Cannabis aufhören ist ja doch schlimm.

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julius500
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Anmeldungsdatum: 01.06.2012
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 1. Jun 2012 23:04    Titel: Cannabis aufhören ist ja doch schlimm. Antworten mit Zitat

Guten Abend,

Ich habe dieses Forum gefunden, und mich dafür entschieden mich hier anzumelden als in anderen Drogen, oder Suchtforen, weil dieses sich damit wohl mehr auseinandersetzt, als andere.

Habe versucht vor 7 Tagen aufzuhören, mit Täglichen Bong Kiffen, weil es einfach nicht mehr gut sein kann für mein Leben, und und und .

Ich habe mit 15, 1999 das erste mal einen geraucht, und dann ab und zu mal, dann am Wochenende, dann am Werktag, und dann Täglich, das war dann 2004, seit dem jeden Tag Extreme Bong, Gute Indoor Sorten Weed, nur Weed, und das bis vor knapp einer Woche.

Dann habe ich Bong weggemacht, und diese nicht mehr geraucht, das hat ja 5 vil 6 Tage geklappt, mit heftigsten Entzugserscheinungen, Tag 1 Ok mit bissl Unruhe und Schlaflosigkeit, Tag 2 war Motiviert, hatte totales Zittern Am ganzen Körper, musste ständig raus, keine ruhe nichts dergleichen, Traurigkeit ohne Ende, und Null Hunger, eher richtig schlecht, und das bis Tag 6, Tag 3und4 bin nachts nur wach geworden mit Schweiss Angst, eine Kippe geraucht eingepennt,wieder früh Wach, war morgens nur Wach früh, bin morgens immer total verängstigt und voller Schweiss aus dem Bett gesprungen, habe überhaupt nicht durchgesehen, und das wurde immer schlimmer, bis ich mich tagsüber immer beruhigt habe, dann ging das auch, bis zum 6 Tag, dann habe ich mir was bringen lassen zum kiffen, und habe mit tüten Abends rauchen wieder angefangen bis jetzt, seit 2 Tagen. jetzt wo ich wieder kiffe, habe ich dieses Psychozeugs nicht, nicht morgends nicht Abends, alles gut.


Ich hatte kein verlangen irgendwie, ich rauche es jezt wieder damit nicht sowas schlimmes jedes mal ohne kiffen passiert.

Warum erlebe ich sowas ohne Kiffen, warum kann ich damit nicht aufhören, ohne solche psyche zu schieben ?
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 1. Jun 2012 23:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, so ganz nachvollziehen kann ich Deine Beschwerden nicht. Ich selbst habe vor knapp einem Jahr nach zwanzig Jahren aufgehört und hatte keine nennenswerten Probleme. ALLERDINGS hatte ich die Mengen schon reduziert und nicht versucht, von "100 auf Null zu" gehen.

Wenn Du mittlerweile nur noch Tüten rauchst und keine Bong mehr, ist das ja schonmal ein Fortschritt. In der nächsten Zeit solltest Du mal die ein oder andere Tüte weglassen und statt 3- oder 2-Blatt-Tüten nur noch Sticks rauchen. Diese Sticks bestückst Du dann immer sparsamer, bis Du irgendwann nur noch Selbstgedrehte "ohne was" rauchst.

Auf diesem Weg müsste das eigentlich machbar sein!
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SiriusSB
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Anmeldungsdatum: 13.04.2012
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 1. Jun 2012 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo julius500,

Ich verstehe dein Problem!
Ich habe genau die gleiche Scheisse gepürt wie Du hier bescheibst.

Ich kann Dir eins versrpechen: es hört sich dannach an das Du unbedingt aufhören willst mit dem kiffen und es durch die Entzugserscheinungen nicht schaffst.

Viele Leute sagen zwar, ach kiffen und entzugserscheinung. Pf das gibts doch gar nicht. Bei manchen leuten ist das so und bei manchen nicht.



Das schlimmste von allem finde ich die traurigkeit.
nichts erfreut einen mehr. man schaut tv und ist so abgrundtief unglücklich das man weinen könnte (ich habs getan, ging nicht anders).
Schweißausbrüche und alles was du beschrieben hast.

Doch weist Du was sich lohnt? Es durchzuziehen aufzuhören!
Ich habs ca 10 mal ernsthaft versucht und hab immer wieder zum weed gegriffen doch jetzt hab ichs geschafft!.



Arrow Weißt Du was einen noch mehr glücklichermacht als jedes weed?
Eines morgens aufzuwachen uns nicht mehr diese verdammten Schweisausbrüche zu haben, wenn es einem nicht mehr übel ist und wenn man nicht mehr diesen Drang verspürt was rauchen zu müssen.

Der weg ist verdammt hart, doch wenn mans geschafft hat freut man sich wie ein Schneekönig.
Wenn dus wirklich schaffen willst, dann schaffst Du es auch!
Der weg ist hart, doch die Belohnung ist verdammt groß!

Man läuft viel wacher und aufmerksamer durch die welt.

