Wer muss alles 1x wöchtl. "Metha abschlucken" gehn...

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SAUBERMANN
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Anmeldungsdatum: 27.03.2012
Beiträge: 1356

BeitragVerfasst am: 18. Nov 2013 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

prinzessin22589 hat Folgendes geschrieben:
Substitution soll nicht von der Straße holen oder die Kriminalität reduzieren, sondern eine Hilfe sein für die Süchtigen, die clean werden wollen und die mit einem kalten Entzug nicht schaffen. Das ist die Grundidee.


hallo,

da bist du aber schief gewickelt. drogenpolitisch war das hauptargument damals für die einführung der substitution in deutschland eine reduktion der drogentoten und der suchtbedingten delinquenz.

deine warte stellt eher den "moderneren" standtpunkt dar, von dem aus heutzutage die substitution gesehen wird. inzwischen sind viele praktiker in der drogenarbeit auch in der realität angekommen und desillusioniert genug, um zu erkennen, dass die substitution zwar gewisse dinge leisten kann, aber bei weitem nicht das allheilmittel ist, als das sie ursprünglich gedacht war...

denn ursprünglich waren die o.g. punkte die grundidee der substitution.
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musikera
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Anmeldungsdatum: 07.11.2013
Beiträge: 928

BeitragVerfasst am: 20. Nov 2013 10:45    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Mich würde das Problem des (Schwarz)handels (vor der Praxis vor allem) ausgesprochen nervös machen.

Wie siehst du das denn?


JA, der Schwarzhandel ist tatsächlich ein Problem. Der Arzt wird da sicher gar nicht fröhlich aus dem Fenster gucken können. Ich fass mir an den Kopf wenn ich die Typen sehe die all das wissen und trotzdem vor der Praxis "mischeln". Dann wird man noch angequasselt ob man was braucht oder auch hat.
Aber die Leute die wegen Verfehlungen aus dem Programm geflogen sind, tauchen eben dann vor der Praxis auf und betteln die Leute nach Metha an. Es ist ein Kreislauf. Aber meine ursprüngliche Frage war anders. Ich wollte gern von Euch wissen:

Kann man das Wort Kollaterallschaden in den Mund nehmen? Sollten die Ärzte und Behörden etwas cooler werden und es hinnehmen das bei Mischkonsum mal einer stirbt? Etwa wie beim Auto. Das würde auch niemand verbieten nur weil es Unfälle gibt.
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tuutsweet
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Anmeldungsdatum: 22.05.2012
Beiträge: 929

BeitragVerfasst am: 22. Nov 2013 10:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hier sind diesen Sommer soviel Leute weggestorben, meistens Organversagen , nochnichmal OD.
Die Leute sind zum Teil elendig im Krankenhaus verreckt ( nicht zu Hause ) und ich vermute , die behandelnden Ärzte sind dabei keine Unschuldslämmer.

Einem zuckerkranken Drogi, eingeliefert wg akutem Organversagen, mit 2,8 Promille im Blut,
was glaubt ihr , wieviel verantwortliche Ärzte denken bei so einer " Leiche " an den/die da in dem Bett davor denken oder ist mitm Kopf schon beim date um 21.00h beim Abendessen mit der neuen Schwester von Station 1.2. sind ?

Und davor bedient sich der OA nochmal im Medischrank.
Gnade jedem Süchtigem , der wg was auch immer im Krankenhaus liegen muss und den Launen der Angestellten ausgesetzt ist.

Wenn es wen gibt in HB, ich komme zu Besuch.

lg
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QyX
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Anmeldungsdatum: 04.07.2013
Beiträge: 1270

BeitragVerfasst am: 22. Nov 2013 11:15    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist auf jeden Fall blödsinn, jemanden wegen Mischkonsum aus dem Programm zu schmeißen. Ist doch gerade ein Patient, der Hilfe besonders notwendig hat und der wird dann aus dem Programm geschmissen? Ist doch klar, was das für Folgen hat. Der muss sich sein Zeug wieder schwarz besorgen. Das entfernen aus dem Programm bringt gar nix. Sehen ja auch viele Ärzte so, nur sind diese wieder an gesetzliche Regelungen gebunden und da gab es eben leider viele Verfahren, die zum Nachteil der Ärzte ausgingen.

Der Arzt wäre auch blöd, wenn er seine Approbation für ein paar Patienten riskiert. Wenn er sie verliert, kann er den anderen nicht mehr helfen. Also spielt der da irgendwie mit.

Ich glaub das viele Ärzte da so eine halb-legalen Ausweg gefunden haben, in dem bei Urinkontrollen nicht kontrolliert wird und so ganz einfach das Urin gefältscht werden kann. Dann kann der Arzt schön ruhig Take-Home verordnen. Die Ärzte sind ja auch nicht doof und können sich bestimmt vorstellen, dass bei Urinkontrollen, die nicht unter Sicht durchgeführt werden regelmäßig betrogen wird.

