Frage zu LSD

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g1luce
Anfänger


Anmeldungsdatum: 02.05.2011
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 2. Mai 2011 14:28    Titel: Frage zu LSD Antworten mit Zitat

Hey
Ich spiele mit dem Gedanken einmalig LSD auszuprobieren ...
Hat jemand erahrung damit ?
Ich werde es vorausichtlich am Wochenende nehmen , doch ich habe schon Angst davor .
Ich weis ja nicht wie es wird !
Aber nicht in einem Club , sondern ich dachte eher daran wenn wir dabei sind draußen zu chillen , grillen und natur und so Smile
Nur ich frage mich , macht das erste mal ziemlich süchtig ?
Und was für safer use gibt es ?
Was soll ich machen , wenn ich wirklich paranoid werde ?
Was muss ich bei der einnahme beachten ?
Bitte erfahrungen und KEINE lass die finger davon , von leuten die statuspunkte abstauben wollen aber eigentlich keine ahnung haben , und auch nicht einen satz - ist nicht gut oder so!
Was ist LSD eig genau ?
Und sowas halt Very Happy
Wie kann ich mich beherschen erst in einem halben Jahr vlt wieder was zu nehmen ?
Habe nur erfahrung mit Gras , und Alkohol .
Alt genug bin ich auch ..
Alles bitte erklären , von dem in welchem umfeld ob temperaturen eine rolle spielen , wo kriege ich keine Angst am besten drinnen drausen hier da blablabla
=)
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frau holle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 24.09.2010
Beiträge: 1723

BeitragVerfasst am: 2. Mai 2011 14:51    Titel: Re: Frage zu LSD Antworten mit Zitat

Zitat:
Alles bitte erklären , von dem in welchem umfeld ob temperaturen eine rolle spielen , wo kriege ich keine Angst am besten drinnen drausen hier da blablabla


Ich sage dir jetzt mal eines, ich habe früher ziemlich viel LSD genommen, aber ich hatte niemals angst davor.
Was bei dir 100% passieren wird, das du egal, wo und wie auch immer, du dir das LSD einbauen willst, wirst du auf keine von dir gewünschten trip/reise gehen oder kommen.
Deshalb, weil du angst hast. Man hat nicht umsonst dieses mittel als wahrheitsdroge entwickelt. Siehe Albert Hofmann LSD mein sorgenkind!
So wie du zu dieser droge steht, gut oder ängstlich, so wird dieses bei dir sich dann auch körperlich ausbreiten und wirken. Deshalb würde ich an deiner stelle, es mir wirklich gründlich überlegen, ob ich diese gefahr bei mir zulasse oder nicht. Denn wennst du hängen bleibst, was dann? Was machst du, wenn kein erfahrener dabei ist, der dich aus der hölle des trips sofort rausholt?
Aber wennst du wirklich immer noch entschlossen bist, dann beantworte ich deine fragen. Ausser es hat schon ein anderer getan
LG Frau Holle
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 2. Mai 2011 15:07    Titel: Antworten mit Zitat

OH MEIN GOTT ...

g1luce, warum erstellst Du 2 Threads mit ein und derselben Frage?

Erstmal: Du wirst von LSD nicht abhängig. Zweitens: Wenn Du Angst davor hast, solltest Du es WIRKLICH nicht nehmen. "Safer Use" gibt es nicht. Du nimmst es und nach ca. einer Stunde fängt es dann an zu wirken. Die Wirkungsdauer beträgt ca. 6 Stunden. Wenn Du paranoid wirst, brauchst Du entweder einen guten Freund an Deiner Seite, auf den Du Dich verlassen kannst und der auf Dich aufpasst oder eine psychiatrische Klinik. Du kannst nicht wissen, was Dich erwartet. Doch Angst ist auf jeden Fall eine eher schlechte Voraussetzung.

Auf LSD bist Du psychisch und emotional völlig schutzlos. Du kannst Deine Gefühle und die Deiner Mitmenschen nicht mehr richtig einschätzen und bist darauf angewiesen, dass Deine Umgebung es gut mit Dir meint.

Also wenn Du es schon unbedingt nehmen musst (was ich bezweifle), dann sorge für eine angenehme Atmosphäre und zuverlässige, erfahrene "Tripsitter". Ob es eine gute Idee ist, das Zeug draußen zu nehmen, bezweifle ich auch. Du wirst fast zwangsläufig mit Menschen in Kontakt kommen, die vielleicht nicht wissen, dass Du was genommen hast. Das kann dann sehr unangenehm werden. Nicht vergessen: Das Zeug wirkt über mehrere Stunden!