Wünsche dir alles gute und lass dich von der unglücklichkeit nicht zum weed greifen. Das geht alles irgendwann vorbei!


http://www.youtube.com/watch?v=NLtilFMXZ8Y&feature=related
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julius500
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 01.06.2012
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 2. Jun 2012 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ja ich freue mich manchmal schon ohne Weed, aber das geht ruckzuck wieder vorbei, das problem, ich sehe nicht durch, nach dem aufstehen, wenn mann eh schon so doof geschlafen hat.

Habe ich aber so wie gestern Abend, schön einen geraucht, geht es morgends und den tag danach einigermassen ohne Beschwerden. Liegt wohl daran, das ein THC Spiegel vom vorabend im Körper ist.

Das ist echt dreckiger kalter Entzug, ist schlimm geht garnicht.
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julius500
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 01.06.2012
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 2. Jun 2012 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

@veilchenfee

Ja so mache ich das zuzeit auch , Danke für den guten Tipp.

Was kann man gegen diese absolute Appetietlosigkeit tun,? Weil wenn ich mal ne weile garnichts rauche, esse ich auch nichts, überhaupt garnichts, das merkt man dann manchmal schon.
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julius500
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 01.06.2012
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 2. Jun 2012 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich könnte es nicht besser beschreiben, genau deswegen kann ich nicht aufhören.

(Damals, 2006, als die Panikattacken neu auftraten, ging es mir wirlich nicht gut. Ich konnte kaum noch arbeiten, stand neben mir, fühlte mich, wie in Watte gepackt. Das war richtig ekelig. Schwindelzustände hatte ich auch, es fühlte sich an, als wenn ich jeden Moment umkippe. Eine erste leichte Besserung trat nach etwa einem halben Jahr ein.)

genau, diese Panikatacken, und das total in Watte sein, so richtig volles Programm.Dauerzustand. Wenn das alles nicht wäre.

Was gibts da für Medizin, damit das mit den Neurotransmittern wieder Normal wird? Da musses ja was geben, was die durcheinandergebrachten transmitter, wieder Normal machen.oder?
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SiriusSB
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 13.04.2012
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 2. Jun 2012 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ob es dagegen Medikamente gibt?
Hm gute frage auf die Idee bin ich komischerweiße nie gekommen hmm Rolling Eyes

Kann ich dir daher leider nicht beantworten.





Was man gegen das Hungergefühl, und dass man gleichzeitig nichts essen machen kann, hm das weiß ich auch leider nicht.
ich hab mich nur durchgeqäult und mir jede 5 min gegen den bauch gepresst.


Hm ja vielleicht gehts ja wirklich mit runterdosieren.
Aber eines versprech ich Dir; man kann es schaffen und es ist fantastisch!


Was vielleicht ihm nachhinnein ein Problem werden könnte ist die frage: was mache ich jetzt?

Ich kenne ja nicht deine Alltag. Z.b. hast du genug hobbys? hast du was mit dem du die zeit verbringen kannst?

Bei mir ist dass, das einzigste problem was ich jetzt habe.
High sein, da macht einfach vieles mehr spaß und wenn man keine richtige beschäftigung hat wirds echt schwieirig..

Hoffe du bringst das alles hin!
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SiriusSB
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 13.04.2012
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 2. Jun 2012 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Noch ein kleiner Tipp:

Du rauchst ja bong und machst sicher Tabak mit in den head?!

Und da ist auch noch ein Problem, der Tabak.

Rauchst Du normalerweiße?

Ich habe angefangen normale Zigarretten zu rauchen als ich aufgehört habe mit koffen
So konnte ich mich erst vom Weed lösen und später vom Tabak und nicht beides gleichzeitig.

Nur so.. vielleicht birngts bei dir auch was
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 2. Jun 2012 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

@ julius:
Bei mir war das allerdings so, dass die Panikattacken durch das Kiffen verstärkt wurden. Aufgetreten sind sie völlig unabhängig davon, aber gutgetan hat mir das Kiffen ab dem Zeitpunkt nicht mehr. Habe noch volle fünf Jahre weitergemacht, allerdings kontinuierlich runterdosiert. Am Schluß waren es lächerliche Mengen, die ich in meine Sticks reingemacht habe. Eigentlich nur noch "für die Psyche." Das endgültige Aufhören war dann nicht mehr so dramatisch.

Ja, gell, das Gefühl ist ekelig! Medikamente gibt es wohl nicht dagegen, höchstens Psychotherapie. Wobei das in diesem Fall meiner Ansicht nach auch nix bringt.
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julius500
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 01.06.2012
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 2. Jun 2012 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, ich habe Bong geraucht, klar mit gut tabak gemischt, ja da ist das problem, nun rauche ich tüten.


Zu tun habe ich eigendlich genug, habe Familie, da geht viel Zeit flöten:-D, Ja die langeweile ist trotzdem das Problem, wenn ich nicht breit bin.

