Helmut Kohl R.I.P.

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Dr.Mabuse
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 2017

BeitragVerfasst am: 18. Jun 2017 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Rock...

Genau deshalb hatte Kohl "Eier"...

Der stellte sich vor die Journalisten...und sagte Nope" Die Namen der Spender sag ich nicht,könnt ihr machen was ihr wollt"

Jedenfalls hatte das Ausland noch respekt vor Dr.Helmut Kohl..

Was ich bei Frau Dr.Angelika Merkel stark bezweifle...

Und wegen Spenden,das gibts doch in jeder Partei...

Siehe unsern Liebling Peter Hartz,der Hartz 4 ins Leben gerufen hatt...

Puffbesuche ohne Ende,Edelnutten,Sektorgien...der Typ war Arbeitsdirektor bei VW,hatt Steuerhinterziehung betrieben,dagegen ist Ulli Hoeneß ein Chorknabe..

Peter Hartz ist nur knapp mit Bewährungsstrafe dem Knast entgangen...glaubst du nicht,da sind etliche "Briefumschläge" mit vielen Bunten Scheinchen unter dem Tisch gereicht worden?

Oder was macht Ex Kanzler Schröder?...

Jo...der leckt Putin und Gazprom den Anus,damit noch mehr Asche fließt...

NÖ NÖ NÖ...da hatte Kohl mehr Ehre und Anstand...

Nicht falsch verstehen...ich hab den glauben in Politik verloren,egal welche Partei...

Ich war 4 Jahre nicht mehr wählen,und ich geh auch nie mehr...

Best Regards...
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rock
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2022

BeitragVerfasst am: 18. Jun 2017 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

Dr.Mabuse hat Folgendes geschrieben:
Hi Rock...

Genau deshalb hatte Kohl "Eier"...

Genau das meinte ich auch. Darum war er mir für den Moment auch so was wie sympathisch. Aber nur für den Moment - bis zum ersten weiterführenden Gedanken !
Denn trotzdem war er eine Ekelgestalt - nach außen hin gab er den Saubermann, hat an Gesetzen mitgewirkt, nach welchen man ihn selbst verurteilen hätte sollen/müssen ...
Diese bigotte Haltung ist mir zuwider.
Natürlich binde ich niemandem auf die Nase, daß/wenn ich Linke mache. Klar. Aber auf der einen Seite auf Recht und Ordnung pochen, Gesetze machen, auf der anderen Seite Recht und Ordnung für sich selbst ignorieren und das Recht brechen - nein, das ist fies, hat keinen Stil !
Cheers
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tukuna
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Anmeldungsdatum: 04.01.2013
Beiträge: 304

BeitragVerfasst am: 18. Jun 2017 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

kann mich nur vage an seinen Auftritt in Essen erinnern, wo ihn meine Tomate getroffen hat. Heute weiß ich, dass die Tomate zu wertvoll war, um sie an seine Jacke zu verschwenden. Ich trauere ihm nicht nach.
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Schlaumeier
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 898

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2017 08:54    Titel: Antworten mit Zitat

Keine Frage, ich bin Asi. Da ich dennoch als Jungspund "gut / mit Werten erzogen wurde", besitze ich ein Mindestmass an Contenance. Ich rede nicht schlecht ueber Tote, egal was fuer Wixser es waren.
Doch ein Link darf immer drin sein ... Wink
Zitat:

Kohls Haus im Stadtteil Oggersheim, Mittwoch gegen gegen Mittag: Geknickt verlassen die Nachfahren des Kanzlers der Einheit schließlich das Grundstück.
„Sprengt den Rahmen dessen, was man tolerieren kann”

Stephan Holthoff-Pförtner, Anwalt von Witwe Maike Kohl-Richter, sprach von der „bewussten Inszenierung eines Eklats“. Walter Kohl habe sich einem Telefongespräch, in dem die Teilnahme der Söhne und ihrer Familien an allen Trauerzeremonien besprochen werden sollte, „entzogen“.

Das sprenge den „Rahmen dessen, was man tolerieren kann“. Stattdessen habe er einen Tag später einfach vor der Tür gestanden. Vom Tod seines Vaters hatte der Sohn laut eigenen Angaben aus dem Radio erfahren.

Bild zitiert Walter Kohl beim Abgang mit den Worten: „Der angebliche Grund für das Hausverbot, das gescheiterte Telefonat mit Herrn Holthoff-Pförtner ist eine Lüge.“
Trauerfeier im EU-Parlament

Wie auch immer es gewesen ist: Wir sehen den vorläufigen Höhepunkt eines jahrelangen Familienstreits mit seinen Söhnen Walter und Peter. Helmut Kohl (87) hinterlässt nach seinem Tod das Bild eines verbitterten alten Mannes, dessen Rache nicht einmal mit seinem Tod endet.

