Einstiegsdroge cannabis?

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babsii
Anfänger


Anmeldungsdatum: 08.01.2011
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 9. Jan 2011 20:26    Titel: Einstiegsdroge cannabis? Antworten mit Zitat

hallo..

es wird ja sehr häufig gesagt das Cannabis die Einstiegsdroge schlecht hin ist, aber das finde ich nicht wenn dann ist das ganz klar Alkohol (Alk ist ja auch eine Droge), Alk gibt es überall zu kaufen und damit fängt eigentlich jeder an und danach kommt ja meistens erst das kiffen.
(Wenn ich nicht mit Alkohol angefangen hätte wäre auch nie auf die Idee gekommen zu kiffen oder irgendwelche andere Drogen zu nehmen. (vll Very Happy))

wieso sagen die dann immer alles das Gras die Einstiegsdroge ist, darüber könnte ich mich echt immer aufregen... Mad
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 9. Jan 2011 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Das könnte an der Definition der Begriffe liegen. Alkohol ist ein Genussmittel, Cannabis eine Droge. Zumindest offiziell. Alkohol ist legal - Cannabis eben nicht. Daher wird es als Einstiegsdroge bezeichnet, obwohl viele in der Tat Alkohol trinken bevor sie kiffen. Im Falle, dass jemand seine Drogenkarriere mit einem missbräuchlich verwendeten Medikament beginnt, würde man auch nicht (oder doch?) von z.B. Diazepam als Einstiegsdroge sprechen. Auch wenn es als Droge verwendet werden kann - es ist halt doch ein legales Medikament.

So erkläre ich mir das.

Im übrigen ist diese Diskussion so alt wie das Forum selbst, glaube ich. Böser Alkohol, super-harmloses Cannabis. Nunja.
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Calendula
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 08.01.2011
Beiträge: 465

BeitragVerfasst am: 27. Jan 2011 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube eher nicht, dass das der Grund ist für die Bewertung von Cannabis als Einstiegsdroge. Vielmehr nehme ich an, es geht hier eher um das Risiko Missbrauch zu betreiben und/oder weitere Drogen auszuprobieren.

Bei Diskussionen dieserart ist es tatsächlich so, dass es meistens auf einen Vergleich von Alkohol und Cannabis hinausläuft. Geht dann m. E. gewöhnlich am Thema vorbei. Um allerdings zu verdeutlichen, was ich meine, komme ich um einen Vergleich hier jedoch nicht drumherum.

Ich behaupte einfach mal, dass prozentual gesehen mehr Menschen Alkohol als Genussmittel ansehen oder nur gelegentlich konsumieren ohne eine Sucht zu entwickeln. Weiterhin behaupte ich, dass die meisten, die Cannabis konsumieren durch übermäßigen Konsum auffallen und ggf. weitere Drogen ausprobieren, es also weniger Konsumenten gesehen gibt (prozentual), die nur gelegentlich rauchen etc. und weitere Drogen nicht probieren.
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SergeKieffer
Anfänger


Anmeldungsdatum: 25.01.2011
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2011 10:41    Titel: Danke veilchenfee Antworten mit Zitat

Also erst mal danke schön Veilchenfee. Du hast den Durchblick. Ich sehe das genau so wie du : Alles eine Sache der Definition.

Dazu möchte ich noch sagen dass ich den Begriff Einstiegsdroge sowieso für komplett bescheuert halte.
Ich kenne sehr viele Kiffer und Kiffergeschichten. Wieso ist jetzt ein Teil der Kiffer immer nur Kiffer geblieben und ein anderer Teil von ihnem auf Heroin gelandet. Das versteh ich jetzt nicht, sie müssten doch alle auf Heroin gelandet sein wenn Kiffen so'ne krasse Einstiegsdroge ist (überspitzt). Und warum kenne ich Leute die nie am kiffen interressiert sind, jedoch harte Drogen nehme.

Also meiner Meinung nach ganz klar : Wenn man harte Drogen nimmt dann meistens um irgendein ungutes Gefühl zu bekämpfen wie z.b. soziale Probleme, Versagungsängste usw. und eben nicht weil man an einem Joint gezogen hat.

Freue mich über Feedbacks
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Calendula
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 08.01.2011
Beiträge: 465

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2011 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, dass der Begriff "Einstiegsdroge" damit zu tun hat, dass der Großteil, der bei harten Drogen landet, mit Cannabis angefangen hat. Alles andere macht für mich keinen Sinn.

