Probleme mit dem Cannabis Entzug

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piti93
Anfänger


Anmeldungsdatum: 05.02.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 5. Feb 2012 21:00    Titel: Probleme mit dem Cannabis Entzug Antworten mit Zitat

Hey Leute,

ich bin 18 Jahre jung und konsumierte mit 14 das erste mal Cannabis. Anfangs nur recht selten allerdings von Jahr zu Jahr
immer häufiger und mehr. Derzeit besuche ich die zwölfte Klasse der Fachoberschule und eigentlich hab ich immer recht gerne
Cannabis geraucht. Allerdings hab ich auch ende 17 m2-cp konsumiert. Der Trip war recht gut und wir hatten viel zu lachen,
allerdings war ich nach dem Trip erschrocken über mich selbst das ich mittlerweile schon ohne groß darüber nachzudenken
solche hammer konsumierte. Ich wollte es einfach nicht weiter ausarten lassen und begann über mich und mein Konsumverhalten
nachzudenken. Auch schulisch wurde ich immer schlechter da ich langsam richtig faul und desinteressiert bin. Nunja das alles
lies mich zu den Schluss kommen mit dem kiffen aufzuhören. Das hielt ich dann auch 10 Tage durch (die erste Woche war richtig Hölle)
und dann fiel es mir deutlich leichter und ich dachte mir ich könnte jetz ab und an mal was rauchen. Naja einmal darüber
nachgedacht und schon brannte am Abend wieder der erste Blubber. Die Wirkung war echt krass aber ich konnte es nicht mehr
genießen. Ganz im Gegenteil, ich war kurze Zeit nach dem rauchen wieder traurig darüber dass ich wieder was geraucht hatte
obwohl mich vorher noch groß darüber gefreut hatte wieder was rauchen zu können. Nunja das ganze ist nun 2 Wochen her
und ich hab in der Zeit schon wieder öfters was geraucht, allerdings ohne mich dabei wohl zu fühlen. Heute ist wieder Sonntag,
ich hab mein ganzes WE mal wieder mit kiffen verschwendet und ich fühl mich einfach nicht besonders gut. Dies ist schon seit
dem anfänglichen Entzug so. Ich war nach außen hin zwar nie sonderlich schlecht gelaunt allerdings herrschte in meinem Kopf
schon eine sehr depressive Stimmung. Dann mal wieder gut gelaunt und eine Minute später wieder völlig schlecht drauf.
Mir war klar das das am Entzug lag und ich gab mir auch Mühe meine schlechte Laune nicht an anderen Leuten auszulassen.
Was mich jedoch beunruhigt, ist das diese Stimmung auch nicht besser wurde als ich wieder was rauchte. Es wurde eher wieder
schlimmer und ich hab das Gefühl mir gehts wieder so wie in den ersten Tagen nach dem aufhören. Ich würde ja gerne
manchmal was rauchen allerdings merk ich aber wie mich das zu krass runterzieht. Meine Denkweise hat sich in Bezug auf
Gras halt irgendwie komplett verändert und mir ist klar geworden was ich mir eigentlich jeden Tag und das dies nichts
mehr mit gelegentlichen abchillen und Spaß haben zu tun hat sondern ich einfach nur abartig süchtig nach dem Zeug bin.
Nun möchte ich es jetz wieder komplett absetzen. Meine Gedanken drehen sich zurzeit nur um mein Cannabis Problem und ich
mache mir langsam ernshafte Sorgen dauerhafte psychische Probleme zu bekommen. War jemand von euch schon mal in einer ähnlichen
Situation? Und wenn ja was hat geholfen ? Ich steh kurz vorm Abi und hab viel zu tun derzeit allerdings macht mir mein Problem
mit Gras schon ernsthafte Probleme! Ich würde mich über einen hilfreichen Tipp oder jemanden den es ähnlich geht/ging freuen.

