Große Liebe an die Drogen verloren...

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lillie09
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Anmeldungsdatum: 02.07.2013
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2013 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

du arme! tut mir echt leid, was du erlebt hast. und darum kann ich auch verstehen, dass du wütend und verständnislos bist. du kannst es mir süchtigen frau glauben, oder nicht:

ich KONNTE meinen drogenkonsum nicht lassen. da konnte ich wollen soviel ich will.
dass ich dann clean wurde, war ein prozess und einige besondere umstände waren sicherlich beteiligt. meine angehörigen konnten da überhaupt nichts beeinflussen. und das hatte auch nicht damit zu tun, dass ich eine wahl gehabt hätte. die rationale wahl, die du beschreibst: nimm drogen oder lass es - wenn jeder süchtige die hätte, dann gäbe es die sucht gar nicht als krankheit. dann wäre sucht so wie du es umschreibst: ein spassiges drogennehmen.

ich kann verstehen, dass du dich sehr hilflos gefühlt hast. so als angehörige, die nur zuschauen kann. aber glaub mir - der süchtige selbst, ist noch viel hilfloser! ich hab mir oft selbst zugeschaut und konnte einfach nicht anders handeln. wenn man drogen nimmt, längerfristig - dann fühlt es sich auch überhaupt nicht besonders gut an. zumindest ging es mir so. ich hab mich dann bloss NORMAL gefühlt.

ich kenne übrigens die normalen lebensentscheidungen - wenn man etwas will - und dann konsequent darauf hinarbeitet -im vergleich zu der sucht. das clean sein WOLLEN lässt sich absolut nicht mit normalem willen vergleichen.

wünsch dir alles gute! und dass du irgendwann darüber hinweg kommst!
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jorita
Anfänger


Anmeldungsdatum: 23.10.2013
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2013 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

nein man kann natürlich auch nicht sagen, ich bin jetzt nicht mehr depressiv, weil ich das so will. Aber man kann durch den Willen entscheiden, wie man damit umgeht. Wenn eben ein scheiß Tag kommt, kann ich auch nicht sagen, hey ich bin jetzt happy. Aber ich kann entweder mich in meinem Bett verkriechen, den Rollo runterziehen, traurige Songs hören und mich dabei ritzen oder ich atme eben tief durch quäl mich aus dem Bett nehm meine Hunde und geh so lange laufen bis es mir besser geht oder zumindest andere Gedanken bekomme. Oder ich rede solange bis es mir gut geht oder mache sonst irgendwas. Außerdem muss man das Ganze ja nicht alleine durchstehen, es gibt viele Therapeuten die einem dabei helfen, aber eben nur helfen. Ich find das ist der große Unterschied. Entweder man versinkt in seiner Krankheit und gibt sich auf oder man kämpft eben jeden Tag aufs neue dagegen an. Nicht nur Süchtige müssen kämpfen auch mit anderen Krankheiten kämpft man jeden Tag, aber ob man diesen Kampf angeht oder nicht, dass liegt an einem selbst, am eigenen Willen und der eigenen Kraft und man muss ein Mittel finden in dem man diese Kraft findet. Was soll ich denn sagen? Mir zerstört der eigenen Körper durch fehlende Stoffe das Hirn, ihr führt sie eben künstlich zu. Wo ist da der große Unterschied? Ich kann daran noch weniger ändern als ihr, dass vom einen zu viel und vom andern zu wenig produziert wird und mir deswegen son scheiß in die Synapsen scheißt. Aber ich kann eben ändern, wie ich damit umgehe. Ich habe persönlich ein großes Verantwortungsbewusstsein. Ich kann es nicht verkraften, wenn meine Hunde leiden würden, weil ich nicht aus dem Bett komm oder andere Leute auf mich warten müssen, ich die Arbeit vernachlässe und mich auf andere stütze. Also steh ich halt jeden Tag auf, auch wenn ich keinen Bock hab und such mir auch bewusst Dinge, bei denen ich aufstehen muss, weil ich es sonst nicht tun würde. An den Gründen kann man oftmals nichts ändern, aber wie man damit umgeht und sich verhält zum größten Teil schon bzw. wie man Situationen vermeidet, in denen man nicht mehr frei handeln könnte. Dafür muss man aber offen sein und sich selbst analysieren, was einem gut tut und was nicht. Ich habe auch oft den Drang komische Dinge zu tun, ich glaube nicht dass es sich so unähnlich anfühlt wie Suchtdruck. Aber man kann schon solche Spiralen durchbrechen, Situationen vermeiden und jeden Tag an einem arbeiten, auch wenn es verdammt anstrengend ist. Ich konnte meinen Freund ja auch nicht hängen lassen, auch wenn ich selbst oft total am Ende meiner Kräfte war, es für meine Psyche und Krankheit nich förderlich war, musst ich eben trotzdem da sein und es mir nicht anmerken lassen oder ihm noch vorwürfe machen. Ich find das hängt schon davon ab, was man selbst im und vom Leben will und es hat jeder so einen Grund, der einen antreibt, man muss ihn nur finden.
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jorita
Anfänger


