THC induzierter Horrortrip

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jahSativa
Anfänger


Anmeldungsdatum: 27.10.2010
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 7. Dez 2010 20:20    Titel: THC induzierter Horrortrip Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,
ich möchte mich über schlechte Erfahrungen durch Marihuanakonsum austauschen.
Zu meiner geschichte: ich konsumiere seit etwa 5 jahren marihuana regelmäßig, mal mehr mal weniger. Bin sozial gefestigt und hatte in der Vergangenheit nie Probleme dadurch, mir ging es immer super und ich rauchte bis vor einem jahr immer nur durch die wasserpfeife. Bei uns war schon immer sehr potentes Material im umlauf aber ich hatte nie probleme und konnte auch sehr große mengen ohne probleme konsumieren. Doch dann kam der Tag der alles verändert hat... ich hatte ganz normal meine mischung gemacht, topf gestopft, geraucht.. nach etwa 20 minuten merkte ich das irgendwas nicht stimmt, die wirkung war so intensiv wie ich sie noch nie erlebt hatte und sie hörte nicht auf sich zu steigern, ich hörte plötzlich meine eigene Stimme wie sie mir irgendetwas zuredete was ich tun sollte, und auch andere Stimmen die immer lauter wurden, ich sah Lichtblitze, dei wände schienen auf mich zuzukommen, ich bekam panik, herzrasen, schweisausbruch, steigerte mich so in die sache rein und dachte in dem moment aus dem zustand komme ich nie wieder heraus, ich dachte ich muss jetzt sterben! irgendwann kam ich jedoch wieder runter, es kam mir vor wie stunden aber es waren nur etwa 15 minuten in diesem zustand. das war bis dato das schlimmste was ich je erlebt hatte. die Tage danach waren die hölle, antriebslosigkeit, paranoia, angstzustände bis es sich i-wann wieder normalisierte. Mein Gedanke war, das dass Material mit i-einem chemischen Stoff gestreckt gewesen sein musste, hatte von PCP im Gras gehört, ich hatte keine andere erklärung dafür. Nach einer langen Konsumpause hab ich dann mal wieder einen Joint gebaut (Bong wanderte in den Müll) Es war ganz in Ordnung hab aber gemerkt das ich empfindlich mit der Menge geworden bin, minimale Mengen reichten mir aus um ausreichend Breit zu werden, ich konsumierte Marihuana nur noch extrem kontrolliert und kam so sehr gut klar. Vor ein paar Wochen rauchte ich auf einer Party dann mal wieder einen Kopf, da mein Kollege ein verantwortungsbewusster Grower ist der nur sauberstes Material anbaut dachte ich das ging klar. Es war auch keine besonders große Menge.. alle haben von dem zeug geraucht wie ein schlot, aber ich kackte ab wie noch nie, das Psychoerlebniss wiederholte sich und war sogar noch intensiver. Es ist eine Woche her und die Angst sitzt mir noch immer im Nacken. Man kommt sich in diesem Moment vor wie ein Psycho und denkt einfach nur, das Wars, jetzt is alles vorbei. ich habe keine Erfahrungen mit Halluzinogen weil ich weis das sowas nichts für mich ist, aber ich kann mir auf keinen Fall vorstellen das ein pslocibin oder lysergsäure induzierter Bad-Trip schrecklicher sein kann als meine beiden. Das ist natürlich nur meine Auffassung, ich bin normalerweise hart im nehmen und ein selbstbewusster, willensstarker Mensch der sich schlechte feelings eigendlich ausreden kann, doch jetzt wird mir klar das ich anscheinend psychisch labil bin und bisher leichtsinnig mit meiner seelischen gesundheit gespielt habe ohne das es mir bewusst war. Anders kann ich mir es nicht erklären.

