rock Platin-User

Anmeldungsdatum: 16.03.2015 Beiträge: 2481
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Verfasst am: 16. Mai 2016 14:20 Titel: |
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snowball - da gibt es erfahrungsgemäß nur eine Möglichkeit: Du ziehst Dich so weit zurück, daß Du außerhalb des unmittelbaren Gefahrenbereichs bist.
Konkret bedeutet das, kein Zusammenleben mit allen Folgen.
So tragisch das klingt und auch ist, es ist der einzige Weg, gegebenenfalls nicht mit vor die Hunde zu gehen.
Leider ist es bei Amphe so, daß man mit den Betroffenen nicht vernünftig reden kann. Das ist die Droge, die wirklich den Menschen übernimmt, ihn quasi steuert.
Auch ich hab' lange gebraucht, bis ich das begriffen habe, denn eigentlich liebe ich Speed, besonders Methamphetamine. Jetzt nehm' ich schon Jahre keine mehr.
Gerade vor einer Woche aber habe ich wieder einmal erfahren, daß die Methode des Rückzugs funktioniert.
Wenn Dein Partner Dich liebt, dann muß er die Entscheidung treffen, Du oder das Zeug. Zu dritt, also mit dem Stoff, schafft Ihr das nicht, nicht mit Amphe.
Du bist also sicher gut beraten, wenn Du Dich so weit zurückziehst, daß Du außerhalb des Geschehens bist. Direkt helfen kannst Du ihm nicht.
Mit Glück vielleicht, mit viel Glück, aber darauf kann man sich nicht verlassen ! Das kommt selten und noch seltener, wenn man's braucht ...
Mit Rückzug meine ich nicht, daß Du völlig verschwindest. Nein, Du bist da, aber nur dann, wenn er in einem nicht-speedigen Zustand ist. Daraus kann er lernen, daß er beides nicht haben kann.
Das ist's eigentlich. Ich könnte das jetzt vertiefen und weiter vertiefen, aber das bringt Dir nichts. Du mußt die Entscheidung treffen und umsetzen, dann kann man weitersehen.
Es gibt aber eine Reihe Beispiele, nicht nur das oben genannte, topaktuelle, wo es geklappt hat, wo die Konsumenten sich sagten, nein ich will meinen Partner und nicht das Zeug.
Alles Gute und viel Kraft, Du wirst es brauchen !
Cheers |
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