Anmeldungsdatum: 23.10.2013
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2013 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

ich rede nicht davon, dass man sagen kann ich höre jetzt auf ich nehme jetzt nichts mehr oder eben schon, dass das nicht so einfach geht ist mir durchaus bewusst und das Suchtkranke es oft selbst nicht wollen und verzweifelt sind und leiden, habe ich doch selbst oft genug erlebt. Aber ob man sich dafür entscheidet, jeden Tag zu kämpfen, Hilfe anzunehmen, offen zu sein und über Probleme zu reden, dass ist finde ich eine Frage, was man im Leben eben möchte. Natürlich gibt es Rückschläge und Rückfälle und nicht jeden Tag hat man die Kraft dazu, aber das große Ziel sollte man nicht verlieren. Ich glaube auch nicht das Verwandte oder Bekannte, daran etwas ändern können. Dieser Wille kann meiner Meinung nach nur durch ein Schlüsselereignis ausgelöst werden, wenn man irgendeinen Punkt erreicht, mit dem man nicht mehr überein stimmt und das ist glaube ich auch nur was ganz tief in einem selbst und bei jedem anders. Auch was einem dann antreibt, ist bei jedem anders. Manchmal hat man vielleicht Glück so ein Schlüsselereignis auszulösen, aber das ist dann wohl purer Zufall. Ich finde es aber nicht richtig zu sagen, ich bin krank ich kann daran nichts ändern es ist eben so. Das finde ich persönlich blödsinn, weil man immer irgendwas ändern kann. Man wird nicht immer gesund, aber es gibt so viel anderes was man trotzdem verändern kann. Es gibt auch so viele Depressive die sagen, ich bin halt krank und kann nichts ändern und legitimieren dadurch ihr Verhalten und bemiteiden sich selbst oder lassen sich bemitleiden und suchen Verständnis. Ich finde das nicht den richigen Weg und mochte das nie. Aber das ist dann meine persönliche Meinung, es muss ja jeder selbst wissen was er mit seinem Leben tut, ich würde es nicht leichtfertig wegwerfen.
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lämmchen
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 09.02.2012
Beiträge: 3749

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2013 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

jorita, bei allem Verständnis für Deinen Verlust, aber mir schwillt echt der Hals wenn ich Deine Beiträge lese. Hast Du Dich insgesamt mal mit dem Wort Krankheit auseinander gesetzt? Ich glaube eher nicht.

Es geht nicht immer danach was man eigentlich will, sondern wenn eine Depression kommt und man nur noch im Bett liegen kann, weil man für nichts anderes Kraft hat, liegts nicht am fehlenden Willen oder das man bemitleidet werdet will, nein verdammt, die Hirnchemie ist derartig durcheinander, das man leidet wie ein Tier. Und da nützen auch keine Hunde oder what ever was. Da hilft oft nur eine Einweisung in eine Klinik, oder eine Psychotherapie. Da hilft kein Wille, kein Plan, kein gar nix.

Und glaub mir, viele kämpfen um ihr verkacktes Leben, aber schaffen es nicht damit klarzukommen. Ein Ziel haben ist gut und schön, aber dafür müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen. Stimmen die nicht, kämpfst Du wie ein Stier und schaffst nix.

Viele von uns sind zig mal auf die Schnauze gefallen, aber dann auch wieder aufgestanden. Manche haben die Kraft aufzustehen aber nicht und sterben. Manche davon ganz bewusst, manche unbewusst.

Mann nee, komm runter von Deinem hohen Ross und befass Dich mit der Definition für Sucht, für Suchtkrankheit, für Depression und so weiter. Und mach nicht den wiederholten Fehler und schliesse immer von Dir auf Andere, so funktioniert das Leben schon mal gar nicht! Was Du schaffst, müssen alle anderen schon mal gar nicht schaffen.
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jorita
Anfänger