Meine Frage ist jetzt, gibt es Menschen mit ähnlichen erlebnissen? oder bin ich der einzige in Deutschland der auf THC schreckliche Halluzinationen hatte (man muss bedenken ich konnte vorher 4 jahre kiffen bis zum abwinken)

Bitte kein negatives Feedback, warum auch immer, das nervt
LG jS Wink
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Jana
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 02.10.2007
Beiträge: 1470

BeitragVerfasst am: 7. Dez 2010 20:46    Titel: Re: THC induzierter Horrortrip Antworten mit Zitat

jahSativa hat Folgendes geschrieben:
[...] bis es sich i-wann wieder normalisierte. Mein Gedanke war, das dass Material mit i-einem chemischen Stoff gestreckt gewesen sein musste [...]


Mal eine formelle Frage, die für die Feststellung deiner Diskussions-Fähigkeit von erheblicher Bedeutung sein kann. Bist du medizinisch begründet geistig eingeschränkt? Zumindest, was Rechtschreibung angeht? Hast du Angst vor dem "irgend-" vor bestimmten Wörtern? Oder bist du noch drauf und dein iPad befiehlt es dir? Jeder Stoff ist übrigens chemisch. Du atmest Luft ein, die pure Chemie.

jahSativa hat Folgendes geschrieben:
hatte von PCP im Gras gehört, ich hatte keine andere erklärung dafür.


Wenn du illegale Ware von zwielichtigen Gestalten kaufst, dann weißt du eben nicht, was drin ist. Du kannst nur spekulieren. Die Erklärung ist so schlecht doch gar nicht also bleib doch dabei... wir können nicht da hinterher forschen.

jahSativa hat Folgendes geschrieben:
Man kommt sich in diesem Moment vor wie ein Psycho und denkt einfach nur, das Wars, jetzt is alles vorbei.


Wieder so ein Wort, dass nur Laien so inflationär verwenden. Weil du irgendwelche Drogen nimmst und dich selbst dabei zu wichtig, bist du noch kein Psychopath Rolling Eyes Das ist ein viel komplexeres Problem.

jahSativa hat Folgendes geschrieben:
Das ist natürlich nur meine Auffassung, ich bin normalerweise hart im nehmen und ein selbstbewusster, willensstarker Mensch der sich schlechte feelings eigendlich ausreden kann, doch jetzt wird mir klar das ich anscheinend psychisch labil bin und bisher leichtsinnig mit meiner seelischen gesundheit gespielt habe ohne das es mir bewusst war. Anders kann ich mir es nicht erklären.


Ein guter Wille bereinigt keine Blöd- oder Faulheit. Jemand, der eigentlich ja wollte ist nicht besser als ein notorischer Nichtstuer. Nebenbei bemerkt: Feelings = Gefühle. Du hast in der Schule qualitativ hochwertig Schreiben gelernt oder willst du mir erzählen, die Jahre Deutschunterricht hast du ohne Lehren mitgemacht? Es hat nichts mit psychischer Labilität zu tun. Entweder es war was in dem Gras drin oder es hat eine ähnliche Wirkung wie ein Placebo gehabt. Sprich, du hättest Tee rauchen können und deine Fantasie hätte dir Streiche gespielt, die du hier als intensiver beschreibst, als sie es in Wirklichkeit waren.

jahSativa hat Folgendes geschrieben:
Meine Frage ist jetzt, gibt es Menschen mit ähnlichen erlebnissen? oder bin ich der einzige in Deutschland der auf THC schreckliche Halluzinationen hatte


Es gibt keine "schrecklichen Halluzinationen" auf THC. Informiere dich über den Stoff, den du konsumierst.

jahSativa hat Folgendes geschrieben:
Bitte kein negatives Feedback, warum auch immer, das nervt


Willensstark hat er gesagt. Selbstbewusst hat er gesagt. Hart im Nehmen hat er gesagt...
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jahSativa
Anfänger


Anmeldungsdatum: 27.10.2010
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 7. Dez 2010 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