Widergespiegelt wird seine Verbitterung auch in den Trauer-Zeremonien, die Kohl zu Lebzeiten offenbar bestimmt hat – Pläne, die seine Witwe Maike Kohl-Richter (52) jetzt in die Tat umsetzt.
Bundespräsident Steinmeier darf nicht reden

So soll Kohl am 1. Juli um 11 Uhr mit einem etwa zweistündigen Trauerakt im Europaparlament in Straßburg geehrt werden.

Auf der Rednerliste unter anderen: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, der frühere US-Präsident Bill Clinton.

Nicht auf der Rednerliste: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der war bei Kohl 1999 in Ungnade gefallen. Damals war Steinmeier Kanzleramtschef unter Gerhard Schröder und warf Kohl vor, wichtige Akten vor der Amtsübergabe vernichtet zu haben.

Auch Angela Merkel sollte eigentlich nicht auf die Rednerliste – Kohl hatte sich im Zuge der Spendenaffäre von „seinem Mädchen“ im Stich gelassen gefühlt.
– Quelle: http://www.express.de/27836494 ©2017


Fuer die, die es nicht verstehen. Mein Grossvater war ein guter Mann. Es gab bei der Beerdiggung viele, weinende, echte Trauernde. Es gab keinerlei Streitigkeiten. Nicht im Bekanntenkreis, nicht im Geschaeftsumfeld und schon gar nicht unter den Verwandten. Capice?
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rock
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2022

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2017 09:48    Titel: Antworten mit Zitat

Schlaumeier hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Helmut Kohl (87) hinterlässt nach seinem Tod das Bild eines verbitterten alten Mannes, dessen Rache nicht einmal mit seinem Tod endet.

Wie wahr !
Er hat geglaubt, sich alles erlauben zu können und trotzdem bejubelt zu werden. Den Irrtum hat er anscheinend nie überwunden. Sehr unintelligent, nebenbei erwähnt.
Und seine Thusnelda macht kräftig mit. Irre ungut, dieser extremst besitzergreifende und behudelnde Frauentyp, egal, wo er auftaucht.
Aber was soll's, man bejubelt ihn gerade, es gibt kaum "normale" Nachrichten, weil zB der Lammert ihn im Bundestag pflichtschuldigst lobbehudelt, was natürlich auf allen Kanälen live übertragen werden muß ... Und alle sitzen brav dort und lauschen andächtig ... Oder denken sich die auch, daß etwas falsch läuft, wenn man nach dem Tod eines Politikers nur dessen Sonnenseiten beredet und die wirklich ekelhaften Schattenseiten tunlichst unter den Teppich kehrt ?
Diese Bigotterie ist einfach zum Kotzen !
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Dr.Mabuse
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 2017

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2017 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Klar wurde jetzt nach seinem Tod,etwas lobhuddelei betrieben...

Aber die letzten Jahre zu lebzeiten Kohls,hatt sich doch keine Sau mehr für ihn Interessiert...

Einheitskanzler?...daran erinnern sich nur noch Menschen,die durch die Mauer getrennt war...der ganze Rest meckert doch nur über den Solidaritäts Zuschlag...

Jedenfalls war Kohl nicht so durchgeföhnt wie Erdogan,Trump oder Putin...

Die Meinungen hier zu Helmut Kohl sind mehr als befremdlich...milde ausgedrückt...
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oxy moron
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Anmeldungsdatum: 23.08.2014
Beiträge: 371

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2017 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Dr.Mabuse hat Folgendes geschrieben:

Die Meinungen hier zu Helmut Kohl sind mehr als befremdlich...milde ausgedrückt...



Das würde ich doch auch mal sagen..

Also, Birne war jetzt nicht unbedingt ein Anwärter auf den Titel "Mr. Sympathikus" oder gar "größter Staatsmann aller Zeiten" (welchen er sich selbst na klar stets verliehen hatte Wink ) - aber gerade, wer heutzutage jammert, es gäbe keine Charakterköpfe mehr in der Politik oder zumindest jemanden, der sich um mehr als das Tagesgeschäft bzw. die persönliche Kosten/Nutzen Rechnung, insbesondere in Puncto Popularität, schert, sollte Leuten wie Kohl oder "Genschman" (wer "Hurra Deutschland!" noch kennt..) gar bitterliche Tränen nachweinen!