Anmeldungsdatum: 23.10.2013
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2013 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

ich war in ner Klinik und hab dort viele Leute kennen gelernt. Ich glaube ich habe mich sehr viel mit Krankheit befasst. Falls du dich mit Psychologie etwas auskennst, wirst du wissen, es gibt gerade da verschiedene Ansätze. Die einen sagen, dass wir das Produkt unserer Umwelt sind und die Umwelteinflüsse unser Handeln determinieren. Diese Ansätze gelten allgemein als veraltet, aber nicht unbedingt als falsch. Andere Ansätze gehen von der Selbstbestimmung des Menschen aus und sagen eben nicht, dass wir allein das Produkt unserer Umwelt sind. Diese Ansätze gelten als moderner, da einige Zwillingsstudien ergaben, dass sich auch solche Kinder unterschiedlich entwickeln, obwohl sie exakt die gleichen Gene haben und auch die Umwelteinflüsse nicht gravierend anders sind. Ich persönlich glaube eher an die neueren Ansätze, da die älteren auch recht depremierend sind und dann auch nicht wirklich therapierbar sind. Denn was sollte man ändern, wenn man nichts ändern kann?! Diese Theorien bezweifeln gerade den freien Willen und die Entscheidungsfreiheit des Menschen sehr stark. Es ist also relaitiv egal was wir tun, wir werden sowieso auf ein bestimmtes Ziel hinaus laufen, egal was wir tun. Das finde ich doch recht bedenktlich, aber wie gesagt solche Ansätze sind nicht falsch, wenn du daran glaubst. Zum Thema Krankheit. Gerade in der Psychologie ist der Begriff ganz unterschiedlich definiert. Darunter wird von einem gewissen Leidensdruck gesprochen, die Tendenz sich oder andere zu gefähreden oder von einem abnormelen Verhalten. Alle Punkte können aber müssen nicht vorhanden sein. Ein Punkt hierbei ist auch, ob die Person selbst sich als krank empfindet. Auch dieser Punkt kann, aber muss nicht vorhanden sein. Es kann jemand also als krank definiert werden, wenn er einen Leidensdurck verspührt und sich selbst als krank empfindet. Jemand anderes der das gleiche Problem vorweist, muss jedoch nicht als krank gelten, wenn er keinerlei Leidensdruck verspührt oder sich als krank empfindet. In den Therapien gelten vorallem die Kriterien der Freiwilligkeit und des Leidensdruckes, wobei der Leidensdruck derzeit wieder diskutiert wird, ob ein Mensch schon einen Leidensdruck verspüren muss, um therapiert werden zu können. Gefährtet ein Mensch sich oder andere, muss er vor sich selbst oder die anderen vor ihm geschützt werden und wird somit in eine Klinik eingewiesen. Ist der Punkt der Freiwilligkeit jedoch nicht gegeben, ist er auch nicht therapierbar, bis er den Wunsch äußert sich helfen zu lassen. Im Bett liegen zu bleiben, scheint mir ein komisches Mittel von anderen Mitleid zu bekommen. Ich spreche hier vielmehr z.B. vom ritzen. Viele Mädchen (oder auch Jungs, jedoch seltener) tun genau dies an Stellen die offensichtlich sind, damit andere darauf aufmerksam werden. Die Gründe hierfür sind verschieden, meist wollen sie aus irgendwelchen Gründen Aufmerksamkeit (ansonsten würden sie sich z.B. an der Oberschenkel Innenseite ritzen oder an den Füßen, da ist es nicht wirklich sichtbar, nichmal im Sport). Man sollte solche Phänomene sicherlich ernst nehmen, sie jedoch nicht mit solch einem Verhalten genau dazu bringen was sie wollen, nämlich Aufmerksamkeit. Ich sage nicht, dass man nicht Aufmerksamkeit will, weil man ein ernstzunehmendes Problem hat. Jedoch kann solche falsch gerichtete Aufmersamkeit das Phänomen nur noch verstärken, da sie nun ihr Verhalten als ein angemessenes Mittel sehen. Das wäre dann eine Psychologiesparte, die dir dann wohl eher zusagen dürfte, nämlich das klassische Konditionieren, bei der man von Umwelteinflüssen bestimmt wird und keinen freien Handlungswillen hat. Man sollte sicherlich Verständnis mitbringen, jedoch für die Probleme und nicht für das Verhalten, wie damit umgegangen wird. Es wird kein Psychologe sagen "Ja du hast Probeme, deshalb finde ich es in Ordnung, dass du dich selbst verletzt" viel sinnvoller wäre "Ja du hast Probleme die nehme ich auch ernst, aber wie du damit umgehst empfinde ich weniger sinnvoll. Ich finde wir sollten andere Mittel finden, damit du mit deinen Problemen auf gesündere Art und Weise umgehen kannst." Das wären dann sogenannte gesellschaftlich akzeptierte Ersatzhandlungen, die auf andere Art und Weise Stress abbauen. Ich persönlich finde es immer sehr schade und depremierend, wenn Menschen denken, sie sind nur Produkt ihrer Umwelt. Ich finde die Systempsychologie dann recht interessant, die davon ausgeht, dass man andere nicht verändern kann, aber man sich selbst immer verändern kann und dadurch andere mit verändert. Ein geschlossenes System also, verändert sich einer, verändert sich das ganze System. Man muss sich also selbst verändern um sein Umfeld zu verändern. Wenn du dich wirklich mal mit der Definition Krankheit auseinander gesetzt hast, wirst du merken, dass gerade in der Psychologie dieser Begriff recht schwierig zu definieren ist. Jemand der ein Verhalten zeigt, kann als krank gelten, weil er es individuell anders verarbeitet und empfindet, als jemand anderes der auch dieses Verhalten zeigt, sich jedoch nicht als krank empfindet und keinen Leidensdurck verspürt. Foren wie diese, sind bei Psychologen oft auch sehr umstritten (es gibt so viele auch für Depressive). Einige finden sie eher kontraproduktiv und raten dann eher zu Selbsthilfegruppen, wobei auch diese nicht alle befürworten. Was dem einem hilft, kann dem anderen schaden, so ist es leider immer in der Psychologie. Der eine zieht Kraft aus der Selbsthilfegruppe, da er hier offen reden kann und auf Verständnis für sein Problem stößt. Ein anderer nimmt jedoch dieses Verständnis als Legitimation für sein Verhalten und meint er wäre ja noch nicht genug am Boden und könnte noch weiter machen, da es bei anderen ja schon viel länger und krasser gut geht. Dieses Problem tritt leider auch in Kliniken auf, so kommt man gerade in Kliniken an Kontake die einem selbst nicht gut tun und kann danach noch leichter an härtere Substanzen kommen als zuvor. Außerderm "versäucht" es das Umfeld, da es schwierig ist sich gegenseitig aufzubauen, wenn beide die selben Probleme haben. Bei psychischen Krankheiten sind oft total verschiedene Personen hilfreich zueinander. Einem Deprissiven hilft ein sehr aktiver fröhlicher Mensch der einem mitzieht und nicht viel Verständnis für das Verhalten aufbringt, als ein zweiter Depressiver der das im "Bett liegen bleiben" versteht und somit auch akzeptiert. Verständnis ist wichtig, dadurch das Verhalten des anderen aber auch gut zu finden bzw. zu akzeptieren ist etwas ganz anderes und da tut einem jemand der es eben nicht akzeptiert wesentlich besser. Man kann also ruhig Verständnis dafür aufbringen, dass jemand wirklich eine harte Zeit hat oder hatte und deshalb zu Drogen griff. Man muss diesen Schritt aber gleichzeitig nicht akzeptieren und sagen, dieses Verhalten ist in Ordnung, weil es dir so geht. Verstädnis für das Problem:ja, Verstädnis für unangemessene Handlungen: nein. Es kann jemand absolut handlungsunfähig sein und seine Handlungen nichtmehr bewusst steuern, trotzdem gibt es recht wenige psychische Krankheiten bei denen es keine klaren Momente mehr gibt. Es geht nicht darum, dass jemand alleine eine Entscheidung trifft und diese durchzieht. Sicherlich schaffen dies auch einige, die meisten wohl aber nicht. Es geht um die Freiwilligkeit seine Hilflosigkeit einzusehen und sich dann Hilfe zu holen. Wenn man selbst nicht mehr frei entscheiden kann, dann muss man das Ruder wohl aus der Hand geben.
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jorita
Anfänger