@jana
so intelligent du dich auch gibst jana, du bist es nicht. Im übrigen hast du mir mit deinem Beitrag nicht sonderlich geholfen, aber du konntest dich mitteilen von daher hab ich dir geholfen Smile
Peace (für jana: das bedeuted: Friede, wir benutzen das wort um uns zu verabschieden)
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 7. Dez 2010 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe jahSativa,

Du hast Deine Erlebnisse und die Situation sehr gut und anschaulich beschrieben. In ähnlicher Form kenne ich das auch von mir selbst. Ich hatte über zehn Jahre gekifft wie ein Weltmeister, als ich meine Bong entsorgt habe. Mein Hals machte nicht mehr mit. Danach ging es fröhlich mit Tüten weiter, doch auch ich merkte mit der Zeit, dass ich das Kiffen immer schlechter vertrage. Ein so krasses Psycho-Erlebnis wie Du hatte ich zwar nicht, aber einige sehr unangenehme Kreislaufzustände. Ach ja, ein Mal hatte ich tatsächlich auch eine Art "LSD-Flashback", zumindest fühlte es sich so an. Ich hatte Angst, am nächsten Morgen nicht arbeiten gehen zu können, aber glücklicherweise legte es sich wieder.

Im Jahr 2006 bekam ich dann richtig Probleme - ob diese dem Kiffen zuzuordnen waren, weiß ich nicht, aber sicherheitshalber habe ich meinen Konsum weiter heruntergefahren. Heute kiffe ich zwar immer noch, aber in so mikroskopisch kleinen Mengen, dass es eher eine symbolische Handlung ist.

Auch ich habe mich immer als (willens) starken Menschen gesehen und hätte nie gedacht, dass ich ein psychisches Problem bekommen könnte. Meine Willensstärke hat mir allerdings geholfen, auch dieses Problem so zu handhaben, dass ich nicht einen einzigen Tag bei der Arbeit ausgefallen bin.

Letztendlich kommt wohl für jeden der Tag, an dem er auch das angeblich so harmlose Kiffen bleiben lassen muss. Es gibt recht wenig sechzig- oder siebzigjährige, die immer noch kiffen, zumindest kenne ich keinen. Und die meisten hören spätestens mit 30, 35, 40 endgültig auf und das ist auch gut so.

Es kostet doch nur eine Menge Geld und führt zu nichts... Blödes Ritual, was soll das nach all den Jahren noch bringen ...

Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute!
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Chasing the dragon
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 18.11.2009
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 7. Dez 2010 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

genau aus diesem grund hab ich das kiffen aufgegeben!

mit 11 hab ich angefangen zu kiffen mit 12 kan dan die bong her bis ich 16 war jeden tag nur bong gerauch und das ziemlich hardcore...als ich ne zeit lang arbeitslos war sind schon um 8 uhr die ersten leute zu mir gekommen mit nem 5er für das dass sie bei mir sitzen durften haben die mich dan auf par köpchen eingeladen und so ging es par jahre ich konntre so viel rauchen wie ich wollte hab immer am meisten köpfchen geraucht keiner konnte mit halten und hab mir immer gesagt: ich werde kiffen nie aufgeben! war echt ein kiffer aus leidenschaft...und dan einestages rauchte ich par köpfchen und ich bekamm übelste paranoia das war echt heftig...ich dachte meine kollegen bringen mich um und an die verrückteste scheiße hab ich gedacht hab mich da so extrem reingesteigert das war ehct schlimm! ich dachte das wär ne einmalige sache gewessen..tja die nächsten par mal kam dieser zustand wieder. praktisch jedes mal wen ich kiffe...dan hab ich das kiffen aufgegeben dieses gefühl jedes mal is mir einfach zu heftig gewesen...

