politox und clean

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ZweiWelten
Anfänger


Anmeldungsdatum: 05.04.2012
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 5. Apr 2012 13:57    Titel: politox und clean Antworten mit Zitat

so,hallo erst mal an alle die sich angesprochen fühlen oder ein helfendes feedback geben können...
ich schreibe das erste mal in so einem forum und eigentlich auch erst einmal nur weil meine frau aus ihrer not heraus auf das forum gestossen ist.
erst mal ein paar zeilen zu meiner sucht,was auch schon ein grosser teil zu meiner person beinhaltet.
mittlerweile bin ich seit 15 jahren bewusst suchtkrank,habe auch schon etliche entgiftungen und therapien hinter mir woraus ich auch immer wider positiv schöpfen konnte.
mittlerweile bin ich 32j alt und habe auch echt schon viele leute komen und gehen sehen,leider auch für immer und am schlimmsten auch aus der eigenen familie.
ausserdem bin ich mir sicher ,auch schon fast alle fassetten der sucht zu kennen bzw selber gelebt zu haben was erst mal ohne wertung von meiner seite ist.
so,nun zur sache ich bin im dezember rückfällig geworden nach dem ich wie schon so oft jahre lang clean war,daß heißt einmal 6j,4j und 2j was mich aber leider nie bewahrt hatte nicht wider rückfällig zu werden.
ach so meine preferenz drogen sind kokain,heroin und benzos und das ganze zwar immer nur kurz so 4-6 wochen lang aber dafür auch häfftig und iv.
also im dezember war ich 6 wochen lang rückfällig,bin dann ins kh zur entgiftung wo ich 5 wochen war und nun seit 3 wochen wider zu hause bin,es geht mir wie immer gut,ich habe auch kein suchtdruck und ich bin mir sicher oder anders war mein wunsch nie so groß es endlich zu schaffen da ich über die jahre natürlich auch vater geworden bin und eine familie habe die ich über alles liebe was aber auch eine angst in mir auslöst wie ich sie noch nie vorher hatte oder kannt.
ich hatte eine ähnliche angst vor ca 10 jahren als mein bruder an einer überdosis gestorben ist,was mich aber nach 6 j clean sein auch nicht vom rückfall geschütz hatte.
ich glaube die leute die mich verstehen wissen auch das man die sucht nicht mit wissen,vernunft etc erklären oder viel mehr lösen kann,aber ich suche nach einem optimalem weg um mir und meiner fam. diese kastei nie wider an zu tuen.
ich entfand meinen rückfall auch nie so schlimm wie beim letzten mal bestimmt auch weil meine frau mich dieses mal reflektiert hatte und mir so ziemlich alles erzählt hatte was sie miterlebt hatte,was ich die male davor nicht hatte oder wollte und wahrscheinlich war ich von meinem geistigem stand auch noch nicht so weit.
ich hoffe ,das ich nicht zu wirr schreibe aber ich habe so viele gedanken und versuche sie einfach nur unter einen hut zu bringen und natürlich meine eigene unsicherheit da ich wie gesagt diesmal versuchen will mal etwas anders zu machen.
ich habe bei der lva eine stationäre therapie beantragt was aber leider nicht bewilligt wurde,nun sind wir in wiederspruch gegangen und wollen zu mindest eine anbulante therapie bewilligt bekommen,die ich mir auch schon angeschaut habe,wozu ich aber noch keine wirkliche meinung habe,da ich wahrscheinlich etwas anderes im kopf hatte wie zb tiefen oder trauma therapie und das eben mit 8-12 wöchigem aufenthalt wo von ich aber ab gekommen bin da ich in berlin oder umgebung keine kenne und die lva sich quer stellt.
ich hatte auch schon überlegt was passier wenn ich garnichs finanziert bekomme,da ich ja wie gesagt nur 5 wochen auf entgiftung war,ich mich zwar gut und sicher fühle aber eben nicht weiß was kommt, oder will das ich nach jahren wider rückfällig werde.
hmmm,so ich würde mich über tips oder feedbacks freuen,

danke fürs lesen Smile
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 5. Apr 2012 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo "Teilnehmers Mann" ZweiWelten,