Anmeldungsdatum: 23.10.2013
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2013 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

komischer Weise tust du das ja auch genau in meinem Fall. Du hast Verständnis für meine Gefühle, jedoch nicht automatisch für meine Handlungen. Wenn wir nach deiner Aufforderung gehen müsste ich jetzt sagen, ich kann nicht anders ich bin depressiv, dass gibt mir das Recht meine Probleme auf andere zu projezieren bzw. diese zu beleidigen, da ich nicht frei handeln kann. Ich kann meine Depressionen nicht abschalten und befinde mich in einer Außnahmesituation und finde ihr solltet Verständnis dafür aufbringen, dass ich meinen Frust an anderen auslassen, damit es mir besser geht. Da ich aber nicht dieser Meinung bin, finde ich nicht, dass man Verständnis für mein Verhalten aufbringen muss, da ich mich auch anders verhalten könnte, wenn ich es wollen würde. Wäre ich jedoch deiner Ansicht müsste ich wohl nach dem ersteren argumentieren und sagen es bringt sowieso nichts ich bin Produkt meiner Umwelt und meiner Gene ich kann nichts dazu ich bin eben depressiv und verarbeite Trauer durch Egoismus und Aggressivität. Ich weiß aber ganz genau, dass ich anders könnte, wenn ich wollen würde. Ich will nur garnicht, da der andere Weg viel schwerer wäre, also geh ich einfach den leichteren Weg, da es mir ziemlich egal ist, was andere (vorallem im Internet) über mich denken. Es ist mir einfach garnicht wichtig genug mich da zusammen zu reißen. Das ist jetzt ehrlicher, als zu sagen ich kann nicht anders, wobei ich für das "ich kann nicht anders" mehr Verständnis bekommen würde. Wink Sehs doch wie du willst, sag du kannst nicht anders, du bist halt krank und daran wird sich auch nichts ändern. Wenn das deine Ansicht ist, ist es ja ok, ist ja dein Leben.i Ich mein einzusehen, dass man einen großen Beitrag dazu tut und man anders könnte, verlangt auch viel Kraft. Man muss sauer auf sich selbst sein und nicht auf seine Gene oder seine Eltern oder die Schule oder sonst was. Man muss den ganzen Hass und die Wut, die man auf den Grund Krankheit schiebt plötzlich auf sich selbst schieben. Das ist ganzschön mies und muss und kann sicherlich nicht jeder. Es gibt ja genug andere Ansätze...
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lämmchen
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Anmeldungsdatum: 09.02.2012
Beiträge: 3749