Die Sache mit den Problemen und Ängsten halte ich für Märchen. Nach dem was ich aus dem eigenen Umfeld mitbekommen habe und ich habe hunderte (mindestens) Erfahrungsberichte gelesen zu allen möglichen Drogen, haben fast alle aus Neugier mit irgendwas angefangen und sind darauf hängen geblieben. Sich eine rosarote Welt mit Drogen schaffen zu können, das hat sich dann natürlich zwangsläufig daraus ergeben. Übrigens kenne ich nicht einen einzigen H- oder Cokain-Konsumenten mit Versagensängsten. Genau im Gegenteil.
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SergeKieffer
Anfänger


Anmeldungsdatum: 25.01.2011
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2011 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

Nein Calendula. Falsch. Eben nicht.

Klar haben Kokain-Konsumenten Versagungsängste. Das Kokain lässt sie eben diese Angst vergessen, darum nehmen sie es ja. Leute die sich ganz klein vorkommen nehmen Koks und kommen sich ganz groß vor. Erkennst du den Zusammenhang.

Und dass Leute Drogen nehmen weil sie mit sich selbst nicht klar kommen ist nicht nur meine Meinung sondern auch die von Experten. Wobei ich sagen muss dass ich nicht immer auf die Meinung von Experten(wie z.b. Therapeuten) baue aber in diesem Fall schließe ich mich ihrer Meinung an weil es bei mir genau so war. (Und ich war früher auch der Meinung dass ich die Drogen aus Neugier nehme)

Aber eine ganz einfache Frage: wie wars bei dir ?
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Calendula
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 08.01.2011
Beiträge: 465

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2011 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bleibe bei meiner Meinung, Serge.^^

Ich rauche (Tabak). Angefangen habe ich, weil ich's wohl cool fand. Das ist übrigens meine einzige Sucht. Reicht ja auch schon. Wink

Cannabis habe ich probiert aus Neugier. Hat mich nicht weiter gebracht und nicht weiter interessiert, wie auch andere illegale Drogen nicht.

Ab und zu trinke ich Alkohol, gewöhnlich in Maßen, manchmal übertreibe ich es aber auch, wenn mir danach ist und sich die Gelegenheit ergibt. So viel zu mir.
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SergeKieffer
Anfänger


Anmeldungsdatum: 25.01.2011
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2011 11:51    Titel: Du bleibst bei deiner Meinung Antworten mit Zitat

Du bleibst bei deiner Meinung, dass nenn ich eine klare Aussage.

Aber gut , das kennt man ja. Gerade wenns um Drogen geht beharren die meisten Menschen auf ihrem (Irr-)Glaube.
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Calendula
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 08.01.2011
Beiträge: 465

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2011 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Entschuldige bitte, wenn du an andererleuts Meinungen nicht interessiert bist, würde ich sowas vielleicht nicht schreiben. Offenbar möchtest du dich nur mit Gleichgesinnten austauschen. Das konnte ich beim besten Willen nicht ahnen.
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SergeKieffer
Anfänger


Anmeldungsdatum: 25.01.2011
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2011 12:10    Titel: Stimmt schon wieder nicht Antworten mit Zitat

Ich will mich hier gerne mit jedem unterhalten der sich mit mir unterhalten will.

Aber du warst es ja der geschrieben hat :"Ich bleibe bei meiner Meinung" - Dann hats ja wohl keinen Sinn dir weiter zu erklären dass Leute nicht aus Neugier zu Drogenabhängigen werden. - Du bist das beste Beispiel.

Aber egal , verstehst du was ich meine. Meine Antwort war nicht negativ gemeint und ich freue mich über jedes Feedback - auch über deins.

Also nichts für ungut. Ich wollte dir wirklich nicht zu nahe treten
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Calendula
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 08.01.2011
Beiträge: 465

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2011 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Erklärungen brauche ich nicht mehr. Ich bin ja hier nicht als völlig Unwissende reingeschneit, sondern habe schon lange mit Suchtproblematik oder Drogenkonsum (egal welcher Art) zu tun und ich interessiere mich auch für das Thema. Aber bitte, nur weil du eine andere Ansicht hast, musst du nicht meinen, ich bräuchte Erklärungen. Meine Erfahrungen sowie auch das, was ich mit großem Interesse und aufmerksam gelesen habe, sagt etwas ganz anderes. Es gibt sogar Ex-Konsumenten, die von sich behaupten, lange den Grund "Probleme" vorgeschoben zu haben, um den Konsum oder Missbrauch zu rechtfertigen (eben weil Experten das ja auch sagen).
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Sienna
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 31.08.2009
Beiträge: 1986

