Bin mit Substitol substituiert, und in meinem UK zeigt es ko

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Los Fritzos
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Anmeldungsdatum: 08.09.2015
Beiträge: 973

BeitragVerfasst am: 7. Aug 2018 17:55    Titel: Antworten mit Zitat

@Musikera

Ich möchte deiner Meinung widersprechen, dass es einem Substituierten erlaubt sein sollte, zusätzlich THC oder vielleicht sogar Alkohol konsumieren zu dürfen.
Allerdings können solche Verbote nur dann funktionieren, wenn die persönliche Dosis auch stimmt
Meine persönliche Erfahrung ist, dass man bei einer ausreichenden Dosis überhaupt kein Verlangen mehr nach einer zusätzlichen Berauschung hat.

Leider ist das mit vielen Ärzten leider noch immer schwer zu realisieren, da die immer noch der Meinung sind, dass grundsätzlich eine Abstinenz am Ende der Substitution das Ziel sein sollte.
Natürlich kann das ein Ziel sein, sollte aber vom Patienten selbst definiert werden.

Nach über 20 Jahren Substitution habe ich für mich persönlich festgestellt, dass eine Abstinenz für mich wahrscheinlich nie mehr eine Option sein wird. Vielleicht ändert sich diese Ansicht noch einmal in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten, doch lasse ich mich da nicht unter Druck setzen oder setze mich selbst unter Druck.

Aber ich habe immer wieder festgestellt, dass sich immer dann, wenn ich meine Dosis reduzieren wollte oder sollte, Beigebrauch bis hin zum Rückfall eingestellt hat.

Deswegen bin ich der Meinung, dass eine ausreichende Dosis den Beigebrauch überflüssig macht.
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musikera
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Anmeldungsdatum: 07.11.2013
Beiträge: 925

BeitragVerfasst am: 11. Aug 2018 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

Los Fritzos hat Folgendes geschrieben:
@Musikera

Ich möchte deiner Meinung widersprechen, dass es einem Substituierten erlaubt sein sollte, zusätzlich THC oder vielleicht sogar Alkohol konsumieren zu dürfen.
Allerdings können solche Verbote nur dann funktionieren, wenn die persönliche Dosis auch stimmt
Meine persönliche Erfahrung ist, dass man bei einer ausreichenden Dosis überhaupt kein Verlangen mehr nach einer zusätzlichen Berauschung hat.

Leider ist das mit vielen Ärzten leider noch immer schwer zu realisieren, da die immer noch der Meinung sind, dass grundsätzlich eine Abstinenz am Ende der Substitution das Ziel sein sollte.
Natürlich kann das ein Ziel sein, sollte aber vom Patienten selbst definiert werden.

Nach über 20 Jahren Substitution habe ich für mich persönlich festgestellt, dass eine Abstinenz für mich wahrscheinlich nie mehr eine Option sein wird. Vielleicht ändert sich diese Ansicht noch einmal in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten, doch lasse ich mich da nicht unter Druck setzen oder setze mich selbst unter Druck.

Aber ich habe immer wieder festgestellt, dass sich immer dann, wenn ich meine Dosis reduzieren wollte oder sollte, Beigebrauch bis hin zum Rückfall eingestellt hat.

Deswegen bin ich der Meinung, dass eine ausreichende Dosis den Beigebrauch überflüssig macht.


@ Fritzos

...ich geb Dir da sogar Recht. Bei einigen gehts. Ich brauch längst kein THC usw. mehr aber das stellte sich erst nach vielen Jahren ein. Meist wenn man wieder in der ,,Gesellschaft,, angekommen ist und im Idealfall sogar in einer anderen Stadt neu angefangen hat. Keine Drogenkumpels und keine Gläubiger die plötzlich in einer dummen Situation auftauchen und dumm rumlallen...
Dann wenn man lebt wie Hinz und Kunz und andere Hobbys hat die einem erfüllen und befriedigen.
Am Anfang aber gibt's meist noch Situationen in denen man wenigstens nen Joint saugen will.

Mit Deiner Theorie der idealen Dosis liegst Du übrigens genau auf einer Linie mit meinem neuen SubstiDoc. Er ist auch der Meinung eher mehr als weniger.
Das ist okay. Bedauerlicherweise haben die meisten Suchtis kein STOPPSCHILD im Hirn und das Verlangen nach mehr wird sie in Teufels Küche bringen.