Mischkonsum ist ja auch eher die Regel und nicht die Ausnahme.

Ansonten finde ich das alles scheinheilig. Wie viele Menschen sterben jedes Jahr aufgrund von Alkohol und Tabak und wie viele durch Opioide?

Wenn man mal konsequent wäre, dann müsste man entweder Alkohol und Nikotin dem Betäubungsmittelgesetz unterstellen oder altenativ Wege finden, dass Süchtige über entsprechend strukturierte medizinische Angebote an ihren Stoff kommen. Das gilt insbesondere für Opiate.
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Billy Bones
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 01.11.2012
Beiträge: 275

BeitragVerfasst am: 22. Nov 2013 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

Pimpinelle hat Folgendes geschrieben:
Ich kenne bisher nur einen einzigen Trinker, der zu anderen Drogen u.a. zu Opioiden greift und den kenne ich nichtmal persönlich, sondern nur hier aus dem Forum. Aber das dürfte weitab der Norm sein. Wink


Nee, also ab der Norm ist das nicht...es gibt einige die Methadon- & zugleich alkoholabhängig sind. Alkohol & Benzos in Kombination sind auch nicht selten.
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Pimpinelle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 30.03.2012
Beiträge: 1367

BeitragVerfasst am: 22. Nov 2013 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

BillyBones, ja, das sind aber Leute, die gleich so angefangen haben. Ich hatte hier eigentlich Trinkern gemeint, die irgendwann umgestiegen sind auf Opiate. Da hatte ich mich wohl ein bisschen verzettelt. Alkohol und Benzos ist mir auch bekannt und unter den Opiatabhängigen findet man so gut wie niemanden, der nicht auch Alkohol trinkt. Nur eben umgekehrt gibt es das kaum, also von Alkoholsucht zum Opiat, es sei denn, es handelt sich um einen Schmerzpatienten.
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Speechless
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Anmeldungsdatum: 07.10.2011
Beiträge: 673

BeitragVerfasst am: 22. Nov 2013 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich gehöre zu der Sorte die nur (noch) Opiate (Pola) nimmt und keinen Alkohohl trinkt.Ich bekomm zwar noch anderes verschrieben aber auch das nehm ich nach Vorgabe.Alkohohl war noch nie wirklich mein Ding und wird es auch nie sein.
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musikera
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Anmeldungsdatum: 07.11.2013
Beiträge: 928

BeitragVerfasst am: 22. Nov 2013 20:09    Titel: Total cool nun die Diskussion... Antworten mit Zitat

...Leuts ich finde es sehr schön das wir nun alle zusammen so eine angeregte Unterhaltung haben. Sehr interessant auch wie jeder von uns anders tickt und doch gehören wir durch die Drogen und Substi irgendwie zusammen.

Ich habe nun ja wissen wollen wie das bei Euch mit dem abschlucken ist und höre heraus das jeder der sich als "stabil" einstuft auch unzufrieden ist mit der Vergabesituation. Ich möchte ja etwas ausarbeiten und dann damit an die Institutionen und politischen Entscheidungsträger gehn. Es wird Jahre dauern vielleicht. Möglicherweise werde ich dann längst clean sein aber es ändert nichts an der Situation das wir in der Substitution nicht noch strengere Regeln brauchen und durch die Abschluckerei auch noch dem Arzt pro Abschluckvorgang 5.- extra in die Kasse spülen. Nicht das ich dem Doc das nicht gönnte. Vielmehr sollten die Kassen den Substitutionsdoktoren bessere Vergütungen bezahlen. Eine Vorrednerin erwähnte etwas von "Spreu vom Weizen" trennen...ja das ist das Wort das mir nicht einfiel und trifft es auf den Kopf.