ich finde es ganz fabelhaft, dass Du Dich selbst hier zu Wort meldest! Noch mehr freue ich mich, dass Du anscheinend nochmal die Kurve gekriegt hast und dass im Moment alles soweit geordnet abläuft. Trotzdem hast Du wahrscheinlich einige Scherben aufzukehren, so ganz folgenlos ist Dein letzter Absturz wahrscheinlich nicht geblieben. Kannst Du formulieren, was der Grund für Deinen Rückfall war? Überlastung auf Arbeit? In diesem Fall solltest Du lernen, Dich zu schützen, bzw. rechtzeitig die Notbremse zu ziehen. Denn wenn Du ganz ausfällst, ist das schlimmer, als wenn Du den Stress ein bisschen reduzierst.

Alles Gute!
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Catinka0472
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 12.12.2011
Beiträge: 430

BeitragVerfasst am: 5. Apr 2012 15:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ZweiWelten,

erst mal schön, dass Du Dich hier angemeldet hast und uns Deine Geschichte aus Deiner Sicht erzählst. Auch das Schreiben kann eine Form von Therapie sein...
Du wirst sicher einige hilfreiche Antworten bekommen!

Habe auch den Thread Deiner Frau aufmerksam verfolgt.

Mich würde auch interessieren, was der Auslöser für den letzten Rückfall war und hast Du eine Idee, warum Du bei den letzten Malen immer relativ kurz aber dafür heftig rückfällig warst?

Ich hoffe, dass Du doch noch einen Therapieplatz bewilligt bekommst, kann Dir da die DROBS nicht unterstützend helfen?

Liebe Grüße
Catinka
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ZweiWelten
Anfänger


Anmeldungsdatum: 05.04.2012
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 5. Apr 2012 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,
dank erst mal für euer interesse,das ist ja auch nicht die norm der geselschaft...
also ich denke nicht das es unbedingt etwas mit meiner arbeit zu tuen hat.
ich habe eigentlich immer gearbeitet,seit 6 jahren bin ich nun selbsständig was zwar stressig war ist aber dennoch glaube ich nicht das mein job wesentlich ins gewicht fällt.
was ich schon gemerkt habe,war das ich in fast allem was ich tue meine sucht wieder erkenne und eben auch im jab,da ich leider kein mittelmahß finde.

rückfällig bin ich aber erst mal duch meine zwillingsschwester geworden die zu meinem pech leider auch suchtkrank ist und wie auch beim letzem mal ist sie nach jahren der stille zu besuch gekommen und hatte braunes dabei.
ich denke die schlimmste konfrontation ist bei mir die konfrontation mit der droge selbst,denn ich selber würd nicht auf die idee kommen mir stoff zu besorgen was sich aber nicht nach einer ausrede anhören soll.
ich weiß das ich es natürlich selber genommen habe,dennoch meide ich während meinen clean zeiten oder jahren alles was nur in richtung drogen geht aber bei meiner schwester ist es mir auch diesmal nicht gelungen und obwohl ich es hätte wissen müssen das es nicht bei einem mal bleibt habe ich bzw mein suchtfuchs mir eingeredet"nur einmal,nur einmal den kopf frei bekommen usw" ich denke ihr wisst was ich meine.

als ich dann im kh zur entgiftung war,hätte ich vor wut platzen können,daß ich wieder auf meinen suchtteufen herein gefallen bin und wider bei null anfangen muss,ich meine damitt nichts materielles nein das ist schnell wider rein geholt aber das zwischen menschliche,das eigene selbwert gefühl,der wille,das selbsbewusstsein usw das dauert ewig lange bist das wider eine norm gefunden hat...mies ganz mies aber ich werde es wie immer auch diesmal schaffen und werde auch diesmal aus fehlern lernen und versuchen etwas positives aus meinem rückfall zu ziehen in der hoffnung das es nachhaltiger ist als die jahre davor den ich musste leider auch nach 6 jahren clean sein merken das der teufel immer und überall lauert.