In Zürich gibt's ein Projekt wo die Patienten die Möglichkeit haben sich selber einzudosieren. Also einmal hat man ein guter Tag und Du bleibst auf der Dosis aber anderntags geht's Dir Scheisse und du kannst ohne weiteres 20 mg mehr bekommen. Es müssen dringend individuelle Wege geöffnet werden.
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Dr.Mabuse
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 2739

BeitragVerfasst am: 11. Aug 2018 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Krankenkassen hatten 2017 ein Überschuss von 3 Milliarden Euro ...

Das sind 3000 Millionen Euro...

Der Kranke in diesem System ist nicht mehr Sonderlich Erwünscht...

Ich glaube 1939 war das auch schonmal so...
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Dr.Mabuse
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 2739

BeitragVerfasst am: 11. Aug 2018 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Gude Musikera...

Nur rein aus Interesse /Neugier...

Was war/ist dein Lieblingsverstärker...

Kann man so gar nicht beantworten?!

Die besten bei mir waren...

Randall RG 150

Engl Ironball

Und Crate Blue Voodoo

Gruß...
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Dr.Mabuse
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 2739

BeitragVerfasst am: 11. Aug 2018 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Und Peavey 6505 Mini Headset...
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musikera
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Anmeldungsdatum: 07.11.2013
Beiträge: 925

BeitragVerfasst am: 12. Aug 2018 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

Dr.Mabuse hat Folgendes geschrieben:
Und Peavey 6505 Mini Headset...


Peavey fand ich immer schon geil.
Engl ist auch cool...

Ich hab da nix besonderes weil die echt fetten Sachen teuer sind. Ich spiel Marshall und Fender Twin. Allerdings spiel ich die weil ich die halt mal günstig bekam. Meist spiel ich auf ner Fender Strat die ein Roland Guitar to MIDI System hat.
Wenn ich aber rein nur ,,trocken,, mit meiner Gibson LP spiele dann gern Marshall.

Irgendwann hol ich nen Line 6 Amp mit allem PiPaPo...WLAN und ProgrammSounds und Begleitautomat und so Gedöns...

Freut mich das Du auch zur Rockerfamilie gehörst
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Dr.Mabuse
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 2739

BeitragVerfasst am: 12. Aug 2018 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hab alles Verkauft wegen Geldmangel...

Hab nur noch die Klampfe...aber den Line 6 Guitar Port hätte ich behalten sollen...hast mit PC Software mehrere Amps,Hall,Boxen usw zur Auswahl und kannst über die Stereoanlage spielen...als Notbehelf ausreichend...

Der Kemper Profiler ist momentan das beste was es gibt im Bereich Digital Modeling...

Biste aber bei 2000Euro

Gruß...
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Dr.Mabuse
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 2739

BeitragVerfasst am: 12. Aug 2018 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Soldano hätte mich Mal gereizt...so wie Mark Knopfler von Dire Straits in damals spielte ..

Hör dir Sultans of Swing an...der Sound ist Göttlich...

Aber mittlerweile bin ich fest davon überzeugt daß der Sound zu 90 Prozent aus den Fingern kommt,

Wir hatten Mal einen kleinen Gitarren Laden hier in der Stadt...ich war öfters dort,...

Einmal hat der Besitzer Sachen von Hendrix auf einem kleinen 15 Watt Transistor AMP gespielt... Unglaublich wie gut..Talent halt ...

Marshall JVM 205 H hätte mich auch noch sehr gereizt...oder ein JCM 800 Model 2203...

Na ja...

Vielleicht im nächsten Leben...
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Wu Zi Mu
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 22.09.2015
Beiträge: 64

BeitragVerfasst am: 13. Aug 2018 11:04    Titel: Antworten mit Zitat

@Fritze
Ich glaube, das gilt lediglich für die substituierte Substanz. Wenn ich das Bedürfnis hätte, ab und an ein paar Bierchen zu trinken und/oder eine Lunte zu rauchen, denke ich weder, dass das mit einer dauerhaften Erhöhung des Substitutes kompensiert werden kann, noch dass das sinnvoll wäre.
Wenn ich regelmäßig Alk und/oder THC brauche um klarzukommen, ist das sicher nochmal was anderes. Aber auch hier glaube ich nicht, dass eine Aufdosierung zwangsläufig immer richtig und zielführend ist. Es kommt m.E. auch hier auf den Einzelfall an und den sollte allein der behandelnde Arzt beurteilen, bzw. zwischen problematischen und unproblematischen BK differenzieren können. Pauschale Verbote und Regelungen beruhigen möglicherweise den Wähler, behindern letztlich aber eine individuelle Behandlung.

