CannabisENTZUGStagebuch

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*SoAbMe*
Anfänger


Anmeldungsdatum: 11.10.2011
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 11. Okt 2011 16:20    Titel: CannabisENTZUGStagebuch Antworten mit Zitat

11.10.11 14:37
An all die Kiffer da draußen!
Es reicht! Schluss damit!
Es ist doch zum kotzen, eigentlich weiß man doch, dass man es nicht braucht?! Warum lässt man sich denn dann nur immer wieder von der" Sucht dieses Gefühls" locken? Mir geht es im allgemeinen meist besser ohne Gras, dennoch kann ich meine Finger nicht davon lassen. Vor allem wenn ich alleine bin, packt mich die Gier danach. Warum ist das so? Ist irgendwas nicht richtig mit mir? Klar habe ich mein Laster zu tragen aber hat das nicht jeder? Wer von Euch da draußen in der weiten Welt kann mir nur einen nennen bei dem alles perfekt ist? Das gibt es gar nicht! Natürlich gibt es diejenigen unter uns, die es wirklich hart getroffen hat, die Probleme haben, die für Andere kaum vorstellbar sind. Aber ich mit meinen "kleinen" Problemen krieg es nicht auf die Reihe ein normales Leben zu führen ("normal" ist natürlich weit zu interpretieren). Klar, meine Familienumstände sind zum kotzen, vieles wurde schon in frühester Kindheit verdrängt. Und ja, auch meine Beziehungsumstände sind schwierig und das wirklich schlimmste an meinem ganzen Zustand ist, dass ich meinen Abschluss durch die ganze kifferei versaue. Ich bin nicht dumm, aber scheiß-faul geworden. Wenn ich mich zusammenreiße krieg ich alles hin, wenn da nur dieses Wörtchen "wenn" nicht wäre. Zum teil weiss ich nix mit mir anzufangen,jedenfalls hänge ich so gut wie jeden Tag zu Hause rum und kiff! Das macht mich total fertig und mega Träge (das wirklich schlimme daran) am Wochenende blüh ich dann meistens total auf! Bin wie ausgewechselt! Bin voller Tatendrang und Kreativität und voller Energie. Und wenn ich dann nur an den scheiss Montag denk, wird mir ganz anders.

Ich muss Schluss machen damit! GANZ! und das sage ich so oft! Ich habe es auch ein paar Mal geschafft...aber immer wieder angefangen. Habe Angst irgendwelche Psychosen zu bekommen.
Wie geht es Euch? Gibt es jemanden dem es ähnlich geht? Und der endlich Schluss machen will ?
LG
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Gonzo
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 15.11.2007
Beiträge: 119

BeitragVerfasst am: 11. Okt 2011 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo SoAbMe und willkommen hier im Forum Smile

Was du da schreibst kommt mir extrem bekannt vor. Auch ich habe gekifft, insgesamt 7 jahre lang täglich, zudem sind bei mir noch Schalftabletten dazu gekommen.

Das einzige was mit dir nicht stimmt ist dass du eine psychische Abhängigkeit entwickelt hast. Das heist noch lange nicht dass du nicht normal bist.

Du darfst dich nicht so fertig machen weil du es nicht schaffst davon loszukommen, denn jedes mal wenn dus nicht schaffst machst du dir nur noch mehr Druck und dieser ist im Fall einer Abhängigkeit kontraproduktiv. Ich weis dass es schwer ist und ich kenne das Gefühl nur zu gut dass es einem ohne besser geht aber man doch immer wieder weiterkifft. Ich selbst habe am Ende angefangen bei jedem Gedanken ans kiffen dran zu denken wieviel negatives ich dadurch erleide und wie wenig positives ich davon hab. Klar klappt das nicht auf anhieb, aber das muss man trainieren.

Man darf auch nicht einfach so aufhören zu konsumieren und hoffen dass es klapt, denn das geht meistens nach hinten los. Du musst etwas finden womit du die Leere füllen kannst die die fehlende Droge hinterlässt. Etwas was dir Freude bereitet, was dich zufriedenstellt und komplett von der Droge ablenkt.

