Erstes mal Kokain / Soll ich ihn davon abhalten ?

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blackleaf
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 15.03.2015
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 16. März 2015 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

wenn man immer gleich vom schilmmsten ausgeht, dann passierts auch.
entspannten, offenen und verantwortungsvollen umgang mit drogen (wenn man sie nehmen will) find ich sinnvoller. etwas so schlecht zu reden, fördert doch oft nur den reiz, es zu probieren...ihr junkies. sorry, bin jetzt auch wech hir.
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Dalai
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 10.03.2015
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 16. März 2015 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verstehe aber auch überhaupt nicht, warum man mit 18 Jahren auf die Idee kommt, danach zu fragen.In der Schule nicht aufgepasst? Wenn ich doch als erwachsener Mensch ständig das Bedürfnis habe, mich zu zuballern, gehe ich doch besser mal zum Psychiater als mir hier die Absolution von einigen Abhängigen zu holen (obwohl selbst die oft vom Konsum abraten)! Ich find das Forum ganz nett und besonders die Tagebücher der Menschen, die entziehen, lese ich gerne... Unterstützung ist meistens auch vorhanden.

Aber solche Themensteller sind für mich mal absolut naiv! Komm nicht in den Genuss von Drogen und dir wird nie die Wirkung fehlen. Zusätzlich stellt sich dir die Frage gar nicht, ob du abhängig oder nur gelegentlicher Konsument bist.. Dieser Proszess ist sicherlich schleichend!
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blackleaf
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 15.03.2015
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 16. März 2015 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

das ganze gerede hier von sucht erinnert mich auch irgentwie an eine south park folge. bei der folge wurde stans vater total betrunken am steuer erwischt. der richter verurteilte ihn dann dazu, eine sitzung der anonymen alkoholiker zu besuchen. dort sagte er, dass er gelegentlich was trinkt aber kein problem damit hat. der berater jedoch redete ihm ein, dass er ein schweres suchtproblem hätte und dringend hilfe benötigt, da er es alleine nicht schaffen würde. wie er dann zuhause war, saß er im rollstuhl, hatte sich eine glatze geschnitten, war nurnoch besoffen und begründete es damit, dass er schwer alkoholkrank ist und von alleine nicht mehr davon wegkommt. nur weil es ihm eingeredet wurde.
klar, das ist nur eine comic serie, aber hier leuft es doch nicht anders ab.
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blackleaf
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 15.03.2015
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 17. März 2015 04:37    Titel: Antworten mit Zitat

ich bin seit 2 jahren selber single, arbeitslos und gerne am ballern...jedoch nicht süchtig...wie geht das?!...weil ich eine persönlichkeit habe...ihr gespenster:O
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blackleaf
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 15.03.2015
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 17. März 2015 04:40    Titel: Antworten mit Zitat

ihr könnt mir auch ne woche lang, regelmäßig heroin schenken...ich werde mich bei euch bedanken...aber sicher nicht nach mehr betteln;)
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Sienna
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 31.08.2009
Beiträge: 1986

BeitragVerfasst am: 17. März 2015 04:47    Titel: Antworten mit Zitat

Wolltest du nicht verschwinden? Dann laber nicht dumm rum sondern hau ab. Keiner wird dich vermissen. Wink
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cryptkeeper
Anfänger


Anmeldungsdatum: 19.03.2015
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 19. März 2015 13:09    Titel: Kirche im Dorf lassen Antworten mit Zitat

faun hat Folgendes geschrieben:
blackleaf hat Folgendes geschrieben:
naja. der user wirkt nicht als ob er ein suchtproblem hätte. sein kumpel möchte halt gerne kokain ausprobiern. drogen werden erst bei missbrauch zu suchtmitteln.
man kann drogen auch ohne probleme genießen. wie biem alk. immer gesagt wird: in maßen, nicht in massen.


Der user wirkt nicht ob er ein Suchtproblem hätte...?

...das Problem ist das er Drogensüchtig ist und es noch nicht zugibt und merkt.

