Entzug-von Pola auf H? Brauche Rat

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dajana126a
Anfänger


Anmeldungsdatum: 23.09.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2011 17:41    Titel: Entzug-von Pola auf H? Brauche Rat Antworten mit Zitat

Hallo,

ich bin neu hier und habe gleich eine Frage und brauche Rat.
ich bin seit ca. 3 Jahren mit Pola substituiert und will runter von dem Zeug. Da der Entzug vom Pola aber so heftig ist, habe ich eine Idee.
Ich dachte mir, dass ich für eine gewisse Zeit vom Pola auf H umsteige. Solange bis ich das meiste vom Pola raus habe und dann nur noch vom H entziehen muss.

Was haltet ihr davon? Wie lange müsste ich dann wieder auf H sein? 3 Wochen? Länger? Kürzer?

Wäre sehr Dankbar für Tips, Ratschläge und sonstige Gedanken zum Thema!

LG,
Dajana
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2011 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Dajana,
ich halte das für eine blöde Idee. Du wirst mit sauberem, legalem Pola substituiert und willst jetzt auf teures, gestrecktes, unkalkulierbares, illegales H umsteigen? Neee, oder? Warum kannst Du Dich nicht in Mini-Schritten vom Pola runterdosieren (lassen)? Ich finde, alles ist besser, als wieder auf die Scene zu gehen und dort für teuer Geld H von ungewisser Qualität zu kaufen.
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Intervallmorphinistin35
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 19.08.2011
Beiträge: 238

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2011 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
ich habe das auch schon mal probiert. Die ersten 5 Tage ging das gut aber dann war die Shore zu schwach.
Ausserdem ist das richtig schwer von der Shore nur so viel zu nehmen das es gerade mal so reicht.
Zurück zur Spritze ist das schlimmste was du machen kannst. Der Suchteffekt ist da viel zu hoch.

Wenn überhaupt kannst du es mit rauchen probieren oder Nase ziehen.
Eine gute Idee ist das in meinen Augen nicht. Erinnere dich warum du ins Programm gegangen bist.

Besser ist es das Pola auszuschleichen. Jeden Tag einen Tropfen weniger quasi.

Steckt hinter deiner Idee der Suchtdruck oder der Drang nach Freiheit? Sei ehrlich Wink

lg IM35
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gema1509
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 14.04.2010
Beiträge: 522

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2011 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

hallo!

das seh ich ganz genauso wie veilchenfee!

wieviel pola nimmst du denn? bedenke mal, welche mengen h du nehmen müsstest um das auszugleichen - wenn du vernünftig eingestellt bist!

diese fixe idee höre ich seit jahren immer mal wieder - hab aber noch nie jemand erlebt, der so erfolgreich entgiftet hätte!

also - warum nicht in 5mg-schritten abdosieren?

warum hast du dich überhaupt für eine pola-substitution entschieden wenn dir der entzug davon zu unangenehm ist?

g.
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dajana126a
Anfänger


Anmeldungsdatum: 23.09.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2011 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, du hast Recht! Ich versuche nur irgendwie den krassen Pola-Rnzug zu umgehen. ich habe es vor nem Jahr schonmal probiert und hab dann abgebrochen, weil ich es nicht ausgehalten habe. Ich bin scho auf 2ml runter. Weiter schaffe ich irgendwie nicht. Ich müsste jetzt ins Krankenhaus gehen. Es ist schwierig. Ich will unbedingt runter, aber ich hab so Angst. Erstmal auf Subutex umstellen geht auch nicht. Vertrage Subutex nicht.
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dajana126a
Anfänger


Anmeldungsdatum: 23.09.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2011 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mich fürs Pola entscheiden müssen, weil es das einizige war, mit dem ich mich einigermaßen gut gefühlt habe. Der wille dahinter ist der, endlich clean zu sein. Ich hab halt Angst, dass ich den Pola-Entzug wieder nicht durchhalte und versuche es mir einfacher zu machen.
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Intervallmorphinistin35
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 19.08.2011
Beiträge: 238

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2011 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du jede Woche EINEN TROPFEN runter gehst dann wird kein Entzug auftreten.Glaube es mir.
Und dann bist du in einigen Monaten "sanft" runter.
Was meinst du?