Um nochmals nachzutreten: was noch am ehesten in Richtung "echte Politiker" mit einer Grundausstattung an tatsächlichen Überzeugungen und "Dienst am eigenen Volk" geht, ist unsere Mutti (wie das dann genau aussieht, ob richtig oder falsch, ist eine völlig andere Frage.. - außerdem scheint sie ihrem Ziehvater auch in Sachen "Loslassenkönnen" nachzueifern, etc.) - der Rest ist Schulz... und Schweigen.. bzw. zwar teils überschäumender, in toto aber viel zu selbstzentrierter Pseudoidealismus, a la Linke (Gregor ging ja schon vor einer Weile), kastrierten Grünen, überforderten Piraten und, na klar, der AFD.. (die halten sich tatsächlich irgendwie für Idealisten, glaubt's oder nicht Wink ).

Den Staastmann trennt vom Idealisten, dass er zwar auch eine Idee von einer guten Zukunft hat, allerdings zum Einen das Machbare vom Aussichtslosen scheiden kann, sowie zum Anderen unterschiedlich(ste) Interessen(gruppen) kooperativ in Richtung seines Ideals zu mobilisieren vermag - wen hätten wir denn da heute in Aussicht? wie gesagt - Schweigen..

PS:
Dass man an jeder öffentlichen Person eine prinzipiell unbegrenzte Anzahl an No-Gos, Fehlern und von der eigenen abweichenden Meinungen finden kann und insbesondere das persönliche Drama ausschlachten, ist das Grundgeschäft jedes niederen RTL-Dämons - gerade nach dem Tode eines Menschen seine objektiv nachhaltbaren Bemühungen und Verdienste in erster Linie (nicht ausschließlich!) zu würdigen, unterscheidet wiederum besagte Unterwelt-Kriecher vom politisch und historisch Interessierten.

Soviel zu meinem "Rant des Abends", der natürlich gefüttert wird von völlig anderen Unerfreulichkeiten des (meines persönlichen) (Er)Lebens Wink
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rock
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2022

BeitragVerfasst am: 23. Jun 2017 08:40    Titel: Antworten mit Zitat

oxy moron hat Folgendes geschrieben:
PS:
Dass man an jeder öffentlichen Person eine prinzipiell unbegrenzte Anzahl an No-Gos, Fehlern und von der eigenen abweichenden Meinungen finden kann und insbesondere das persönliche Drama ausschlachten, ist das Grundgeschäft jedes niederen RTL-Dämons - gerade nach dem Tode eines Menschen seine objektiv nachhaltbaren Bemühungen und Verdienste in erster Linie (nicht ausschließlich!) zu würdigen, unterscheidet wiederum besagte Unterwelt-Kriecher vom politisch und historisch Interessierten.

Da braucht man bei Kohl aber kein RTL, denn seine Spendengeschäfte sind ja bekannt. Daß er erst am Ende seiner Karriere damit begonnen hat, "sein Volk" über's Ohr zu hauen, das ist wohl nicht anzunehmen ...
Genau das ist es, was ich so ekelhaft finde an diesen Leuten - sie haben zumeist die Möglichkeiten und die Macht, sich schadlos aus der Affäre zu ziehen. Das ist aber definitiv Machtmißbrauch und damit verwerflich.
Klar, daß es so gut wie keine Ausnahmen gibt. Das führt leider dazu, daß man sagt, sind doch eh alle gleich und zur Tagesordnung übergeht - Letztere beinhaltet aber mitnichten die Aufklärung oder gar Abschaffung von Mißständen.
Es ist aber bigott, einen "Staatsmann" so gut wie ausschließlich zu belobhudeln, wie es aktuell geschieht.
Man skizziert so Vorbilder, die so gar nicht zum Vorbild geeignet sind. Als Nicht-Politiker (in seiner Position), wäre Kohl vorbestraft gestorben ...
Cheers
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mikel015
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Anmeldungsdatum: 27.03.2015
Beiträge: 2803

BeitragVerfasst am: 23. Jun 2017 10:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich selbst habe Kohl nie gemocht. Weder seine Art, noch seine Politik. Dass er zufällig Kanzler war, als die UDSSR zerfallen ist und die DDR ein Klotz am Bein, den man an die BRD zurück geben will ist meiner Meinung nach nicht sein Verdienst.
Das wäre unter jedem anderen Kanzler auch nicht anders gelaufen.
Ausserdem,
wer z.B. sein Ehrenwort gegenüber Spendengebern höher einschätzt als das Ehrenwort, das er als Kanzler abgegeben hat, Schaden vom Volk abzuwenden, und die Brisanz von Parteispenden in Millionenhöhe nicht anerkennt, der hat seinen Amtseid nicht verstanden.
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rock
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2022

BeitragVerfasst am: 23. Jun 2017 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

mikel015 hat Folgendes geschrieben:
... wer z.B. sein Ehrenwort gegenüber Spendengebern höher einschätzt als das Ehrenwort, das er als Kanzler abgegeben hat, Schaden vom Volk abzuwenden, und die Brisanz von Parteispenden in Millionenhöhe nicht anerkennt, der hat seinen Amtseid nicht verstanden.

