leben mit h-Süchtigen Partner

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ich26
Anfänger


Anmeldungsdatum: 29.03.2011
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 29. März 2011 03:18    Titel: leben mit h-Süchtigen Partner Antworten mit Zitat

HI,

ich weiß gar nicht wie und wo ich Anfangen soll ...vor ca.2 Jahren habe ich meinen Freund kennengelernt einen normalen gut aussehenden Mann ...so dachte ich zumindest...
vor ca. 1 Jahr fand ich raus das er Herion zu sich nimmt...ich fühlte mich als wäre ich mit 180 gegen eine Mauer gefahren ...noch jetzt steigen mir die tränen in die Augen...

Er ist in einem Program in dem er jeden Tag subutex bekommt...was auch zu helfen scheint ...da er immer nur dann einen Rückfall bekommt ,wenn er Bargéld in die Hände bekommt...d.h. so 1-2 mal im Monat ...Außerdem bekommt er ab und zu die Tapletten mit nach Hause und spritzt sich dieses dann, wo ich mir die Frage stelle wieso gibt man Süchtigen die Tap. mit nach Hause...

Naja das eigentliche Problem , wir waren jetzt eine ganze Weile getrennt ,weil ich mit dem ganzem Druck nicht zurecht kam...vor paar Wochen stand er nun vor meiner Tür und sagte mir in seinem Leben läuft zur Zeit alles perfekt guter Job (wie gesagt nach außenhin würde niemand denken das er ein h-süchtiger ist ) schöne Wohnung aber ich fehle...was nun ?
Wie können wir es schaffen ,...können wir es überhaupt schaffen?
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 29. März 2011 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ach Gottchen, die nächste ... Rolling Eyes

Liebe ich26,
niemand kann wissen, wohin die Reise geht und ob Ihr Zwei eine Chance auf eine glückliche Beziehung habt. Immerhin ist Dein Freund wohl schon über das erste Stadium der Sucht hinweg: Er lässt sich substituieren, geht arbeiten und achtet auf sein Äußeres. Das ist ja schonmal was.

Möglicherweise wird er irgendwann clean, vielleicht aber auch noch nicht so bald. Du kannst es zur Bedingung machen, dass er innerhalb eines gewissen Zeitraumes clean zu sein hat, oder er kann Dich vergessen. Oder Du arrangierst Dich mit seiner Sucht und versuchst sie zu ignorieren. Nach dem Motto: "Wenn ich´s nicht mitkriege und wenn es unseren Alltag nicht einschränkt, soll er machen, was er will". Oder Du bist so geschockt, dass Du keine Beziehung mit ihm führen kannst. Das hängt alles davon ab, inwieweit Du bereit bist, Dich in die Thematik einzuarbeiten.


Eines verstehe ich dann aber doch nicht:
Zitat:
da er immer nur dann einen Rückfall bekommt ,wenn er Bargéld in die Hände bekommt...d.h. so 1-2 mal im Monat ...

Schreibst Du nicht, dass er arbeitet? Warum bekommt ein erwachsener, berufstätiger Mann nur 1-2 Mal im Monat Bargeld? Kann er nicht einfach zur Bank gehen und was abheben, wenn er Drogen kaufen möchte? Und zu Deiner Frage, warum man einem Süchtigen Tabletten mit nach Hause gibt: Das nennt sich "Take Home" und soll es dem Substituierten ermöglichen, einer Arbeit nachzugehen. Denn wer arbeitet, kann nicht jeden Tag (oder nur schwer) täglich in einer Arztpraxis erscheinen, um sein Medikament einzunehmen.

Wie lange ist er denn schon drauf?
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