Das könnte in etwas so aussehen:
Substitutionsanfänger müssen zu Beginn in Schwerpunktpraxen bzw. zu speziell geschulten Ärzten (NUB-Richtlinien) wie heute auch schon. Dies würde dann zum Beispiel: LEVEL 1 genannt werden...Nach einiger Zeit wenn einer die Vorgaben erreicht (stabil, ohne BK, in Arbeit, sozial gefestigt, PSB gibt ihm gute Prognose und so weiter, könnte derjenige dann LEVEL 2 erreichen. Dazu müsste dann zuvor natürlich die BTM Verschreibeverordnung und all der Adm.-Kram geändert werden.
Auf LEVEL 2 angekommen kann nun der Patient an jeden niedergelassenen Hausarzt überwiesen werden der dann die BTM Rezepte ausgibt (Konsilarius). Wichtig ist dabei das es gesetzlich geregelt sein soll: Jeder Arzt muss ein bestimmtes Kontingent an Suchtpatienten behandeln und im Medizinstudium muss die Substitutionsbehandlung auch endlich gelehrt werden. Bisher kommt die Suchtsubsti nicht im Studium vor. Das Rezept enthält dann Verordnungen für einen individuell vereinbarten Zeitraum. Ähnlich wie früher bei den Privatrezepten und dem DHC Saft mit dem Stempel des Abholetages. Muss nun einer verreisen kann er ohne weiteres auch für einen längeren Zeitraum das Medikament holen. Denkbar wäre auch zusätzlich weitere Substitutionsmittel zuzulassen, etwa retardierdes Morphium, Hydrocodon/Hydromorphon. Österreich macht angeblich erste erfolgversprechende Versuche und auch in der Schweiz gab es schon in den achtzigern Dicodid. Einmal im Quartal muss der Patient dann einer oder der zu Beginn aufgesuchten Schwerpunktpraxis vorstellig werden um mit Gesprächen und Untersuchungen und Gutachten von der PSB zu beweisen das er immer noch zum LEVEL 2 "WEIZEN" gehört. UK werden nicht mehr unter der erniedrigenden Sicht abgegeben, sondern über zuvor vom Patienten genommenes Teil DNA (SCHWERPUNKTPRAXIS GELLERT FREIBURG UND LÖRRACH). Wird festgestellt das jemand die Vorgaben nicht mehr erfüllt, fällt er zurück und muss je nach Schweregrad wieder von vorne anfangen. Nach einiger Zeit erreicht man LEVEL 3. Dieser Level ist denen vorbehalten die nachweisbar kontinuierlich abdosieren und eine Abstinenz anstreben. Dieser Personenkreis könnte evtl. einen noch größeren Vergabeinterval bzw. langsames loslösen auch vom Konsilarius gewährt werden. Natürlich sind überall Stichproben UK möglich und auch Einstichkontrollen. Dies ist nur ein grobes Umrahmtes Modell das noch einer ausführlichen Ausarbeitung bedarf. Aber ich denke es lohnt sich wenn man tätig wird und nicht untätig rumsitzt und immer dem einen "Dreckskick" nachhängt. Dieser hat unser Leben letztlich zerstört und unserem Dasein eine grauenvolle Erfahrung und teilweise miese Krankheiten eingebracht. Lasst uns diesen miesen fliegenden Teppich endgültig auf den Schuttplatz unserer Geschichte werfen und in ein Fahrzeug steigen das nicht dauernd nach Treibstoff giert.
Ich habe leider technische Probleme und kann keinen Avatar schalten und auch keine Signatur, sonst wäre bei meinen Posts noch den Hinweis auf meinen neuen BLOG:
http://diemethadictenseite.blogspot.de/

Besucht mich bitte mal
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Arschbombe
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Anmeldungsdatum: 03.10.2012
Beiträge: 528

BeitragVerfasst am: 23. Nov 2013 03:05    Titel: Antworten mit Zitat

So, ich schreib erstmal, Deine Seite besuche ich später.
Ein Mensch wird geboren. Er hat ein Gehirn um zu denken und seine Extremitäten zu steuern. Diese Extremitäten geben Ihm die Möglichkeit sich seine Bedürfnisse zu erfüllen, sich fort zu berwegen und später seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Daneben hat er auch noch einen Mund um seine Bedürfnisse anderen weiter zu geben und Ohren um sich in der Gemeinschaft zu integrieren. Zu allem Luxus hat er auch noch Sexualorgane und kann Adrenalin und körpereigene Morphine produzieren um mal richtig Spass zu haben.
Aber nicht ein jeder weiss wie er damit umgehen soll, wird durch eigene Unzulänglichkeitzen oder auch massive äussere Enflüsse am Leben scheitern und Drogen nehmen. Ist ja nichts verwerfliches. Und dann kommst Du, musikera, jemand der zwar Hirn hat, aber es offensichtlich nur zu seinem eigenen und gewollten Scheitern nutzt und dann auch noch eine Formel entwickelt um anderen gescheiterten Existenzen das Leben im "Drogensumpf" so angenehm wie möglich zu gestalten. Find ich Lustig. Laughing
Du schreibst:
Zitat:
Habe denen gesagt das ich gewohnt bin um 6 Uhr früh einzunehmen und sicher nicht um 10:00 und dann noch eine Zugreise um die halbe Welt mache um dann in der Praxis mit den ganzen "Druffis" wie bei Asterix und Obelix anzustehn um den "Zaubertrank" zu schlucken. Da steig ich aus dem Programm und geh nach Basel rüber und junk wieder.