Ansonsten stimme ich frau holle uneingeschränkt zu.
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Janus
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 31.05.2011
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 31. Mai 2011 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ein paar Tips von erfahrener Seite:

"SET & SETTING"

"Set" bezieht sich auf diene psychische Ausgangssituation. Nimm kein LSD, wenn Du ängstlich oder wütend oder sonstwie negativ drauf bist. Am besten vorher planen, sich drauf einstellen, am nächsten Tag frei haben.

"Setting" ist die Umgebung. Du Kannst LSD durchaus auf einer Party nehmen, wenn Du Dich dort wirklich wohl und geborgen fühlen kannst. Optimal ist natürlich eine kleine, nette Goa-Party, denn da bist Du von erfahrenen LSD-Freaks umgeben.
Am Besten ist Natur. Geh raus mit ein paar Leuten, die Du gut und lange kennst (ganz wichtig: umgib Dich auf keinen Fall mit irgendwelchen Spackos, die Dir komisch kommen können, sondern mit Leuten, denen Du vertraust!), macht ein nettes Feuer, verbringt die Nacxht unter freiem Himmel und macht Eure Erfahrungen...

Das sind die Optimalbedingungen, wie ich sie nach über 20 Jahren Erfahrung mit Halluzinogenen sehe.

Nochwas: Es hat sich gezeigt, dass es KEINE gute Idee ist, sich mit kleinen Dosen an die Wirkung von LSD heranzutasten! Dann spürst Du nur ein paar Symptome, die in die immer noch vorhandene Realität einbrechen... das kann zu Angst bzw einem nervösen, unproduktiven Erlebnis führen.

Nimm gleich eine volle Dosis, 100 Mikrogramm aufwärts (halber "Hofmann"=125mcg), evtl auch gleich richtig ordentlich; keinen "Mikro", aber z.B. eine ganze "Pappe" von ordentlicher Qualität (Hofmann, Shiva ...).
Die Macht des Trips wird Dich einfach mitreißen und keine Angst aufkommen lassen - dazu kommst Du gar nicht, wenn's richtig abgeht.

Falls das Alles für Dich nicht umsetzbar ist: LIEBER ALLEIN, ALS MIT DEN FALSCHEN LEUTEN!

LSD ist nicht für jeden, man merkst schon beim 1. Trip, ob man sich damit anfreunden kann oder nicht. Die Horrortrips aus der Zeitung sind übertrieben, für einen psychisch gesunden Menschen, der unter den o.g. Bedingungen LSD nimmt, gibt es praktisch kein Risiko! Also Relax!

Ich war auf meinem ersten Trip allein, das war ok, gelinde gesagt. Mir ist LSD so etwas wie ein guter Freund geworden und ich habe dadurch sehr gute Freunde kennengelernt (z.B. bei den Sonnenwendfeiern an den Externsteinen und anderen kollektiven Trips).

PS: Finger weg von harten Drogen! Ich mache hier fast Werbung für Acid, aber bitte, immer differenzieren! H probiert man nicht einfach mal so! Alles klar?!
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Marla
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 21.10.2010
Beiträge: 354

BeitragVerfasst am: 1. Jun 2011 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin nach wie vor immer noch der Meinung das Jeder psychisch gesunde Mensch zumindest eine Halluzinogene Erfahrung gemacht haben sollte.
Damit meine ich keine Party mit dauerkichern, sondern eine wirkliche Erfahrung.
Nichts wird dir in kürzester Zeit so deutlich vor Augen führen WER Du bist, und WAS Du bist.
Allerdings kann es auch viele Dinge in Frage stellen, wie zum Beispiel "Ist dieses Leben das ich zZ Führe wirklich das was ich eigentlich führen WILL/Sollte?" Sowas zum Beispiel.

Den besten Rat den ich Dir geben kann, nimm Dir 2 bis 3 Leute, die es Gut mit Dir meinen, und die vor allem eine Tripsession leiten können, dazu noch die richtige Location (das kann in der Natur sein, aber auch in der Wohnung wo vor allem Musikhören eine Megageile Erfahrung sein kann.
Auf einmal bekommen Titel Wie "Halber Mensch" von Einstürzenden Neubauten, oder die Platte Mr Bungle " MrBungle" völlig neue Aspekte, die man SO mit Sicherheit nicht kannte.^^

Aciderfahrene Leute haben keine Probleme zu merken wenn die Stimmung droht "abzukippen", und können dies in der Regel mit wenigen Handgriffen wieder in eine angenehme Richtung lenken.Dummerweise ist das Gegenteil genauso möglich.

Ich finde es aber gut das Du nachfragst, denn LSD, Pilze oder Mezkalin haben NICHTS mit normalen Drogen zu tun.

