wer lebt noch mit einem süchtigen partner zusammen?

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goldika
Anfänger


Anmeldungsdatum: 02.11.2010
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 3. Nov 2010 13:08    Titel: wer lebt noch mit einem süchtigen partner zusammen? Antworten mit Zitat

hallo Smile

ich habe mich gestern abend scon bei "neu hier"etwas zu meiner geschichte geschrieben...
möchte gern wissen wer noch mit einem abhängigen partner zusammenlebt?welche efahrungen habt ihr gemacht?ih weiß grad einfach nicht mehr weiter aber aufgeben kommt für mih nicht infrage...kennt ihr das auch?lügen(aus scham oder schutz),alles verstecken müssen,ständiges einschlafen usw...ich weiß das es zzt extrem schwer ist für ihn er sagt es mir auch...

na antwortet mir einfach wenn ihr wollt,lg goldi
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ToxicLife
Anfänger


Anmeldungsdatum: 23.10.2010
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 3. Nov 2010 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Goldika

meine NochEheFrau war bzw ist süchtig. Sie ist süchtig nach WoW (Mediensucht?!), kaufsüchtig und Medikamentensüchtig (Tilidin). Mit letzterem hat sie mich angesteckt und ich hänge mittlerweile selbst an grossen Mengen Tramadol.
Ich habe sehr lange gebraucht um diese Beziehung zu beenden, hatte immer Verständnis für sie und sie fast bis zum letzten Tag geliebt... Durch die Medikamente waren wir oft zusammen verdammt gut drauf und vergassen alle Sorgen um uns herum. Aber jedesmal wenn ich runter war wurden mir klar, dass ich ihr nicht helfen kann solange sie sich nicht helfen lassen will. Die Kaufsucht hatte ich unter Kontrolle in dem ich ihr jegliche Finanzen abnahm und ihr nur noch das nötigste an Geld zur Verfügung stellte. Ich hielt sie was das Geld betraf wie ein kleines Kind und kam mir oft schlecht dabei vor. Da ich mich auch um ihre Schulden kümmerte und versuchte alles wieder gerade zu biegen, hatte ich immer wieder Hoffnung, dass ich unsere Beziehung retten könnte.
Aber leider konnte ich nichts gegen ihre Spielsucht und erst recht nichts gegen die Medikamentensucht tun. Gegen letzteres wollte ich ja auch selbst nichts tun...
Vor etwa einem Jahr war ich schon bereit zu einer Trennung, wollte ihr aber eine Chance lassen. Nur leider hat sie den Ernst der Lage nie erkannt und diese Chance nicht genutzt, oder ich war nicht stark genug...

Ich denke solange der Partner sich nicht helfen lassen will, hat man leider keine Chance ihm zu helfen. Respekt wenn Du die Kraft haben willst für ihn da zu sein, ich will Dir den Mut nicht nehmen und wünsche Euch dass ihr das gemeinsam durchstehen könnt. Viel Reden und das Umsetzten der gemeinsam gefassten Gedanken und Ideen wird Euch weiterhelfen...

Greetz Toxic
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goldika
Anfänger


Anmeldungsdatum: 02.11.2010
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 3. Nov 2010 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

hallo toxic!

danke für deine antwort.mein freund ist seit jahren heroinabhängig,dazu kommt noch kokain und benzos...er versucht von dem einen wegzukommen und nimmt dann aber mehr von dem anderen...zzt warten wir auf einen entgiftungsplatz also er zeigt schon das er clean werden möchte.natürlich reden wir viel und leider rutschen mir auch immer mal wieder vorwürfe raus...ich weiß das es gift ist einen suchtkranken unter druck zu setzten aber wenn ich dann merke das er mich,mal wider,angelogen hat kommen die diskussionen ,die natürlich nichts bringen.finanziell halte ich das geld zusammen ,denn wenn er ans konto könnte wäre alles weg,denke ich...mir stinkts natürlich auch meinem erwachsenem freund das geld einzuteilen aber anders gehts zzt nicht.ich denke das er sowieso noch nebenbei irgendeinen blödsinn macht um an geld zu kommen.merke es daran das er sehr viel unterwegs ist.morgens sein metha abholen und kommt erst nachmittags zurück.so genau weiß ichs nicht da ich berufstätig bin und ich habe mir abgewöhnt ihn zu kontrollieren weil es alles nur noch schlimmer macht.ich versuche ihm zu helfen wie ich kann...habe ihm aber schon gesagt das auch meine kräfte irgendwann am ende sind...tja,wenn die liebe nicht wäre...so muss jetzt zur arbeit.ich schaue heut abend wieder rein,lg goldi
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zippora
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 16.11.2010
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 16. Nov 2010 06:03    Titel: Ich war mit einem Polytoxikomanen verheiratet. Antworten mit Zitat

