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Maximus Anfänger
Anmeldungsdatum: 29.12.2015 Beiträge: 1
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Verfasst am: 29. Dez 2015 09:48 Titel: suche nach Antidepressiva nach Tilidin-Entzug (euphorisch) |
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ich nehme st. 10 Jahre Valoron Tropfen und komme jetzt nicht mehr an sie heran. Habe schon einen erfolglosen Entzug hinter mir. Das Problem ist, dass ich st. ca. 30 Jahren an einer mittelschweren Depression leide. Als Schmerzpatient kam ich dann zum Tilidin, das meine Depressionen als einziges Mittel unterdrückte; so zu sagen als Sideeffect. |
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lämmchen Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 09.02.2012 Beiträge: 3756
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Verfasst am: 29. Dez 2015 12:22 Titel: |
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Moin,
geh zu einem Psychiater, red mit dem über Deine Sorgen und Ängste.
Es gibt viele Antidepressiva die helfen könnten, auch aus der Natur und dem normalen Leben.
Warum verschreibt Dir niemand mehr das Tilidin? Oder war das schwarz besorgt?
Ich muss das auch seit vielen Jahren einnehmen, aber ne Stimmungsaufhellende Wirkung hab ich nie bemerkt...
Gruss Lämmi |
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Praxx Foren-Guru

Anmeldungsdatum: 25.07.2014 Beiträge: 3203
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Verfasst am: 29. Dez 2015 23:32 Titel: |
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Wie wäre es denn zur Abwechslung mal OHNE PILLEN?
zB eine gute Psychotherapie, die deine Depression überflüssig macht? Achtsamer Umgang mit dir selbst?
Vielleicht mal die Umstände deines Lebens ändern und nicht nach Stoffen suchen, die sie erträglich machen?
Du hast gerade eine gute Gelegenheit dafür - nutze sie!
LG
Praxx |
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rock Platin-User

Anmeldungsdatum: 16.03.2015 Beiträge: 2481
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Verfasst am: 30. Dez 2015 10:39 Titel: |
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Maximus, was Praxx (ober diesem Post) sagte, hat schon seine Berechtigung. Mal aufzuhören, eine ordentliche Standortbestimmung machen und Dinge ändern, die vermutlich schon lange geändert werden sollten, das ist sicher ein guter Weg.
Andererseits weiß ich definitiv aus eigener und vielfältiger mittelbarer Erfahrung, daß Opiate sehr wohl antidepressiv wirken können. Nicht unbedingt stimmungsaufhellend, aber stabilisierend, so würde ich es nennen. Und das in Dosen, von welchen man definitiv keinen Törn spürt.
D'rauf ist man trotzdem irgendwie, aber eben nur gering. Dementsprechend ist es recht einfach, noch weiter abzudosieren, bis man wirklich bei homöopathischen Dosen ist, und dann ab durch die Mitte, völlig absetzen das Ganze. Größere Beeinträchtigungen durch den Affen bleiben Dir erspart, eine etwas matsche Birne wird allerdings kaum zu vermeiden sein. Aber das ist nicht zu vergleichen mit einem richtigen, kalten Entzug, wo's einem wirklich sehr, sehr dreckig geht.
Diesem psychisch stabilisierenden Effekt von Opiaten bin ich schon lange auf der Spur. Was interessanterweise eine besondere Rolle dabei spielt, ist die Sucht (low dose) an sich. Kann diese immer problemlos befriedigt werden, kann sie meiner Erfahrung nach sogar wirklich und wahrhaftig stabilisierend wirken.
Kann ! Muß nicht !
Klar, daß andere Wege grundsätzlich besser sind, ohne Drogen, aber auch ohne Medikamente, die ja oft nichts anderes sind als legale Drogen (Benzos etc).
Aber nicht jedem ist es gegeben, den Königsweg zu gehen.
Cheers
PS: Bist Du jetzt nicht mehr Schmerzpatient ? |
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