Um mal ein kleines Beispiel zu geben:
Wir waren auf einer Acidparty am Lagerfeuer, jedoch fühlte ich mich etwas unwohl/bzw fehl am Platze, und habe mich auf eine Motorhaube gelegt und mir die Sterne angeschaut.
Ich bin Schicht für Schicht in mich selber eingetaucht, oder man könnte sagen, ich habe mich Stück für Stück auseinandergenommen wie ein Legokonstrukt (Hirnlego).
Dabei kamen natürlich auch sehr viele unangenehme Eigenschaften von mir zum Vorschein, die man normalerweise vor sich versteckt.
Man könnte sagen das ich bis zu meinem innersten KLern vorgedrungen bin, und mich danach wieder Stück für Stück zusammengesetzt habe.

Danach war ich mit mir im Reinen, und zwar im wirklichen Sinn des Begriffs.
Dies ist nun bestimmt 20 Jahre her, aber von dieser Erfahrung zehre ich heute.
Danach konnte ich auch wieder zu den anderen, und es wurdew noch ein wirklich toller Abend.

Auch ganz Banale Dinge wie FahrraDFAHREN ODER dRACHENSTEIGEN LASSEN KÖNNEN EIN Mega Erlebnis auf Acid sein.
Wir sind mal zu dritt auf einer solchen Fahrradtour beim Evangelischen Pfarrer der dorfkirche gelandet, um mit Ihm über den Sinn des Leben zu diskutieren, das werde ich wohl nie vergessen, war wirklich Klasse.

Ansonsten, meide Orte an denen Du Dich unwohl fühlst, oder an denen Du Dich nicht zurückziehen kannst.
Das wichtigste ist jedoch, wie oben schon erwähnt;
Das Setting, und mindestens 1 erfahrener Tripsitter der es gut mit Dir meint, dann wird das schon.

Bedenke aber auch, das vieles von dem was Du vor Dir selbst versteckst, schlagartig an die Oberfläche kommen kann, man sollte also schon mit sich selbst im reinen sein.
Es ist nicht so wie zB Heroin, das die Probleme mit Watte ausstopft, sondern es zeigt Dir viele Dinge so wie sie "wirklich" sind.

Bei vielen Kulturen gehört die Halluzinogene Erfahrung zum Erwachsenwerden dazu, und genau das denke ich auch.

Süchtig wird man danach nicht, man kann nur drauf kleben bleiben, aber da sind meist noch andere Dinge im Spiel.
Unter den vorher genannten Bedingungen, kann ich von keinem negativen Fällen berichten.

Lass Dir Zeit, such Dir den Richtigen Moment, und die richtigen Leute, und freu Dich drauf!

Viel Erfolg, Marla Mia
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Janus
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 31.05.2011
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 2. Jun 2011 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

Marla hat Folgendes geschrieben:
Bei vielen Kulturen gehört die Halluzinogene Erfahrung zum Erwachsenwerden dazu, und genau das denke ich auch.


"LSD ist definitiv eine Erwachsenendroge" (Günther Amendt)

Je mehr man mitbringt, desto mehr kann man erfahren.
Psychedelika sind eine One-Man-Geburtstagsparty, Deine Geschenke musst Du selbst mitbringen.
Je fester man außerdem im Leben verankert ist, desto stabiler ist man.

Ein netter bunter Partytrip ist auch nicht zu verachten (Amphetamine helfen, an einem Stück zu bleiben, lassen den Trip aber flacher und länger werden)... Aber NUR LSD in chilliger, natürlicher Umgebung ist ganz was Anderes.
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Calendula
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 08.01.2011
Beiträge: 465

BeitragVerfasst am: 2. Jun 2011 13:01    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Bei vielen Kulturen gehört die Halluzinogene Erfahrung zum Erwachsenwerden dazu, und genau das denke ich auch.


In unserem Kulturkreis aber nicht. Für mich ist das auch ein großer Unterschied, denn in den von dir angesprochenen Kulturen haben diese Drogen oft religiöse Hintergründe, insgesamt geht man ganz anders damit um, Drogenerfahrung ist gewöhnlich eingebettet in Rituale und Zeremonien. Das ist mit unserer Kultur nicht vergleichbar.
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Janus
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 31.05.2011
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 2. Jun 2011 13:12    Titel: Antworten mit Zitat

Richtig. Was aber, wenn man als Abkömmling unserer Kultur trotzdem diese erfahrungen machen will?!