Gruß Patric
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theitzi
Anfänger


Anmeldungsdatum: 04.02.2012
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 5. Feb 2012 23:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube nicht, dass es recht hilfreich sein wird für dich. Aber ich habe deinen langen text jetzt gelesen also muss ich auch meinen Senf dazu geben.^^

Ich habe nach 7 Jahre Dauerkonsum wegen einer 6 monatigen Haftstrafe aufhören müssen zu kiffen. Und ich meine damit, dass ich wirklich wirklich 7 Jahre jeden Tag in der Früh nach dem Aufstehen und am Abend vor dem Schlafengehen geraucht habe. So wie Zigaretten halt. Und naja in den ersten drei Tagen hatte ich ein bisschen Probleme damit ein bzw. durchzuschlafen. Aber sonst nichts. Ich finde das ist beim Gras bisschen mehr Kopfsache... Ich machte auch schon einen Opiat Entzug und glaub mir, das ist ein Entzug ^^ Sogar Nikotin Entzug ist schlimmer... Also du schaffst das schon. Hör auf damit es als soo großes Problem
zu sehen. Lass dich nicht von deinem Kopf austricksen.

lg christopher.
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gema1509
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 14.04.2010
Beiträge: 522

BeitragVerfasst am: 6. Feb 2012 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

hey!

schön, wie kritisch du dich mit deinem konsumverhalten auseinandersetzt! zeigt, dass du damit nicht wirklich zufrieden zu sein scheinst.

was du als "hölle" bezeichnest im bezug auf deinen entzug ist noch weniger als gar nichts im vergleich zu dem, was da noch auf dich zukommen kann...

geh nicht zu verbissen an die sache ran und mach dich nicht verrückt und unnötig klein, wenn du dann doch hin und wieder mal schwach wirst.

...aaaaaber: lass die finger von weiteren substanzen und schmeiß nicht leichtfertig härtere/harte drogen ein - denn dann wirst du unter umständen doch noch die wahre entzugs-hölle kennenlernen Exclamation - und diese erfahrung muß man nicht haben!

greetz

g.
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HdP
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 15.08.2008
Beiträge: 173

BeitragVerfasst am: 6. Feb 2012 16:47    Titel: Antworten mit Zitat

gema1509 hat Folgendes geschrieben:
...aaaaaber: lass die finger von weiteren substanzen und schmeiß nicht leichtfertig härtere/harte drogen ein - denn dann wirst du unter umständen doch noch die wahre entzugs-hölle kennenlernen Exclamation - und diese erfahrung muß man nicht haben!
Der wichtigste Ratschlag überhaupt! Wenn du nicht einschlafen kannst und Herzklopfen hast, trink nen Tee, rauch ne Kippe und such dir ne verständnisvolle Person, mit der du reden kannst. Wenn's dir danach trotzdem noch mies geht, halte dir vor Augen, dass das nun mal der Preis ist, den du für den Dauerkonsum zahlen musst. Wenn du dir was holst, verschiebst du es nur, besser wird's dadurch nicht.
Und es wird besser! Zwar nicht zwingend von Tag zu Tag, aber von Woche zu Woche. Spätestens nach nem Monat sollte die Sache gegessen sein. Klingt nach ner langen Zeit, aber je länger du abstinent bist, desto schneller verfliegt die Zeit.

@theitzi
Ist nicht böse gemeint, aber der Satz "Das ist nur Kopfsache" hilft überhaupt nix! Was meinst du, wie oft ich das schon mit einem satirischen Lächeln abwenden musste?

Ich werde bald 22 Jahre alt, hab mit 14 das erste mal gekifft, dann wurde es langsam immer öfter und ab 17/18 bis zum Abi mit 20 war ich dann täglich breit. Zum morgendlichen Kaffee gab's die erste Tüte und die letzte vorm Schlafengehen.
Eigentlich wollte ich das Kiffen vor den Abiprüfungen einstellen, aber entzügig konnte ich nicht lernen.
Lange rede kurz: Ich bin seit März clean, 2 Ausrutscher inbegriffen. Den ersten bereue ich nicht, weil es eine besondere Situation war, Spaß gemacht hat und weit weg war vom alltäglichen Abschießen.
Der zweite Rückfall war aber überflüssig, langweilig und hat nur Kopfkino ausgelöst.

Du wirst während der Abstinenz mit der Langeweile konfrontiert werden. Wie du sie bekämpfst, musst du selbst wissen. Fernsehen/zocken kann funktionieren, ist auf Dauer aber wenig effektiv. Vielen hilft Sport, aber meine Welt war das noch nie.
Was ich damit sagen will: Such dir ein Hobby! Da du jetzt eine Menge Geld für's Gras sparst, kannst du die Kohle anderweitig investieren. Kauf dir ne CD, geh ins Kino oder mach was anderes, aber MACH etwas! Aktivität ist gefragt!
Ich fand's auch gut, die Hälfte des Gelds, das ich gespart hab, in ein Sparschwein zu stecken, das ich dann nach Bedarf geplündert hab, wenn ich mir was kaufen wollte. (Nein, keine Drogen, sondern Gebrauchsgegenstände, Kleidung etc.)