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2013 20:54    Titel: Antworten mit Zitat

Aus welchem Lehrbuch hast Du Deinen ersten Post abgetippt? Das ist fast alles leere Theorie, fern ab jeglicher Realität mMn.

Ich will Dich nicht beleidigen, wenn Du das so augefasst hast, sorry.

Zufälligerweise bin ich in der Psychiatrie tätig gewesen und hab dann dort auch noch als Patientin ne Zeit verbracht um meine Depression behandeln zu lassen. Erfolgreich. Mit Upps and Downs leb ich nun weiter. Aber nur weil ich das geschafft hab, heisst das noch lange nicht, das andere das auch schaffen müssen.

Bei Deinem anderen Post sind wir auch wieder sehr weit voneinander entfernt, aber das ist auch gar nicht weiter schlimm. Schlimm ist es zu verurteilen und zu sagen: ej komm, kneif den Arsch zusammen und zeig mal Willen und/oder krieg Deine Sucht in den Griff. So läufts im Leben nicht.

Ich bin nun raus hier.
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lillie09
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Anmeldungsdatum: 02.07.2013
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 25. Okt 2013 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

interessante diskussion.

denke selbst wenn man unter einer depression leidet, darf man nicht von sich auf andere schliessen. jede depression ist sicherlich anders und jeder mensch ist durch vielerlei voraussetzungen mehr oder weniger dazu im stande, mit dieser depression irgendwie umzugehen. und nur, weil der eine es schafft, sich auf zu raffen, heisst das noch lange nicht, dass ein anderer ein schlechterer mensch ist, bloss weil er das zu leisten nicht in der lage ist!


ich lese hier irgendwie ständig irgendwelche unterstellungen, wie sucht funktioniert, wie süchtige sind - wer wir was richtig oder falsch macht. wie man ein guter oder ein schlechter mensch ist... hmmmm

also ehrlich gesagt, ich bin zwar süchtig, würde mir aber im leben niemals anmaßen zu behaupten, dass ein anderer süchtiger mensch genau dieselben möglichkeiten hat oder hatte um clean zu werden. und woher soll ich denn wissen, was in einem anderen kopf vorgeht und ob das mir schwerfallende morgendliche aufstehen und kämpfen, für einen anderen menschen einen VIEL GRÖßEREN kraftakt bedeutet als für mich...
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anny
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Anmeldungsdatum: 14.10.2011
Beiträge: 464

BeitragVerfasst am: 25. Okt 2013 22:01    Titel: Antworten mit Zitat

Lillie09 hat etwas geschrieben was ich für den Ausstieg enorm wichtig finde. (Ich spreche jetzt von einer Opiatsucht)
Sie sagte etwas wie "es hat sich so entwickelt".

Man muss dem Suchtgedächtnis die Chance und vor allem auch die Zeit geben zu "vergessen." Jeder erneute Kick lässt einen bestenfalls wieder bei 0 beginnen, manchmal wirft es einen noch weiter zurück.

Deswegen halte ich Substitution für eine reelle Chance, wenn man Geduld mitbringt und tatsächlich die Disziplin mitbringt um durchzuhalten.
Die meisten wollen zuviel und das auch noch viel zu schnell. Auch, weil das scheinbar so erwartet wird. Da werden Leute, die seit Jahren Herion i.v. konsumieren in 14 Tagen mit Methadon auf 0 abdosiert. Das funktioniert mMn nur in absoluten Ausnahmefällen.

