Morphinabhängig!

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Inna91
Anfänger


Anmeldungsdatum: 18.12.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 18. Dez 2010 15:42    Titel: Morphinabhängig! Antworten mit Zitat

Hallo bin zum ersten mal hier und hoffe hilfe zu bekommen denn in meinem LEBEN muss sich ganz dringend was ändern!

Erst mal zu mir: Also bin 19 Jahre alt. 51 Kg bei 1.62m und bin seit 11 monaten Morphin ( TARGIN 20mg/10mg) abhängig!

Diese Tabletten sollte eig immer mein Vater einnehmen da er5 sich mal die Lendenwirbel gebrochen hatte!

Vor 11 Monate habe ich mein Kind in der 37 Schwangerschaftswoche verloren und musste es still GEBÄREN, als mein Sohn dann geboren wurde hatte ich es noch ein paar minuten in meinem Arm um mich von Ihm zu verabschieden & das für immer! Ein paar Tage Später musste ich diesen kleinen Körper Beerdigen was mir den Boden unter den Füßen wegriss, und so fing es leider Gottes an mit meiner Tabletten abhängigkeit an. Ich wusste halt das mein Vater die Tabletten hatte und dass wenn man sie genommen hatte dass man halt in einer art wieder Glückgefühle hat und man wieder alles im Leben aufe Kette bekommt und so gings mir dann auch halt ich hab es wieder geschafft die Wohnung zu machen hatte wieder ein wenig Lebensmut geschweige denn das ich halt wieder das Grab meinens Sohnes besuchen konnte was halt voher nie ging, jetzt weiß ich aber das es nicht sinn und zweck der ganzen sache ist. Klick hat es halt gemacht als ich mein Mann in der geschlossenen besucht habe ( SELBSTMORDVERSUCH weil er auch nicht mit dem Tod unseres Sohnens klar kam) ich hatte mir nur gedacht dass das unser Sohn auch nicht gewollt hätte. Nur ich denke mir mal das ich ohne diese MORPHFINE mein Leben nicht mehr in den Griff bekomm, letzte Woche Sonntag hatte ich mich halt dazu entschlossen das es kein Sinn darin gibt diese Tabletten weiter zu nehmen denn die Probleme sind trotzdem noch da, also schmiss ich knapp 20 stück einfach so weg (also auf Deutsch mach ich ein kalten entzug) nur heute ging garnichts mehr, ständig hab ich ein Flattermann, friere, schwitze, Heulkrämpfe ( Wie DEPRISIONEN) Schlaflosigkeit bis hin zur Atemnot und heute morgen habe ich es halt meinen Eltern anvertraut die mich auch nicht runter gemacht haben sondern hinter mir stehen. Wie ich es wohl verstanden habe hätte ich diese Tabletten nich von heut auf morgen absetzen dürfen sondern Woche für Woche weniger nehmen sollen. Als heut Morgen garnichts mehr ging schleppten Sie mich zum Auto ins nächstgelegende Krankenhaus wo ich halt alles erzählen musste und die mich dann auch aufgeklärt haben was für Nebenwirkungen auftreten können wenn man Sie apprut absetzt, also es kann vorkommen von Organversagen bis zu Selbstmordgedanken geschweige denn Herztot. Der Arzt hat in jeder Psychiatrie angerufen weil ich eine Entgiftung machen muss und was bekam er zur Antwort :" Es wären ja keine Betten frei und es wäre ja kein Notfall". Was Blieb dem Arzt anderes übrig? Er hat mit ersatzweise diese MORPHFINE aufgeschrieben das ich den anfang vom entzug Zuhause machen kann und wenn ich halt den Anruf bekomm das ich zum entgiften kommen kann. Nur traurig ist halt das ich Hilfe in Anspruch nehmen will und ich keine bekomm bzw erst dann wenn die was frei hätten!

Wisst ihr wie eine Entgiftung abläuft?
Habt ihr evt Erfahrung wie das Leben nach dem Entzug ist?
Meine Angst ist einfach nur das ich dann bei der nächsten gelegenheit wieder zu Tabletten greife denn hier in Deutschland ist es relativ einfach an was heranzukommen ...