Dann muss man seine eigenen Rituale schaffen. Ich bin z.B. über Jahre mit den selben paar Leuten in regelmäßigen Abständen (die alten, teils christianisierten, heidnischen Jahreskreisfeste: 1.2., Frühlingsanfang, 30.4., Sommeranfang, 1.8., Herbstanfang, 31.9.) für 24 Stunden in die Natur gegangen, teilweise sind wir über 300km zum "richtigen" Platz gefahren, dort haben wir ein Feuer gemacht und dann nachts LSD, Meskalin, 2C-B, MDA und andere Sachen ausprobiert.
Niemand von uns wäre auf die Idee gekommen, außerhalb dieses Rahmens einfach mal so LSD zu nehmen.

Man kann sich also auch selbst einen solchen ritualisierten Rahmen schaffen. Natürlich ist das Ganze immer noch illegal, daher gilt, je weiter weg von der Zivilisation, desto besser.
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Calendula
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 08.01.2011
Beiträge: 465

BeitragVerfasst am: 2. Jun 2011 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Mit "andere Kulturen" können eigentlich nur die sog. Naturvölker gemeint sein, wo Drogen Teil des Lebens sind. Allerdings ist das Stammesleben meines Wissens immer durch feste Regeln und strenge Hirarchien bestimmt, ebenso der Umgang mit den Drogen, die dort einen ganz anderen Sinn und Zweck haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da einfach so mal mit Drogen experimentiert und Auswahl hat.
Wink

Dein oder euer Ritual ist ja weit weg von einem Ritual der Kulturen, in denen Drogen "zum Erwachsenwerden dazu gehören". Das ist einfach nur ein Ausprobieren oder was-auch-immer. Der Vergleich ist für mich einfach nicht passend. Wer hier LSD ausprobiert hat meistens schon 'ne Menge anderer Drogen ausprobiert und probiert vielleicht auch noch weiter aus. Um was anderes geht es hier m. E. nicht.
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Janus
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 31.05.2011
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 2. Jun 2011 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ja und, heißt das jetzt, dass nur "Naturvölker" Trips mit Psychedelischen Drogen erleben dürfen? Die paar Indios, die irgendwo noch halbwegs traditionell leben, ein paar Indianer mit Peyote oder Pilzen? In Südamerika gibt es zwei Kirchen, die Katholizismus und -dort traditionellen- Ayahuasca-Konsum unter einen Hut bringen. Sind die noch traditionell genug?

Welche Chance hat dann jemand aus unserem Kulturkreis, außer, am Amazonas einen Schamanen zu finden, der sich mit Ayahuasca auskennt?

Das ist doch alles Quatsch. in ein paar Jahrzehnten gibt es keine "Naturvölker" mehr, machen wir uns Nichts vor. Und dann soll das Riesenpotential, dass Halluzinogene bieten und das bisher kaum erforscht ist, einfach bis in alle Ewigkeit ungenutzt bleiben?

Die Riten der Indianer vielen auch nicht vom Himmel, sonder wurden von Menschen gemacht, warum soll ich mir also keine eigenen basteln, wenn es hier NOCH keine geeigneten gibt? Der Sinn der Sache ist einfach, den Genuss Halluzinogener Drogen vom Alltag abzugrenzen. Das kann ich auch, ohne im Wald geboren zu sein (was ich übrigens sehr nett gefunden hätte, in dieser Gesellschaft komme ich nicht wirklich klar, evtl. wäre ich als Indianer Schamane geworden oder so, also Nicht gegen Naturvölker im Allgemeinen).
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Calendula
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 08.01.2011
Beiträge: 465

BeitragVerfasst am: 2. Jun 2011 14:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wollte damit nur sagen, dass ihr einen Vergleich heranzieht, der einfach nicht passt. Ob du Drogen konsumierst oder nicht und wenn ja wann und in welchem Rahmen kann mir egal sein und ist es sogar. Ihr vergleicht hier nur Äpfel mit Birnen. Darauf habe ich reagiert.
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Marla
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 21.10.2010
Beiträge: 354

BeitragVerfasst am: 3. Jun 2011 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

Wie in einem anderen Beitrag schon erwähnt, Vergleiche haben oft die Eigenschaft das sie hinken.
Aber man sollte eben nicht unerwähnt lassen, das eine Halluzinogene Erfahrung (egal von welcher Substanz) weit mehr bieten kann als die zumeist entstehenden "Kicherpartys".

