Fragen über einen Entzug bei Freunden

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Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 22.06.2011
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2011 08:36    Titel: Fragen über einen Entzug bei Freunden Antworten mit Zitat

Hallo,
also ich bin nicht süchtig. Bin in einer glücklichen Beziehung und habe ein Kind. Ich habe auch nichts mit dem Thema zu tun. Nur ein Freund von mir versucht gerade einen Heroinentzug. Er ist auf Pola. Ich weiß nicht wie viel. Ich mach mir nur sorgen. Und langsam frage ich mich, ob er überhaupt eine Chance hat? Und so vieles mehr. Womit ich ihn nicht belasten will. Deshlab dachte ich ich stelle hier meine Fragen. Und hoffe ihr könnt mir dabei helfen.

Also. Kann er von den Pola wieder runter kommen? Ich meine wird es automatisch gesenkt, oder kann er es auch einfach als eien billige Ersatzdroge für Heroin benutzen?
Wollen die wirklich aufhören? Und wie lange dauert durchschnittlich die Therapie mit Pola?
Sind Rückfälle normal?
Kann er eigentlich fühlen also Liebe etc.? In welchen Zustand befinden die sich? Können sie normal denken? Oder ist es immer noch so wie auf Heroin? Kann er überhaupt eine ehrliche Freundschaft mit einer nicht Suchtkranken führen? Er hat gesagt, dass ich die einzige bin, die momentan für ihn da ist, ist das ehrlich gemeint, oder versucht er etwas damot zu bezwecken?
Soll ich mit ihm das Thema besprechen oder ignorieren, sofern er nicht davon anfängt?


Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Noch was. Er geht arbeiten etc. Führt wohl nach außen ein ganz normales Leben. Ich weiß das ich ihn nicht von den Zeugs wegbringen kann, und nein ich hab auch nicht vor ihm händchen zu halten wenn er mal wieder nen Rückfall hat. Ich möchte nur da sein. Also er kann mit mir reden egal über was. Ich will ihm nicht bei mEntzug helfen. Nur zeigen dass ich ihn nicht abschreibe, nur wegen seiner Sucht. Und ich bin glücklich mit meinen Freund und meinen Kind. Es ist also eine rein platonishce Geschichte. Doch die Fragen bleiben trotzdem.
Ich wäre euch wikrlich sehr dankbar, wenn ihr mir helfen würdet.

LIebe Grüße
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Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 22.06.2011
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2011 09:01    Titel: Antworten mit Zitat

ich möchte noch etwas hinzufügen. Also ich kenen Ihn von früher noch als er noch keine Drogen nahm. Wir hatten lange keinen Kontakt in der Zeit passierte es mit den Drogen. Ich hab ihn noch nie gefrat wie er dazu kam und wieso. Ich weiß nur wie er früher war. Und ich glaube er ist nicht recht anders nur etwas naja wie leicht angetrunken so hab ich das Gefühl.
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Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 22.06.2011
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2011 17:39    Titel: Antworten mit Zitat

Bitte es muss mir doch irgendjemand helfen können. Ich brauche diese Antworten sehr dringend. Ich kann zu keiner Suchtberatung gehen, weil es niemand erfahren darf, dass er Suchtkrank ist. Sonst muss ich den Kontakt abbrechen, wenn es mein Mann erfahren würde. Und das will ich nicht, weil er ein wirklich guter Mensch ist. Bitte gebt mir eure Antworten
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2011 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

Also gut, dann erbarme ich mich mal. Sind aber schon ein bisschen viele Fragen auf einmal. Und warum so ungeduldig? Dieser Service hier ist freiwillig und noch dazu kostenlos! Also:

Zitat:
Also. Kann er von den Pola wieder runter kommen? Ich meine wird es automatisch gesenkt, oder kann er es auch einfach als eien billige Ersatzdroge für Heroin benutzen?

Ja, er kann vom Pola runterkommen. Automatisch "gesenkt" wird aber gar nichts. Und ja, Polamidon ist ein Ersatz für Heroin. Aber billig? Wie kommst Du darauf? Lieber reines Pola als gepanschtes Heroin, oder?

Zitat:
Wollen die wirklich aufhören?