aber das gute ist das dieser zustand nach dem kiffen vll noch ne woche verschwächt anhielt und dan war er weg, jetz hab ich schon ne ewigkeit nich mehr gekifft und mit geht es psychisch ganz gut soweit ich das beutreilen kann^^ Very Happy und gras interessiert mich mitlerweile nicht mehr =)


ich würde das mit dem kiffen ganz lasen glaub mir was wen dieser zustand auch nüchtern nicht mehr weg geht das wär die hölle tippe mal auf psychose


mfg und pass auf dich auf
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jahSativa
Anfänger


Anmeldungsdatum: 27.10.2010
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 7. Dez 2010 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, euch beiden wünsche ich auch alles gute für die zukunft. Fühle mich seid der sache noch leicht depressiv, das war die die letzten tage jedoch schlimmer, scheint sich also zu bessern. Der Gedanke an das erlebte bereitet mir eine Gänsehaut die mir jegliche lust auf weiteren konsum von Thc raubt. Und ich muss sagen, ich hoffe das bleibt so, denn ich weis genau das eines Tages nur noch die positiven Dinge des konsums hängengeblieben sind, die sich bei mir sehr auf Inspiration und Kreativität ausgewirkt haben. Es wird schwer aber Gesundheit ist das wichtigste ist was der Mensch besitz.
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severin
Anfänger


Anmeldungsdatum: 27.01.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 27. Jan 2011 22:31    Titel: Gleiche Sache Antworten mit Zitat

Hey, ich bin froh auch mal von jmd. anders so ne Erfahrung zu hören!
Die Umstände: ich war 17, das erste Mal wieder seit Jahren, auf'm G8 Protestcamp auf Achse ohne so ne krasse Scheiße der Staatsgewalt vorher so massiv miterlebt zu haben... , geschenktes Marijuana aus England (...englischsprachige Leute..), nach meiner Erinenrung 1/2 bis 3/4 Joint allein geraucht, Sangria den frühen Nachmittag über(Alkohol schlägt bei mir schnell an).
Bitte lacht mich mit dieser Kombi nicht aus! Ich hab ja schon meine Strafe dafür verbüßt. Im warsten Sinne des Wortes.

Also, halt so ca. 20 Minuten nach'm rauchen bollerndes Gefühl in mir, hebt mich übermächtig von dieser Welt ab in der Art und Weise dass ich alles auch eher Filmartig, beobachtend mitbekam. Ich stand quasi zwischen dem Innern meines Körpers und außerhalb dessen. Verschobene Grenzen der -bekannten- physischen Welt ->fremdartigkeit meiner Umgebung, schwammig, nicht greifbar. Körpergefühl als ob ich in einem warmen Moorbett untergehe-> Panik kommt auf. Zum Lagerarzt. Checkt mich durch wegen sehr hohem Puls (ich dachte mein Herz zerspringt gleich..noch mehr Angst..). Auf dem Weg zum Arzt kann ich Musik extrem intensiv fühlen und in einer plastisch, fluiden Form vor meinem geistigen Auge genau sehen. Mit geöffneten Augen kann ich nur noch mein Inneres wahrnehmen und interpretiere die Klänge fast nur noch über Form und Farbe. Das wurde mir dann auch zu unheimlich, heut würde ich immer noch 'fremdartig' als Wort dazu setzen wollen um die damalige Angst heute immer noch zu entschärfen. Auf dem Rückweg völlige Orientierungslosigkeit. Verwirrtheit. Ich heule in meine schwachen Erinnerung. Ich sehe in der Dunkelheit ein überdimensionales dunkles Melonenfarbenes Gummibärchen an einem Zelt lehnen. Vom Arztteam wird mir ein "Betreuer" geschickt um mich wärend des High-Sein zu begleiten. Ich erzähle ihm von einer neuen Theorie zur Materie (Dunkle Materie, Quanten und Quarks,...) und sehe Lichtkringe, die in einer Doku darüber eine Woche zuvor im Tv auch vorkamen. Ich sehe sie erst ganz viele wie Schnee und dann welche direkt vor und neben mir. Ich bleibe stehen und betrachte einen, versuche ihn zu berühren. Ich höre meinen Namen und sehe 'den netten Typen vom Lazarett' in keinem Verhälniss von mir entfernt stehen wie solang ich den Lichtring studierte...eigetnlich müsste er nach meiner Wahrnehmung gerannt sein. Naja, ich bin dann irgenwie ins Zelt. Mir war dann furchtbar schwindelig und wirklich schlecht. Ich mache die Augen zu sehe wie bei Wicki und die Starken Männer so nen Sternen-Himmel-Bogen-Horzont..das was immer im Hintergrund ist wenn er ne Idee hat. Das aber so intensiv das ich immer wieder die Augen öffnen muss weil mir dabei noch schlechter wird. Außerdem ein Rauschen und Piepen in den Ohren. Am nächsten morgen total verängstigt, begrenzt im Denken und Handeln, habe eine Irre Distanz zur Realität. Habe quasi kein Körpergefühl mehr und schwebe. Keine Kraft für irgendwas. Seit dem war ich depressiv und abgeschieden vom Leben. Bis heute teilweise. Obwohl sich jetzt, vier Jahre später, so einiges normalisiert. Nachdem ich zusätzlich direkt nach diesem Sommer im Ausland für 7 Monate war und dort um mein Ich gekämpft habe um es nicht zu verlieren und innerhalb dieser Jahre zweimal in ner Psychiatrie war und drei Mal die Schule abgebrochen habe. Ohne Abi...
Voll verarbeitet hab ichs immer noch nicht. Was rauchen würde ich aber trotzdem super gerne mal was wegen den Lachflashs und dem geilen Breit sein. So wars jedenfalls als ich noch 14 war!

