Fentanylpflaster Abgaberate

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G50.0
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Anmeldungsdatum: 12.07.2014
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 21. Jul 2018 22:46    Titel: Fentanylpflaster Abgaberate Antworten mit Zitat

Hallo,

Fentanylpflaster geben ja eine konstante Menge µg/h ab. Wenn ich mein Pflaster wechsle, dauert es immer 4-6 Stunden, und Wärme macht sich breit und die Schmerzen sind stärker gedämpft, als einen Tag später.

Das heißt doch, dass das Pflaster nach dem Neukleben, für eine gewisse scheinbar kurze Zeit, mehr abgibt.

Denn bei gleicher Abgaberate dürfte man nach dem Neukleben keinen Unterschied merken.
Es müsste immer gleich sein. Natürlich entscheiden bestimmte Faktoren ( Wärme, Feuchtigkeit,Hauttyp-Hautschäden u.ä.) über die Abgaberate.

Für mich sieht es so aus, das die µg/h ein "Mittelwert" sind, es also Schwankungen nach Oben und Unten gibt.

Ich merke es oft, das nach 24-36 Sunden frieren und Naselaufen auftritt, das verschwindet aber wieder.

Es spielt sicher auch eine Rolle, wie schnell das Fenta eliminiert wird. Wäre es möglich, das es Phasen gibt, in den die Elimination höher ist, als die Abgabemenge/h. so das das man in Entzug kommt und erst nach einer Weile die Werte wieder gleichauf liegen ?

Freue mich über Antworten Very Happy
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MausiMaus
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 01.07.2015
Beiträge: 2148

BeitragVerfasst am: 21. Jul 2018 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,@G50, schon bei dein ersten Post dachte ich an Toleranz.
Bestimmt kann Praxx dir was sagen, wie das ist, mit der Wärme.

ich weiss nur,dass ich nach einiger zeit Fenta es täglich dann nehmen musste,
um die unerwünschten Nebenwirkungen weg zu kriegen.

grüsse, nochmal, K.
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G50.0
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 12.07.2014
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 22. Jul 2018 10:17    Titel: Antworten mit Zitat

MausiMaus hat Folgendes geschrieben:
Hallo,@G50, schon bei dein ersten Post dachte ich an Toleranz.
Bestimmt kann Praxx dir was sagen, wie das ist, mit der Wärme.

ich weiss nur,dass ich nach einiger zeit Fenta es täglich dann nehmen musste,
um die unerwünschten Nebenwirkungen weg zu kriegen.

grüsse, nochmal, K.


Mit dem täglichen Nehmen gibt es da kein Probleme bei mir, da ich ja Pflaster habe, die 2 Tage drauf sind. Ich nehme das Fenta noch zusätzlich, bei Durchbruchschmerzen als ACTIQ "Lolly". Ist aber selten, vielleicht 4-5/Monat.

Wahrscheinlich benötige ich ein Pflaster mit höherer Dosis. Als ich Pola hatte, hat es auch ne ganze Weile gedauert, bis die richtige Dosis gefunden war.
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Yez
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Anmeldungsdatum: 20.04.2016
Beiträge: 2461

BeitragVerfasst am: 22. Jul 2018 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo G50 ,

ich glaube das es fast egal ist , was für ein Opiat man nimmt ,
um diese Symptome zu haben .
Ich hatte noch nie einen Tag , wo das Oxycodon gleichbleibend gut wirkte .
Es gibt immer Stunden , wo ich die Wirkung stärker oder schwächer spüre .
Trotz stabiler Einnahme .
Da unser Stoffwechsel ja unterschiedlich arbeitet , ( mal stärker)
vermute ich , dass das Opiat unterschiedlich wirkt .
Ist aber nur eine Vermutung.
Wenn ich zB. Mirtazapin nehme , ( was den Stoffwechsel senkt ) wirkt Oxy bei mir länger.

Das Kältegefühl kenne ich allerdings nicht .
Nur bei Temperaturen über 30 Grad , schwitze ich mehr als die anderen .
Ob es am Oxy liegt ..?
Oder an den letzten Nebenwirkungen der Wechseljahre?

