Enzug Suchtmittel bitte um antwort :)

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jorden89
Anfänger


Anmeldungsdatum: 20.11.2011
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 21. Nov 2011 14:47    Titel: Enzug Suchtmittel bitte um antwort :) Antworten mit Zitat

Hey leute bin 22j alt und seit 10 jahren süchtig nach dem turn graß alk mehf medis räuchermischungen diseinerdrogs... eig alles auser ballern weiß nicht woran es ligt aber ich komme nüchtern nicht zu recht dar ich unlösbare probleme etc. haber von therapie halte ich nix aber ich wollte wissen mit welchem medi ich aufhören könnte wisst ihr was also trucksal eunopan zoloft tranksillium und eunopan hat nicht geholfen außer zum schlaf wie bekomme ich den suchttruck und die ätzende stimmung weg wisst ihr ein gescheites suchtmedi ?
Gruß jorden89
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JuleXXX
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 29.05.2011
Beiträge: 525

BeitragVerfasst am: 21. Nov 2011 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hey du,
ich weiß es ist echt blöd. Aber auch wenn dir meine Antwort nicht gefällt, eine andere (vernünftige) wirds nicht geben!
als Methadonsubstituierte, die mit allem (auch mit ballern, leider, das ist meine größte Sucht) außer LSD und Badesalz leider Gottes auskennt, und schon seit zig jahren auf der Suche, auf der du dich gerade befindest, ist, sage ich dir:
Es bringt echt nichts, dich jetzt einmal quer durch die Drogenküche, und die Pharmakonzerne "durchzufressen", dein Suchtdruck, deine Probleme, deine Angst vor einem nüchternen Kopf usw. werden niemals dadurch weggehen, sie werden sich nur -mit 100%iger Sicherheit- vergrößern und vervielfachen, und dann hast du noch mehr Probleme, und probierst wieder neue Dinge aus,die dir auch nicht weiter helfen...
...weisst de, wo dieser Weg enden wird? Entweder in der Klapse, oder 10m unter der Erde!
Ich will dir keine Angst machen, aber das ist halt die Realität. Wenn du wirklich deine Probleme lösen willst, dnn solltest du dir entweder einen guten Psychotherapeuten, oder eine stationäre Therapie suchen.

Hmmm, du hast geschrieben, dass du von therapien nichts hältst. Darf ich fragen, woher daskommst, was du im Präzisen damit meinst? Es gibt nämlich soooooo viele Alternative Therapien, d ist bestimmt auch was für dich dabei Wink

Du musst deinen Problemen auf die Spur kommen, sie analysieren, das Ganze interpretieren, und da "uns Normalos" dafür die fachliche Kompetenz, und was sehr wichtig ist: die objektive Wahrnhmung!
Bis jetzt hat es, soviel ich weiß, nur ein Mensch geschafft, sich selbst zu analysieren-und das war Sigmund Freud!

Jede Sucht hat mal mit einer Suche begonnen

Ich wünsche dir alles Gute! LG Jule
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Jelly
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 06.10.2011
Beiträge: 314

BeitragVerfasst am: 22. Nov 2011 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jorden,
es gibt kein Mittel gegen Suchtdruck, höchstens gegen Entzugserscheinungen.
Wenn Du von Therapie nichts hältst, dann wirst Du warten müssen, bis es Dir so schlecht geht, daß Du es doch versuchst.
Du dröhnst Dich voll, weil Du irgendetwas nicht fühlen willst, was irgendwo in Deiner Seele gespeichert ist. Dem mußt Du Dich aber stellen, um die Realität nüchtern aushalten zu können.
Ach übrigens, Tranxilum ist ein Benzo und hat ebenfalls Suchtpotenzial.

Lg Jelly
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frau holle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 24.09.2010
Beiträge: 1723

BeitragVerfasst am: 22. Nov 2011 15:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Jordan,
es gibt wirklich kein mittel gegen suchtdruck.
Ausser abwechslung, den kopf frei kriegen, das kannst du machen.
Aber das musst du auch wollen.
Denn wenn du immer nur sagst: ach, mir gehts nicht gut.
Dann geht es einem auch nicht gut. Oder?
Versuch dich abzulenken, etwas anders wirst du nicht tun können.
LG
Frau Holle
PS: Ich kann jeden tag drogen nehmen. Warum heute? Vielleicht morgen!
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Reyna
Anfänger


Anmeldungsdatum: 01.09.2011
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 8. Dez 2011 09:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr,
hallo Fau Holle,

ich möchte Euch mitteilen, dass mir der Spruch von Frau Holle ("Ich kann jeden Tag Drogen nehmen wenn ich möchte, nur heute nicht, vielleicht morgen.") total gut hilft und ich es damit recht gut hinbekomme anfliegende Suchtdruckphasen abzufangen.

Ich habs nämlich endlich geschafft und habe vom Heroin entzogen!
Im Moment nehme ich rein gar nichts und bin unendlich stolz auf mich und auf diesen Schritt.

Da aber nun mal jder weiss, dass die Schwierigkeit nicht im clean-werden, sondern im clean-bleiben besteht, arebite ich jeden Tag daran gewillt mein Ziel zu erreichen.

Komischerweise habe ich manchmal so eine Art "Heimweh" wenn ich an die Gewohnheit denke Heroin zu nehmen und dann daran, dass ich es jetzt nie wieder tun werde. So als wäre das ein Verlust!

Wenn ich mir dann diesen Spruch aufsage, fühlt es sich so an als wäre diese Entscheidung ja eigentlich nicht endgültig. und es mir jederzeit offen steht wieder was zu nehmen.

Da ich mich somit selbst betuppe, schiebe ich das Drogen nehmen also immer weiter voraus und irgendwann bin ich dann hoffentlich soweit, dass ich mein Clean-sein nicht als Verlust, sondern als Bereicherunga ansehe.
Es ist (noch) ein täglicher Kampf,

ich wünsche allen die sich auch auf diesem Weg befinden, alles Gute und ganz viel Kraft.
Und nochmal vielen Dank an Frau Holle für diese gute Idee, mir hilft es total gut!

Liebe Grüße,

Reyna
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