Zur Frage ob was drin war: Ich denke inzwischen ja. Erst dachte ich ich sei einfach n Waschlappen, doch das was ich da erlebt hab...auch alle Erzählungen anderer Leute die ganzen sieben Jahre bis heute, nie war soetwas dabei. Dazu kommt ,viele sagten mir auch dass da was noch drin gewesen sein muss meinen Beschreibungen zur Folge.
Was ist halt die Frage. Seitdem ich einiges über LSD und Psilocybin isses mir relativ klar. Obwohl doch noch die Ungewissheit da ist ob das ganze nicht ich selber gewesen bin. Cannabis->Hallizinogen + Ich mit meiner sehr dünnhäutigen Pesoönlichkeit...= "nicht sooooo ein toller" Trip ...?


Grüße, Seve
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severin
Anfänger


Anmeldungsdatum: 27.01.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 27. Jan 2011 22:44    Titel: Re: Gleiche Sache Antworten mit Zitat

Zitat:
Am nächsten morgen total verängstigt, begrenzt im Denken und Handeln, habe eine Irre Distanz zur Realität. Habe quasi kein Körpergefühl mehr und schwebe. Keine Kraft für irgendwas. Seit dem war ich depressiv und abgeschieden vom Leben. Bis heute teilweise.


Wirklich genau das gleiche hatte ich auch danach...:

http://forum.suchtmittel.de/viewtopic.php?t=5219
Frage: Trotzdem mal n Krümel in ne Zigarrette packen?
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Hope45
Anfänger