@mabuse und Musikera
Geil, Geartalk... Also Strat+LP+Twin+Marshall finde ich schon nen ziemlich solides Setup? Ehrlich und geradeaus. Gut, Soldano ist nochmal ne andere Liga, "Boutique" sozusagen.
Als wohnzimmergitarrist bin ich in den letzten Jahren beim Yamaha THR hängengeblieben. Für niedrige und niedrigste Lautstärke wirklich genial, in der Preisklasse weit unterhalb von Kemper. Habe auch noch einen kleinen modifizierten Röhrenamp mit Attenuator, wirklich besser und dynamischer klingt der im Vergleich aber nur, wenn ich noch Pedale davor hänge. Gitarre ist zurzeit ne HSS Strat von G&L, bin sehr zufrieden damit, kann fast alles was ich brauche.
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Dr.Mabuse
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 2739

BeitragVerfasst am: 14. Aug 2018 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man bei YouTube Anderton eingibt,gibt's von einem Musikhaus in England coole Vids...

Klar steht hier der Kommerz im Vordergrund...

Aber ich hab mir die Videos gerne angesehen..

Mein Problem...ich kann Englisch besser verstehen,wenn ich es lese, anstatt zu Hören...

Trotzdem schöne Vid...wem Mal langweilig ist...


Gruß...
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Los Fritzos
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Anmeldungsdatum: 08.09.2015
Beiträge: 973

BeitragVerfasst am: 15. Aug 2018 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

@Wu
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine ausreichende Dosis das Verlangen nach einem Bierchen oder einer Tüte komplett unterdrücken kann. Es kommt dabei nicht auf die Substanz an, sondern darauf, dass man von dem Substitut komplett gesättigt ist.
Ich gebe zu, dass ich auch mal etwas trinke, wenn ich irgendwo auf eine Feier oder so gehe, aber das ist nur ganz selten. Dieses Jahr habe ich zum Beispiel einmal auf einer Karnevalsveranstaltung und im Sommerurlaub etwas getrunken. Aber nicht, weil es mich danach verlangt, sondern weil es irgendwie dazugehört hat.

Natürlich soll niemand so einfach immer und immer wieder nach oben dosiert werden, sondern die Dosis sollte auf einem Level gehalten werden, welches Stabilität verspricht. Wie oft muss ich beobachten, dass die Leute, die ihre Dosis minimieren, ihren Beikonsum steigern. Da macht meiner Meinung nach die Reduzierung keinen Sinn. Ist doch bereits im Vorfeld eindeutig klar, wo das endet.

Wenn allerdings jemand stabil seine Dosis reduziert, ist das was völlig Anderes. Stabil kann dabei auch sein, wenn gelegentlich mal was getrunken oder geraucht wird. Aber wenn jemand regelmäßig Beikonsum hat, ist das Scheisse.
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Wu Zi Mu
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Anmeldungsdatum: 22.09.2015
Beiträge: 64

BeitragVerfasst am: 15. Aug 2018 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

@Fritze
Ich stimme dir da weitestgehend zu und denke auch,dass Beikonsum immer kritisch betrachtet werden sollte.Ich halte nur nichts von generellen Verboten,die eher Symbolcharakter haben und vor allem bewirken, dass gelogen und ggf. ein gewisser Aufwand betrieben werden muss, um keinen Ärger zu bekommen. Letztlich bringt das Patient und Arzt jeweils in eine Rolle, die einem vertrauensvollen Verhältnis abträglich ist.
Als ich z.B. noch gekifft habe,hat das mein damaliger Arzt toleriert aber gleichzeitig immer wieder kritisch hinterfragt, so dass ich mich damit auseinandersetzen musste. So im Nachhinein hatte das für mich fast schon therapeutischen Charakter.

@Mabuse
Ja, Chappers, der Captain und wie sie alle heißen. finde ich auch sehr unterhaltsam, irgendwie auch alle ganz sympathisch die Leute. Und teilweise begnadete Musiker, Rabea Massad gefällt mir z.B. richtig gut, und dieser Däne (Pete?) ist auch cool.
Auf deutsch habe ich noch nichts vergleichbares gefunden. Die Videos von Session.de finde ich teilweise ganz informativ, aber lustig ist z.B. der "Oli" eher unfreiwillig. Aber ne echt schöne Strat hat er (meine die "Jabocaster").
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Los Fritzos
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Anmeldungsdatum: 08.09.2015
Beiträge: 973

BeitragVerfasst am: 15. Aug 2018 16:02    Titel: Antworten mit Zitat

Grundsätzlich sehe ich den Konsum von THC bei Erwachsenen eher harmlos. Allerdings bin ich da bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr skeptisch eingestellt.
Es ist mittlerweile erwiesen, dass der Konsum während des Wachstums schädigend ist. Also von mir aus sollen die Substituierten über 25 auch mal kiffen dürfen, ohne Konsequenzen erwarten zu müssen. Solange das nicht regelmäßig gemacht wird, ist alles gut.