Das Problem ist das Du blackleaf,( genau wie viele andere, genau wie ich selber früher mal,) die Lage falsch einschätzt und nur wenig Erfahrung hast und etwas erzählst, was für andere ein Risiko darstellt, wenn sie sich darauf verlassen, und dann in große Schwierigkeiten kommen oder dadurch ihr Leben verlieren können.

Koks kann durch einmaligen Konsum abhängig machen.

Koks und MDMA ist ne miese Mischung. "Ungeschickt" eingenommen macht man sich die Wirkung kaputt. Eine Wahnsinns Wirkung kann erzielt werden bei entsprechender Dosierung und Anwendung.

Wirkung und Suchtpotential kann sich potenzieren.

Auf den anderen Quatsch den Du erzählst gehe ich nicht weiter ein, blackleaf, da haben sich schon andere ausgelassen.

Wenn man kein geld mehr für Drogen hat hat sich die Abhängigkeit erübrigt, kann sich ja die Droge nicht mehr leisten. Du hast die Entzugsmethode schlechthin gefunden. Damit kannst Du reich werden wenn du eine Therapiestätte einrichtest. Wieso gibt's denn Koksabhängige eigentlich noch.

Mach Dir mal ein paar Gedanken was du so erzählst, du spielst mit dem Leben von anderen. Das ist kein onlinespiel hier.



Hallo,

also, dass man von einmaligem Kokain-Konsum abhängig wird, ist vollkommener Quatsch, es sei denn, es liegt eine massive psychische Störung vor.

Körperlich wird man von Kokain nicht einmal abhängig, wenn man sich das Pulver kiloweise reinzieht. Das sollte mein Vorredner, der seinen Angaben zufolge ja über sooooooooo viel Erfahrung verfügt eigentlich wissen.

Ein andere Punkt ist, dass Kokain in der Tat eine enorme Gier auf mehr verursacht. Das hat aber selbst mit einer psychischen Abhängigkeit nichts zu tun sondern liegt allein am Wesen der Wirkung dieser Substanz. Ich wurde schon oft gefragt, wie Kokain eigentlich wirkt. Meine Antwort ist stets: Es ist, als würdest Du den Superman-Anzug überstreifen. Und wer will nicht gerne ständig Superman sein?

Bei einer psychisch stabilen Persönlichkeit spricht mithin nichts dagegen, Kokain auszuprobieren. Allein der hohe Preis dürfte die meisten von einem Dauerkonsum abhalten, es sei denn, sie steigen groß ins Dealergeschäft ein.

Auf der anderen Seite dürfte das Zeug, das Ihr erhalten werdet eh nur überteuerter Mist mit max. 20 Prozent Kokain-Hydrochlorid sein. Für so einen Dreck geschätzte 70 bis 80 Euro je Gramm auszugeben, lohnt unterm Strich nicht. Unter diesem Aspekt kann man es auch sein lassen, da es rausgeschmissenes Geld ist und warten, bis man vielleicht mal Urlaub in Südamerika macht. Da (und nur da) kann man Kokain richtig erleben.

Viele Grüße

Cryptkeeper
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graham
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 04.07.2012
Beiträge: 2205

BeitragVerfasst am: 19. März 2015 16:36    Titel: Re: Kirche im Dorf lassen Antworten mit Zitat

cryptkeeper hat Folgendes geschrieben:
faun hat Folgendes geschrieben:
blackleaf hat Folgendes geschrieben:
naja. der user wirkt nicht als ob er ein suchtproblem hätte. sein kumpel möchte halt gerne kokain ausprobiern. drogen werden erst bei missbrauch zu suchtmitteln.
man kann drogen auch ohne probleme genießen. wie biem alk. immer gesagt wird: in maßen, nicht in massen.


Der user wirkt nicht ob er ein Suchtproblem hätte...?

...das Problem ist das er Drogensüchtig ist und es noch nicht zugibt und merkt.