Liebe Grüße

Yez
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MausiMaus
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Anmeldungsdatum: 01.07.2015
Beiträge: 2148

BeitragVerfasst am: 22. Jul 2018 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
als ACTIQ "Lolly".
@G50,böse,böse.
Was hast Du denn für eine Schmerzerkrankung, wenn ich fragen darf ?
Hab`dir unten geantwortet,doch das hat sich jetzt erledigt.

wir hatten mal eine im Forum, die hatte (Nervenschmerzen,?),weiss nicht
mehr genau,nach einem unfall, oder so,irgendwie,ganz krasse Schmerzen.
Die hat auch diese "Lollys" gekriegt,war aber todunglücklich,weil die nach kurzer zeit schon die krasse körperliche Abhängigkeit hatte.
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G50.0
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 12.07.2014
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 22. Jul 2018 18:34    Titel: Antworten mit Zitat

@MausiMaus

Ich habe eine ziemlich komplizierte Schmerzlage. Ich habe eine Trigeminusneuralgie, welche herkömmlich nicht behandelt werden kann (Janetta OP, Gamma_Knife oder Thermokoagulation oder GLOA) dazu habe ich seit 2002 Dauerschmerzen.

Ferner 3 komplett kaputte Bandscheiben in der LWS und eine in der HWS, dazu Nervenschmerzen in den Beinen und Armen.

Ich bekomme die Medis, die man bei Trigeminusneuralgie gibt, also Antiepileptika und Antidepressiva.

Gegen Nervenschmerzattacken, die in der Summe gerne mal 1-3 Stunden halten ( 1 Attacke kommt-ist 2-3 Minuten da, klingt ab und paar Minuten später kommt die Nächste), habe ich ACTIQ, off label. Weil das Mittel, trotz das es ja "nur" Fenta ist,nur bei Tumorpain zugelassen ist.

Gegen die Dauerschmerzen bekomme ich Fentanyl als Pflaster.

Das Fenta steht am Ende einer lange Reihe von Medis. Ich hatte 14 Jahre lang Pola, allerdings gab es am Ende Probleme, die nicht bei mir lagen, ich den Arzt aber verstehen kann.

Das Fentanyl an sich hilft mir sehr gut. Im Verhältnis zum Pola, benötige ich weniger Wirkstoff. Ich hatte, bis zu Absetzen des Pola am Ende 7ml/d das sind 35mg/d oder halt etwa 140mg/d ( bei 1:4) Morphin.

Bei Fenta habe ich aktuell 37,5µg/h das sind etwa 90mg/d Morphin ( Bei 1:100) Das Fenta bindet an zusätzlich Rezeptoren, die Pola nicht bedient, und das führt, neben der höheren Rezeptoraffinität des Fenta, zu besserer Schmerzdämpfung.

Das Ding ist, das Kältegefühle auch im Beipackzettel aufgeführt werden. Ich kenne dieses Kältegefühl nur von Norspan, also Buprenorphin als Pflaster.
Nur dort war mein ganzer Körper kalt.
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G50.0
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 12.07.2014
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 22. Jul 2018 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

@Yez

Als ich am Anfang Tramal, Tilidin ( damals noch ohne Naloxon),Morphin und dann Pola hatte, war mir nie kalt, aber auch nicht übermäßig warm, sondern genau richtig.

Auch bei Oxy war das so. Zum Glück hatte ich nie Probleme mit Schwitzen,obwohl das ja auch beim "normalen" Methadon wohl oft vorkommt.
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MausiMaus
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 01.07.2015
Beiträge: 2148

BeitragVerfasst am: 24. Jul 2018 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Als ich am Anfang Tramal, Tilidin ( damals noch ohne Naloxon )


@G50, nimmst Du das schon so lange ?

erinnere mich an das Valeron, ohne N,

aber das war 1982.

grüsse, K.
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G50.0
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 12.07.2014
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 15. Aug 2018 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

@MausiMaus

Das Tilidin gab es ja auch nach 1978,ohne Naloxon, ich glaube das hieß TransTilidin oder so ähnlich.

Ansonsten nehme ich fast 20 Jahre Opioide Medikamente ( leider) aber es hilft gegen die Schmerzen und nun auch gegen RLS.