Du diktierst Denen die Dir letztlich helfen und Deinen bequemen Konsum möglich machen die Form Deines erwünschten Umgangs mit dem Problem. Dabei echauffierst Du Dich auch noch darüber das Du mit dem "Abschaum" zusammen auf Deine Umsonstdroge in irgendwelchen Fluren warten musst, daraus spricht eine gewisse Arroganz. Um alles zu toppen reagierst du wie ein kleines Kind mit Trotz und schiesst Dich selbst eine Stufe runter zurück in das volle Junkieprogramm
Komm erstmal mit Dir selber klar.
Ich kenne nicht viele schweizer Junkies. Vieleicht so 6-8. Aber eines hatten Alle gemeinsam. Alle kamen aus "gutsituierten Familien" und hielten sich für "was besseres". Nur mal am Rande bemerkt.
mit lieben Grüßen. Bombenarsch.
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Lugosi
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Anmeldungsdatum: 06.05.2013
Beiträge: 739

BeitragVerfasst am: 23. Nov 2013 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

hallo zusammen,

wie schön zu merken das die vorherrschende politik in deutschland selbst
in den subkulturen so gut funktioniert!
Junkies erster und zweiter klasse?
funktioniert ja bei arbeitnehmern und arbeitslosen schon super, da treten
die arbeitnehmer auf die arbeitslosen ein und die arbeitslosen 'erster klasse'
auf die der 'zweiten klasse'.
arbeitslose süchtige, substituierte mit beikonsum, vorbestrafte und
straffällige süchtige sind natürlich verachtenswert für einen arbeitenden
substituierten und nicht vorbestraften süchtigen.
was soll denn das? - profilieren sich hier die schwachen an den
schwächsten?
ich verstehe durchaus die problematik von Saubermann, der jede woche
40 stunden arbeiten muß, täglich nochmal 2 stunden wegen metha
unterwegs ist und dann auch noch warten muss.
dann noch den stress mit dem Doc, von wegen beikonsum.

sicherlich hätte ich auch lieber etwas das knallt als substitut, aber egal
womit du substituiert wirst irgendwann berauscht auch das beste heroin
nicht mehr.
ich war mal eine zeitlang auf oxycodon, ich hab mit 80mg angefangen
und rapp zapp war ich auf 400mg kein turn, kein gar nichts mehr.
auf dauer wird jedes opiat/opioid keine wirkung mehr zeigen.
dein level system ist ja eine nette phantasterei, aber das werden wir mit
sicherheit nicht mehr erleben, zudem finde ich solch erziehungsmaßnahmen
für fragwürdig und menschenverachtend ab einem gewissen alter
und suchtverlauf.

ich erinnere mich gerade an meine erste substitution und da wurde
noch sehr darauf geachtet wer substituiert wird und unter welchen vor-
aussetzung, ich habe ende der 80er metha bekommen unter der vor-
aussetzung das ich innerhalb von sechs monaten eine LZT beginne.
ansonsten haben nur wirklich langzeitsüchtige mit gesundheitlichem
background (hepC oder HIV) metha/pola bekommen,
ansonsten gab es nichts!
ende 99 hab ich jugendliche kennengelernt, die in der woche 1 oder
1.5g geraucht haben und sind nach kürzester zeit substituiert worden,
sorry - aber stimmt für mich irgendwas nicht.
als ich 2006 bewusst mit pola aufgehört habe waren dieselben immer
noch auf pola/metha aber zusätzlich auf alk, koka und benzos.
da ist doch ein fehler im system oder seh ich das jetzt so falsch?

es kann doch nicht sein, das es jugendliche gibt, die ein paar bleche
rauchen, in substitution gehen und sich da gemütlich einrichten.
bei langzeitabhängigen, mit reichlich therapieerfahrung und gesund-
heitlichem breakdown kann ich das nur zu gut verstehn.
ach ja, mit den jugendlichen, das war kein einzelfall.
ich hab ein mädel kennengelernt, die für ihren freund in substi ge-
gangen ist, sie hatte vorher nix mit stoff zu tun ein paar tage nieder-
schwellig metha konsumiert und dann unserem arzt die wahn-
sinns story erzählt hat, wie abhängig sie doch sei, die war übrigens
2006 immer noch in substitution, aber mittlerweile hammermäßig
drauf.
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musikera
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Anmeldungsdatum: 07.11.2013
Beiträge: 928

BeitragVerfasst am: 24. Nov 2013 16:18    Titel: Antwort an Lugosi und Arschbombe... Antworten mit Zitat

...es geht nicht um 2 Klassensubstizuierte und auch nicht um Arroganz meiner Seite. Liebe Leute. Ich kann leider nicht auf die Schnelle mein "Leben" erzählen aber nur kurz:

Ich bin seit dem 14 Lebensjahr im Kontakt mit Drogen. Ich war immer Nahe dran. Da ich Jazz und Rock Musiker werden wollte machte ich eine Ausbildung zum Gitarristen. War mit Rockmusikern und Rockbands auf Tour und hatte ein interessantes Leben. Nun bin ich mittlerweile bald 52 Jahre alt. Ich komme NICHT aus gutem Hause und wohn(t)e NICHT in der Schweiz,sondern damals an der CH Grenze zu Basel.

