endlich aufhören mit Kiffen...

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goobeldo
Anfänger


Anmeldungsdatum: 09.11.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 9. Nov 2010 20:14    Titel: endlich aufhören mit Kiffen... Antworten mit Zitat

Hallo Leute,

ich bin seit 10 Jahren Kiffzeit endlich an dem Punkt angekommen damit aufhören zu wollen. Nunja... der Hauptgrund ist klar die Gesundheit, die Kosten und mein Studium, welches ich fast an die Wand gefahren habe durch die "Dauerchillerei".

Nunja... eigentlich wollte ich gestern damit aufhören, aber ich kriegs nicht hin, da ich weiß wie schlimm bei mir immer die Nikotinabhängigkeit einschlägt. Ich rauche seit ca. 8 Jahren eigentlich nur Bong bis zu 20 - 30 Köpfe am Tag, aber ich habe noch nie eine Zigarette geraucht und das sollte auch so bleiben. So nun hab ich mich seelisch schon darauf vorbereitet und wollte eigentlich morgen damit anfangen erst einmal die Bong wegzuwerfen. Danach hab ich vor noch diesen Monat Joints zu rauchen und dann entgültig damit aufzuhören.

Wie stehen meine Chances dies einzuhalten? hehe... im Fitnessstudio habe ich mich schon vor 2 Wochen angemeldet, da ich eine Alternative brauche. Ich werd da wohl powern müssen, so dass ich mich davon psychisch lösen kann.

Ich hoffe ehrlich gesagt, dass ich ein wenig Unterstützung bekomme, da ich es schon mehrmals versucht hatte, aber sobald ich wieder zuhause war, gings wieder los... Sad
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goobeldo
Anfänger


Anmeldungsdatum: 09.11.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 10. Nov 2010 02:29    Titel: Antworten mit Zitat

so da sitz ich nun mit meiner Bong. Ich hab schon Panik vor dem morgigen Tag. Schnell nochmal in mich gehen und mich drauf vorbereiten nicht zu allem erst einmal nen Kopf zu rauchen.

Ich hoffe das klappt alles... werde hier mal meinen Gefühlen freien Lauf lassen, da ich mich so an Gleichgesinnte wenden kann Very Happy

gruß und gute Nacht
goobeldo
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gema1509
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 14.04.2010
Beiträge: 522

BeitragVerfasst am: 10. Nov 2010 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

tja - kann es nur immer und immer wieder wiederholen:

wer aufhören will zu kiffen, der hört auf & gut is!

was soll denn groß passieren? entzug? psychischer? körperlicher?

hanf is doch sooo unschädlich und ungefährlich - soll man doch immer wieder glauben gemacht werden.

meiner meinung nach, ist das lediglich eine frage von wirklicher motivation und etwas disziplin.

peace! Idea
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 10. Nov 2010 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ich glaube Dir gerne, dass Du im Moment panisch bist. Vielleicht ist es für Dich einfacher, schrittweise aufzuhören? Zumindest bei mir hat es so besser funktioniert. Als ich 25 wurde, habe ich mir ein Motorrad gekauft, so ein richtig schweres Teil. Da ich damit frühmorgens zur Arbeit gefahren bin, konnte ich ab diesem Zeitpunkt morgens nach dem Aufstehen keine Bong mehr rauchen. Das wäre Irrsinn gewesen - ich winzige Person mit dem völlig ungewohnten Monster-Motorrad und dann noch müde und dazu total bekifft ... neee, das wäre schief gegangen.

So habe ich mich schrittweise entwöhnt. Heute rauche ich abends nach der Arbeit und dem Essen vielleicht noch 2, 3 Einblatt-Sticks mit Drehfilter und einer sehr homöopathischen Menge Gras drin. Auch am Wochenende kiffe ich erst abends. Ein Zug an einem ordentlich gebauten Joint oder einer Bong würde mich heute wahrscheinlich umbringen. Confused .

Aber jeder Mensch ist anders und ich weiß nicht, welcher "Aufhör-Typ" Du bist. Wenn Du aber so eine Panik hast, würde ich mir ein Hintertürchen offen lassen. Kiffe halt abends, wenn Du Deinen Kram erledigt und für Dein Studium gelernt hast. Dann kannst Du Dich den ganzen Tag darauf freuen und hast nicht so das Verlustgefühl.

Viel Glück und Grüße!
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goobeldo
Anfänger


Anmeldungsdatum: 09.11.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 10. Nov 2010 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
was soll denn groß passieren? entzug? psychischer? körperlicher?

jepp genau das soll passieren! Das schlimme ist doch nicht die THC Abhängigkeit, sondern die Nikotinabhängigkeit. Wie ich bereits gesagt habe, bin ich Nichtraucher,d.h. ich rauche keine Zigaretten.

Zitat:
hanf is doch sooo unschädlich und ungefährlich - soll man doch immer wieder glauben gemacht werden.