P´s viele denken garantiert das mein Vater sie besser unter verschluss hätte nehmen müssen nur ich bitte AUSDRÜCKLICH darum dass Ihm überhaupt keine schuld trifft denn sie haben mir immer vertraut und das vertrauen habe ich sprichwörtlich MISSBRAUCHT und wie süchtige halt sind den fallen die besten Ausreden ein um nicht aufzufliegen!

Ich danke euch jetzt schon mal Very Happy

Liebe grüße Inna <3
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cmbt111
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 21.02.2010
Beiträge: 382

BeitragVerfasst am: 19. Dez 2010 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

Moin moin,

wieviel Targin hast Du denn täglich genommen? Es ist schön zu hören, daß Du es einsiehst
das Drogen/Medikamente keine Lösungen sondern nur Scheinlösungen sind.

Aber bitte erwarte doch nicht wenn Du mit dem Finger schnippst, daß Dir direkt ein Entgiftungsplatz zur Verfügung steht.

Mehr als 3 Wochen wirst Du wohl nicht warten müßen! Diese Durchhaltevermögen sollte
auch vorhanden sein, wenn Du es nachher tatsächlich schaffen willst!

Drück Dir die Daumen

Gruß
cmbt
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Inna91
Anfänger


Anmeldungsdatum: 18.12.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 19. Dez 2010 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

hey, danke für die schnelle antwort Very Happy

also es kam immer drauf an an manchen tagen kam ich mit einer aus es gab aber auch tage an denen ich 5-6 stück genommen habe^^

also ich hatte jetzt mit allen entgiftungsstationen telefoniert die es hier in dieser umgebung gibt die meinten es kann inerhalb von 2 tagen ein platz frei sein aber auch wenn ich pech hab könnte es bis zu 6 wochen dauern. . .

als ich am samstag im notdienst war und er mir ein ersatz mittel aufgeschrieben hat meinte der auch noch so solange ich kein platz bekommen würde zur entgiftung muss mir der hausarzt die " ERSATZDROGE" aufschreiben wo ich dann halt selber wöchentlich in kleinen schritten runterdosiere,
wo aber auch meine eltern das medikament unter verschluss in ihrer eig wohnung haben.

aber jetzt mal ehrlich wenn die doch wirklich meinen ich solle es selber runterdosieren bis was frei ist und ich es evt packen würde könnte ich doch auch den entzug zuhause machen oder bin ich da zu naiv?

danke lieben gruß inna <3
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 19. Dez 2010 22:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inna,

selbstverständlich kannst Du Dich daheim selbst runterdosieren, ich finde das gar nicht naiv gedacht. Vorausgesetzt, Du bringst die dafür notwendige Disziplin mit.

Zitat:
Habt ihr evt Erfahrung wie das Leben nach dem Entzug ist? Meine Angst ist einfach nur das ich dann bei der nächsten gelegenheit wieder zu Tabletten greife denn hier in Deutschland ist es relativ einfach an was heranzukommen ...


Das Leben nach dem Entzug ist in etwa wie das Leben vor der Sucht. Allerdings kann es einige Zeit dauern, bis Du Dich emotional wieder "eingependelt" hast. Ich finde es übrigens gar nicht so einfach, an entsprechende Medikamente heranzukommen und wundere mich immer wieder über solche Aussagen.

Hast Du schon angefangen mit dem Herunterdosieren? Was nimmst Du im Moment und in welcher Menge?
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Inna91
Anfänger


Anmeldungsdatum: 18.12.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 20. Dez 2010 08:32    Titel: Antworten mit Zitat

moin moin,

also wie ich im notdienst war hatte der ausgerechnet das ich im schnitt 120mg am tag genommen habe.

jetzt soll ich bis samtag (25.12.2010) 4* 20mg nehmen also insgesamt übern tag verteilt 80mg ab dem 25.12 dann 3* 20mg entspricht dann 60mg und immer so weiter bis ich den platz habe^^

soll ich mal ganz erhlich sein? ich nimm die kacke ja jetzt schon fast 12 monate ne ich weiß garnich mehr wie mein leben vor der sucht war bzw ich kann mir garnich mehr vorstellen wie es ohne die tabletten war!
is das normal oder is das die angst wie das leben nach der sucht wird?

danke inna
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