Wer ist "die" um Himmels willen? "Die" Heroinsüchtigen? Oh mann ... Menschen sind verschieden. "Den" Süchtigen gibt es nicht.

Zitat:
Und wie lange dauert durchschnittlich die Therapie mit Pola? Sind Rückfälle normal?

Therapie ist etwas anderes als Substitution. Und ja, Rückfälle sind normal. Jeder Weg ist individuell. Stell Dir das nicht so vor, dass man mit einem Substitut geheilt werden kann.

Zitat:
Kann er eigentlich fühlen also Liebe etc.? In welchen Zustand befinden die sich? Können sie normal denken? Oder ist es immer noch so wie auf Heroin? Kann er überhaupt eine ehrliche Freundschaft mit einer nicht Suchtkranken führen?

Warum soll er nicht fühlen können? Richtig ist allerdings, dass auf H der Gefühlswelt die "Spitzen" genommen werden. Ob sie normal denken können ... also bitte, solche Formulierungen sind der Grund dafür, dass man keine Lust hat, zu antworten. Was für einen Eindruck macht Dein Kumpel denn?

Wir können Dir hier keine Gebrauchsanleitung für den Umgang mit einem uns total unbekannten Süchtigen geben. Außerdem erscheint es mir verdächtig, dass Du derart Feuer und Flamme für den Typ bist, nachdem Du ihn ewig nicht gesehen hast und ja so glücklich mit Mann und Kind bist.

Warum ist er plötzlich so wichtig für Dich? Und warum die Geheimnistuerei? Ich finde es komisch, dass Dein Mann nichts davon wissen darf...
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Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 22.06.2011
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2011 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

Okay ich danke dir erst einmal für deine Antwort.
Es tut mir leid wenn ich es doof formuliert habe.
Nein, er ist nicht feuer und Flamme für mich. Und mein Mann darf davon nicht erfahren, weil er mir den Kontakt sofort verbieten würde. Ich find ihn einfach als Menschen total nett. Ich mag ihn als Freund total gerne, daraus will ich keinen Hell machen. Und ich habe es wahrscheinlich wirklich total falsch angegangen. Also es ist so, dass ich einfach nicht weiß, wie ich damit umgehen soll. Er wirkt ganz normal. Wie gesagt, wenn er es mir nicht erzählt hätte, dann hätte ich es auch wohl nie rausgefunden.
Mein Mann man ist strickt gegen Dorgen, und ich weiß einfach nicht wie er reagieren würde.
Oh man es tut mir wirklich leid, wenn ich das alles falsch rüber gebracht habe.
Ich möchte nur nichts falsch machen. Oh ich weiß nicht wie ich es erklähren soll.
Zu Pola: Ich dachte ob man das von den Ärzten länger verschrieben bekommt. Und wie eine solche Therapie in der Regel abläuft.
Zu der Frage wegen den Gefühlen: Ich habe mich ein wenig versucht einzulesen. Und habe immer wieder gelesen, dass Heroinabhängige, eigentlich kein Interesse mehr an anderen Mitmenschen zeigen. Und sie keine Gefühle deuten können oder so ähnliches. Ich hab mich wohl nicht richtig informiert. Und es ist schwer für mich, ich will ehrlich sein, damit umzugehen. Ich weiß das Menschen sehr schnell ohne große Schuld in die Drogensucht geraten, und dass das sehr wohl gute Menschen sein können.
Mit der wahrscheinlichkeit ob er es schaffen kann meinte ich wie ungefähr die Quote ist, der jenigen, die es langfristig schaffen.

Ich möchte mich nochmals entschuldigen, dass das alles wohl falsch rüber gekommen ist.
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veilchenfee
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2011 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

O.K., die Probleme sitzen aber erstmal woanders. Du bist erwachsen und ich finde es nicht richtig, dass Du Dir von Deinem Mann den Umgang mit einem anderen Menschen verbieten lässt. Er mag es nicht gut finden und er kann auch eine Meinung äußern. Aber VERBIETEN LASSEN würde ich mir als erwachsener Mensch nichts. Wie kannst Du unter diesen Voraussetzungen schreiben, dass Du eine glückliche Beziehung führst? Außerdem HAT er Dir in diesem Fall noch gar nichts verboten - Du gehst davon aus, dass er es tun wird. Das ist ein Unterschied. Warum dieser vorauseilende Gehorsam? Ich würde ihm schon sagen, dass Du einen alten Bekannten getroffen hast. Dass er süchtig ist, tut nichts zur Sache und ich würde es auch nicht erwähnen.

