Methadon seit 5 Jahren

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linda
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 21.11.2010
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 21. Nov 2010 20:42    Titel: Methadon seit 5 Jahren Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,

mein Sohn ist seit zwanzig Jahren Drogenabhängig, seit fünf Jahren auf Methadon, er kommt von Methadon nicht weg, versucht hat er mehr mahls leider so bald mein Sohn runter Dosiert fängt er auf Drogen Tableten oder was er so bekommen kann.

Das Problem ist das er nicht in Deutschland lebt, mein Sohn wurde abgeschoben in seine Heimat, dort bekommt er Methadon, weitere hilfsmöglichkeiten gibt es dort nicht. Wer kennt mit Methadon aus und wie kann mein Sohn aufhören, also kalten entzug ich habe gelesen das kalterentzug sei Lebensgefehrlich ist das bewisen das wirklich gefährlich ist, und danach wie soll er aus diesem zeug rauskommen, bitte um erklärung falls jemand auskennt.

Alles Liebe
Linda
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 21. Nov 2010 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Linda,

wenn Dein Sohn seit 20 Jahren abhängig ist, dann ist es doch schon mal gut, dass er Methadon nimmt und nicht (mehr) zur Spritze greift. An seinem jetzigen Wohnort bekommt er Methadon weiter - also auch gut. Ich vermute, dass er es privat bezahlen muss, aber es dürfte immer noch weniger Kosten als Heroin.

Du schreibst, dass er schon mehrfach versucht hat aufzuhören, aber dann immer zu anderen Drogen greift. Demnach ist er noch nicht so weit und ein kalter Entzug - würde ihm gar nichts bringen. Weil er noch nicht aufhören will und deswegen nicht aufhören kann.

Jeder Mensch ist anders. Für den einen ist ein kalter Entzug das Richtige, für den anderen ist es besser, die Dosis über Monate langsam zu verringern. Aber wie gesagt: Ohne den WILLEN aufzuhören, geht gar nichts. Und: "Wille" und WILLE sind zweierlei. Das ist nicht einfach zu verstehen. Sein Verstand sagt vielleicht: Ich muss, ich will aufhören. Doch er kann einfach nicht, weil er sich noch nicht vorstellen kann, ohne die Droge zu leben.

Grüße!
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linda
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 21.11.2010
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 21. Nov 2010 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo weilchenfee,

ich danke dier für deine schnelle Antwort, mein Sohn bekommt Metha von eine stelle bei uns es werden die kosten von örgend eine EU Kasse übernommen, das problem ist bei mein Sohn das er noch extra noch was dazu nehmt entweder Drogen oder Metha das er Privat bezahlt, von uns bekommt er kein Geld, ich habe keine Ahnung wie er finantiert den rest seine Drogen.
Wenn er kein Geld hat dan macht einen krach mit uns verlangt nach Geld es ist nicht aus zuhalten. Ich habe immer gedacht das er nicht aufhören kan weil es zu schwer ist ohne fremde Hilfe aber Sie meinen mein Sohn ist nicht bereit aufzuhören, dazu kommt noch die Psyche das ist nicht so einfach ohne fremde Hilfe denke ich mal.

Güße
Linda
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 21. Nov 2010 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Linda,

auch wenn es sehr schwer für Dich ist: Wenn Dein Sohn aggressiv wird und Geld von Dir verlangt, gib ihm nichts! Sei hart und beende das Gespräch. Er muss lernen, dass er für sein Schicksal selbst verantwortlich ist und seine Familie nicht mit hineinziehen darf.

Natürlich ist so ein Entzug schwer. Vielleicht zu vergleichen mit einer ganz üblen Virusgrippe. Man liegt ca. zwei Wochen im Bett und ist richtig schwer krank. Dann ist der körperliche Entzug einigermaßen überstanden. Danach fängt der psychische Entzug an und der dauert viel, viel länger. Manchmal Jahre. Man ist deprimiert, das Leben macht keinen Spaß, man kann schlecht schlafen.

Ohne Motivation und ohne Not wird das kaum ein Abhängiger freiwillig auf sich nehmen. Auch eine Therapie ist nur dann sinnvoll, wenn der Abhängige auch wirklich den festen Willen hat, clean zu werden.

Bei manchen Menschen ist die Liebe zur Droge stärker als alles andere. Familie, Gesundheit, das eigene Leben - alles unwichtig. Doch WENN man motiviert ist und es im Kopf "klick" gemacht hat, kann man den Entzug ganz gut aushalten.

Wann Dein Sohn soweit ist und ob er jemals clean werden wird - ich kann es Dir nicht sagen. Aber ich hoffe es!

Grüße!
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linda
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 21.11.2010
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 22. Nov 2010 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

hi ihr Lieben,

ich binn sehr Traurig es geht mir richtig schleht Heute. Seit drei Wochen ist mein Mann hier in Deutschland, morgen muss er zurück fahren, unser Sohn macht Probleme da unten er hat einige Sachen von zuhause verkauft, ich weises nicht was soll noch ales pasieren, er hat ales sein Glück alles was er besas mit Füßen getreten, nun mus er aus dem Haus raus, ich hoffe das alles zu guten führt ich weises nicht wier können nicht mehr.

vieleit ist es besser eine Wohnung zu besorgen mussem noch die Mitte zahlen, aber wier kennen keinen anderen Weg.

LG Linda
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 22. Nov 2010 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Linda,

runterdosieren und mit dem Methadon aufhören sollte erst einmal gar nicht das Ziel sein. Methadon ist eigentlich dafür gedacht, dass der Süchtige sich nicht mehr um die Beschaffung des Heroins kümmern muss und ein geregeltes Leben führen kann.

Dein Sohn sollte also so viel Methadon bekommen, dass er ohne Entzugserscheinungen normal leben kann. Anscheinend funktioniert das aber nicht und deswegen verkauft er Eure Sachen. Woran liegt das? Bekommt er zu wenig Methadon? Lässt sich das ändern?

Es tut mir leid, dass es Dir schlecht geht. Dazu noch das deprimierende Wetter ... regnet es bei Euch auch?

Grüße!
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