Das Suchtgedächtnis muss zur Ruhe kommen, sich regenerieren und dann geschieht tatsächlich so etwas wie "vergessen". Zur Ruhe kommen bedeutet stabil auf einer Dosis des Substitutes zu bleiben und dieses nicht nasal zu konsumieren, zu rauchen oder gar i.v. zu sich zu nehmen und keinen Beikonsum von "kickenden" Substanzen zu haben. All das verursacht einen erneuten Kick, ein erneutes Anspringen des Suchtgedächnis und man kann von vorne anfangen.
Dafür braucht es Zeit, das geht nicht innerhalb von Wochen oder Monaten. Ich habe etwas von einem Mittelwert von fünf(!) Jahren gehört bevor Ruhe einkehrt und halte das auch nicht für abwegig. 'Bevor diese Ruhe da ist wird man immer gegen einen schier unbesiegbaren Gegner kämpfen wenn man zu schnell abdosiert.
Dieser Gegner wird aber immer kleiner, verliert immer mehr an Schrecken je länger man ihm das Futter verwehrt. Bei jedem erneuten Anfüttern ist er mindestens so stark wie zuvor.

Viele nehmen Methadon oder Polamidon, incl. Beikonsum und dosieren dann zu schnell ab. Wollen absetzen und dann ihr Leben wieder auf die Reihe kriegen.
Tatsächlich sollte es doch aber umgekehrt laufen: Erst stabil auf einer Substanz leben, seinen Kram auf die Kette bekommen und dann erst abdosieren.
Je nach Vorgeschichte und Problematik kann dieses "ordnen des Lebens" einige Zeit dauern. Oft muss man sich erstmal selber wieder finden, weiß gar nicht wer man ist und geschweige denn wer man gerne sein möchte ohne Drogenkonsum.

Wie soll man clean und glücklich leben können, wenn man doch schon mit Metha oder Pola an den gestellten Hürden scheitert? Das KANN nicht gut gehen.

Subutex ist hier ein sehr gutes Mittel für den Übergang, da es deutlich weniger dämpfend wirkt. Es bietet zwar immer noch ein opiattypisches Sicherheitsnetz, jedoch ist der Zustand deutlich näher am "cleanen Gefühl". Alleine daran scheitern viele, oft heißt es dann man komme mit dem Burprenorphin nicht klar. Meistens kommt aber tatsächlich NOCH nicht ohne die Krücke des Metas(Polas) zurecht.

Zu all dem kommen dann die Absetzerscheinungen durch das zu schnelle Abdosieren.


Auch Jorika macht den Fehler, dass sie sich gewünscht hat dass ihr Freund doch endlich den Willen zum aufhören aufbringen sollte. In einem solchen Chaos in welchem sich Süchtige befinden kann man aber tatsächlich nicht von jetzt auf gleich aufhören.
Die Süchtigen selber kriegen von den Angehörigen und den Therapeuten oder dem Klinikpersonal nur selten die Zeit die es wirklich braucht. Kaum jemand sieht es als Erfolg, wenn jemand zB zwei Jahre lang auf 8ml Methadon stabil lebt. Dabei ist das so wichtig, es ist ein riesen Schritt in die richtige Richtung. Meistert man sein Leben mit dieser Krücke und beginnt man langsam zu vergessen und sich wohl zu fühlen, dann ist das folgende abdosieren zwar langwierig aber nicht mehr problematisch. Zum Problem wird es nur dann, wenn es zu schnell geht oder wenn man noch nicht so weit ist.
Nimmt man sich Zeit, denkt nicht mehr in Wochen oder wenigen Monaten, dann kann es mMn wirklich jeder schaffen. Sicherlich haben es einige aufgrund ihres Umfelds leichter oder weil sie noch nicht so lange Drogen nehmen.


In manchen Situationen gebe ich Jorita aber Recht.
Es gibt Dinge, wo man einfach aufhören muss den bequemen Weg zu gehen.
Wo man die ausgelatschten Wege verlassen muss.

Auch mir geht oft der Hut hoch, wenn ich zig Gründe und Rechtfertigungen für so manche Selbstzerstörung höre.
Wenn ich höre und lese wie an wirklich allem gemeckert und gemosert wird. Nur der eigene anteil wird übersehen, was man selber tun könnte und tun sollte wird ausgeblendet. Das ist aber wohl generell ein Problem bei vielen Opiatsüchtigen und ich konnte das auch ziemlich gut Rolling Eyes .


Naja, ich habe jetzt einen Roman getippt und bin eigentlich am Thema vorbei.
Ich wollte damit sagen, dass es nicht nur um den Willen, um Disziplin und Kraft geht beim aufhören. All das ist wichtig, aber es geht vor allem um Geduld und um viel Zeit.
Die haben die meisten irgendwie nicht und die Angehörigen noch viel weniger.