Heroin,Benzo's,Haschisch,oder zur Not harten Alkohol.

2 Kinder noch mit ihm gehabt .Dann kam er stundenlang nicht heim,kein Anruf,Panik,fast wöchentl.Hausdurchsuchungen,ich selbst (immer völlig drogenfrei) nebenbei 2 kleine Kinder etc.

Klar,auch zuhause konnte er sich kaum wachhalten und wäre durch seine Zigarette und ohne mich garantiert schon x Malk verbrannt.

Koks war außerdem noch eine Ersatzdroge. Einmal hatte er eine
Koksüberdosis oder wie das im Fachjargon heißt. Er war ruhelos zuhause angekommen (im Auto),wie er das schaffte,weiß ich nicht.

Er wollte irgendwann nochmal weg,stieg mit den Füßen voraus in seine Hemdsärmel usw.Er erkannte mich nicht mehr,öffnete Schranktüren und begrüßte oder streichelte imaginäre Tiere darin. An der Garderobe griff er nach Jackenärmeln und schüttelte auch die. Begrüßte und redete mit Leuten.

Wie ein Tiger ruhelos,anstatt ,wie gewohnt,völlig faul dazusitzen. Irgendwann kam er dann an dem Abend aus der Küche mit einem Brotmesser und meinte,dass dieses Messer sehr stumpf sei. Mein Mann war ein ganzes Stück größer als ich Wicht.

Ängstlich stammelte ich noch,dass ich es ganz sicher am nä.Tag schleifen lassen würde.
Was tun?`
Kids schliefen,ich wollte die auch nicht bei dem Irren lassen. Ich rief dann unseren Doc an , schilderte alles,und bat ihn zu kommen,meinem Mann etwas Sedierendes zu geben,da ich endlich auch schlafen wollte.

Der Doc meinte dann nur,dass er ihm wohl nicht noch mehr Drogen geben könne,da er nicht 'mal wüsste (ich auch nicht) was genau mein Mann schon intus habe.

Mein Mann müsse dann zur Beobachtung in die Klinik. Außerdem müsse er das noch selbst entscheiden und ob ich glauben würde,dass mein Mann sich dazu noch in der Nacht entscheiden würde.

Nein,natürlich war das nicht zu erwarten,aber ich hatte ja keine Ahnung,sondern nur Panik.
So ging ich halt schlafen und am nä.Morgen schrie er völlig verkrampft (echt ,der Mann war ein Knoten,sein Kiefer hing irgendwo ) nach mir.

Der Doc kam dann und verpasste ihm eine erlösende Injektion,die sofort den Krampf lockerte.

Einige Tage danach noch hatte er aber immer wieder geistige Aussetzer. Fragte,warum nun der oder jener kein Sauerstoffgerät um hätte,obwohl das dann nur in dem Fall Cary Grant und Audrey Hephurn im Auto waren,die wir in einem schwarz-weiß-Schinken sahen.
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ulla79
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 17.03.2009
Beiträge: 908

BeitragVerfasst am: 16. Nov 2010 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

@zippora:

das hört sich ja schrecklich an, aber leider nicht unbekannt.
Wie lange geht das denn schon?
Ich habe selber auch keinerlei Erfahrung mit Drogen. Aber kann es sein, dass diese Aussetzer vom kiffen kommen? Angeblich soll das ja fürs Gehirn schädlich sein!
Und so hart es klingt, manchmal habe ich das Gefühl, er kann nicht mehr richtig denken und verhält sich wie ein kleines Kind.
Hast du ihn schon mal darauf angesprochen, dass sich was ändern muss. Oder hat es auch keinen Sinn?
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liebeseineslebens
Anfänger