Genau das ist es, warum Kohl letztendlich trotz unbestreitbarer Verdienste eine miese Figur abgibt. Die Waage senkt sich in Richtung Hades, egal wie sehr er angesichts seines Todes belobhudelt wird.
Cheers

PS: Wenn jemand sagt, Hitler habe auch Gutes getan (Autobahnen werden da immer genannt), kommt reflexartig ein Aufschrei des Entsetzens. Hitler war NUR böse !
Hitler war ein Ungetüm, zweifelsfrei eine der ekeligsten Ekelgestalten der Menschheitsgeschichte. Aber daß es quasi verboten ist, zu sagen, daß er auch mal was Gutes getan hat (ob willentlich oder nicht - auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn), das zeigt die Bigotterie unserer Gesellschaft.
Kohls Schattenseiten - und die sind gewaltig ! - anzusprechen, gilt aktuell als no go. Warum ?
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ast
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Anmeldungsdatum: 14.03.2012
Beiträge: 1852

BeitragVerfasst am: 23. Jun 2017 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

oxy moron hat Folgendes geschrieben:

Um nochmals nachzutreten: was noch am ehesten in Richtung "echte Politiker" mit einer Grundausstattung an tatsächlichen Überzeugungen und "Dienst am eigenen Volk" geht, ist unsere Mutti (wie das dann genau aussieht, ob richtig oder falsch, ist eine völlig andere Frage.. - außerdem scheint sie ihrem Ziehvater auch in Sachen "Loslassenkönnen" nachzueifern, etc.) - der Rest ist Schulz... und Schweigen.. bzw. zwar teils überschäumender, in toto aber viel zu selbstzentrierter Pseudoidealismus, a la Linke (Gregor ging ja schon vor einer Weile), kastrierten Grünen, überforderten Piraten und, na klar, der AFD.. (die halten sich tatsächlich irgendwie für Idealisten, glaubt's oder nicht Wink ).

Den Staastmann trennt vom Idealisten, dass er zwar auch eine Idee von einer guten Zukunft hat, allerdings zum Einen das Machbare vom Aussichtslosen scheiden kann, sowie zum Anderen unterschiedlich(ste) Interessen(gruppen) kooperativ in Richtung seines Ideals zu mobilisieren vermag - wen hätten wir denn da heute in Aussicht? wie gesagt - Schweigen..


Christian Lindner ist doch schwer im Kommen Cool
k, Kohl war definitiv ein Mann mit Charakter, wenn auch mit einem vornehmlich schlechten...zu glänzen vermag er eigentlich nur in Relation zu unserer heutigen Politiker-Riege, aber es geht ja nicht darum, die Dinge zu relativieren.
Verbrecher bleibt Verbrecher Wink
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rock
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2022

BeitragVerfasst am: 23. Jun 2017 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

oxy moron hat Folgendes geschrieben:
Den Staastmann trennt vom Idealisten, dass er zwar auch eine Idee von einer guten Zukunft hat, allerdings zum Einen das Machbare vom Aussichtslosen scheiden kann, sowie zum Anderen unterschiedlich(ste) Interessen(gruppen) kooperativ in Richtung seines Ideals zu mobilisieren vermag ...

Dafür ist Kohl aber ein denkbar schlechtes Beispiel. Denn offensichtlich wurde er selbst von Interessensgruppen "mobilisiert" und wohl auch gesteuert.
Ich hoffe, daß der Hype um die Figur bald aufhört, denn je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr kommt mir das Kotzen !
Staatsmann ... Oh Mann, oh Mann, wenn man schon so tief in die Scheiße greifen muß, um einen "Staatsmann" herauszuzaubern, schaut's wirklich schlecht aus um die Menschheit.
Wie kann man so jemand zujubeln ? Das wird mir immer ein Rätsel bleiben !
Cheers
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Dr.Mabuse
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 2017

BeitragVerfasst am: 23. Jun 2017 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Zu allererst mal,gut das wir in einer Demokratie leben,so kann jeder seine Meinung sagen,ohne konsequenzen fürchten zu müssen,und das ist auch gut so...

Mir fehlen etwas die harten fakten,warum Helmut Kohl so ein böser schlechter Mensch war...

Nur wegen Schwarzer Konten/Spenden Geldern...?