Unterm Strich kann man vieles auch auf alle anderen Drogen anwenden.

Jonika: Tut mir leid was dir passiert ist. Ich kann deine Wut nachvollziehen und auch dein Unverständnis.

(Bitte baue ein paar Absätze in deine Beiträge, so sind die sehr anstrengend zu lesen.Smile )
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anny
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Anmeldungsdatum: 14.10.2011
Beiträge: 464

BeitragVerfasst am: 25. Okt 2013 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

Nachtrag:
Ich meinte natürlich Jorita und nicht Jonika.
Sorry, das war die Autokorrektur und mir ist es beim Nachlesen nicht aufgefallen.





Und jetzt hänge ich mal wieder einen sinnfreien und überflüssigen Satz hintendran damit die 140 Zeichen voll werden.
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lillie09
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Anmeldungsdatum: 02.07.2013
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 27. Okt 2013 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

naja - wenn ich höre - von meiner 14 jahre alten tochter, dass jackass sich wunden in die finger macht, mit papier.. sorry - wo soll ich da anfangen?

da kann man doch das ritzerforum gleich als super allgemeinforum hinstellen. und ich mochte sogar den jackass film old grandpa. ich sehe das nicht so wie du anni. das einem ein kleiner schritt in bezug auf sucht weiterhilft. das ist quatsch. für mich zumindest. ich finde auch was reallife oder newlife sagt falsch. er gibt eben auf. so wie mein bester freund aufegeben hat. und gleichzeitig will ich auch nicht über andere richten. aber diese krücke, wie du es beschreibst, die ist scheisse. wir süchtigen - und auch ich kann noch nciht gehen... wir könnten gehen! ohne diese blöde krücke. newlife - das forum ist leider so wie es ist. es gibt klare regeln. wir können uns hierüber leider nie schreiben. oder lämmchen. ich habe viele deiner beiträge gelesen. ich denke sooo oft: ja sie hat recht! ich hätte euch so gerne in einer gruppe um mich. zumindest einen regelmässigen austausch. naja. für mich hat mit opiaten aufhören anders funktioniert. ich musste dafür niemals auf was verzichten. und ich hasse esotherik. also ich konnte das lassen, weil irgendwas in meinem leben passiert ist. oder weil ich das hab passieren lassen.
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anny
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Anmeldungsdatum: 14.10.2011
Beiträge: 464

BeitragVerfasst am: 28. Okt 2013 08:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich rede doch nicht von Esoterik*kopfkratz*? Ich habe von sowas keine Ahnung.

Da geht es um Hirnchemie. Ich bin echt der Meinung dass jeglicher Beikonsum zB einen immer weiter zurück wirft oder zumindest auf der Stelle treten lässt.
Ebenso wenn man zwischendurch höhere Dosen vom Substitut nimmt oder es i.v. einnimmt usw.
Das ist das allererste was man lassen muss.


Es gibt da ja auch zahlreiche Forschungen, was innerhalb des Gehirns passiert und wie lange es braucht bis da wieder Ruhe einkehrt.


Für viele ist es schon ein großer Schritt einfach nur ihr Substitutionsmittel oral zu nehmen, ohne Beikonsum und immer die gleiche Menge.
Das wird aber selten als Erfolg angesehen, die meisten überspringen immer die Zeit des Stabilisierens. Ich halte die für mit die wichtigste.
Geduld ist irgendwie Mangelware bei dem Thema, man möchte was verändern und am besten gleich morgen.
Dann ist man enttäuscht, weil sich das alles gar nicht so toll anfühlt und knickt wieder ein.

Zähne zusammen beissen und durchhalten ist mMn der falsche Weg.
Das kann klappen für eine bestimmte Zeit, aber irgendwann wird man überrrollt und fängt von vorne an.


Jeder muss seinen Weg finden. Diejenigen, die tatsächlich von 100 auf Null aufhören sind doch echt die Ausnahme...

Wie gesagt, zu dem Thema gibt es zig Ansätze und auch nicht DEN Weg.
Alle die ich kenne, die wirklich aufgehört haben haben es über den langen und nicht spektakulären Weg geschafft.
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prinzessin22589
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Anmeldungsdatum: 01.01.2013
Beiträge: 498

BeitragVerfasst am: 28. Okt 2013 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube ja nach wie vor, wenn man sich nicht an die Ursachen seiner Sucht ran wagt, dann wird keine Entgiftung erfolgreich sein. Und je mehr ich hier im Forum lesen um so mehr bestärkt mich das. Wenn man die Ursachen seiner Sucht erkannt und verarbeitet hat, Annan ist die körperliche Entgiftung ein Spaziergang. Oft scheint mir aber das Pferd von hinten aufgezäumt. Es soll entgiftet werden aber es gibt kein Plan für das danach und das warum. Das kann nicht funktionieren.
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MaHo86
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 30.06.2013
Beiträge: 126

BeitragVerfasst am: 29. Okt 2013 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hey
Zuerst einmal: mein Beileid. Es ist sicher hart was du nun durchmachst und noch durchmachen wirst.