ich bin natürlich auch super froh das mich der rückfall nicht meine familie gekostet hat, das wäre ja wohl der albtraum überhaupt den das ist doch einer der gründe warum ich überhaupt nach einer ärgenzung gesucht habe in meinem fall waren es halt drogen um das zu überschatten was ich in meiner kinderstube nicht bekommen habe...

eventuell habt ihr ja einen tip,wie gesagt ich freue mich auf jedes ernst gemeinte feedback.

lg
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Yolande
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 01.06.2011
Beiträge: 1438

BeitragVerfasst am: 5. Apr 2012 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ehemann,

warum hast du denn den Antrag bei der LVA gestellt? Hast du es mit Hilfe einer Suchtberatung versucht? ich denke, dass ist immer erfolgreicher als es selbst zu beantragen. Aber schon mal gut, dass du Widerspruch eingelegt hast, denn auch wenn du einige, lange Cleanzeiten vorweisen kannst, bist du eine lange Zeit dabei, fast die Hälfte deines Lebens. Ich denke, da gibt es einiges aufzuarbeiten und zu entsorgen, damit du vielleicht das nächste Mal besser gewappnet bist.

LG
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Mephisto
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 05.02.2012
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 6. Apr 2012 05:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hi veilchenfee mit der Notbremse ist echt guter Ratschlag...
Denn manche Menschen überlasten sich so sehr... Ok paar zage wochen mon. ist es zu schaffen aber selbst beim Stärksten reist einfach alles ab...
Also überlastet euch nicht zu sehr ist besser Razz

Lg Meph
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ZweiWelten
Anfänger


Anmeldungsdatum: 05.04.2012
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 6. Apr 2012 07:24    Titel: Antworten mit Zitat

guten morgen erst mal,
ich denke das mein rückfall so häfftig war,da ich für mich das gefühl haben musste alles ausgereizt zu haben um nach ein paar wochen oder monate nicht sagen zu können oder müssen das ich noch etwas zurück gelassen habe bzw das da noch etwas geht und hinzu kommt auch noch das ich in der privaten versicherung war und von der privaten mit illegalen drogen in eine klinik zu kommen ist unmöglich.

ich denke das viele facktoren eine rolle spielen,nur habe ich sie im uhrwald des altages nicht gesehen und mich nur an das gehalten was zu tuen oder zu machen ist und dabei meine eigene suchtkrankheit außer acht gelassen.
ich habe nun mal leider das üble los einer sucht gezogen und muss denke ich aufmerksammer werden.

ausserdem bekomme ich immer mehr das gefühl noch mal eine stationäre geschichte machen zu müssen mit eben tiefen therapeutischem ansatz.

den antrag und den wiederspruch habe ich mit der drogenberatung in berlin gemacht,nur meinte mein berater das er auf grund meiner situierung und meines geistigen standes eher der meinung ist mir würde eine ambulante therapie reichen um so meinem leben weiter nachgehen zu können,familie,arbeit usw?!

lg
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 6. Apr 2012 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
auf grund meiner situierung und meines geistigen standes eher der meinung ist mir würde eine ambulante therapie reichen

Selten so einen Mist gelesen, sorry. Es geht doch wohl eher um wirtschaftliche Aspekte, oder? Gut situiert und intelligent zu sein steht in keinem Zusammenhang mit Therapiebedürftigkeit. Die intelligentesten Menschen, die bestens reflektieren und ihre Situation analysieren konnten sind schon mit wehenden Fahnen den Bach runtergegangen. Es ist aber wohl ein Problem, wenn Du Dich als Selbstständiger mal eben ein halbes Jahr in eine stationäre Therapie verabschiedest. Die finanziellen Reserven reichen nicht ewig und Eure laufenden Kosten dürften nicht gering sein.
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Raver
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 25.02.2012
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 6. Apr 2012 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Den "geistigen Stand" (Intellekt/IQ/Erfolg) und diese Situation mit der Notwendigkeit/Vorraussetzung für eine Therapie gleich bzw. in Beziehung zu setzen finde ich auch etwas abstrus, das passt nicht, egal ob privat oder gesetzlich krankenversichert. Da muss ich veilchenfee doch Recht geben: Ist wohl eher ein finanzieller Aspekt bzw. mit der Selbständigkeit verbundener Aspekt, der hier zählt...aber vielleicht meinst Du das auch, ZweiWelten?

