark veränderte. Er nahm stark an Gewicht ab, war immer schläfrig, wollte nichts mehr unternehmen und hatte auch nicht mehr wirklich Lust mit mir zu schlafen.
Natürlich machte ich mir Gedanken, aber da ich selber nie mit Drogen zu tun hatte, konnte ich die Signale nicht deuten und ich glaube auch, dass ich Angst hatte die Wahrheit zu erfahren und die Situation so gut wie möglich verdrängte.
Mitte Mai dieses Jahr, stellte sich dann heraus, dass mein Freund über Monate schwerst heroinabhängig ( ca. 6g am Tag, schnupfen) war und ich nicht einmal das geringste geahnt hatte.
Als er mir das schlussendlich seine Sucht gestanden hatte, war ich am Boden zerstört und sah mein ganzes Leben in Scherben und war auch total sauer auf mich selber, weil ich so naiv war und ihm einfach blind vertraut habe.
Ich hab mich dann entschlossen ihn beim Entzug zu unterstützen, hab ihm Therapieplätze organisiert, mit Ärzten telefoniert und mich um ihn gekümmert.
Er wollte sich nicht substituieren lassen - mit dem Argument nicht in die nächste Sucht hineinzuschlittern. Die schlimmsten Entzugserscheinungen hat er mit Tabletten (Hydal, Praxiten, Dominal und Catapresan) überstanden. Meinen Vorschlag eine Langzeittherapie zu machen, lehnte er vehement ab, da laut ihm "clean bleiben eine reine Kopfsache ist."
In dieser Zeit habe ich mich selbst komplett aufgegeben, ich habe stark abgenommen (obwohl ich sowieso schon sehr schlank war), habe mein Studium und mein Umfeld vernachlässigt, weil ich 24 Stunden nur noch für ihn da war.
Kaum war dann der schlimmste körperliche Entzug vorbei, fing er damit an sich mehrmals in der Woche zu betrinken, nur noch mit seinen Freunden rumzuhängen und mir zu sagen "er brauche Freiraum."
Wir waren dann einige Wochen getrennt, sind aber schließlich wieder zusammengekommen.
Das eigentlich Problem ist, dass er momentan keine Perspektiven in seinem Leben hat, er hat keine Arbeit, keine Motivation und das einzige was für ihn zählt, ist das Trinken und Gras zu rauchen. Natürlich ist es mir lieber, wenn er trinkt oder raucht, jedoch ist das meinen Augen nichts anderes als eine Art Suchtverlagerung.
Meine Frage an euch ist, wie hoch die Chance für ihn ist, dauerhaft clean zu bleiben (ohne Therapie, ohne Substitution) oder ob es nur wieder eine Frage der Zeit ist, bis er wieder zu Heroin zurückgreift (wobei er sagt, habe keinen Suchtdruck)?!

Danke, dass ihr meinen langen Beitrag gelesen habt,

liebe Grüße, Vanessa
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Jana
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 02.10.2007
Beiträge: 1470

BeitragVerfasst am: 28. Sep 2010 17:52    Titel: Re: Dauerhaft clean? Antworten mit Zitat

sunrise1507 hat Folgendes geschrieben:
Meinen Vorschlag eine Langzeittherapie zu machen, lehnte er vehement ab, da laut ihm "clean bleiben eine reine Kopfsache ist."


Ist es auch. Da hat er recht. Unglaubwürdig klingt es nur aus dem Mund eines Junkys, der dafür zu faul ist.

sunrise1507 hat Folgendes geschrieben:
In dieser Zeit habe ich mich selbst komplett aufgegeben, ich habe stark abgenommen (obwohl ich sowieso schon sehr schlank war), habe mein Studium und mein Umfeld vernachlässigt, weil ich 24 Stunden nur noch für ihn da war.


Der dümmste Fehler. Ich hoffe, du fühlst dich schlecht und wenn du ein gewisses, sich positiv auswirkendes Tief überwunden hast, lernst du - so hoffe ich doch - ihn dafür zu hassen. Meine Fresse. Wenn nicht das, was öffnet einem dann die Augen bzgl. eines Menschen?

sunrise1507 hat Folgendes geschrieben:
Kaum war dann der schlimmste körperliche Entzug vorbei, fing er damit an sich mehrmals in der Woche zu betrinken, nur noch mit seinen Freunden rumzuhängen und mir zu sagen "er brauche Freiraum."


Die oberste Form der Dreistigkeit. Wenn nicht deswegen, weswegen hat ein Mensch dann einen frontalen Schlag direkt ins Gesicht verdient? Ohne Scheiss jetzt.

sunrise1507 hat Folgendes geschrieben:
Wir waren dann einige Wochen getrennt, sind aber schließlich wieder zusammengekommen.