Anmeldungsdatum: 16.11.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 16. Nov 2010 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

ich ahbe meine geschichte auch hier erzählt es ähnelt deiner . ich kenne das...die hoffnung stirbt zu letzt.aber auch bei mir versichert er , er will nie wieder was nehmen denn er hätte durch mich leben und lieben gelernt
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Trini
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 17.06.2009
Beiträge: 1140

BeitragVerfasst am: 16. Nov 2010 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

@Zippo

was ist denn bei euch zu Hause los?
Das einzige was mir durch den Kopf ging beim Lesen deiner Zeilen waren deine armen Kinder.
Also bei aller Liebe aber meinst du im Ernst das das ein haltbarer zustand für die Kinder ist?
Das würde ich keine 3 Tage mitmachen.
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zippora
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 16.11.2010
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 17. Nov 2010 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

ulla79 hat Folgendes geschrieben:
@zippora:

das hört sich ja schrecklich an, aber leider nicht unbekannt.
Wie lange geht das denn schon?
Ich habe selber auch keinerlei Erfahrung mit Drogen. Aber kann es sein, dass diese Aussetzer vom kiffen kommen? Angeblich soll das ja fürs Gehirn schädlich sein!
Und so hart es klingt, manchmal habe ich das Gefühl, er kann nicht mehr richtig denken und verhält sich wie ein kleines Kind.
Hast du ihn schon mal darauf angesprochen, dass sich was ändern muss. Oder hat es auch keinen Sinn?

Vom Kiffen ,ja,da hatte der Nachfolger meines irgendwann verstorbenen Mannes oft Aussetzer.Also einfach vergesslich war er mit klarem Kopf.

Mit einem Junkie ist das kein Aussetzer in dem Sinne.Er pennte halt im Stehen ein.Vergesslich war der seltsamerweise nicht.

Mein Gatte war auch nur ein Gelegenheitskiffer. Da wäre nicht auch noch Geld da gewesen.Sonst hätte er sich aber eine Dauertüte (die nieeee ausgeht) gebastelt oder gleich ein Atemgerät,welches durch eine Riesentüte inhaliert würde.

Unter einem Koksrausch oder Überdosis war er seltsam unterwegs. Ruhelos öffnete er Schranktüren,und schüttele Jackenärmel am Haken und begrüßte imaginäre Hunde,Katzen oder Menschen.

Er erkannte mich wohl auch nicht mehr,kam dann mit einem Messer an und meinte,dass es sehr stumpf sei. So,als ob man sagt:Du der Müll muss 'raus oder wir müssen einkaufen.



ulla79 hat Folgendes geschrieben:
@zippora:

das hört sich ja schrecklich an, aber leider nicht unbekannt.
Wie lange geht das denn schon?
Ich habe selber auch keinerlei Erfahrung mit Drogen. Aber kann es sein, dass diese Aussetzer vom kiffen kommen? Angeblich soll das ja fürs Gehirn schädlich sein!
Und so hart es klingt, manchmal habe ich das Gefühl, er kann nicht mehr richtig denken und verhält sich wie ein kleines Kind.
Hast du ihn schon mal darauf angesprochen, dass sich was ändern muss. Oder hat es auch keinen Sinn?

Ich hörte eher von Junkies etwas mit Dauerentzug oder dauerclean (wenn auch nicht oft),als von einem ein Kiffer.

Da das THC den Körper eigentlich nie angreift,haben die Kiffer keinen Grund aufzuhören .Sie finden sich auch noch gut in der Ausrede nuuur so Auto fahren zu können,wobei ich 'mal mit meinen paar Joints sehr ungern und unsicher fuhr.Ich war aber zu der Zeit Berufskraftfahrerin ,Ich jedenfalls bin froh keinen übern Haufen gefahren zu haben.