Ich bin in einer Säuferfamilie ohne geregeltem Einkommen väterlicherseits aufgewachsen. Leider 2x in der Kiste gesessen, einmal wegen schwerem bewaffneten Raubüberfall und das andere Mal wegen Drogendealerei und Schmuggel. Habe einiges gedreht aber fast nie ist es rausgekommen weil ich ein Planungsfetischist bin/war. Im Verlauf auch schon wohnsitzlos und gehörte zu denen mit denen ich heute angeblich "nix zu tun" haben will. Mein Bruder ist qualvoll an einer Leberzirre verreckt ebenso mein Vater. Ich hatte das Glück in den Achtziger Jahren einen Arzt zu finden der mir Remedacen regelmäßig verschrieb und so bisschen Substitution mit festem Programm, also Ziele setzen und verwirklichen usw. Arbeit suchen, Wohnung finden zur Bedingung machte usw. All das begann ich umzusetzen. Ich machte dann mit 30 noch ne Ausbildung (Musikkaufmann). Gute Zeiten folgten. Ich habe es geschafft die Remmis zu reduzieren und aufzugeben, Turkey war erträglich.

Ich habe dann mit einem väterlichen Freund von der Heilsarmee eine Initiative bzw. einen Verein gegründet dessen Ziel es war in den Parks unserer Stadt in Südwestdeutschland die Nichtsesshaften und Alkis und Junkys oder andere "durchs Netz" gefallene zu finden und zu betreuen. Es kam dann die Zeit wo auch bei uns in der Provinz langsam die Substitution mit DHC Saft angeboten wurde. Allerdings nur von einem Arzt und einer Ärztin. Diese Praxis war nicht zentral in der Stadt sondern dörflich außerhalb. Ich bekam mit wie es für die Substituierten zunehmend problematisch wurde überhaupt dahin zukommen. Als dann Methadon eingeführt war, gab es ernsthafte Probleme täglich zu früher Stunde anzureisen um Metha zu schlucken. Ich hatte dann die Idee und stellte meinen Mitsubishi Bus in den Dienst der Sozialarbeit und gründete einen Fahrdienst der 7 Tage die Woche die Leute zu den Ausgabezeiten bringen sollte. Am Wochenende übernahm die Sozialstation die Belieferung.

Zwischenzeitlich hatte ich geheiratet und 2 Buben bekommen. Nebenbei mich mit einer Esoterikbuchhandlung selbstständig gemacht. In dieser Zeit habe ich dann einige Weiterbildungen gemacht und auf der kath. Akademie studiert weil ich unbedingt was soziales machen wollte. Die Buchhandlung wurde von meiner Frau alleine weiterbetrieben. Ich bewarb mich bei der CARITAS und arbeitete dann knapp 10 Jahre als Ausbilder und Anleiter in einen Beschäftigungsprojekt.

Nun mach ich einen Sprung.

Meine erste Frau wurde rückfällig und irgendwann ich auch wieder. Meinen Job habe ich aber behalten und es geheim halten können.
Ich habe hier nur grob geschildert. Genaus wie fast alle war ich auch unten. Allerdings nicht für lange Zeit. Das liegt daran weil ich IMMER bemüht war meine Würde nicht vollends zu verlieren. Ich wollte nicht das man es mir ansieht. Außerdem wollte ich meinen Humor nicht verlieren und hab schnell nach Lösungen gesucht. Eine Lösung war dann die Substitution. Ich hatte noch in der Endphase des DHC den Saft und kam klar damit. Es war sehr locker gehandhabt und ich habe es selber bezahlt. Als nun die Umstellung auf Metha kam, kam auch die strengere Vergaberegelung usw. Ich habe das alles hingenommen und habe mich dann; wie es von den Fachheinis gewünscht wird "stabilisiert".

Am bescheuertsten ist ja der Vorwurf: "ich sehe sie hin und und wieder am Vergabetag mit anderern Drogis auf dem Postplatz. Dies könnte ihre Behandlung gefährden und wenn sie rückfällig werden schmeisse ich sie aus dem Programm".


Aber andererseits stehen täglich die Leute beim Doc vor der Praxis rum und haben eine Scene gegründet. Genau deswegen bin ich mehrmals reingerutscht und hatte BK. Ich traf alte Kameraden usw. Ihr kennt das ja.

"Was bringt es mir wenn ich alle Kriterien erfülle und an mir arbeite...Therapie ambulant mache und noch PSB, kein BK, tollen Job habe...ein Haus kaufe usw. usw. aber ich beim Arztbesuch agressiv angequatscht werde und sozusagen die Szene sich nun von der Innenstadt in den Praxisbereich verlegt hat.

