Partner und Vater von ungeborenen ist Kokain abhängig

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missblack
Anfänger


Anmeldungsdatum: 15.11.2015
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 15. Nov 2015 19:24    Titel: Partner und Vater von ungeborenen ist Kokain abhängig Antworten mit Zitat

Hallo,
es ist momentan so das ich mit meinem Freund ein Baby erwarte. Früher als wir frisch zusammen waren haben wir uns ab und an zusammen ne Nase Koks gelegt.
Jetzt natürlich durch die Schwangerschaft hab ich damit aufgehört.
Für ihn ist es nur irgendwie tausendmal schwieriger. Er nimmt es sich immer vor aufzuhören.
Dann ist er 2- 3 Wochen sauber, aber so bald er mal raus geht, also feiern oder so rutscht er wieder rein. Haben das Theater jetzt schon 3-4 mal durch.
Er nimmt es sich so fest vor aber irgendwie verliert er immer wieder den Kampf.
Ich weiß nicht weiter, bin kurz davor alles zu Beenden.. obwohl ich ihn Liebe und er ohne diese Droge mein absoluter Traummann ist..
Wie kann ich ihm helfen?
Wir reden hier von Wochenende konsum also unter der Woche haben wir/ er das nicht gemacht. Er geht auch arbeiten.. aber jo
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helrunar
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 31.07.2015
Beiträge: 749

BeitragVerfasst am: 16. Nov 2015 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Auch wenn es die wenigtsen hören wollen: wenn man wirklich mit der ganzen scheiße aufhören will, genügt ein einfacher entzug einfach nicht weil dem problem an sich nicht auf den grund gehst... Du kannst dich zwar runterholen aber du änderst.ja nix an deiner.persönlichkeit...

Das einzige wirklich wirksame mittel, langfristig clean zu bleiben, ist eine therapie (gibt sicherlich auch leute, die es ohne.schaffen - aber da gehört dein freund wohl nicht dazu)

Auf therapie lernt man, WARUM man drogen.nimmt ( das wissen nämlich die wenigsten - jaaviele.schiebens aufndie kindheit usw... - aber wenn du ewig in der vergangenheit lebst und deinen arsch nicht in bewegung bringst wird sich gar nix ändern und irgendwann bist du dann tod...) und was man dagegen tun kann, wenn man wieder gierig wird usw. Sprich man erlernt sich skills (das sind tätigkeiten, die dich vom konsum abhalten)... und es wird auch neben psycho- und arbeitstherapie auch rausgefunden, was deine stärken sind und wie du sie sinnvoll nutzen kannst. Umd sie unterstü T zen dich dann aich dabei, wieder ins normale.leben zurückzufinden mit job, wohnung.etc. ( weiß jetzt nicht ob das alles.aif euch zutrifft.- ich mein.nur generell) und.du wirst auch nach der therapie draussen befleitetet bei ambulanter therapie und was den job angeht...

Is nur ein tipp von mir.überlegts euch es halt... Wink

Gruß
Hel
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Chiron 08
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 26.06.2015
Beiträge: 462

BeitragVerfasst am: 16. Nov 2015 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hey missblack,

wie alt seid ihr und wie lange seit ihr schon zusammen?

Egal, was dabei raus kommt: IHR BRAUCHT EINE PARTNERTHERAPIE oder

Du musst Dich von Ihm trennen. Ich habe von 1978 bis 2005 Koks genommen

und sage Dir: Wenn Du Dir und Deinem Baby was Gutes gönnen willst, dann

sorge dafür, dass Koks NIE genommen wird wenn ein Baby da ist.

Die Droge ist zu stark ( jedenfalls für mich ).

Sobald ihr mal eine Ehekrise habt, habt ihr auch kein Geld mehr!


Melde mich später!

Chiron
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faun
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Anmeldungsdatum: 08.01.2014
Beiträge: 683

BeitragVerfasst am: 16. Nov 2015 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hi.

Kopf hoch. Ich wollte aussteigen und hab denn auch noch sehr lange gebraucht bis ich endlich so weit war. 3 - 8 mal im Monat zu meinen schrecklichsten Zeiten. Denn auch mal 24h am Stück oder so.

nachher wurden die Pausen länger.

NAchher hab ich begriffen, mit Therapeuten wöchentlich. Ich hatte den ehrlichen Wunsch gehabt. Hab davon geträumt. Aber dazu feste entschieden, das habe ich mich nicht. Und auch dann, als ich das hatte, nicht gleich konsquent Umgesetzt.

Selbst denn war es noch schwer und auch da bin ich noch haarscharf an nem Rückfall vorbeigeschliddert...

Hilfe von außen ist gut.

Offenheit ist wichtig. Gut das er es dir nicht verheimlicht, denke er könnte es auch nur schwer da du selber Erfahrung hast.

Sprich mit ihm. Frag ihn ob er will, ob er wirklich aufhören will. Und frag ihn ob er sich dazu entscheidet. Und mach etwas aus, wenn er sich nicht daran hält.

Sicherlich muss man dann sehen warum es passiert ist und wie man dann damit umgeht.

Wenn du androhst dich von ihm zu trennen un des dann nicht machst, dann nutzt das nichts.

Wenn du ihm helfen willst redet darüber, Gib ihm Zeit darüber nachzudenken. Und du musst darüber nachdenken wie du damit umgehst, je nach dem was er sagt. Und je nach dem wie gut er sich daran hält.

warte nicht zu lange damit. Sucht Euch beide Hilfe. Wichtig ist das es möglichst bald geschieht.

Ich hoffe, das Du Freiraum für dich hast. Das du dich über "das Baby" freuen kannst. Das wäre auch toll wenn ihr auch zu "dritt" bewusst zeit finden würdet.