Test mit Kiffern bewiesen,dass alle Kiffer den Reaktionstest schlechter bestanden haben als Nüchterne.

Das glauben die aber nicht.

Hätte ich bei so einem Test mit gemacht unter einem Joint, hätten die Maschinen dort alle"tilt"angezeigt.

Nicht,dass ich es meinem Ex nicht geglaubt hätte und ich hatte auch nie eine brenzlige Situation als seine Beifahrerin,doch das war wahrscheinlich nur Glück.

Sobald Männer kiffen sitzen sie alle da in ihrer kleinen Welt und keiner bekommt mehr ein Wort heraus.
Mit Frauen hatte ich einen Lachflash ,der Tage danach nüchtern noch das Lachen auslöste.Irgendwo hinterließ ich hier ein Kifferwitz. Der ist so treffend und süß.

Jedenfalls akzeptiere es ,auch dass er immer vergesslicher wird,behandle ich daher zwangsläufig bald wie ein Kind ,oder ziehe die Konsequenz.

Mehr Hoffnung kann ich Dir nach Jahrzenhten Erfahrung nicht geben !

Das ist wie ein Demenzkranker ! Aber es nützt nicht viel,denn man läuft bekanntlich immer demselben Sozialfall in die Arme,weil man das schon gewohnt und einfach kennt. Man fühlt beim ersten Treffen gleich Vertrautheit.

Darum bleibe lieber gleich bei ihm. Neue Wohnungen ,Umzug sind teuer und das plötzliche Alleinesein macht es auch nicht besser. Da überwiegen schnell nur die guten Erinnerungen und die Verluste werden verdrängt .



Trini hat Folgendes geschrieben:
@Zippo

was ist denn bei euch zu Hause los?
Das einzige was mir durch den Kopf ging beim Lesen deiner Zeilen waren deine armen Kinder.
Also bei aller Liebe aber meinst du im Ernst das das ein haltbarer zustand für die Kinder ist?
Das würde ich keine 3 Tage mitmachen.

Du ,ich wurde damals oft gefragt,wie ich das schaffe.

Der Horror endete ja nicht mit dem Ableben meines Gatten,sondern erst Jahre später,da ich immer noch die Altlasten im PC-System zu ertragen hatte,bis ich denen sagte,dass sie mich aus dem PC löschen könnten und ich keine Leibesvisitationen mehr bräuchte.


Es ist ziemlich peinlich,wenn Du stets in einer Kontrolle bist in Begleitung oder Freunden und Du musst mitkommen.
Hätte ich da nichts gesagt,dann wäre ich da noch 100 Jahre im SYstem,aber mir hatte es einfach gelangt .

Einmal wurde ich abends an der Autobahn im Auto (andere Beziehung) von der Polizei angehalten. Erst fanden sie keine Beamtin nachts und als Frau darf ich nicht im offenen PKW zu einem Beamten sitzen. Ich könnte ja sagen,dass er mich unsittlich berührt hätte.

So stand ich schlotternd ,in wenig Klamotten (da im Auto gewesen ) im Regen ,pitschnass, und musste auf die Beamtin warten. Der Bulle grinste nur aus seinem warmen Benz heraus.

Es kam keine Frau und somit wurde ein Mannschaftsbus für mich geordert.Ich saß da drin und fragte mich,was ich verbrochen hätte. Demütigender geht es nicht ! Da ich aber schon mürbe war nach fast 1,5 h ,wollte ich nicht mehr aufbegehren und bat schlotternd um Heizung.

Der Bus war aber nach ewiger Zeit immer noch kalt und der Fahrer schob nach meiner zweiten wimmernden Bitte um Heizung einfach das Schiebefenster hinter sich zu ,ohne mich eines Blickes zu würdigen.

Irgendwann waren wir am Revier und meine Blase kochte schon.
Ich aus dem Bus und schrie den Fahrer oder den Bullen an,aber der schüttelte sich nur und lief von dannen.

Drinnen ging es dann latent freundlicher zu und ich wollte zur Toilette. Ich wollte nicht,ich musste !
Da hieß es,nein,erst müsste man Protokoll machen und auf eine Beamtin warten.Ich sagte dann,dass ich gar nichts machen würde und erst pinkeln müsse.