Auch wenn du deinen Beitrag erstaunlich zivilisiert schreibst und sicher nicht gänzlich blöd bist. Dazu sage ich nur: Laughing

sunrise1507 hat Folgendes geschrieben:
Das eigentlich Problem ist, dass er momentan keine Perspektiven in seinem Leben hat, er hat keine Arbeit, keine Motivation und das einzige was für ihn zählt, ist das Trinken und Gras zu rauchen.


Also eine Zecke, ein Sozialschmarotzer, ein Nichtsnutz, ein verabscheuenswürdiger Mensch. Ein Musterbeispiel dafür, wieso man sich zurecht ärgert, wenn man die Abzüge auf dem Gehaltsscheck sieht.

sunrise1507 hat Folgendes geschrieben:
Meine Frage an euch ist, wie hoch die Chance für ihn ist, dauerhaft clean zu bleiben (ohne Therapie, ohne Substitution) oder ob es nur wieder eine Frage der Zeit ist, bis er wieder zu Heroin zurückgreift (wobei er sagt, habe keinen Suchtdruck)?!


Ja, die gibt es. Aber da er es einfach nicht will, bringt das alles nichts. Dieser Mensch verdient sich auch nichts im Leben. Er ist quasi totes Fleisch, Fleisch mit höchstem Verdacht auf Gammel-Gefahr in der Suppe der Gesellschaft. Du kannst nicht verhindern - leider, leider - dass er uns alle eine finanzielle Belastung ist, du kannst aber wohl dein Recht geltend machen, mit Menschen nichts zu tun haben zu wollen.
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hasale
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 16.04.2008
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 29. Sep 2010 00:23    Titel: Antworten mit Zitat

@sunshinedu hast wirklich nix gemerkt?

wie war er denn sonst so?die symptome,die du aufgezählt hast,müssen ja nicht unbedingt auf heroinkonsum hindeuten,,,

würd mich interessieren...
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gema1509
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 14.04.2010
Beiträge: 522

BeitragVerfasst am: 29. Sep 2010 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

hey!
ich bin heroinabhängig, wenn auch zur zeit nur auf methadon. ich habe selbst mehrere ernsthafte beziehungen an die wand gefahren - wegen meiner sucht.
ohne dem glück zweier fremder etwas zu wollen - eher im gegenteil: lass ihn gehen!
lieber früher als später! tu dir selbst den gefallen. du wirst ihn nicht clean bekommen - er hat ja bereits ne geliebte - geliebte nr 1 - heroin! is halt so. und so lang das so ist, bist du die 2. wahl. der lückenfüller. fühlt sich nicht gut an, oder?!
beziehung mit einem aktiven junk - ist nix, wird nix, sorry!
andere mütter blabla!
greetz
g.
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polytox30
Anfänger


Anmeldungsdatum: 06.10.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 6. Okt 2010 11:38    Titel: Lebenslang druff Antworten mit Zitat

Meiner Meinung nach ist man nachdem man einmal an Opiaten geschnuppert hat, lebenslang süchtig danach, weil man immer wieder sich zurück erinnert wie schön es doch war all seine Probleme zu vergessen und sozusagen auf Knopfdruck totale Glückseligkeit zu empfinden.

Nur leider hält dieser Zustand nicht lange an und man benötigt immer Drogen, um nicht entzügig zu werden und den Tag halbwegs zu überstehen. Insbesondere wenn man - wie ich - eine 2-jährige Beziehung und einen Vollzeitbürojob hat, ist es nicht einfach alles unter einen Hut zu kriegen und seine Sucht ständig zu verheimlichen.

Ich war z.B. Mo. so müde und fertig, dass ich alle halbe Stunde eingenickt bin und teilweise sogar mit dem Kopf auf dem Schreibtisch aufgeschlagen bin, was meinen Kollegen auch schon negativ aufgefallen ist.
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hasale
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 16.04.2008
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 6. Okt 2010 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

@politox : aber wie kannst du das verheimlichen?

muss ja ein wahnsinn sein ( mein freund war früher auch drogensüchtig und ich frage mich ob er nicht noch was nimmt)

wie kann ich das feststellen?

gib mir ein paar tipps..wie du das machst,mach mir echt sorgen..hmmm..
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polytox30
Anfänger


Anmeldungsdatum: 06.10.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 7. Okt 2010 08:17    Titel: Antworten mit Zitat

@hasale:
es ist auch verdammt schwer ständig zu schauspielern und sich immer wieder neue Geschichten einfallen zu lassen, nur damit mein Arbeitgeber und meine Familie, die denken und hoffen, dass ich endlich nix mehr damit zu tun habe, nichts merken.