Ach kommt Leute...das gabs bei Ex Kanzler Gerhard Schröder auch...

Viel schlimmer sind die Politiker heutzutage,die sich regelmäßig die Diäten erhöhen,und Menschen die von Hartz 4 Leben zwingen wollen für 1,50 Arbeiten zu gehen...
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rock
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2022

BeitragVerfasst am: 23. Jun 2017 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Dr.Mabuse hat Folgendes geschrieben:
Ach kommt Leute...das gabs bei Ex Kanzler Gerhard Schröder auch...

Viel schlimmer sind die Politiker heutzutage,die sich regelmäßig die Diäten erhöhen,und Menschen die von Hartz 4 Leben zwingen wollen für 1,50 Arbeiten zu gehen...

Ja, genau - und darum kann man wie man im Volksmund sagt (muß man ja erwähnen, sonst wird's falsch verstanden - es ist also KEINE Aufforderung oder Ähnliches, nur ein Sprichwort) den Einen mit dem Anderen erschlagen und man tut nur Gutes ...
Wasser predigen und Wein trinken, das ist eine der Seuchen in Politikerkreisen.
Bei Kohl ist's so, daß man doch als gesichert annehmen kann, daß er nicht erst kurz vor seinem Abgang ein paar Milliönchen Schwarzgeldes in ebenso schwarze Kassen geleitet hat. Das hatte System und das schon ewig lange, wahrscheinlich hat er große Teile der betreffenden Kontakte sogar geerbt.
Die Tragik daran ist, daß diese Gelder ja gar keine Spenden sind, sondern Schmiergelder. Denn wer verschenkt viel Geld an eine Partei ? Niemand, es sei denn er ist Fanatiker - dann tut er's öffentlich und engagiert sich auch parteipolitisch - oder er erwartet sich eine Gegenleistung.
Daß Kohl diese Gegenleistungen in Form von Bevorzugungen und Einflußnahme bei Gesetzen erbracht hat, das kann man wohl als gesichert annehmen, obwohl's nicht bewiesen ist. Meines Wissens hat sich aber auch niemand ernsthaft darum gekümmert, das Ganze aufzuklären. Kohl hat den Mund gehalten und damit war die Sache erledigt ... Der lange Arm der Politik ...
Cheers
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Schlaumeier
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 898

BeitragVerfasst am: 3. Jul 2017 04:45    Titel: Antworten mit Zitat

Rock, das nennt man Lobbyismus, mMn legitimierte Korruption auf hoechstem Niveau. Heuchelei in Reinkultur. Der deutsche Michel machts halt mit.
Eins muss man dem Trampel lassen, hats drauf gehabt seine Macht zu sichern und der Muddi beigebracht Probleme nicht etwa zu loesen, sondern
im Eigeninteresse auszusitzen.
Was fuer eine nervtoetende Hinterlassenschaft. Wink Laughing



Kohl und Kohle

Um das geht es :

Als die Nachrichtenagenturen am 16. Juni um 17.17 Uhr das
Ableben des Altkanzlers Helmut Kohl vermeldeten, hatte die
trauernde Witwe bereits die Regie übernommen.

Als erste, so verfügte Maike Kohl-Richter, durfte die
«Bild»-Zeitung dem deutschen Volk die Weltnachricht vom
Tod des «Kanzlers der Einheit» überbringen.

Und um das geht es auch :


Wie sie schon selber sagte, hat Maike Kohl-Richter
eine politische Agenda.
Auch jetzt noch. Und sie lässt noch immer nur wenige Vertraute an
sich heran.
Einer von ihnen: Ex-«Bild»-Chef Diekmann.
Als Beleg mag eine bizarre Szene dienen, die sich an Kohls Todestag
vor der Haustür in Oggersheim abspielte. Dieser näherte sich ein
Mann von unübersehbar Kohl'scher Statur: Walter Kohl, der Älteste.
Er wollte seinen aufgebahrten Vater ein letztes Mal sehen.
Doch nicht die Stiefmutter öffnete – sondern Kai Diekmann.
Einlass gewährte er dem Kohl-Sohn nicht.
Das war wohl erst die Ouvertüre eines Trauerspiels, das noch
zu erwarten sein dürfte. Mindestens 400 Aktenordner aus Kohls Regierungszeit sollen noch im Haus gelagert sein.
Wohl auch persönliche Briefe des Aktkanzlers.
Wer darüber wacht, wer über Veröffentlichung oder Geheimhaltung
bestimmt, hat vor der Nachwelt die Deutungshoheit über das Erbe
dieses grossen Politikers.

Es geht um KOHLe und MACHT !
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