Anmeldungsdatum: 26.01.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 28. Jan 2011 07:48    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man so reagiert dann läßt man die Finger von dem Scheiß! Diese ganze verharmlosung kotzt mich dermaßen an! Und bitte..ich selber habe gekifft und auch ich habe Hallos gehabt, damals vor 20 Jahren. Mittlerweile weiß jeder der etwas belesen ist das THC ...Shit...Dope..en Ecken usw. Psychosen auslößen kann. Keiner weiß was in einem steckt, es gibt Menschen die Drogen ihr ganzes leben und haben nix und andere gehen ab wie ein HB Männlein. Und nun für so manche ,,die hat ja keine Ahnung`` verfechter--Ich habe sie mehr als viele andere! Ich wäre froh ich hätte sie nicht!
Meine Schwester ist seit ca 20 Jahren psychotisch ( schizophrene Psychose , Psychose,drogeninduzierte Psychose,Schizoaffektive Psychose usw..es gibt so viele Namen).
Ihre Tochter (1Cool die ich aufgezogen habe hat nun das gleiche und das nur weil sie wie alle Jugendliche einfach paar mal ausprobiert hat zu kiffen. Es ist nicht schön das mitzuerleben und es sind nicht die Drogen schuld... die lößen es aus was in einem drin ist -- wer weiß das schon?! So ne psychose entwickelt sich oft schleichend und es wird schlimmer und schlimmer soooo lange bis man durchdreht!
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Raxaaa
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 25.09.2009
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: 17. Feb 2011 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

habe gestern auch nach längerer zeit mal wieder einen joint geraucht. schon nach wenigen minuten war mir wieder klar warum ich vor jahren damit aufgehört hatte. :S
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altaph
Anfänger


Anmeldungsdatum: 29.03.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 29. März 2011 03:58    Titel: Antworten mit Zitat

ich kenne das auch, das ist wirklich nicht witzig.

man ist in einem zustand, wo der verstand sich ausschaltet, die ängste in dir überhand gewinnen. versagensängste, schuldgefühle und selbstvorfwürfe schreien dich förmlich an. du redest dir ein, dass du verrückt bist und genau das macht dich noch verrückter. du erklärst das was du nicht verstehst, mit irgendeinem gedanken der ganz tief in dir ist und steigerst dich in diesen so dermaßen hinein, das du angst bekommst, so starke angst hatte ich noch NIE in meinem leben. jeder moment war für mich wie ein deja-vue. es sind typische merkmale einer depression die da aufkommen.

wenn man nüchtern ist sollten diese gedanken weg sein. sie sind zwar noch in deinem kopf, jedoch weißt du, dass das alles nicht so wild ist. man sollte die finger danach von gras oder anderen drogen lassen, die gefahr besteht dass diese gedanken wiederkommen.

sollten jedoch nach längerem nichtkonsum diese gedanken noch da sein, sollte man mit jemandem darüber sprechen. es sind dann wirklich leichte, normale depressionen, die man behandeln kann. du bist nicht alleine

mfg
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Oliver1971
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 18.11.2010
Beiträge: 213

BeitragVerfasst am: 29. März 2011 11:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,auch ich kenne genau den selben Zustand nach dem kiffen.Habe damals aus einer Pfeife schwarzes Hash geraucht...der Tripp war die Hölle.Einen Tag später,ich dachte das nun alles vorbei sei,erzählte ich meinem Kollegen von dem schrecklichen Erlebniss.Genau der selbe wiederlich Zustand kahm wieder in mir Hochgekrochen...ein Gefühl wie hitze und kälte gleichzeitig und eine unvorstellare Angst das ich den Verstand verlohren habe.Das ich nie mehr aus diesem Zustand rauskommen würde.Die Angst hat mich bis heute nicht losgelassen...damals war ich 13 und heute bin ich fast 40 Jahre alt.Das alles hat mir so den Boden unter den Füßen weggezogen das ich meine Ausbildung habe machen können grenzt an ein Wunder...Recht schnell habe ich die Angstlösende Wirkung vom Alkohol für mich entdeckt und bin in meine erste Sucht geraten...Habe den Alk als Medizin gegen meine Ängste verwendet.Kann wirklich nur alle vor THC in jeder Form warnen...das ist eine Brandgefährliche Droge.Psychische schäden sind wirklich nicht selten und schon der erste Versuch kann so enden...Es ist absolut richtig das das Zeug verboten ist ich finde die Strafen für den besitz/verkauf sollten wesendlich höher und nicht so lapidar sein.
Grüße
Oli
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altaph
Anfänger