Das Problem ist das Du blackleaf,( genau wie viele andere, genau wie ich selber früher mal,) die Lage falsch einschätzt und nur wenig Erfahrung hast und etwas erzählst, was für andere ein Risiko darstellt, wenn sie sich darauf verlassen, und dann in große Schwierigkeiten kommen oder dadurch ihr Leben verlieren können.

Koks kann durch einmaligen Konsum abhängig machen.

Koks und MDMA ist ne miese Mischung. "Ungeschickt" eingenommen macht man sich die Wirkung kaputt. Eine Wahnsinns Wirkung kann erzielt werden bei entsprechender Dosierung und Anwendung.

Wirkung und Suchtpotential kann sich potenzieren.

Auf den anderen Quatsch den Du erzählst gehe ich nicht weiter ein, blackleaf, da haben sich schon andere ausgelassen.

Wenn man kein geld mehr für Drogen hat hat sich die Abhängigkeit erübrigt, kann sich ja die Droge nicht mehr leisten. Du hast die Entzugsmethode schlechthin gefunden. Damit kannst Du reich werden wenn du eine Therapiestätte einrichtest. Wieso gibt's denn Koksabhängige eigentlich noch.

Mach Dir mal ein paar Gedanken was du so erzählst, du spielst mit dem Leben von anderen. Das ist kein onlinespiel hier.



Hallo,

also, dass man von einmaligem Kokain-Konsum abhängig wird, ist vollkommener Quatsch, es sei denn, es liegt eine massive psychische Störung vor.


Cryptkeeper


aha und das weißt du woher?


graham



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blackleaf
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 15.03.2015
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 20. März 2015 02:31    Titel: Antworten mit Zitat

man hat einen supermann anzug an. das trifft es wohl am besten. was spricht dagegen? ihr sagt natürlich gleich (wie programiert) SUCHT! aber versucht es doch einfach mal einfach zu genießen und nich gleich wie der reudiege "mein schatz" typ von herr der ringe zu sein;) habt ihr denn garkein anstand?
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faun
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 08.01.2014
Beiträge: 683

BeitragVerfasst am: 20. März 2015 08:45    Titel: Re: Kirche im Dorf lassen Antworten mit Zitat

Hallo,

also, dass man von einmaligem Kokain-Konsum abhängig wird, ist vollkommener Quatsch, es sei denn, es liegt eine massive psychische Störung vor.

Cryptkeeper[/quote]

Kokain KANN nach einmaligen Genus abhängig machen. psychisch. Dazu muss auch keine psychische Störung vorliegen.

Das Risiko potenziert sich bei Mischkonsum, besonders im Zusammenhang mit MDMA.

Kokain mit 80% Anteil kann man bekommen. Meist hat es zwischen 60% und 80%, schlechte Qualität auch mal 30%.

Ändert alles nix an der Frage vom Threadersteller. Antwort bleibt die selbe.
Kokain ist ein hohes Risiko, bleibt gefährlich! Und die Kombi MDMA und Koks potenziert das psychische Abhängigkeitsrisiko und die gesundheitlichen Schäden.
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Seine Merkwürden
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 13.01.2014
Beiträge: 1028

BeitragVerfasst am: 20. März 2015 09:09    Titel: Antworten mit Zitat

blackleaf hat Folgendes geschrieben:
das ganze gerede hier von sucht erinnert mich auch irgentwie an eine south park folge. bei der folge wurde stans vater total betrunken am steuer erwischt. der richter verurteilte ihn dann dazu, eine sitzung der anonymen alkoholiker zu besuchen. dort sagte er, dass er gelegentlich was trinkt aber kein problem damit hat. der berater jedoch redete ihm ein, dass er ein schweres suchtproblem hätte und dringend hilfe benötigt, da er es alleine nicht schaffen würde. wie er dann zuhause war, saß er im rollstuhl, hatte sich eine glatze geschnitten, war nurnoch besoffen und begründete es damit, dass er schwer alkoholkrank ist und von alleine nicht mehr davon wegkommt. nur weil es ihm eingeredet wurde.
klar, das ist nur eine comic serie, aber hier leuft es doch nicht anders ab.