Ein vernünftig substituierter Süchtiger ohne Beikonsum wirkt tatsächlich ziemlich normal und ist es auch, denn das Medikament verhindert nur, dass Entzugserscheinungen auftreten. Ob Dein Bekannter es je schaffen wird, ganz zu verzichten, kann ich nicht wissen. Prozent-Angaben habe ich im Moment auch nicht, vielleicht weiß Google was dazu. Es ist aber ein sehr gutes Zeichen, dass er arbeiten geht und ein "normales" Leben führt.
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Anmeldungsdatum: 22.06.2011
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2011 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ja du hast Recht verbieten ist nicht gut. Und ich würde es mir auch nicht verbieten lassen. Es geht einfach darum, dass ich als Kind bei meiner Drogenabhängigen Mutter aufgewachsen bin, die mir das Zeug zugesteckt hat, also mich dazu gebracht hat zu Kiffen und speed usw zu nehmen. Nun hat er mich da raus geholt, und deshalb will ich ihn das nicht erzählen. Er weiß dass ich mich mit ihm treffe und er hat nichts dagegen. Er ist wirklich ein guter Mensch. Auch wenn es hier nicht so klingen mag. Ich weiß auch tatsächlich nicht, ob er es mir verbieten würde. Ich könnte es mir nur vorstellen, dass er ein großes Problem damit haben würde. Und das mit meiner Mutter wollte ich eigentlich aussen vor lassen, da es mich sehr belastet, so eine Kindheit haben zu müssen. Doch ich musste es erklähren.

Ich bin froh, wenn es ein gutes Zeichen ist, dass er arbeiten geht. Und dass er nicht immer total zu ist von den Pola.
Und mir ist wirklich durchaus klar, dass es sehr sehr sehr schwer ist für einen Süchtigen wegzukommen. Da ich es mit meiner Mutter nun doch schon erzählt habe, werde ich das nun auch noch erzählen. Ich habe meinen Stiefvater damals gefunden. Und zwar tot auf der Couch mit einer Nadel im arm usw. ich werde diesen Tag nie wieder vergessen. Und aus diesen Grund kann ich einfach so schwer mit der Situation umgehen. Da ich Angst habe, dass mich meine Vergangenheit wieder einholen wird.
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2011 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

Aha, jetzt verstehe ich Dich schon besser. Wie gefährdet bist Du denn? Kannst Du das einigermaßen realistisch einschätzen? Wenn Dein Kumpel noch Kontakte zur Drogenszene hat, würde ich mir das tatsächlich überlegen. Da ich ihn nicht kenne, weiß ich nicht, wie charakterfest er ist. Frag ihn doch mal, wie seine Pläne aussehen. Ob er sich auf Dauer substituieren lassen will oder doch mal den Ausstieg wagen möchte. Wie lange ist er denn schon drauf?

Ach ja, und: Was hast Du außer Cannabis und Speed noch genommen? Hast Du Dich jemals selbst als abhängig betrachtet?
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Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 22.06.2011
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2011 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, ich denke ich bin nicht Suchtgefährdet. Den es schreckt mich einfach alles zuviel ab. Was damals passiert ist mit meinen Stiefvater. Ich halte es mir immer vor Augen. Außerdem liebe ich das Leben nun so wie es ist.

Ich denke er will auf alle Fälle runter. Er hat gesagt, dass er auf jedenfall mal ganz runter will und nichts mehr nehmen will. Und halt ein ganz normales Leben führen möchte.

Ja ich habe noch Die Pilze genommen. Es tut mir leid, dass ich den Namen dafür nicht weiß aber du wissen, dass ich damals zwischen 13 und 15 Jahre alt war. Es hat mich nicht interessiert was es war. Ich nahm alles was mir meine Mutter gab. Doch vor den braunen hab ich halt gemacht. Damals schon.
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