Anmeldungsdatum: 29.03.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 29. März 2011 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

@olli1971

das schlimmste was man machen kann, ist anderen leuten einreden, dass das bleibende schäden hat. ich rate jedem von thc oder anderen drogen ab, jedoch führen solche psychosen nicht zwanghaft zu irreversiblen schäden. man bekommt zwar die ersten tage danach kleine panikattacken, das vergeht aber. man muss, und dass sage ich jetzt jedem, lernen mit den wiederkehrenden ängsten umzugehen. man muss sich klar machen, dass das leben genau wie vorher ist, musss mit freunden, evtl. einem psychiater darüber sprechen. man darf nicht den fehler machen, sich von anderen einreden zu lassen, dass das nicht weggeht. ich weiß wovon ich spreche. man darf es nicht in sich reinfressen, dann dreht man wirklich irgendwann durch.

also, falls hier grad einer zuhause sitzt, das liest und angst hat, dass er bleibende schäden davon trägt: beruhige dich, lege dich schlafen oder kalt duschen. trinke nen kaffee, iss was. rede mit jemanden über deine angst, mach dir klar, was immer es auch ist, DU hast es in der hand es zu ändern. aber alleine schaffst du das nicht, sprich mit jemandem den du vertraust, oder such einen psychiater auf. du schaffst das.

und das wichtigste: nimm NIE wieder drogen.
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Oliver1971
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 18.11.2010
Beiträge: 213

BeitragVerfasst am: 30. März 2011 08:09    Titel: Antworten mit Zitat

@altaph,
weis nicht was Du beabsichtigst...willst Du Dich selbst beruhigen oder anderen damit was vormachen?Sorry,aber ich kann das nur nochmals so sagen wie es ist...Meinst Du das ich nicht auch lieber hätte das sich das alles wieder legen würde?Ich habe es mit 13 Jahren bekommen und bin jetzt 40 also..was? Soll ich sagen das vergeht schon wieder und macht euch mal keine Sorgen.Das ist ne Lüge...Es muss nicht zwangsläufig so sein wie bei mir aber ich habe def.vom Kiffen einen Psychischen schaden erlitten und habe diese Ängst nicht wieder losbekommen.Auch den Gang zum Arzt kann man sich sparen die stehen nämlich genauso hilflos da...Die typischen Anzeichen einenr Psychose sind nicht gegeben...Neuroleptika hilft auch nicht gegen diese Ängste.Evt.helfen dem einen oder anderen Anti Depressiva aber auch nur sehr bedingt...was bleibt denn noch großartig an Behandlungsmöglichkeiten...Benzos.Das nimmt zwar die Angst aber dann bist du nicht nur Angstpatient sondern auch noch abhänig.Habe meine Geschichte auch schon zig Psychotherapeuten erzählt...aber das alles hat nicht geholfen.Wäre schön mal in 10 Jahren mit Dir drüber zu reden...ob Du dann immer noch meinst das sei alles halb so wild und legt sich von alleine.Das einzige das bleibt man kann andere davor warnen,den selben fehler zu begehen.Das ist die traurige Wahrheit!Leider ist unser Gehirn so gebaut das es mit solchen erlebinssen nicht umgehen kann.Das Erlebte wird einen für immer verändern und diese Angst kommt auch immer wieder.
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altaph
Anfänger


Anmeldungsdatum: 29.03.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 30. März 2011 09:00    Titel: Antworten mit Zitat

ich kann nur von meiner erfahrung sprechen. ich denke, dass du das mit 13 bekommen hast, in oder vllt sogar vor der pubertät war für dich besonders traumatisch, deswegen kommst du damit vielleicht nicht klar. klar, mir schießt das oft durch den kopf, aber die angst darf nicht überhand gewinnen. viele leute geraten in eine depression, die muss man behandeln

ich wünsch dir alles gute
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