Wenn man es wirklich will, kann man dabei sehr viel über sich selbst erfahren, und auch darüber was man vielleicht sein könnte.
Und auch die Erwähnung das in anderen Kulturen dieser Erfahrung ein nicht geringer Wert beigemessen wird, finde ich durchaus interressant wenn ein User danach fragt wie es wohl wäre LSD zu nehmen, und was es dabei zu beachten gilt.
Das bedeutet doch nicht das dabei ein Mannbarkeitsritual herauskommen muss, aber ich finde das diese Erfahrung, das richtige Setting vorrausgesetzt, durchaus von Nutzen sein kann.
Zumindest von weitaus grösserem Nutzen als das bloße ausprobieren irgendeiner Droge wie Speed, oder Extasy.
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Janus
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 31.05.2011
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 7. Jun 2011 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Marla hat Folgendes geschrieben:
(...) als das bloße ausprobieren irgendeiner Droge wie Speed, oder Extasy (sic!).


Was ist denn "irgendeine Droge"? Mit (reinem) MDMA kann man ähnlich intensive Erfahrungen machen, wie mit LSD.Wer wild irgendwelche bunten Pillen ausprobiert, dem kann ich auch nicht helfen. Ich habe da immer differenziert; mann KANN LSD mit Speed etc mischen, um nette, bunte Partytrips zu erleben; mann kann aber auch ein Wenig Brimborium veranstalten, eben um sich vom alltäglichen abzugrenzen, und mit (sofern vorhanden) reinem LSD oder MDMA sehr tiefgehende Erlebnisse zu haben.

Schon in den 50ernund 60ern wollte Jeder LSD nur für sich bzw. nur gemäß den eigenen Vorstellungen genommen haben: Ärzte wollte es nur für Ärzte, Therapeuten nur für Therapeuten, Forscher nur für die Foschung, Esoteriker nur für spitrituelle Zwecke (gemäß den eigenen Vorstellungen von Spiritualität)...

Lasst doch die Leute ihre eigenen Erfahrungen machen.
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Janus
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 31.05.2011
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 7. Jun 2011 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

Für mich waren Halluzinogene immer ein Event, das schon bei der Beschffung losging. Pilze sammeln oder anbauen; Meskalin, MDA, Acid, 2C-B (u.v.m.) habe ich über Jahre selbst hergestellt, v.A. um zu wissen, was ich, qualitativ & quantitativ, habe (bin rechtskräftig verurteilt, kann also problemlos Alles zugeben). Trips wurden Wochen oder Monate im voraus geplant.

Natürlich kann man Alles übertreiben, aber dieser, von Allem Anderen getrennte, Umgang mit diesen Drogen hat sich für mich - und alle anderen Beteiligten - durchaus gelohnt.

Respekt, aber keine Angst, ist m.E. der sinnvollste Zugang.
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Tollkirsche
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 15.05.2011
Beiträge: 96

BeitragVerfasst am: 8. Jun 2011 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe auch bereits positive Erfahrungen mit LSD gemacht. LSD / Meskalin / Peyote / Psilos sind psychoedelische Drogen, die sich auf einer ganz anderen Ebene abspielen als die meisten anderen Drogen. Ich persönlich könnte davon nie abhängig werden. Da ich momentan mit mir selbst nicht im Reinen bin, würde ich mich derzeit auch gar nicht trauen, etwas in dieser Art mal wieder zu probieren.

MDMA kenne ich nicht, dachte immer, das wäre ähnlich wie XTC eine Droge zum "Abfeiern". Deswegen hat es mich jetzt auch etwas überrascht, dass das ähnliche psychedelische Wirkungen haben soll wie LSD.
Diese Parties kamen zwar zu meiner Zeit gerade auf, haben mich aber nie interessiert.

Obwohl ich mir selbst nicht vorstellen kann, dass man von dieser Art Drogen süchtig werden kann, habe ich hier im Forum doch von solchen Erfahrungen gelesen.

Und vor einem sollte man auf jeden Fall warnen:
Unter den falschen Voraussetzungen genommen, kann man durchaus auf LSD hängen bleiben - meiner Erfahrung zwar nicht durch Sucht, aber man kann eine handfeste Psychose entwickeln und für immer in einer anderen Welt leben. In meinem Bekanntenkreis kenne ich immerhin 3 Personen, denen das passiert ist. Man sollte das also auf keinen Fall unterschätzen.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob ein gesundes seelisches Gleichgewicht, das richtige Setting und ein guter Tripsitter so etwas immer verhindern können. Auch wenn das sicher die besten Voraussetzungen sind.

Ich habe einmal erlebt, wie jemand, der LSD genommen hat, ohne zu wissen, um was es sich eigentlich handelt, einen heftigen Horrortrip erlebte. Obwohl wir alle erfahren waren, fiel es uns sehr schwer, ihn wieder in eine positive Stimmung zu bringen. Ist zum Glück nochmal gut gegangen.
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