Suizidgedanken

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journey1993
Anfänger


Anmeldungsdatum: 17.06.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 17. Jun 2011 17:14    Titel: Suizidgedanken Antworten mit Zitat

Ich habe ein ziemliches Problem und hoffe dass Ihr mir evt.. ein paar Ratschläge geben könnt,
ich habe in einer ziemlichen kurzen Zeit sehr viel konsumiert wie z.B. Pilze, Gras, Crack..
nach einer Zeit habe ich gemerkt ,dass das so nicht weitergehen kann mit den Drogen (zumal ich noch in die Schule gehe und ich mir ja nicht mein Leben komplett versauen möchte) und bin zu einer Beraterin gegangen die mir dabei geholfen hat von den Drogen Schrittweise weg zu kommen. Es war hart aber ich hab jetzt seit knapp 2 monaten nichts mehr konsumiert ...und nun zum Problem, ich habe mich 2009 einer Operation unterzogen die leider schief gelaufen ist und mich natürlich ein wenig depressiv gestimmt hat. Also habe ich mich vor etwa einer Woche einer 2. Operation unterzogen ,die die Op von 2009 korrigieren sollte, was wie ich feststellen musste ebenfalls daneben ging und nun schrecklich aussieht!
Ich bin nun an einem Punkt, an dem ich fast jeden Tag depressiv gestimnmt bin und einfach nur noch in meine alten Gewohnheiten zurückfallen könnte oder sogar möchte! es ist echt hart die ganze Zeit fast am heulen zu sein ,weil man 2 Wochen lang diese Schmerzen nach der Op eigentlich für nichts ertragen musste.
Das ist alles schwierig zu erklären aber es ist schon soweit ,dass ich suizidgedanken hatte..

Bitte gebt mir einen Rat wie ich von solchen Gedanken los komme..

MfG the j.
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frau holle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 24.09.2010
Beiträge: 1723

BeitragVerfasst am: 17. Jun 2011 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
darf ich fragen woran du operiert wurdest?
Du bist weiblich nehme ich mal an oder?
Ich kann sehr wohl verstehen, dass man depremiert ist, wenn etwas nicht so läuft wie man es sich wünscht.
Deshalb wär es vllt wichtig zu wissen, weshalb du so unglücklich bist, bevor du wieder zu drogen greifst oder dir etwas antust.
LG Frau Holle
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 17. Jun 2011 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

Also mein erster Gedanke war, dass journey männlich ist und womöglich 2 urologische Operationen hinter sich hat.
Zitat:
Also habe ich mich vor etwa einer Woche einer 2. Operation unterzogen ,die die Op von 2009 korrigieren sollte, was wie ich feststellen musste ebenfalls daneben ging und nun schrecklich aussieht!

Klingt für mich nach einer Circumcision mit späterer RE-CC wegen unschöner Narben- und Wulstbildung. Das mit den 2 Wochen Schmerzen und der immer noch unschönen Optik passt auch ganz gut dazu.

Doch wie bringen wir das jetzt mit dem Drogenkonsum und den Suizidgedanken unter einen Hut? Tja, was soll ich sagen ... das Leben stellt einen oft vor Prüfungen, das gehört leider dazu. Jeder hat irgendwo sein Päckchen zu tragen und ich finde, jeder Mensch sollte die Herausforderungen annehmen, die das Leben stellt. Sich durch Suizid aus der Affäre zu ziehen, soll nicht die Lösung sein! Für Drogen gilt dasselbe.

Goldene Theorie ...

Nachdem Du ja in der Vergangenheit schon Beratung in Anspruch genommen hast, würde ich das jetzt wieder tun. Du schreibst, dass Du Dir Dein Leben nicht komplett versauen möchtest, das zeigt mir, dass Du noch nicht aufgegeben hast.

In diesem Sinne: Kopf hoch und A**** in den Sattel!
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journey1993
Anfänger


Anmeldungsdatum: 17.06.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 17. Jun 2011 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Am Brustkorb, ich hatte anfangs Probleme mit meiner Atmung. die 2. Op war eine lediglich eine korrektur, weil das ganze mehr als unschön aussah..
Nein, ich bin ein Kerl, der häufig versucht seine Probleme mit Drogen zu lösen.
Ja es ist nur so, dass man eine Wut und eine Trauer in sich trägt durch diese ständigen Fehlschläge bei der Op ,die natürlich auch an das Selbstbewusstsein kratzen ,so groß es auch sein mag und man nicht so schnell los wird oder auch garnicht..
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 17. Jun 2011 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

O.K., Brustkorb. Was genau wurde operiert? Warum hattest Du Probleme beim Atmen? Was ist das kosmetische Problem? Narbenbildung? Sorry für die intimen Fragen, aber Medizinisches interessiert mich halt ...