Tiefenpsychologische Therapieen kannst Du auch absolut ambulant bekommen, wenn es Dir darum geht, und das dürfte auch Deine private KV abdecken. Warum bist Du der Meinung, unbedingt stationär zu müssen? Die Motivation dazu finde ich noch etwas schwammig und lässt viele Fragen offen, finde ich.
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ZweiWelten
Anfänger


Anmeldungsdatum: 05.04.2012
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 6. Apr 2012 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

hmm,
mag sein,ich denke das der typ von der beratungsstelle mir eventuell mehr zu traut als ich es selber tue...oder anders,ich denke das es auch alles noch sehr frisch ist und ich gerade einmal 8 wochen weg vom stoff bin.
aus eigener erfahrung weiß ich auch,daß die zeit auch ein guter therapeut sein kann...
es ist einfach so das ich oft am hardern bin da ich wie gesagt jeden absturz auch immer schlechter verpacke auch wenn ich erst 32j bin,es ist trotzdem nicht mehr so wie mit 22j.

in sachen job ist es natürlich auch der wirtschaftliche aspekt auch wenn wir unser fixum herunter geschraubt haben,bleibt trotzdem noch der eigene anspruch und die erfolge müssen natürlich auch wieder kommen und dann denke ich ist auch ein grosser teil meiner unsicherheit weg!
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mesut76
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 04.03.2012
Beiträge: 1238

BeitragVerfasst am: 9. Apr 2012 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

Erstmal großen Respekt davor was du schon so alles untenommen hast und vor allem deine Cleanzeiten sind echt beeindruckend. Ich (35Jahre) kenne mich nicht so gut aus mit Rückfällen, da ich noch keinen hatte (nächsten Monat 1 Jahr).

Es ist bestimmt sehr schwierig, wenn da einem was unter die Nase gehalten wird "Nein" zusagen. Aber um das mit deiner Schwester ausschließen zu können, solltest du ihr Klar machen,das wenn ihr euch sieht, dass sie sowas gar nicht mitbringt.

Ich hab Jahrelang Kokain konsumiert und bin wirklich sehr vorsichtig. Ich trinke noch nicht mal ein Bierchen in der Disco. Weil das ein kleiner Schritt in die falsche Richtung ist, zumindest für mich.

Mich würde interessieren, trinkst du ab und zu ? Wie kann das sein, das man so eine Lange Cleanphase einfach so aufopfert ?

Und mit deinem Satz "ich liebe meine Familie über alles" kann ich nix anfangen, weil wenn deine Familie dir wichtiger gewesen wäre in diesem Moment, bevor du dich entschieden hast zu konsumieren, wäre es nicht passiert.

Irgendwann muss man sich auch endlich mal verabschieden von dem ganzen Shit
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ZweiWelten
Anfänger


Anmeldungsdatum: 05.04.2012
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 13. Apr 2012 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,
dank erst mal für die zeilen...
erst einmal zu dem,das ich meine fam über alles liebe.
das eine ist die liebe für die ich auch immer stehe und das andere ist die sucht und leider ist es nicht immer mit vernunft etc zu erklären.
leider leider hatte ich gedacht das es bei einem mal bleibt und ich hatte bei dem früheren rückfall noch keine kinder und frau.
diesmal bin ich auch schlauer und musste auch feststellen das es etwas anderes war ich kannte das gefühl seine frau , seine kinder zu vermissen vorher nicht und das gefühl war so mies und so intensiv das ich für mich sagen kann das nicht mehr haben zu wollen.

zu der sache mit dem alk.nein ich trinke nicht wenn ich sage clean dann meine ich auch clean.
ich mache dann ehr sport,unternehme etwas mit meiner fam,fahre viel mit dem rad usw.
in clubs,discos etc gehe ich schon lange ncht mehr aber das habe ich früher auch gemacht und auch wie du sagst hatte ich auch ohne alkohol spaßSmile

freue mich für dich das du bald ein jahr sauber bist,das erste jahr ist finde ich auch am schwersten und nach der zeiit verblassen ohne hin die errinerungen immer mehr und werden von den neu erlebten übertüncht.

wünsche noch ein nettes we.
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ZweiWelten
Anfänger


Anmeldungsdatum: 05.04.2012
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 12. Nov 2012 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen...

es ist schön... nach langer zeit habe ich mir gerade mal durchgelesen wie ich vor ca 8 Monaten noch gedacht bzw. geschrieben hatte,wie unsicher ich teilweise war und ein super durcheinander in meinem Kopf herschte.
Jetzt mit dem nötigen Abstand betrachtet finde ich es spannend zu sehen was hat sich verändert sowohl po.als auch negativ...