Ne ne Psychotherapie geht garnicht, nun rauche ich schon wieder ohne mir nen Kopf zu machen, weil schon arg, diese probleme die nach Tagen nicht rauchen entstehen. Aber wenigtens habe ich schon mal kein Bong mehr berührt, mal sehen wie es weiter geht. Smile
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julius500
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 01.06.2012
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 2. Jun 2012 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ach ja, ich rauche Zigaretten, schon mein Leben lang, und jetz erst recht viel mehr.

Tagsüber rauche ich Kippen, und wegen Hunger, und Depris, und den türkey rauche ich Abends meine Tütchen ab jetz. Und trinke auch ein bissl Alk jetz.
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SiriusSB
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Anmeldungsdatum: 13.04.2012
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 3. Jun 2012 01:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wies mit dem Runterdosieren bei Cannabis aussieht, davon habe ich keine Ahnung.
Geht soetwas überhaupt?

Weis nicht.. Also wenn ich so überleg.
wenn ich mir nen kleinen head machen würde und nur leicht high bin.
dann wäre ich irgendwie lieber schon richtig high und mach mir den nächsten head etwas größer.

hmm keine ahnung ob das geht.


naja wie gesagt, die schlimmen depressionen, schwindel, schweißausbrüche gehen irgendwann wieder vorbei.
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tuutsweet
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Anmeldungsdatum: 22.05.2012
Beiträge: 929

BeitragVerfasst am: 3. Jun 2012 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

hey,
also ehrlich gesagt, kann ich , wenn ich an meine hardcore kifferzeiten vor 25 jahren denke,auch nicht ganz nachvollziehen , was dir sorgen bereitet, es sei denn das weed war versetzt mit harten Drogen , hat es alles schon gegeben.
okay, die psychische Abhängigkeit ,dass kann ich die abnehmen und ich weiss ,das es viel Disziplin braucht, um aufzuhören oder jedenfalls erstmal zu reduzieren.
Und diese Entscheidung musst du und nur du jeden tag einmal ,wenns sein muss auch mehrmals täglich treffen.
Suchtverlagerung in form von Alkoholexzessen ist wohl auch nicht der richtige weg.Und Hauptsache , du lässt die finger von harten drogen ,am kiffen ist noch keiner gestorben.Das einzige, es beeinträchtigt deine Lungenfunktion.
Halt die ohren steif,das wird schon und such dir was ,das dich sinnvoll ablenkt.
lg
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julius500
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 01.06.2012
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 3. Jun 2012 11:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, da gehört was zu, nur noch abends zu rauchen, und das nur tüten, Ich hoffe ich steigere es nicht wieder schleichend.

Gestern ein geraucht, heute gehts mir auch wieder gut, hätte ich gestern keinen gehabt, dann wäre ich jetz wieder voll am Nachdenken, und Filme schieben, und hätte Bock auf nichts.

Ja früher hats ja auch irgendwie ohne geklappt ne Smile

Hardcore kiffen tue ich nicht mehr, möchte ich auch nicht. Weniger ist mehr Smile

Nein harte Drogen nehme ich nicht wäää Smile Habe früher mal am We was gezogen, das wars dann auch.
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julius500
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 01.06.2012
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 3. Jun 2012 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

So, Jezt sitze ich noch Clean, also habe heute auch noch nichts geraucht, und ich weiss auch nicht ob ich heute noch eine Tüte anfasse, auch wenn der Suchtdruck heute nachmittag ziemlich Groß war.

Habe gestern Abend einen geraucht, und zum Anfang ganz schön Herzrasen bekommen, und ziemlich Krasse gedanken gehabt, sowas kannte ich noch von früher, das knallt ziemlich doll, wie zum Anfang vor 12 jahren, weis auch nicht wie ich die Abende nach den Tüten eingeschlafen bin, habe auf jeden Fall immer gut geschlafen die Nächte.

Nun sitze ich hier Clean, und habe total die Stimmungschwankungen, Traurig, Normal, Müde, Wach, und mein Gehirn rattert wie Sau, es kreisen nur Gedanken dort drinne rum.

Ist das so Normal, wenn man 24h nicht kifft, das man wieder wie aus einen Schleierfilm rauskommt, und alles klar ist,?

Zumal wie man meine Geschichte verfolgen kann/konnte weiter oben, habe ich ja 6 Tage nichts geraucht, und hatte ab tag 6 Geträumt , und am Tag 7 also die lezten 3 Abende nur noch 1-2 Tütchen geraucht.

Ich will ein rauchen, aber ich glaube, ich kann das aufeinmal nicht mehr ab...

Auf jedenfall sidn die Stimmungsschwankungen der absolute Wahnsinn.

Manchmal kann ich garnicht ruhig sitzen , liegen bleiben, und mache mich total fertig irgendwie.

Wenn ich Abends einen geraucht habe, gings immer ganz gut, bis in den Nachmittag, nur ab dann wenn der Spiegel nachlässt, was man deutlich an der Klaren Sicht erkennt, gehts los mit gehirn rattern, und Stimmungsschwankungen.

Ich finde ja schon der Willen, ist ne gute Motivation für mich, nur die Umstände die dadurch hier jetzt als dadurch entstehen sind kacke.
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