Hat jemand erfahrung mit "Lyrica"?

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Djack
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 25.10.2008
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 28. Apr 2012 11:02    Titel: Hat jemand erfahrung mit "Lyrica"? Antworten mit Zitat

Hallo an alle Forennutzer!
Ich würde gern mal in Erfahrung bringen, ob es hier im Forum jemanden gibt der zur Unterstützung seines Subo bzw. Metha Entzugs Lyrica verwendet hat?

Wäre schön wenn jemand seine eigene Erfahrung damit mal ganz Ehrlich beschreibt und ob es überhaupt im Deutschen Raum verschrieben wird?
Danke in voraus Djack
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mesut76
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 04.03.2012
Beiträge: 1238

BeitragVerfasst am: 28. Apr 2012 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte in der Klinik für Langzeit einen der hat Lyrica bekommen, der war Heroin abhängig und hatte schmerzen in den Beinen. Deshalb bekam er das.
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Jelly
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 06.10.2011
Beiträge: 314

BeitragVerfasst am: 28. Apr 2012 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne jemand, der hat´s zum Tramal und Benzo-Entzug in der Klinik bekommen. Ich fand das nicht so gelungen, weil er das Lyrica über viele Monate ausschleichen mußte und dabei nicht besser dran war, als wenn er die Benzos ausgeschlichen hätte.

Auf die Schnelle hat er´s nicht losbekommen. No Chance...
Ich weiß aber nicht, wie häufg das so ist...

LG Jelly
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Juwela
Anfänger


Anmeldungsdatum: 06.01.2012
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 29. Apr 2012 01:22    Titel: Unglaublich... Antworten mit Zitat

...gerade wollte ICH einen Beitrag über Lyrica schreiben...

Ich bin im Moment auf Lyrica, 1200mg - also 8 * 150mg Kapseln. Habe sie heute eingenommen, gegen 16-17 Uhr.

Lyrica habe ich das erste Mal auf einer Entgiftung kenneglernt - das bekam man wenn man auf dort endlich auf "0" war.

Ich war total begeistert...

Es fühlt sich an wie als wäre ich 10 Tage im Urlaub gewesen Very Happy
Man ist gedämpft und fühlt sich einfach richtig gut - kann ich kaum beschreiben.

Heute am Samstag habe ich gar kein Methadon mehr gehabt, da ich alles schon gestern konsumiert hatte. Morgen habe ich auch nix. Erst am Montag wieder.
Aber mit Lyrica ist das gar kein Problem - man hat keinen Entzug.
Das habe ich schon oft gemacht - 2 Tage ohne Metha, dafür aber Lyrica - kein Problem. Mehr Tage habe ich bisher noch nicht ausprobiert.

Ich finde dass Lyrica ein sehr gutes Medikament für den Entzug ist.

Leider wurde ich informiert dass es bei uns nun in den Entgiftungen, DEMOS und Wenda, kein Lyrica mehr gebe. Anscheinend sind nun viele Leute von Lyrica abhängig und deshalb verabreichen sie dieses Mittelchen nicht mehr.

Ich finde das echt scheisse. Denn beim Entzug waren die Lyricas richtig gut, auch wenn ich nur ne 75mg Kapsel genommen hatte. Die Schmerzen in den Beinen, Armen etc. verschwinden - es macht einen auch sehr ruihg. Die Krämpfe und die Unruhe verschwinden...

Also wie bereits gesagt, ein Wundermittel für alle die von starken Medikamenten oder Opiaten entziehen.

Nun muss ich noch sagen dass Lyrica auch ganz unterschiedlich wirkt. Mein Freund trinkt meistens noch Alkohol dazu. Wir waren heute beide (mein Partner und ich) total aktiv als die Lyricas angefangen haben zu wirken. Er hat gekocht und die Küche geputzt und ich habe die Wäsche, Bügeln, Saugen etc. gemacht. Danach war ich nur noch am Laptop und sitze auch jetzt noch "vollgedröhnt" am Laptop und schreibe euch meinen Erfahrungsbericht! Und was macht mein Partner? Die Hyperaktivität von vorher hat nachgelassen und nun schläft er...

Er schläft oft davon, ich dagegen könnte auch schlafen, möchte aber dieses Gefühl geniessen.

Lyricas wirken leider immer sehr spät, meist 1-2 Stunden.
Die kleinste Kapsel ist, so glaube ich zu wissen, die 75mg (die gibt es auch meistens in der Entgiftung). Habe aber gerade auch im Internet gesehen dss es auch 25mg und 50mg gibt.

Ich selber hatte bisher nur die 75mg, 150mg und die 300mg.

Auf jeden Fall sollte man nie zu viel Alkohol oder Benzos dazu nehmen - das kann gefährlich werden.
Aber ich bin ja kein Moralapostel, denn irgendwie missbrauche ich das Medikament ja auch, welches ja eigentlich für Nervenerkrankungen gedacht ist (aber nicht zu verwechseln mit psychischer Nervenerkrankung).

So genug "geschwätzt", wünsche euch noch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüsse, T.
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Djack
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 25.10.2008
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 29. Apr 2012 11:45    Titel: Info über Lyrica! Antworten mit Zitat

Vielen dank für die Info!
Doch ich hätte gern gewusst ob jemand das Lyrica normal von einem Arzt bekommt und nicht "missbraucht". Und ob es wirklich zum aus schleichen von Subo und Metha genommen wird?