In der Vergangenheit hatte ich immer wider mal kurze Segmente bzw. Auszüge meines Rückfalls im Kopf und merke wie ich diese Gedanklich wegdrücke weil ich sie nicht haben will...wie sich jeder vorstellen kann ist das einfach super unangenehm Sad

Ich frage mich was ist sinnvoller ...soll ich diese Gedanken zulassen und mich damit auseinandersetzen in welcher Form auch immer oder wie es bereits mache ...einfach kognitiv massiv Wegdenken ...?

In meinen Cleanjahren zuvor bin ich genau diese Strategie gefahren, nur leider nie Nachhaltig genug den nach Jahren der Cleanphasen hette ich immer kurze aber häfftige Rückfälle...und daher die Frage...einer meiner Gröhßten Wünsche ist wirklich...in sachen Sucht nicht mehr aus Fehlern lernen zu müssen...ich denke jeder von euch kann sich vorstellen was ich meine.

Ein Gesunder Mensch hat 1000 Wünsche...ein kranker Mensche nur einen !

Was sind eure Erfahrungen ...? Bitte um Feedback... Danke
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Catinka0472
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 12.12.2011
Beiträge: 430

BeitragVerfasst am: 12. Nov 2012 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ZweiWelten,

schön, dass Du Dich wieder meldest! Glaube, Deine Frau war am WE auch wieder hier aktiv, kann das sein?

Wie ist es Dir in der letzten Zeit ergangen? Ist sicher einige passiert...

Zu Deinen Fragen kann ich Dir leider keine Antwort geben - da ich selber keinerlei Suchterfahrung habe.
Natürlich kann ich nachvollziehen, dass die Erinnerung an Deine Rückfälle nicht grad die schönsten Gedanken sind.
Aber aus anderer Erfahrung weiß ich, dass es selten etwas bringt, solche Dinge zu verdrängen. Sie holen Dich irgendwann wieder ein. Daher denke ich, dass Du Dich schon damit auseinandersetzen musst.
Machst Du eine Therapie?

LG
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ZweiWelten
Anfänger


Anmeldungsdatum: 05.04.2012
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 12. Nov 2012 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo...

danke für die Rückmeldung.

Ich mache oder habe keine Therapie gemacht nach meinem Rückfall...leider liegen Segen und Fluch in meinem Fall eng beieinander.

Auf Grund meiner Selbsständigkeit hatte die LVA mir die Bezahlung verweigert,jedoch hatte ich anfangs öffters Kontackt zu meiner Drogenberatung gehabt was als Erstmahßname geholfen hatte.

In sachen Nachhaltigkeit wäre eine Therapie bestimmt nicht das schlechteste gewesen...wobei es da auch nicht mehr viel gibt was ich an Theoretischem Wissen lernen könnte,dennoch ist die letzte Messe noch nicht gesungen.

In den vergangenen Monaten habe ich bzw. meine Fam. uns aus der Asche geholt nachdem ich der Fam. sehr viel Kummer,Sorgen,Verlusst in vielen Punkten usw. bereitet habe,hatte es fast etwas von einem Neuanfang.

Den Kindern geht es gut,meine Frau ist fleissig und lieb in jeder Hinsicht und ich habe meine Selbstständigkeit an den Nagel gehangen und arbeite als Bauleiter.
Ich habe gerade auch überhaupt nicht das Gefühl von Unzufriedenheit oder Angst vor dem Stillstand...wie ich es sonst von mir kannte.

Zu deiner Frage...ja meine Frau ist wieder verstärkt im Forum.

LG...Smile
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