Das wir uns verstehn: ICH WILL AUFHÖREN. Ich möchte mich nicht bequem auf 10 Uhr einrichten (Arschbombe). Ich reduziere alle 2 Wochen um 2.5 mg. Ich selber habe in meinen eigenen Zeiten in denen ich ganz ganz unten war, immer die Substituierten bewundert die es "auf die Reihe" brachen und sauber und unauffällig lebten. So wollte ich auch sein. Nun bin ich es aber werde massiv behindert, und zwar von der Institution selber. Ich lebe mittlerweilen seit Jahren BK frei. Ich habe keine Möglichkeiten gehabt UK zu manipulieren da ich einverstanden war das mit TeilDNA abnimmt und meinen Urin dann vergleicht damit.

Ich versteh euch nicht. Was redet ihr von Mehr Klassen Gesellschaft. Die haben wir doch längst. Alle Substituierten haben einmal eine Vereinbarung unterschrieben. Behandlungsvereinbarung usw.

Fragt doch mal euren Arzt: UND DANN? wie und dann? fragt der Doc...NA WAS HAB ICH FÜR EINEM VORTEIL WENN ICH EINMAL ALLES DAS UND NOCH VIELMEHR ERREICHT HAB? WERDE ICH DANN VON DER ABSCHLUCKEREI BEFREIT. KANN ICH DANN OHNE PROBLEME BERUFLICH INS AUSLAND UND ZUSÄTZLICH DREI WOCHEN NACH SPANIEN IN URLAUB UND IM WINTER 2 WOCHEN SKIFAHREN IN DER SCHWEIZ?
Eben nix, es wird nicht gewürdigt. Das will ich erreichen das diejenigen die einfach "weiter" sind auch in den Genuss von einigen Erleichterungen kommen.Das hat nix mit Arroganz zu tun.

Beste Arschbombe,
wen Du mit Deiner Situation zufrieden bist und gerne täglich zum Doc fahren willst? Und wenn Du den täglichen Schnatterkontakt mit den anderen brauchst?Dann ist doch ok. Ich will keinem seinen geliebten geliebten Zeitplan wegnehmen. Ich versuche vielmehr klarzumachen das wir in der Substitution Vielfalt brauchen. Alle sind verschieden. Und ich will nicht über eine Kamm geschorren werden...warum? weil es um mein LEBEN geht...um mein privates Glück,das Glück meiner Kinder und um alles was ich wieder und wieder aufgebaut habe... das zerbrechlich ist. In diesem Leben haben unsinnige Verordnungen und menschenverachtende Gesetze aber auch Junkies nichts verloren.

Warum Junkies?

Wenn die Fachhuren uns einhämmern keine Drogenfreunde zu haben und keinerlei Kontakt zur Szene zu halten? Na dann will ich es auch so machen und brauch bestimmt DIESEN KONTAKT nicht beim Arzt. Mich interessieren nicht die Preise für Koks oder Sugar oder wo man neuerdings Benzos herbekommt. Auch kann ich das doofe geifernde Drogengelalle nicht mehr hören. Oder? Ich weiß definitiv das dies vielen auch zuwiderläuft. Wer aber lieber immer den armen hilfsbedürftigen Junkysubstituierten spielen will...? Bitte...,aber gleich das ganze System auf diese Klientel auszurichten halte ich für verkehrt.

Noch was zum Schluss;:

Arschbombe zitiert meine Aussage: das ich mich geweigert hab um 10 Uhr mit den anderen "Druffis" wie Asterix und Obelix anzustehn...

Ja und nun? was ist schlimm daran? Ich bin ein mittlerweilen ein erwachsener Mann und habe durch meinen Beruf gelernt Autorität einzusetzen und kann das auch einem Arzt und auch einem Drogenberater rüberbringen. Ihr müsst einfach immer daran denken: ich habe ein völlig sauberes BK Konto und habe die letzten Jahre bewiesen das ich das erreiche was ich mir vornehme. Wenn ich nun mit meinem Arzt oder Drobserknecht rede ist diese Tatsache ja bekannt und man gibt mir oft Recht und versteht es das ich so denke. Ein Arzt der mich mal behandelt hat und mit dem ich mich auch heute noch per Mailaustausche ist auch in der Qualitätssicherungskommision. Er ermutigte mich was zu tun. DIE VERÄNDERUNG BEGINNT IMMER AN UNS SELBER.