Ich wäre sehr dankbar über eine Antwort
Gruß Djack
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ast
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 14.03.2012
Beiträge: 2612

BeitragVerfasst am: 29. Apr 2012 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Hausärztin meinte nur Lyrica sei sehr teuer und die Verschreibung bei den knappen Budgets den Kassen gegenüber nur schwer zu begründen Rolling Eyes

...
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Juwela
Anfänger


Anmeldungsdatum: 06.01.2012
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 29. Apr 2012 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu zusammen Very Happy

@Djack: Gern geschehen Smile War aber auch echt voll der Zufall, ich wollte wirklich gerade meine Erfahrunf über Lyrica mitteilen, da ich auch noch keinenThread darüber gefunden hatte, und dann warst du schneller... *lach*

Aso ich kenne einige leute die Lyrica verordnet bekommen - vom Arzt natürlich und nicht vom "Dealer" *lol*

Aber die sagen den Ärzten auch nicht dass die noch zusätzlich Drogen, Metha oder was anderes, dazu nehmen.

Ich weiss von meinem Arzt dass er die verschreibt (komisch eigentlich...), aber man muss die dann selber bezahlen - und ja, ast du hast Recht, sie sind sehr teuer. Sonst hätte ich sie schon längst beim offiziellen "Dealer" gekauft *hehe*

So ihr Lieben, ich wünsche euch einen schönen Sonntag!
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Penny
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 03.04.2012
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 30. Apr 2012 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

Also, dass sie gut gegen Entzugssympthome wirken, stimmt tatsächlich, aber dass sie geniessenswerte Gefühle ergeben, hab ich nicht gemerkt. Vielleicht warens zu wenig (3 x 150 mg).
Hatte allerdings Angst mehr zu nehmen - ich befürchtete, dass die Wirkung dann ähnlich wie bei Doxepin ist (ich hasse Doxepin: ich fühle mich roborter-, zombie-mäßig, vollkommen kraftlos).
Ich hab Lyrika vom Arzt mal nur bekommen, weil er zufällig eine Probepackung übrig hatte - ich hatte einige Tage mit 0 Methadon zu überstehen und wollte zur Überbrückung auf keinen Fall "Drogen" nehmen - ein Bekannter hatte mir dann zum Glück von Lyrica erzählt...
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Juwela
Anfänger


Anmeldungsdatum: 06.01.2012
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 30. Apr 2012 23:25    Titel: Antworten mit Zitat

@Penny: Also wie bereits gesagt: Ich liebe dieses Zeug und dessen Wirkung! Auch von anderen habe ich zu 99% nur positive Erfahrungsberichte gehört.

Aber jeder Mensch ist anders.

Vor Kurzem war ich mit meinem besten Freund unterwegs. Er hat schon fast alles genommen in seinem Leben, ist aber dem Kiffen und auch Alkohol verfallen.
Ihm gab ich an einem Abend eine 150mg Tablette.
Lange merkte er nix, Lyrica braucht ja auch ne lange Zeit bis die Wirkung eintritt, dann irgendwann meinte er "Das Gefühl sei wie schlechte Teile". Er wollte dann mehr und bekam noch eine.
Letzten Endes gefiel ihm der Kopf dann doch, obwohl es neu war und anders war für ihn, aber er weiss dass ich ihm keinen Scheiß andrehe.

Zu meiner perönlichen Erfahrung mit Tabletten: Ich habe schon Zyprexxa und Seroquel verschrieben bekommen, Doxepin bekomme ich auch heute noch. (nehme es jedoch nicht jeden Tag, nur nach Bedarf) Mit Tramadol, Benzos, Dominal und einigen anderen Tabletten (auf Entgiftung lernt man ja auch immer was kennen) bin ich auch schon in Kontakt getreten.

Ich weiss deshalb was du meinst mit diesem Gefühl von Doxepin.
Ich nehme, um was zu merken bzw. um schlafen zu können, meist 3-4 50mg Tabletten. Sobald die Wikung eintritt find ich nur noch den Weg ins Bett. Das war auch bei Seroquel oder Zyprexxa so, dass ich dann bei Wirkung fast schon unfähig war etwas anderes zu tun außer ins Bett zu gehen. Später war die Wirkung dann natürlich nicht mehr so heftig, da ich ja Seroquel und Zyprexxa jeden Tag nahm (im Gegensatz zu Doxis) und somit schon gewöhnter daran.

Ich persönlich kann mich noch ganz genau erinnern als ich das erste Mal Lyricas auf der Entgiftung bekam: Ich schwebte förmlich durch die Station Smile

Das Komisch bei mir mit Lyricas ist auch dass die nur immer so toll kommen wenn man lange nix genommen hat oder wenn mindestens zwischendurch wieder einige Tage Pause eingelegt werden.
Als Beispiel: Ich nehme heute 1000mg Lyrica. Morgen das Gleiche, jedoch kommt das Gefühl nicht mal annähernd wie am Tag davor.

So ist das jedenfalls bei mir.

Alles Gute und LG

Tanja
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