Wichtig ist: Du solltest erstmal mehrere Monate komplett abstinent bleiben, egal was dein Hirn sagt. Wenn es unbedingt sein muss, kannst du eventuell nach einem ausreichend langem Zeitraum (was "ausreichend" ist, musst du wissen) in einer besonderen Situation, die nichts mit dem Alltag zu tun hat (also auch an keinem Alltagsort mit den üblichen Leuten stattfindet) wieder mal was rauchen, wenn es sich ergibt.
Allerdings solltest du dafür keinesfalls die Initiative ergreifen und ich will dich auch nicht dazu ermutigen, denn es ist zweifellos ein Spiel mit dem Feuer. Ich habe mich mit diesem "Nie wieder" im Kopf nur sehr schwer getan. Mit der Aussicht auf ein "Irgendwann irgendwo" konnte ich besser umgehen.
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 6. Feb 2012 21:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe letzten Sommer nach 22 Jahren mit dem Kiffen aufgehört und vor ca. einer Woche nach 25 Jahren auch noch mit dem Tabakrauchen. Einen Entzug konnte ich bei beidem nicht feststellen. Wenn es Dir mit dem Kiffen nicht mehr gut geht, wird es wirklich Zeit, es endgültig bleibenzulassen. Bei mir wars ähnlich - ich rauchte das Gras nur noch aus Gewohnheit, merkte aber, dass es mir nicht mehr guttat, bekam Panikattacken etc.

Wenn Du aufhörst, tust Du das freiwillig, das ist der große Vorteil, den Du hast. Ich finde es immer einfacher, wenn man Zeitpunkt und Tempo selbst bestimmen kann.
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piti93
Anfänger


Anmeldungsdatum: 05.02.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 7. Feb 2012 00:41    Titel: Antworten mit Zitat

ich hatte eben die ersten tage nach dem entzug ein totales gefühlschaos. Das kennen sicher einige .. man wacht von einem tag auf dem nächsten auf und man beginnt eben sein ganzes verhalten in Frage zu stellen. Ich hab eigentlich immer recht gern geraucht und hatte auch keine psychischen Probleme oder so aber die Tage an denen ich eigentlich clean bleiben wollte und trotzdem was geraucht hab haben mich einfach krass runter gezogen.. Naja lange rede kurzer sinn ich werd mir jetz erstmal wieder in nen Sportverein gehen, mir ne Freundinn suchen und erst mal wieder mit meinem Leben ins reine kommen. Mir is ja auch klar das wenn ich jetz meine Probleme wieder wegkiff holen sie mich in ein paar Jahren noch krasser ein. Gras is ansich ne feine Sache aber ich habs in letzter Zeit halt zu krass übertrieben^^ Werd jetz erst mal ne Zeit lang gar nix rauchen und erst mal wieder was rauchen wenn ich auch es für angebracht halte. Außerdem werd ich dann auch bewusst mein Konsumverhalten beobachten und schauen das es nich mehr so außartet wie in der Vergangenheit. Nikotin hab ich übrigens auch gleich in die Ecke geschmissen, aber damit konnte ich noch nie viel anfangen und ich finde das macht alles auch nich viel komplizierter. Danke für eure Hilfe Smile
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jenny777
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 11.02.2012
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 11. Feb 2012 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hey !
Ich kann dir nur raten,schleunigst damit aufzuhören...jetz bereitet dir das gekiffe vllt nur probleme in der schule,aber es wird dein ganzes leben beeinflussen...arbeit,beziehungen etc. ich war mal mit einem zusammen,dem es ähnlich ging, er hat den absprung nicht geschafft und hat nun eine million probleme deswegen an der backe,schafft es aber trotzdem nicht aufzuhören : führerschein weg, unkonzentriert auf der arbeit,viele,die den "dauerkiffer" meiden und schlussendlich ist unsere jahrelange beziehung daran zerbrochen,weil ihm einfach alles nur noch egal war und das kiffen sein ganzes leben bestimmt.
tu dir das nicht an,wenn du dir was wert bist.
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