Mein Freund ist seit 13 Jahren Opiatabhängig. Wie sind seit gut 1 1/2 Jahren zusammen und kennen uns auch seit 13 Jahren. Haben uns damals in der Szene kennengelernt. Er ist die Art Junky die ganz bestimmt während der draufzeit niemals in der Lage wäre zu arbeiten. Das einzig geregelte war der Konsum. Haben damals freier abgezogen, gezockt für n an & Verkauf und er machte den ein oder anderen Raubüberfall. Nun ist er seit 7 Wochen "clean". Vorher 3 monate drauf und davor 2 jahre clean. Ist in die Entgiftung wg. Beikonsum im Methaprogramm. Freiwillig. Hat sich dann entschlossen weiter vom Metha abzukicken. Geschafft. Will jetzt seine zweite Therapie antreten.
Wenn man ihn nach dem WARUM fragt sagt er "das kann ich dir nicht sagen. Ich war breit und habe nicht nachgedacht". Im Nachhinein ist es immer leicht das WARUM zu beantworten. Aber er kann es nicht. Nicht so wie manch andere hier im Forum die ihre Abhängigkeit "erklären" können. Er wollte in manchen Momenten nur dicht machen. Und dann ist's auch schon vorbei. Glaube dein Freund hat einfach noch nicht genug "Runden gedreht"... War noch weit vom berühmten "Klick" entfernt.

Du fragst woher Angehörige die kraft nehmen... Wir nehmen aus Geschichten wie deiner kraft. Ich könnte es nicht ertragen ihn alleine zu lassen. Mir täglich Gedanken zu machen. Deswegen bin ich den weg mit ihm gegangen. An seiner Seite. Ich habe ihn nicht mehr als Partner gesehen, sondern als Süchtigen. Und Rückfälle habe ich nicht mehr persönlich genommen. Dann ging's eigentlich. Auch wenn es Hart war ihn immer irgendwo nach ner OD abzuholen im Krankenhaus.

Und jetzt. Ist er clean Smile diesmal hoffe ich für lange. Denn er kümmert sich freiwillig ohne Druck von anderen. Er weiß auch nicht dass dies seine letzte Chance ist was unsere Beziehung angeht.

Ich hab wiederkehrende Depressionen und PTBS. Vllt kann man dies vergleichen. Während wir uns nicht dagegen wehren können traurig zu werden, zu Ritzen oder sonstigen können süchtige sich nicht gegen suchtdruck wehren.. Denke das einzige was hilft ist ABSTAND. Und auch hier gilt. Die zeit heilt alle Wunden. Je länger mein traumatisches Erlebnis entfernt ist, desto seltener werden traurige Tage. Je länger man von der Szene weg ist, desto seltener werden Rückfälle. Man KANN sich nicht dagegen wehren! Punkt! Aber es ist immer einfacher ne Nacht drüber zu schlafen. Nur weil man heut suchtdruck nach einer Cleanzeit hat, muss er morgen nicht noch da sein.

2007 habe ich meinen damaligen Partner verloren durch Suizid. Was das angeht kann ich dir sagen: du wirst irgendwann wieder lieben können. Und wenn du wieder liebst, wird das loslassen schwerer.

Ich wünsch dir alles Gute
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jorita
Anfänger


Anmeldungsdatum: 23.10.2013
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 21. Nov 2013 04:57    Titel: antwort Antworten mit Zitat

maho: wünsch dir das beste. viel glück!

prinzessin: bin ich voll und ganz deiner meinung, die ursache ist wohl meist das problem. obwohl andere es auch wieder so sehen, dass das warum nicht so wichtig ist. ich finde es schon wichtig.

anny: finde substi auch so halbherzig irgendwie. macht man halt bevor man garnix macht.

anny: die zeit hat man manchmal aber nicht, wenn derjenige schon am rande des risikos ist. ich wusste das ganze 4 wochen seine eltern 2 und dann wars schon zu spät. so wahnsinnig viel zeit hatte da keiner. ich hatte nur eine angst, dass er keine hat und er hatte keine.

lillie: nein man sollte nicht von sich auf andere schließen. was für den einen eine große belastung ist, stellt für den anderen keine dar, man sollte nur ehrlich zu sich selbst sein und sich eingestehen, dass es eben scheiße läuft. es geht nicht um gut oder böse...
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