Wenn er es schafft eine Beziehung zum Baby aufzubauen kann das sehr Hilfreich sein. Gemeinsame zeit abends, ohne das der Fernseher läuft. Ich konnte das sehr gut und sehr früh, so ab dem 4. bis 5. Monat, weil sich das Baby da angefangen hat zu bewegen. Ging nicht bei jedem gleich gut, mit einigen hab ich regelmäßig gespielt, andere waren eher Träge...
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Chiron 08
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 26.06.2015
Beiträge: 462

BeitragVerfasst am: 16. Nov 2015 13:57    Titel: Antworten mit Zitat

@ missblack

...da bin ich wieder. Musste dringend kurz weg. Zum Mittagessen Very Happy .

faun hat mir einige Worte abgenommen; danke, faun.

Und er hat Recht. Als mich meine Frau unter Druck setzte, war ich erst mal weg.

Ich kam erst zurück, als ich pleite und dépressiv war.

Ich glaube nicht, dass es möglich ist, Koks zu nehmen und ein guter Vater oder

Ehemann zu sein. Auf Koks war ich ein Egomane und die Tendenz war :


Es wird immer schlimmer, weil es ja nicht WIRKLICH glücklich macht; dieses

Leben mit Koks. Du musst alleine oder mit Ihm zur Drogenberatung, damit Dir

ganz klar DIE AUGEN GEÖFFNET WERDEN Cool !


Lass Dich nicht von so einem Schwachsinn, wie:

' Keine Sorge Schatz, ich pass auf und habe das voll im Griff! '

Und dann kommt die Psycholüge, weil sie Sicherheit vorgaukelt, ohne die

Realität einzubeziehen; und die lautet:


...oder hat es in der Vergangenheit schon mal xxxxx( Irgend was Schlimmes )

gegeben?


Da musst Du dann NEIN sagen, verpennst aber, dass die Entwicklung zum

Koksegomanen erst langsam und dann nach immer heftigeren Streitereien sich

langsam aber ständig zuspitzt.


Bevor das Baby auf die Welt kommt, MUSST Du mit Partner oder ohne Partner

durch Hilfe abklären, wie es weitergehen soll.

Ich wünsche Dir ein grosses Herz bei Deinen Entscheidungen Wink !

Liebe Grüsse

von

Chiron
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nebukadnezar
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 4293

BeitragVerfasst am: 16. Nov 2015 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hi missblack,

praxx , psy-substi-doc hier im forum, sprach mal von Baclofen als Mittel gegens
craving u.a. bei Kokain. Vielleicht ne Möglichkeit, damit begleitend aus dem
Kokadschungel zu entfliehen?!

Zwar in D nicht zugelassen(?), aber es gibt ja Mittel & Wege.

LG N
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Luise
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 19.07.2015
Beiträge: 153

BeitragVerfasst am: 16. Nov 2015 14:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo missblack,

es ist wundervoll, wenn ein kleiner Erdenbürger erwartet wird.
Dazu gehört die vollste Verantwortung für euer Baby zu übernehmen.
In so eine wundervolle Zeit der Schwangerschaft und des Erwartens eines Babys gehört kein Koks.
Denn das sind zwei absolut unterschiedliche Welten.
Auch wenn dein Freund ein Wochenend-Kokser ist, für mich macht es keinen Unterschied. Wenn er dich und euer Kind liebt, würde er sich sofort Hilfe suchen um dringend eine Lösung zu finden! Das heißt, sofort damit zu beginnen, heute!
Alles andere wäre purer Egoismus.
Denk immer zu allererst an dein Baby und an dich.

Ich wünsche dir viel Kraft.

Liebe Grüße
Luise
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rock
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2481

BeitragVerfasst am: 16. Nov 2015 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

Babies können Wunder wirken ! Die allerschlimmsten Junkies sind schon zu braven Familienvätern geworden, nachdem ein Kind gekommen war. Oft gab es die entsprechenden Veränderungen im Lebensstil schon (zumindest teils) in der Schwangerschaft. Aber die Babys selbst haben auch viele überzeugt.
Das Ganze ist natürlich ein Lotteriespiel. Ich kann Dir nur sagen, daß ich eine längere Reihe von zuvor argen Typen kenne, die nach der Geburt eines Kindes plötzlich aus allen Szenen verschwanden etc. Warum soll es bei Dir nicht auch so sein ? Hoffen wir's mal !
Angesichts dessen, daß die andere Variante, die des Nicht-Aufhörens auch real werden kann, meine ich, daß Du Dich (und damit Dein Baby) immer in einer Distanz halten solltest, die es Dir ermöglicht, rasch abzuspringen. Das sollte nichts mit Mißtrauen zu tun haben. Mißtrauen hat in funktionierenden Beziehungen nichts verloren. Nein, es geht einfach darum, daß Du gerüstet bist für alle Fälle. Er kann das ruhig wissen.
Eine harte Situation, in der Du Dich befindest. Gar nicht ideal für eine Schwangerschaft. Aber wem sag' ich das ? Ich war ja immer nur Zuseher Wink
Aber Du wirst die Sache schaukeln, das wünsche ich Dir von ganzem Herzen !
Cheers
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helrunar
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 31.07.2015
Beiträge: 749

BeitragVerfasst am: 18. Nov 2015 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hey missblack!

Wie schauts denn jetzt.aus und wie lange dauerts denn noch, bis der kleiner racker auf der welt ist? Und wie siehts mit dem konsum deines freundes aus?

Ich kann nur sagen, dass.ne schwangerschaft die beste therapie der welt ist, nix mehr anzugreifen Laughing Laughing Cool

Gruß
Hel
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