Manchmal denke ich, dass ich es auf Dauer nicht mehr aushalte und i-wann zusammenbreche unter der Doppelbelastung des täglichen Lebens. Keine Ahnung, ob dein Freund damit nichts mehr zu tun hat.

Anzeichen für Opiatsucht sind z.B. stecknadelkopfgroße Pupillen, chronischer Geldmangel, Entzugssymptome wie Übelkeit, innere Unruhe, Schlafstörungen, Gereizheit/Aggressivität usw.

Schwer zu sagen, ob dein Freund noch drauf ist...

polytox 30
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mikel
Anfänger


Anmeldungsdatum: 07.10.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 7. Okt 2010 13:47    Titel: clean ?! Antworten mit Zitat

Hallo Vanessa,
habe dein "Bericht "mal so überflogen und deine Problematik!
Tja,ist so ne Geschichte mit dem clean werden und bleiben.
Im gegensatz zu dir und deinem Freund bin ich echt schon ein alter Sack mit reichlich (Lebens)Erfahrung was so "Drogen" angeht,jaja echt wahr! Wink
Ich bin seit 1976 drogenabhänig (Opiate) und es gibt keine Droge auf dem Planet die ich nicht ausprobiert habe,bin aber immer wieder bei Opiaten wie Heroin ,Morphin ect. hängengeblieben.Habe in meinem Leben unzählige Entzüge Krankenhausaufenthalte und einige Therapien versucht Habe sogar mal 8 Monate bei Day-Top in Bayern ausgehalten.Sagt dir jetzt warscheinlich nichts,aber die älteren Junkies hier im Forum kennen diese Therapieeinrichtung bestimmt noch?!Weiß garnicht ob die es noch gibt?
Habe leider auch einige Jahre Knast wegen meiner Drogensucht hinter mir-nicht so angenehm!
Ich wollte dir auch nur eben kurz erwähnen ,das ich bei Gott weiß ,wovon ich hier spreche und dein Bericht über dein Freund mir sehr sehr bekannt vorkommt,nämlich aus der
Anfangszeit meiner Drogenkarriere
Ich kenne keinen von meinen Freunden und reichlich Bekannten die damals mit mir angefangen haben Drugs zu konsumieren,die clean geworden sind.Viele sind gestorben an ihren Konsum oder gestorben an Aids,Leberschäden wie Zerose ect. .Oder aber ihre Sucht hat sich verlagert wie Alk oder Pillen usw.
Als ich vor ca. 12 Jahren aus dem Knast kam ,bin ich kurzr Zeit später ins Methadon programmm gegangen und nehme heute noch täglich 10mg Metha (von Anfangs 120mg)
Ohne meine Freundin die ich auch vor 12 Jahren kennengelernt habe,hätte ich es niemals geschafft ein halbwegs "normales " Leben zu führen.Meine Freundin hat mit Drogen nie etwas am Hut gehabt!Ab und an habe ich auch mal Beikonsum (Oxycodon),aber zum Glück hat sie es noch nicht mitbekommen,weil ich es auch nicht übertreibe!
Lange Rede kurzer Sinn;
Du mußt dir darüber im klaren sein das dein Freund nie ganz clean sein wird und es liegt an dir ob du diesen Weg mit ihm gehen willst.

Halte die Ohren steif,

Mike Wink
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hasale
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 16.04.2008
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 7. Okt 2010 15:37    Titel: Antworten mit Zitat

Schwer zu sagen, ob dein Freund noch drauf ist...

polytox 30[/quote]

erstmal danke Smile

@politox :ja er knirscht ur oft mit den zähnen..ka ob das ein anzeichen ist Sad(

ja schwer zu sagen..ich denke,wenns wer verheimlichen will dann schafft ers..allerdings sind wir seit 4 jahren zusammen,.,denkst du das es jmd so lange verheimlichen kann?!

naja vielleicht schau ich nicht genau hin...weiß nicht
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polytox30
Anfänger


Anmeldungsdatum: 06.10.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 7. Okt 2010 19:44    Titel: Sorgen um Freund:cry: Antworten mit Zitat

@hasale:
Zähneknirschen deutet entweder auf starke innere Anspannung und Unruhe oder auf Speedkonsum (Amphetamine = Aufputschmittel) in den letzten Stunden hin. Knirscht dein Freund nur manchmal oder eher regelmäßig bzw. oft?