Beim Alkohol bin ich da allerdings viel strenger in meiner Meinung. Alkohol ist immer schädlich, bei jedem Konsum. Auch wenn man nur ganz selten etwas trinkt, wie es auch bei mir der Fall ist, ist das so nicht in Ordnung.
Alkohol kann ein Mittel zur Suchtverlagerung sein und es ist meiner Meinung nach viel gefährlicher, wie Shore. Die einzigen Vorteile sind doch da Preis und Legalität.Für den Körper ist Alkohol weitaus gefährlicher.
Ich weiss natürlich, dass Shore aufgrund von Beimischungen ebenfalls sehr gefährlich sein kann, aber grundsätzlich greift es den Körper weitaus weniger an, als es beim Alkohol der Fall ist. Nur woher soll man wissen, mit was der Stoff so gestreckt wird.

Aus dem Grund ist eine Substitution für mich eine sinnvolle Alternative zur Shore. Beim Methadon habe ich allerdings große Probleme gehabt.
Für mich ist Substitol das richtige Mittel. Es befriedigt mein Verlangen komplett. Ich schaffe es sogar einen Rausch zu erleben, der sich nicht vom H-Rausch unterscheidet. Dazu spare ich mir unter der Woche etwas auf und nehme am Wochenende etwas mehr. Das reicht mir persönlich völlig aus.
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nebukadnezar
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Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 3888

BeitragVerfasst am: 15. Aug 2018 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Los Fritzos hat Folgendes geschrieben:

Ich schaffe es sogar einen Rausch zu erleben,...

Das ist schön😊..., also ein Rausch, der kann ganz schön sein, wenn alles andere im Leben propper ist! Wink
Aber sag mal, wenn ich dich in den vergangenen Jahren hier so gelesen habe, dann nervt dich doch die Sub, die damit einhergehenden gesundheitlichen Probleme und der Gedanke als letzten Gruss statt na' Schaufel Erde oder einer Rose nen Glas Pillen mit auf den Weg zum Jordan nachgeschmissen zu bekommen,oder? Also was reizt dich dann noch an dem Rausch, der eine realistische Selbstwahrnehmung nimmt und der dir so viel genommen hat?

...muss unterbrechen, Essen ist fertig, wird auch wieder ein Rausch😁

LG N
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Los Fritzos
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Anmeldungsdatum: 08.09.2015
Beiträge: 973

BeitragVerfasst am: 16. Aug 2018 00:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin da etwas gespalten in meiner Meinung. Zum Teil habe ich noch immer Probleme, mich an den Gedanken zu gewöhnen, mein Substitut bis zum letzten Atemzug nehmen zu müssen, da ich mir eine Abstinenz auf Dauer leider selbst nicht zutraue. Auf der anderen Seite habe ich mit Substitol für mich persönlich ein Mittel gefunden, mit dem ich weitestgehend normal leben kann. Unter normaler Dosis fühle ich mich in etwa so, als ob ich nichts nehmen würde, allerdings befriedigt. Als Nachteil sehe ich da lediglich eine verminderte Libido. Das liegt bei mir aber auch an einem zu niedrigen Testosteronwert.
Allerdings weiss ich auch nur noch aus der Erinnerung, wie man sich ohne Drogen fühlt. Seit 1998 war ich nicht mehr normal.
Aber im direkten Vergleich zum Methadon, fühle ich mich doch schon sehr normal.

Ja, ich genieße es noch immer, einen Rausch zu bekommen. Das macht die Angelegenheit auch so gefährlich für mich. Ich würde sicherlich sofort rückfällig werden, wenn mir mein Substitut genommen würde.

Ich habe für mich persönlich lernen müssen, meine Substitution immer wieder zu hinterfragen. Ob ich das wirklich noch weiter brauche oder ob ich tatsächlich damit Schluss machen kann. Vielleicht komme ich ja tatsächlich mal an den Punkt.

Es ist nicht so, als ob ich mir nicht zutrauen würde, einen Entzug zu machen, sondern ich habe Angst vor dem, was danach passiert. Wie lange würde der Rückfall diesmal dauern? Was würde er mich körperlich, seelisch, familiär und finanziell kosten? Würde ich da wieder mit einer neuen Substitution rauskommen?

Tut mir leid, dieses Risiko bin ich noch nicht bereit zu gehen. Vielleicht werde ich das nie wieder sein.
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