Geht nicht,geht nicht usw.

Irgendwann stellte ich mich breitbeinig auf und sagte nur noch,dass ich es dann jetzt eben auf die Auslegware laufen lassen müsste. Schnell rief man dann die türkische Putzfrau,die völlig proffessionell mit ihren Gummihandschuhen geübt meine Klamotten abfingerte ,wo sie zuvor im Klo war. Ich hatte mich sooo geekelt und hätte die Sachen am Liebsten weggeworfen.

Geschickt lenkte sie mich noch in Position,um meine gesamten Körperöffnungen zu kontrollieren.

Gut,mein Gatte brachte im Gegenzug damals (also lange vor diesem Vorfall) eine Art Revanche. Er war etwas renitent auf dem Revier und behinderte die Ermittlungen. Dann sperrte man ihn kurzerhand in ein Amtszimmer. Ungewöhnlich ruhig verblieb er da und nach einer 1 h ca. holte man meinen Mann wieder aus dem Zimmer.

Mein Mann stempelte die ganze Tapeten voll und die Akten,die da vergessen wurden oder 'rumlagen,waren auch unbrauchbar.

Der Bulle schlug die Hände überm Kopf zusammen und fragte meinen Mann ,warum er das tat. Mein Mann gab lakonisch zur Antwort,dass es ihm langweilig geworden sei.

Solche Schoten brachte er auch mit 16 ,als er nach Holland zum Haftantritt geladen wurde.

Da schrieb er zurück,dass er keine Kohle für die Fahrt hätte und sie ihn eh am Abend besuchen könnten und er nicht in den Knast ginge.

Nach unserer Heirat und mit unserer halb-jährigen Tochter besuchte ich meinen Mann dann im Knast in Holland.

Er vergaß die Sache,doch in Abwesenheit verhandelt wurde die Haftzeit trotzdem und angerechnet. Sie wurde auch immer weniger und es waren noch 14 Tage (welch ein Glück),als mein Mann nichts ahnend nach unsere Ehe für ein WO-Ende nach Holland fahren wollte.

An der Grenze war er dann erstmal für die restl.14 Tage weg.Ich musste mir einer Ausrede für seinen Chef einfallen lassen.
Der meinem Mann eh nur die Arbeit nicht kündigte,weil das 2.Kind bald schon unterwegs war.

Mein Mann war ja für die Fa.untragbar !

Nun,auf Deine Frage zurückkommend.Ich zog meine Kinder groß und sie bekamen die Eskapaden von ihrem trotzdem sehr liebevollen Papa gar nie mit. Ich verbarg das all die Jahre und spielte jedem eine heile Welt vor,obwohl es mir nie gut ging.

Der Papa schimpfte mit mir sogar,weil ich nicht die Klamotten und Handtuch vor dem Abtrocknen der Babies auf der Heizung vorwärmte. Wenn ich wickelte waren die immer nass,bei ihm nicht.

Meine Töchter ,eine modelt und ist nun Flugbegleiterin und die andere Hebamme.Die sind durch spätere Aufklärung vom Werdegang ihres Vaters so abgeschreckt,dass sie nicht 'mal rauchen.
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goldika
Anfänger


Anmeldungsdatum: 02.11.2010
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 19. Nov 2010 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

zippora erstmal hut ab das du es so viele jahre schon mitmachst...wo holst du nur die kraft her?ich weiß wenn die liebe stark ist...es ist soo verdammt schwierig...mein freund sollte letzte woche in die entgiftung,habe ihn begleitet abends war er wieder zuhause...weil er dort gegen regeln verstoßen hat(habdy reingebracht und auf dem zimmer geraucht,zigaretten)ist bei seinem metha arzt rausgeflogen...er hat aber schnell wieder nen anderen gefunden...jetzt versucht er selbst diaz zu entgiften aber konsumiert kokain...ein teufelskreis...langsam weiß ich einfach nicht mehr weiter...und er auch nicht...er will weg davon hat aber zu wenig willenskraft...

lg goldi
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