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2011 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

Findest du es nicht etwas anmaßend, zu meinen, du könntest jetzt pauschal beurteilen, wer Drogen aus psychischen Problemen genommen und wer dies nur behauptet hat? Wenn einige Ex-Konsumenten das von sich aus sagen - schön und gut. Aber deshalb auf alle zu schließen und psychische Ursachen nicht gelten zu lassen, halte ich für eine ziemliche Verallgemeinerung. Was spielt es im Nachhinein auch für eine Rolle, welchen Beweggrund man hatte? Ich finde das Wort "rechtfertigen" ja ganz übel. Als ob man jetzt wer weiß wie bestraft würde, nur weil man Drogen genommen hat. Rolling Eyes
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Calendula
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 08.01.2011
Beiträge: 465

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2011 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt in meinem Text keine Verallgemeinerung, ist mir zumindest nicht aufgefallen und alles andere als beabsichtigt, auch nach mehrmaligem Lesen ist es mir nicht möglich eine zu finden. Vielleicht hast du ja ein Verständnisproblem?

Och, Sienna, letztendlich isses in der Tat wurscht, welchen Grund man für den Konsum von Drogen hat. Einfacher isses natürlich, wenn man sich in der Opferrolle sieht und für alles einen Schuldigen findet. Nur bei sich selbst suchen und sich mit dem eigenen Fehrlverhalten auseinanderzusetzen ist selbstverständlich wesentlich anstrengender.
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Ginger
Anfänger


Anmeldungsdatum: 12.12.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2011 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

Confused
Ein Freund von mir hat einmal gesagt Ich nehme keine Drogen damit der Tag schön wird, sondern ich verschönere mir den Tag mit Drogen...

nun ja dazu muss man auch wissen das er 13 Jahre lang fast jeden Tag irgendetwas konsumiert hat (kiffen ziehen teile pilze lsd poppers crystal eigentlich alles)

er selber hat sich nie als süchtig bezeichnet wie auch er lebt ja seit jahren in seiner verzzerten welt Arrow

ein süchtiger gibt meiner Erfahrung nach selten von sich aus zu das er süchtig ist und es ein problem ist das er nicht aufhören kann...


aber zurück zum thema

ich denke das cannabis oder allgemein das kiffen als "einstiegsdroge" bezeichnet wird weil die meisten leute wenn sie drogen probieren als erstes "kiffen" probieren...

das ist die allgemeine Meinung und so wird es auch immer bleiben...

meine Einstiegsdroge war speed aber niemand würde von speed behaupten es währe eine Einstiegsdroge


lg ginger
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Sienna
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 31.08.2009
Beiträge: 1986

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2011 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Calendula hat Folgendes geschrieben:
Es gibt in meinem Text keine Verallgemeinerung, ist mir zumindest nicht aufgefallen und alles andere als beabsichtigt, auch nach mehrmaligem Lesen ist es mir nicht möglich eine zu finden. Vielleicht hast du ja ein Verständnisproblem?

Calendula, auch wenn du das anscheinend anders aufgefasst hast, war das Wort "Verständnisproblem" nicht negativ gemeint.
Eine Verallgemeinerung ist es, wenn du der Meinung bist, dass alle Abhängigen aus bloßer Neugier angefangen und KEINER von ihnen irgendwelche psychischen Probleme/Traumata hatte. Das kam in deinem Text irgendwie implizit mit rüber.

Calendula hat Folgendes geschrieben:
Och, Sienna, letztendlich isses in der Tat wurscht, welchen Grund man für den Konsum von Drogen hat. Einfacher isses natürlich, wenn man sich in der Opferrolle sieht und für alles einen Schuldigen findet. Nur bei sich selbst suchen und sich mit dem eigenen Fehrlverhalten auseinanderzusetzen ist selbstverständlich wesentlich anstrengender.

Was hat Drogenkonsum denn bitte mit FEHLVERHALTEN zu tun? Wenn ich mit mir selbst vereinbaren kann und kein Zweiter geschädigt wird, ist das doch kein Fehlverhalten. Ich für meinen Teil habe mich BEWUSST dafür entschieden, und ICH bin es ja letztlich auch, die mit den Konsequenzen leben muss. Dafür brauche ich mich vor niemandem rechtfertigen. Ich sehe Drogenkonsum auch nicht als Straftat an, zum Glück hat sich die Gesetzeslage dementsprechend schon etwas verbessert.
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