Da muss ich allerdings zustimmen. Also jetzt nur isoliert auf diese Mentalität von Suchttherapeuten überhaupt bezogen. Während meines Klinikaufenthaltes habe ich im Rahmen der Suchtgruppe welche kennengelernt und da war auch quasi die Prämisse des Ganzen, dass man, wenn man schon in diese Gruppe gesteckt wurde, notwendig süchtig sei und die einzig denkbare Folgerung daraus die komplette Abstinenz. Es war regelrecht unmöglich, darüber zu diskutieren. Im Gegenteil wurde ein solcher Versuch nur als Zeichen dafür gewertet, dass man süchtig sei.

Gut, in meinem Fall war es nun wirklich so, dass ich ein Suchtproblem habe (wobei ich beim Alk weiterhin der Überzeugung bin, dass ich da durchaus noch Kontrolle habe und auch ohne größere Willensanstrengung mal was trinken kann, ohne dass ich deshalb ein besonderes Risiko eingehe), aber zu dem Zeitpunkt konnte das für die Therapeuten ganz einfach nicht klar gewesen sein. Naja, das waren jetzt nur einzelne Erfahrungen, aber wenn ich mir die Programme der Suchttherapie anschaue, bestätigt sich nur, dass das wohl die übliche Herangehensweise ist, Stichwort: "Abstinenzparadigma".
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Pimpinelle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 30.03.2012
Beiträge: 1367

BeitragVerfasst am: 20. März 2015 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

Wobei sich natürlich die Frage stellt, warum man eine Suchtgruppe im Rahmen eines Klinikaufenthaltes besucht, wenn man kein Suchtproblem hat? Das verstehe ich jetzt nicht.

Ich halte nichts davon, jemandem ein Suchtproblem einzureden, genausowenig halte ich davon bei der Ursachenforschung stets familiäre Probleme anzuführen, selbst wenn sie nichtmal vorhanden sind oder waren. Das ist natürlich völliger Blödsinn. Allerdings denke ich, dass Süchtige Weltmeister darin sind, ihre Sucht zu verharmlosen und es Ewigkeiten dauert, bis jemand sich seine Sucht eingesteht. Meistens ist es das Umfeld (Familie, Arbeitgeber, Freunde), die zuerst etwas merken, vielleicht sogar das Thema ansprechen.

Wenn sich ein Süchtiger in die Klinik begibt, erfolgt das ja oft, weil sein Tun Konsequenzen hat, seien es familiäre Probleme oder Ärger mit Freunden oder Kollegen und Arbeitgeber, also alltägliche Bereiche in negativer Weise betroffen sind.
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Seine Merkwürden
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 13.01.2014
Beiträge: 1028

BeitragVerfasst am: 20. März 2015 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

Pimpinelle hat Folgendes geschrieben:
Wobei sich natürlich die Frage stellt, warum man eine Suchtgruppe im Rahmen eines Klinikaufenthaltes besucht, wenn man kein Suchtproblem hat? Das verstehe ich jetzt nicht.


Weil ich besoffen in der Klinik angekommen bin und auch wahrheitsgemäß angegeben hatte, dass ich in der letzten Zeit viel getrunken hatte. Deshalb wurde in meinen Therapieplan eben auch die Suchtgruppe aufgenommen. Ich war auch durchaus bereit, offen darüber zu sprechen (und eventuell am Ende einzusehen, dass ich süchtig bin, wenn man mich überzeugt hätte). Das war aber leider eine einseitige Sache.
Der Grund, warum ich (freiwillig und von mir aus) in die Klinik gegangen bin, war eine akute Psychose.
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cryptkeeper
Anfänger


Anmeldungsdatum: 19.03.2015
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 25. März 2015 15:45    Titel: Reichlich Erfahrung Antworten mit Zitat

Hallo,

woher ich weiß, dass psychisch stabile Persönlichkeiten auf gar keine Fall bei einmaligem Kokain-Konsum psychisch abhängig werden?