Wenn du das mit deinem Arzt absprichst brauchst du nicht in die Klinik.

Wie gesagt,jede Woche einen Tropfen weniger und du merkst nichts!
lg IM
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dajana126a
Anfänger


Anmeldungsdatum: 23.09.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2011 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

das problem des langsamen runterdosierens ist, dass ich über einen seeehr langen zeitraum motiviert sein muss. das ist schwierig. wenn ich ins krankenhaus gehe, muss ich nur mal 3 wochen motiviert sein.
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gema1509
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 14.04.2010
Beiträge: 522

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2011 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

ich wünsch dir von herzen viel erfolg beim umsetzen deiner guten vorsätze!

gehst du denn einfach "ins krankenhaus" zum entgiften? auf ne geschlossene psych? davon würd ich auf jeden fall abraten!

hast du mal nach ner guten einrichtung geschaut, wo du beispielsweise "warm" entgiften kannst?

die richtige umgebung kann schon sehr wichtig sein!

viel erfolg!
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dajana126a
Anfänger


Anmeldungsdatum: 23.09.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2011 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

ne offene entzugsstation. da kann man warm entgiften. aber ich hab so angst vor den entzugserscheinungen, dass langsam runterdosieren wohl doch besser wäre. vielleicht kann ich mit meinem arzt sprechen, dass die mich verdeckt runterdosieren oder so. aber dann kann ich mir auch wieder n affen einbilder...oh man...ich hab son schiss!
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gema1509
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 14.04.2010
Beiträge: 522

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2011 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

wenn´s dich tröstet: ich bin mittlerweile 34 jahre alt und "steh meinen mann" in jeglicher beziehung im leben - es gibt so leicht nix, dass mich aus der ruhe bringt, aber so n richtiger affe - also so richtig... da hat doch jeder schiss vor, der das schon mal hatte!

vor paar jahren auf therapie war ich 6 monate mit einem russen in einem zimmer, der hat immer gesagt: "bist du hart genug für heroin nehmen, musst du auch mann genug sein um diese entzug auszuhalten" Laughing

sehr sehr einfach ausgedrückt, aber im prinzip hat er recht. das wusste man doch im prinzip alles schon bevor man damit angefangen hat, oder nicht?

wie dem auch sei - zu schaffen ist alles, wenn du willst!
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dajana126a
Anfänger


Anmeldungsdatum: 23.09.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2011 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

danke für deine netten worte. ja, man wusste es vorher, aber gefühlt hatte man es da ja noch nicht. montag bin ich wieder bei der vergabe und dann spreche ich mal mit denen da. gott ich hab son schniss. bin momentan aber auch so labil, dass es mir sehr schwer fällt stark zu sein und an mich zu glauben. hmpf
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Intervallmorphinistin35
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 19.08.2011
Beiträge: 238

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2011 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

Eine offene Entzugsklinik,keine geschlossene Station?
Wo gibt es denn so etwas? Das ist ja mal ein neuer Lichtblick.

Beim tropfenweisen Abdosieren brauchst du nur "normale" Motivation weil du ja praktisch nichts merkst und es dir auch nicht so schlecht geht.
lg
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dajana126a
Anfänger


Anmeldungsdatum: 23.09.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2011 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

na klar ne offene. mit offener tür und man kann raus wie man will. hier in berlin is das normal so. geschlossene entzugsstationen gibt es hier gar nicht. wie gesagt, montag rede ich mal mit denen. vielleich können die mir ja meine angst nehmen.
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Jule611
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 11.09.2011
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2011 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaub schon das der Entzug vom Polar nach langer Zeit sehr sehr schwer ist... Leider kenn ich auch niemanden der keins mehr nimmt.

Von einer Bekannten die Schwester hat vom Polar entzogen, 3 Monate gings ihr dreckig bis sie wieder angefangen hat mit der Shore. Ich kenne viele die Angst vor diesem langen Entzug haben.

Aber wenn du wirklich den Willen hast, dann schaffst du das auch *daumendrück*
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