Unterdessen sind wir soweit das:

1. Viele ihre Arbeitsstelle aufgegeben oder raussgeworfen wurden weil
a. es unmöglich war zu den Ausgabezeiten beim Doc zu sein oder
b. man war gezwungen seinem Arbeitgeber von dem "Problem" zu berichten und dies ging nach hinten los.
2. Einige gar nicht mehr für den ersten Arbeitsmarkt zu Verfügung stehen. Wenn überhaupt dann nur in Maßnahmen für schwer vermittelbare oder 1 Eurojobs.
ich finde es aber schon unerhört wenn hier Leute mir erzählen wollen das ich arrogant wäre und mich bequem einrichten will. So ein Unfug. Ich bin einer der EBEN verschiedene Wege verlangt.

WEG 1. Wie bisher. Ideal für Beginner und Leute die nicht mehr aus div. Erwägungen oder Erkrankungen höhersteigen wollen.

WEG 2. Menschen die nicht schwer erkrankt sind und beruflich abgesichert. BK frei und stabil.

WEG 3. Menschen die abdosieren und Abstinenz anstreben.

WEG 4. Strafgefangene in Haftanstalten sollen uneingeschränkt behandelt werden


Seid Ihr noch da oder schon eingeschlafen?

Also Leute beruhigt euch. Ich bin nicht arrogant. Ganz im Gegenteil ich habe sehr viel für diejenigen übrig die "ganz unten" sind.

Gruß und Kuss vom Julius
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Arschbombe
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Anmeldungsdatum: 03.10.2012
Beiträge: 528

BeitragVerfasst am: 25. Nov 2013 01:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Julius,
ich habe Dir in meinem ersten Kommentar so geantwortet wie ich Deinen Post davor verstanden habe. Mit dem Background den Du jetzt nochmal nachgeschoben hast, verstehe ich Dich besser und anders. Ich habe Dich mißverstanden und als arroganT bezeichnet. Dafür entschuldige ich mich. Vieleicht habe ich auch überreagiert weil es sehr viele Paralellen zu meiner Geschichte gibt. Auch ich bin ein Kind der 80 er, geboren 1963, und habe sehr früh mit Drogen angefangen. Was dann kommt, inkl. Raub und Knast, Remedacen , später Saft, lief genauso wie bei dir. Nur mein Elternhaus war nicht versoffen, aber trotzdem irgendwie kaputt. Ich habe meine besten Freunde sterben sehen und auch selbst heute einige Kolateralwehwehchen aus der Zeit. Ich bin was Opiate betrifft heute clean und lebe im Ausland, am Meer. Andernfalls wäre ich wahrscheinlich seit Jahren tot.
Aus Deinem Post, Deiner Geschichte und Deinem Blog wird klar ersichtlich wie viel du auf dem Kasten hast. Mit Deinem Möglichkeiten sollte doch irgendwann der Groschen fallen und Du verstehen das Du Freiheiten wie zwangloses Reisen und Unabhängigkeit in Deinem "Subleben" nicht mehr eintreten werden. Das ist nun mal Fakt. Dafür zu kämpfen lohnt sich natürlich, aber das könntest Du auch ohne Meta.
Wir suchen immer wieder nach Gründen um so weiter zu machen oder Rückfällig zu werden. Viel zu oft ist es die Vergangenheit die uns blockiert. Einfach Vergangenes Vergangenes sein lassen, loslassen, ist ein großer Schritt nach vorne.
Genug gepredigt. Ich kann dir nur eines mitgeben. Es ist geil am Morgen aufzuwachen ohne den Druck irgendwelche Opiate einfahren / besorgen zu müssen. Fast so geil wie SEX. Wink
Ich wünsche Dir das auch Du irgendwann in diesen Hochgenuss kommst. Deine Familie wirds Dir danken. Cool
R.
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Lillian
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Anmeldungsdatum: 22.05.2013
Beiträge: 3894

BeitragVerfasst am: 25. Nov 2013 10:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss seit Monaten jeden Tag in die Praxis und jeden Tag unter Sicht das Subo einnehmen. We ist das gleiche Theater. Immer schön hinsetzen, bis die Tabletten sich einigermaßen aufgelöst haben. Vorher musste ich nur einmal die Woche hin und aber auch unter Sicht die Tabletten einnhemen.
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musikera
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Anmeldungsdatum: 07.11.2013
Beiträge: 928

BeitragVerfasst am: 27. Nov 2013 06:15    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich bin was Opiate betrifft heute clean und lebe im Ausland, am Meer


Hallo Du,

Entschuldigung angenommen...das was Du schreibst...als ob ich es wäre. Sogar das Geburtsjahr stimmt fast.
Ich war kürzlich in Spanien (beruflich und länger) ich berichte auf meinem ersten Post in meienm BLOG davon. Da habe ich einiges an Stress gehabt um länger als 30 Tage wegzukönnen. AmSchluss habe ich mir selber geholfen weil ich es satt hatte erniedrigt zu werden. Ich war auch am MEER. Und nun hab ich mich noch mehr "am Riemen" gerissen und von 100mg reduziert bis knapp über 50mg, jetzt. Warum? Weil ich eben auch weg möchte aus Deutschland und clean am Meer leben will. Das motiviert mich Tag für Tag. Danke das Du mich daran erinnert hast das es echt lohnt Ziele zu haben. Was machst Du beruflich da unten? Wenn ich fragen darf?