Mhhh, ganz einfach. Ich habe vor einer gefühlten Ewigkeit selbst ca. drei Jahre lang durchschnittlich zwischen zwei und drei Gramm pro Tag konsumiert und dann von einem Tag auf den anderen aufgehört. Probleme hatte ich keine.

Und so wie mir erging es etlichen Freunden und Bekannten von mir.

Allein schon der Begriff "psychisch abhängig" ist bei genauerer Betrachtung bescheuert. Etwas gerne und daher auch öfter zu machen, hat nichts mit Abhängigkeit zu tun. Oder ist jemand, der im Winter jedes Wochenende Snowboard fährt auch psychisch abhängig?

Ich habe in meinem mittlerweile recht langen Leben kaum Menschen kennengelernt, den man eine psychische Abhängigkeit attestieren kann. Und die wenigen Ausnahmefälle betrafen alle Bereiche, die mit Drogen nichts zu tun haben (z.B. Kauf- oder Sexsucht).

Aber ich habe bereits beim stillen Mitlesen in diesem Forum bemerkt, dass es hier eine ganze Menge überzeugte Abstinenz-Freaks gibt. Ich habe mit solchen Menschen kein Problem, solange ihre Argumentation halbwegs nachvollziehbar und wissenschaftlich fundiert ist. Aus den Zeiten der Reagan-Ära, als jeder Konsument psychaktiver Substanzen als drogenabhängig bezeichnet wurde sollten wir langsam wirklich raus sein.

Beste Grüße

Cryptkeeper
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Mohandes59
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 1858

BeitragVerfasst am: 25. März 2015 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

Was ist eine 'psychisch stabile Persönlichkeit'? Rein rhetorische Frage.

Trotz 25 Jahren Sucht, halte ich mich für psychisch einigermaßen gesund. Das mache ich daran fest, wie ich mit anderen Menschen umgehe, meine sozialen Kontakte, wie ich mein Leben und meinen Beruf bewältige, meine Interessen pflege, usw. ABER süchtig eben.

30 Jahre polytox, davon 25 Jahre Heroin (bzw. Codein, Methadon, Oxycodon, usw.). H war immer meine Lieblingsdroge.

Zum Koks: ich hatte kurzfristig auch ganz böse Koks-Episoden. Gute Connection Tag & Nacht, super-Qualität und gutes Geld verdient - 'optimale' Kombination.

Ein Gramm geschnupft, nochmal losgezogen ... und das manchmal 3 Mal die Nacht. Nur die erste Nase war wirklich schön, danach war es nur noch Gier. Und noch mehr und noch mehr. Zwischendurch Shore geraucht um ein wenig herunterzukommen. Und weiter ...

Das habe ich dann jeweils ein paar Tage hintereinander durchgezogen. Dann aufgehört, weil ich mein verbleibendes Geld für H brauchte.

Dabei bin ich eigentlich nicht der Koks-Typ. Auf Koks mochte ich mich selber nicht, beim Heroin war es immer ein Gefühl, wie nach Hause zu kommen.

In einer Nacht, ich war wieder voll auf Sendung, hatte innerhalb weniger Stunden 2 Gramm platt gemacht und wollte wieder los. Mehr, mehr ... da sah ich plötzlich einen finsteren, endlosen Abgrund vor mir. Dieses Gefühl war so real, der Abgrund vor mir so bodenlos und ich sah mich fallen, fast! Ich stand gerade noch aber ich dachte, noch ein einziger Schritt, dann falle ich in dieses finstere Loch.

Klar, da war sicher auch Koks-Paranoia dabei. Aber das Gefühl war so real. Von dieser Nacht an habe ich die Finger vom Koks gelassen. Das war vor 15 Jahren.

Back to topic. Macht Koks nach einmaligem Konsum süchtig? Ein klares JEIN! Körperlich natürlich nicht. Psychisch kann es schon beim 1. Mal einschlagen wie eine Bombe. Und wer weiß schon vorher, welcher (Sucht-)Typ er ist.

So take care! LG Mohandes
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