Naja ich erkenne den Unterton in deinem Satz. Ja Hanf ist auch "ungefährlich" wenn man es pur konsumieren würde, aber das tun wohl die wenigsten. Wink

Nunja... ich kenne das Gefühl eines Nikotinentzugs, da ich in den letzten 10 Jahren öfters für paar Monate im Ausland war und ich dort nichts kiffen konnte. Jedesmal dachten die Leute, mit denen ich dann zusammen war, ich sei krank, da ich z.bsp. 0,0 Essen konnte in den ersten 3 - 5 Tagen. Aber die Ablenkung war eben immer das "neue Land". Auch "urlaubstechnisch" war das bisher immer so! Die ersten Tage waren jedesmal der Horror!

Ich dachte einfach, ich such mir mal eine kleine externe Hilfe wie ein Onlineportal, in dem ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen kann, um über die schwere Zeit leichter hinwegzukommen, aber nungut...

In 2 Stunden geh ich ins Fitnessstudio und werde die Bong wegbringen. Mal schauen was dann geht... Laughing Danach muss ich mich an nen Joint verweilen und hoffe er beruhigt mich dann ein wenig.
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gema1509
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 14.04.2010
Beiträge: 522

BeitragVerfasst am: 10. Nov 2010 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

sorry!
ich wollt dich nicht in irgend ner form verunglimpfen oder so! echt nicht.

ich glaube nur du bewertest die sache ein wenig über. ich glaube, dass "mit dem kiffen aufhören" wird von kiffern im allgemeinen überbewertet.

ich hab selbst viele jahre (ca12,13 oder auch 14) täglich gekifft und dann irgendwann keine lust mehr gehabt und aufgehört. einfach so. aber es ist ja auch nicht einer wie der andere - ich mein damit, dem einen tut ein mückenstich weh, dem anderen nicht.

aber auch ich habe deinen (etwas wehleidigen bzw weinerlichen) unterton erkannt und in verbindung mit der ankündigung deines "rückfalls" Laughing - ...is auch ne art nach aufmerksamkeit & liebe verlangen, aber ob da das suchtmittel-forum der richtige ort ist Question

in diesem sinne - peace! Wink

g.
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wicca
Anfänger


Anmeldungsdatum: 08.12.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 8. Dez 2010 03:36    Titel: Antworten mit Zitat

ist vielleicht etwas banal, aber mir hilft's noch: Nikotinkaugummis Wink gibts in der apotheke, und wenn dich das nikotinverlangen packt mal 5 minuten kauen... zu 90% willst du nach diesen 5 minuten nicht mehr rauchen... (frag mich nur, wann die thc-kaugummis rauskommen... *diehoffnungstirbtzuletzt* Very Happy )
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wicca
Anfänger


Anmeldungsdatum: 08.12.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 8. Dez 2010 03:39    Titel: Antworten mit Zitat

btw... und wie weit bist du jetzt? hast du deine bong behalten? oder rauchst du jetzt "nur noch" joints? du bist so still geworden... Smile
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jahSativa
Anfänger


Anmeldungsdatum: 27.10.2010
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 8. Dez 2010 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

20-30 Köpfe am Tag? hattest du deine bong in der schule mit Very Happy also bei meim abi hab ich auch jeden tag geraucht, aber immer erst nachm lernen Smile wie dem auch sei, ich hoffe du hast es geschafft aufzuhören, ich bin auch extrem süchtig nach dem tabak in der mischung gewesen, deshalb hab ich nach konsumpausen einfach immer weiter Tabakköpfe geraucht aber irgendwann hab ich das dann auch gelassen.. ich hab vor ner woche auch beschlossen es entgültig zu lassen und diesmal gibt es kein: komm schon, wir sind hier auf einem Reggaefestival Smile Erzähl ma ob dus geschafft hast
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San
Anfänger


Anmeldungsdatum: 06.12.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 12. Dez 2010 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Frau ist auch eine Kifferin, zwar "nur" Joints, aber wenn mal nix da ist: Holla die Waldfee! Körperlich macht das Zeug nicht abhängig, aber psychisch muss das auch die Pest sein! Könnt ihr euch vorstellen, dass die schon die halbe Wohnung von uns in Schutt und Asche gelegt hat weil sie wusste, dass abends nix zu kiffen da ist?! Ich denke, dass das ähnllich ist wie mit Koks - da ist man körperlich ja auch net abhängig und es ist trotzdem ein harter Kampf mit sich selbst. Ich selbst habe vor ein paar Jahren mit dem Koks Schluss gemacht weil ich mich einfach total verändert habe, zum Arschloch mutiert bin. Ich frage mich halt nur, wie ich ihr helfen kann. Gibt es irgendeine Möglichkeit es ihr einfacher zu machen? Sie ist so verständnisvoll und lieb wenn es um meinen Entzug geht (kalter Methaentzug) und dabei hat sie mit "harten" Drogen gar nix am Hut und ich würde ihr so gerne auch zur Seite stehen und ihr helfen, aber trotz fast 20 Jahren Sucht bin ich was das angeht mit meinem Latein am Ende. Also wenn jemand einen Geistesblitz hat: Ich bin offen für jeden Rat.
Liebe Grüße
San
PS.: Ich finde es nicht OK die Sucht von jemanden zu bagatellisieren. Jeder ist anders und nicht für jeden ist es so easy mal eben aufzuhören!
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