Grußi Very Happy
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Arschbombe
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Anmeldungsdatum: 03.10.2012
Beiträge: 528

BeitragVerfasst am: 29. Nov 2013 01:59    Titel: Antworten mit Zitat

expliziet für Dich zum kennenlernen ...

Hab ich hier mal geschrieben:
Zitat:
Der erste Schuß!
Ich war 17 als ich den Führerschein gemacht habe. Damals war das locker. Es gab 6 oder 8 Pflichtstunden fürs Auto, 2 fürs Motorrad. Da ich beides schon gut konnte, mein Vater hat mir das Autofahren mit 15 beigebracht, war das Ding schnell erledigt. Mein erstes Auto war ein alter R 4. Mit dem fuhr ich durch die Gegend bis ich 18 war, kurz nach meinem Geburtstag und der Führerscheinaushändigung riß das Bodenblech aus und er ging auf den Schrott. Ich kaufte dann einen 15 M von Ford für 200 DM ohne TÜV. Er war einfach nur häßlich. Blassgelb mit ausgebleichtem Vinyldach das wahrscheinlich irgendwann mal schwarz war. Nach ner kleinen kosmetischen Operation bestehend aus Politur und Kunststoffpflegen wurde aus dem Frosch der Froschkönig und ich fuhr zum TÜV um mal zu checken ob er durchkommt und wenn nicht was zu machen wäre. Der TÜVler war ganz angetan von dem Auto das damals schon ne Rarität war. Er wies mich auf 2-3 kleine Mängel hin und lies mich mit dem begehrten Stempel fahren. Dafür mußte ich Ihm Versprechen die Mängel umgehen zu beseitigen.
Das war dann auch das Auto in dem mein Untergang den Anfang hatte.

Strupat gab uns also ein Pack und eine Pumpe. Wir wollten den ersten Superturn nicht in Strupats Siffloch erleben. Nein, da braucht`s schon was anderes. Wir hauten dann schnell mal da ab und fuhren mit meinem „rollenden Wohnzimmer“ Richtung Party. In der Nähe war ein Sportplatz. Es war später Nachmittag im Winter 1981, kurz vor SonnenUNTERGANG. Der Platz war ausserhalb und wir machten es uns auf dem Parkplatz mit Sicht über den Fußballplatz gemütlich. Welch eine Ironie. Im Sommer spielten hier Kinder, Familienväter trafen sich zum Fußball und wir beendeten hier unser Leben. Ist das so? Ja! Nur damals dachten wir noch wir würden erst jetzt wirklich anfangen zu leben, fanden uns endcool, glaub ich.
Wir kochten das Hellbraune mit ein paar Spritzern Zitrone und Wasser auf. Wir hatten nur eine Pumpe.Was tun? Nee. Die Frage stellte sich nicht. Wir waren beste Kumpels. Also teilte mann die Pumpe. Aids war zumindest uns unbekannt, Hep C auch. Die Pumpe in den Filter gedrückt und aufgesaugt. Das ganze Zeug. Lutz gab mir seinen Arm, ich stich zu, saugte an und dann ging sie ab für Ihn die Fahrt ins rosa Drogenland. Nach der Hälfte gabs nen „Pit Stopp mit Fahrerwechsel“ und ich haute den Rest in meine Vene.
Es lief Pink Floyd / Meddle auf meinem Clarion Tapedeck. Sound gabs über Pioneer Aufbauboxen die durch zwei 30er Bässe die ich gegen die Rücksitzbank geschraubt habe unterstützt wurden.
BOOM hats gemacht!
Der kam so nie wieder ….

Lesen Sie im nächsten Kapitel: Das erste H Feeling oder Die Party

...

Der Schuß der Schüsse.

http://forum.suchtmittel.de/viewtopic.php?t=8190&postdays=0&postorder=asc&start=0

Es ist war das die ersten Monate meines H Konsums geil waren. Ich habe lange gebraucht zu verstehen wie sehr ich mich selbst ins Aus schiesse, wie gnadenlos Abhängig die Droge macht und wieviel Menschen ich mit meiner Sucht verletze.
Die Sub hat dann irgenwann ein wenig Ordnung in mein Leben gebracht, es "entschärt". Aber die körperl. Abhängigkeit und die von Institutionen und Ärzten waren Grund genug auch die Sub zu verlassen.
Heute gehts mir gut. Morgen auch und das ohne diesen perversen "Beschaffungsdruck".
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