Die meisten Süchtigen sind hervorragende Schauspieler - daher kann man es nicht ausschließen, dass er es schafft seinen (evetuellen) Drogenkonsum auch über einen Zeitraum von 4 Jahren vor dir zu verheimlichen.

poloytox30

P.S. Wenn du weitere Fragen hast, stehe ich dir gene mit Rat zur Verfügung. Wie alt seid ihr eigentlich? Wie lange war er voll drauf (auf Opiaten)?
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polytox30
Anfänger


Anmeldungsdatum: 06.10.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 7. Okt 2010 19:49    Titel: Geldmangel? Antworten mit Zitat

Was meistens auf eine Opiatsucht hindeutet ist, dass man als Süchtiger fast nie Geld hat, da man locker 50-80€ am Tag dafür ausgeben kann.

Wenn dein Freund Geld bekommt, kann er es sich dann gut einteilen oder gibt er es dann sofort wieder aus? Arbeitet er? Wenn ja, Vollzeit oder Nebenjob?

polytox30 Wink
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hasale
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 16.04.2008
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 7. Okt 2010 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

@politox: er arbeitet vollzeit..hab keine einsicht auf sein konto..und er sit die meiste zeit des tages arbeiten..und am we bin ich arbeiten.,,das heißt wir sehen uns nicht unbedingt viel..

ab und zu nachdem er unterwegs war..ich hasse das ...dass ich das nicht weiß-...

jeden tag denk ich dran:nimmt er war und ich merks einfach nicht?

ps: er war 5 jahre abhängig(va h/K iv) und ist seit 7 jahren "clean"...
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Trini
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 17.06.2009
Beiträge: 1140

BeitragVerfasst am: 7. Okt 2010 23:30    Titel: Antworten mit Zitat

@hasale

das mit dem ich weiß nich ob ja oder nein geht mir auch manchmal so.
Es ist manchmal ne komische Sache ja.

Mein Freund war 15 jahre auf H. Seid einem jahr ist er in Substi.
Wir hatten nätürlich schon einige gespräche über alles mögliche was seine Vergangenheit anging.
Dann erzählte er mir auch das er seine Sucht immer verheimlichte in seinen vorherigen Beziehungen über Jahre.
Ich war geschockt und mir viel alles aus dem Gesicht. Ich konnte das gar nicht glauben.
Einerseits so zu lügen und andererseits nichts mitzubekommen all die jahre.
Ich bin eigendlich immernoch schockiert.
Aber was sollen wir machen. Jeden Tag ein Test aus der Apo?
Neee

Es ist schwer wenn man erstmal einen Verdacht hat. Und dann nicht im Kontrollwahn enden will. Hast du ihn schonmal darauf angesprochen?
Ich frage mich auch so ab und zu ob er auch ab und an mal Beikonsum hat.
Ich glaube aber wenn es so wäre würde ich keine ehrliche Antwort bekommen.
Solang es alles supi ist mit der Beziehung und dem drumherum lass ich es eben so wie es ist und will keine schlafenden Hunde wecken.
Wenn du allerdings ein großes Problem damit hast spreche ihn darauf an und sage ihm doch wie du dich fühlst.
Redet ihr eigendlich auch mal über die Sucht?
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hasale
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 16.04.2008
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 7. Okt 2010 23:48    Titel: Antworten mit Zitat

ja wir reden schon darüber,wie es früher war usw.

aber wenn ihn dann frage,ob er was genommen hat,streitet er es ab Rolling Eyes

ich will ihm ja nichts unterstellen..so ein dreck,dass anscheinend menschen in langjährigen beziehungen nicht offen damit umgehen können..

hab früher mal eine zeit lang benzos und schmerzmittel missbraucht und er wusste davon bescheid.,,,verheimlciehn bringt nichts,denn wenn dann die wahrheit rauskommt,wirds umso schlimmer Sad
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Cappu
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 16.01.2009
Beiträge: 483

BeitragVerfasst am: 7. Okt 2010 23:57    Titel: Antworten mit Zitat

gema1509 hat Folgendes geschrieben:
hey!
ich bin heroinabhängig, wenn auch zur zeit nur auf methadon. ich habe selbst mehrere ernsthafte beziehungen an die wand gefahren - wegen meiner sucht.
ohne dem glück zweier fremder etwas zu wollen - eher im gegenteil: lass ihn gehen!
lieber früher als später! tu dir selbst den gefallen. du wirst ihn nicht clean bekommen - er hat ja bereits ne geliebte - geliebte nr 1 - heroin! is halt so. und so lang das so ist, bist du die 2. wahl. der lückenfüller. fühlt sich nicht gut an, oder?!
beziehung mit einem aktiven junk - ist nix, wird nix, sorry!
andere mütter blabla!
greetz
g.


Das hat es so ziemlich auf den Punkt gebracht von jemandem, der es nun wirklich wissen muss, und wäre diese Einstellung etwas mehr verbreitet müsste ich mir nicht jeden Tag die selbe Story mit wechselnden Drogen und Namen anhören.

Applaus für dieses Statement.
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