Da du ja aufhören willst hast du die ersten und wichtigsten Schritte schon getan. Wenn du aufhörst und vielleicht die ersten Tage leichte Entzugserscheinungen haben solltest (Wie lange hast du denn täglich gekifft?) ist es gut jemanden um dich zu haben der dich unterstützt, mit dir redet und bissl auf dich aufpasst. Muss ja nicht den ganzen Tag sein, aber zumindest dann wenn der Suchtdruck groß ist.

Mach dich auf keinen Fall selbst fertig wenn du es nicht auf anhieb schaffen solltest denn die ersten Wochen sind die schwierigsten. Mach dir keinen Druck und verzweifle nicht wenn du rückfällig werden solltest. Sieh den Rückfall besser als neue Chance aus Fehlern zu lernen. Analysiere dein verhalten, deine Gedanken und die Situationen die Suchtdruck bei dir auslösen und versuchs beim nächsten Versuch besser zu machen.

Viele sagen Wille allein reicht nicht aus, aber ist er doch die Grundlage für eine erfolgreiche Abstinenz. Doch allein ein starker Wille ist nur die halbe Miete. Wie gesagt, ersetze die Droge durch einen neuen Lebensinhalt.

Ich hoffe du kannst was damit anfangen. Ich wünsche dir viel Kraft und Erfolg bei deinem kampf mit dir selbst. Very Happy

lg Gonzo
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 11. Okt 2011 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
An all die Kiffer da draußen!
Es reicht! Schluss damit!
Es ist doch zum kotzen, eigentlich weiß man doch, dass man es nicht braucht?! Warum lässt man sich denn dann nur immer wieder von der" Sucht dieses Gefühls" locken? Mir geht es im allgemeinen meist besser ohne Gras, dennoch kann ich meine Finger nicht davon lassen. Vor allem wenn ich alleine bin, packt mich die Gier danach. Warum ist das so? Ist irgendwas nicht richtig mit mir?


Herzlichen Glückwunsch, den wichtigsten Schritt bist Du schon gegangen. Es kotzt Dich an, es reicht, Du willst nicht mehr. Jetzt musst Du nur noch die Konsequenzen ziehen. Vor ein paar Monaten habe ich das ähnlich formuliert wie Du und am selben Abend habe ich mein restliches Material verschenkt und das Zubehör entsorgt.

Seitdem kiffe ich nicht mehr.

Und weißt Du was? Es war gar nicht schlimm. Die ersten paar Abende waren etwas seltsam und ich bin nachts mal kurz aufgewacht, aber das wars dann auch. Ich vermisse es nicht und bin mir sicher, dass ich nicht mehr kiffen werde. Du kannst das auch schaffen! Nur Mut! Tu es einfach!

Grüße!
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GutiLovely
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 145

BeitragVerfasst am: 23. Okt 2011 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
An all die Kiffer da draußen!
Es reicht! Schluss damit!
Es ist doch zum kotzen, eigentlich weiß man doch, dass man es nicht braucht?! Warum lässt man sich denn dann nur immer wieder von der" Sucht dieses Gefühls" locken? Mir geht es im allgemeinen meist besser ohne Gras, dennoch kann ich meine Finger nicht davon lassen. Vor allem wenn ich alleine bin, packt mich die Gier danach. Warum ist das so? Ist irgendwas nicht richtig mit mir?


Ich will hier niemanden raten nicht aufzuhören; Ganz im Gegenteil es ist super wenn du damit für immer aufhörst, denn du wirst dadurch
- jünger aussehen
- weniger Gehirnzellen vernichten
- nicht sinnlos Geld ausgeben
etc. pp.

Aber wie ist es denn mit dem Mittelweg? Ich meine ich gehe auch jedes WE ein Bierchen trinken, klar wenn ich jeden Tag 5 Flaschen Bier trinke werde ich auf Dauer auch Alkoholiker, aber wenn ich mir am WE mal ein Bierchen gönne ists doch OK oder?

Genauso sehe ich es mim kiffen ein Joint am WE bringt niemande um und schädigt kaum; Jmd. der täglich raucht schadet sich mehr.

Mann kann also auch runterreduzieren und zu einem Wochenendkonsument wird mit entsprechender Willenskraft.

Die Welt ist auch bei Drogen nicht schwarz und weiß...
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