Solange es nur die Optik ist ... ich weiß zwar nicht genau, wie schlimm es wirklich ist, aber ich würde die FUNKTION in den Vordergrung stellen. Solange diese gewährleistet ist, gibt es meiner Meinung nach keine Grund zum Verzweifeln. Optik ist zweitrangig, glaub mir.

Da Du nicht blöd bist, weißt Du, dass Du DIESES Problem mit Drogen jedenfalls nicht lösen kannst. Vielleicht kann mit einer dritten Operation doch noch eine Verbesserung erzielt werden. Wenn nicht, finde Dich damit ab und mache das Beste draus. Denk nicht dauernd dran, versuche, dich mit erfreulichen Dingen zu beschäftigen!
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journey1993
Anfänger


Anmeldungsdatum: 17.06.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 17. Jun 2011 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

Großes Danke an veilchenfee!
Nun ist es aber so, dass ich das Scheitern der 2 Op's auf mein ganzes Leben beziehe und mir immer denke: 'mensch, du packst doch eh nichts ..warum fängst du das und das alles überhaupt an?!' ,was im Grunde ja völliger Quatsch ist... und das verstärkt für kurze Zeit diesen Gedanken den ich auf alle Fälle loswerden möchte!
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frau holle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 24.09.2010
Beiträge: 1723

BeitragVerfasst am: 17. Jun 2011 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Meine schwester wurde mit 14 jahren das erste mal an der hüfte operiert.
Inzwischen ist sie schon 12x operiert worden. Du kannst dir sicher vorstellen, was sie für große reisverschlussartige narben, an der hüfte, bis zur mitte des oberschenkels,
hat. Sie ist inzwischen über 50 und ich habe sie niiemals jammern gehört.
Sie war für mich immer eine art vorbild, was schmerzen und schönheit anbelangt.
Sie nahm und nimmt ihr schicksal an und ist immer lebenslustig. Sie hatte auch noch nie ein problem, einen mann zu finden.
Ich möchte dir damit nur sagen, dass man nie die hoffnung und den glauben an sich selber verlieren darf. Denn was nützt dir ein perfektes aussehen, wenn sonst nichts stimmt in deinem leben.
Meine schwester hat nie den glauben an sich und an eine weitere op verloren. Sie hoffte jedesmal das es besser wird, als die vorherige op. Na ja sie kann nun frei laufen, davor brauchte sie meistens krücken. Das ist doch was.
Also gib die hoffnung nicht auf, schmeiss dein leben nicht weg. Überleg dir ob du nochmal die op wagst und lass nicht die drogen gewinnen. Denn das wirst du mit sicherheit bereuen.
LG
Frau Holle
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Yolande
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 01.06.2011
Beiträge: 1438

BeitragVerfasst am: 17. Jun 2011 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hast du dich selbst operiert? Vermutlich nicht. Also wie kannst du dann auf den Gedanken kommen, da du eh nichts gebacken kriegst? Es liegt doch nicht an dir, dass es nicht das gewünschte Ergebnis erzielt hat.

LG
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Trini
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 17.06.2009
Beiträge: 1147

BeitragVerfasst am: 17. Jun 2011 23:22    Titel: Antworten mit Zitat

hi journey1993

wenns nur das kosmetische ist kann ich dich sicher toppen ^^
ich habe eine hautkrankheit mit einem ziemlichen schweregrad. ich bin umzingelt von Blicken und immer die selben fragen und bemitleidungen.

Solang es dich nicht umbringt ist es ok. Und du keine langfristigen schäden hast umso besser.
den Brustkorb kann man gut verdecken.
Hadere nicht mit deinem Schicksal, denn so kann man auch gut die Spreu vom Weizen trennen.

Was ist denn eigendlich das genaue Problem?

Übrigens find ich es klasse das du noch nicht schwach geworden bist. Warum auch damit wieder anfangen.
Du machst das schon ganz gut so

Deine Gedanken kannst nur du verändern, niemand kann dir sagen wie das geht. Ändere deine Einstellung. Akzeptiere dich so wie du bist.

Ich hatte mal eine Freundin mit einer seltenen darmkrankheit mit einem künstlichen darmausgang. Sie war schon 23 und hatte noch nie einen Freund weil sie sich so sehr schämte.
Irgendwann verliebte sie sich. unsterblich. Und er auch in sie. Es stellte sich heraus das alles nur Spuk im Hirn war. Die wände wackelten nachts regelmässig und er liebte sie genauso wie sie war.
Genau diese erfahrung habe ich auch gemacht.

Das Leben ist zu kurz um sich an äusserlichkeiten zu stören. Das muß man aber errst lernen und wollen
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