Nun wurde ich umgestellt von Fentanylpflastern auf Hydromorphon 12 mg ( 8mg+4mg)/24 h. Erst Jurnista,da waren aber Zusatzstoffe drin,die ich nicht vertragen habe,daher habe ich das Hydromorphon aristo long,damit gehts ganz gut. Keine Kältegefühle mehr und auch gute Schmerzruhe, aktuell Stufe 2-3, also für meine Verhältnisse supergut.[/quote]
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Praxx
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 3048

BeitragVerfasst am: 15. Aug 2018 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

@G50.0
Für das von dir beobachtete Phänomen gibt es eine ganz simple Erklärung: Nach dem Entfernen des Plasters verbleibt ja Fentanyl in der Haut, das aus diesem "Depot" weiter resorbiert wird. Beim neuenPflaster muss sich dieses Depot erneut bilden - normalerweis überschneidet sich das so, dass du nichs davon merkst.
Wenn das neue Pflaster an einer Stelle mit dünnerer Haut oder besserer Durchblutuung klebt oder die neue Klebestelle durch Kleidung oder Sonne stärker erwärmt wird, ird die Bildung dieses neuen Depots beschleunigt un du hast für eine gewisse Zeit einen deutlich höheren Fenta-Spiegel m Blut.

LG

Praxx
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G50.0
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 12.07.2014
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 15. Okt 2018 00:32    Titel: Antworten mit Zitat

Praxx hat Folgendes geschrieben:
@G50.0
Für das von dir beobachtete Phänomen gibt es eine ganz simple Erklärung: Nach dem Entfernen des Plasters verbleibt ja Fentanyl in der Haut, das aus diesem "Depot" weiter resorbiert wird. Beim neuenPflaster muss sich dieses Depot erneut bilden - normalerweis überschneidet sich das so, dass du nichs davon merkst.
Wenn das neue Pflaster an einer Stelle mit dünnerer Haut oder besserer Durchblutuung klebt oder die neue Klebestelle durch Kleidung oder Sonne stärker erwärmt wird, ird die Bildung dieses neuen Depots beschleunigt un du hast für eine gewisse Zeit einen deutlich höheren Fenta-Spiegel m Blut.

LG

Praxx


Ich wollte mal wissen, wie lange es dauert,nachdem ich ein Pflaster entfernt habe,bis der Entzug richtig "klingelt". Angeblich soll das Depot bis 12 Stunden Wirkstoff verfügbar haben. Nach 4 Stunden war aber der Entzug richtig da.

Ein Pflaster soll ja im besten Fall 72 Stunden wirken. Macht es bei mir nicht mal annähernd. Nach etwa 24-36 Stunden geht das Gähnen langsam los,die Nase läuft immer wieder. Ferner Kältegefühle. Das Kältegefühl ist aber irreführend,aber sehr belastend. Ich habe mehrmals die Temperatur den Hautbereich gemessen,die Kälte melden. Die Temperatur bleibt gleich. Nach dem Kleben des neuen Pflaster ist das Kältegefühl weg,obwohl die Temperatur gleich ist.

Vor einiger Zeit hatte ich ne Seite gefunden, auf der fachlich beschrieben wurde,wie die Wirkstoffabgabe und auf Aufnahme wirklich läuft. Leider habe ich das nicht mehr vollständig in Erinnerung.
So wird der Wirkstoff eben nicht 72 Stunden lang gleichmäßig abgeben. Die Gesamtwirkdauer setzt sich aus verschiedenen Phasen zusammen. Die xµg/h sind nominal.

Wäre die Abgabe immer konstant, dürfte man nicht in Entzug kommen. Auch die Schmerzdämpfung schwankt stark. Klebe ich neu,ist ein paar Stunden später wieder Besserung der Schmerzen zu verzeichnen, aber dann lässt die Dämpfung nach.

Was auch ein Problem darstellt,ist Feuchtigkeit. In diesem Falle unter dem Pflaster. Dadurch wird die Aufnahme behindert. Eigentlich dürfte es nicht feucht werden unter dem Pflaster. Die Feuchtigkeit kommt auch nicht von Außen.

Es wäre schön, wenn orales Fentanyl als Retardform vorläge,aber leider ist das nicht der Fall. Aber zumindest für den ersten Tag, hilft das Fentanylpflaster gegen die Schmerzen gut
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xylocain
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 29.09.2015
Beiträge: 134

BeitragVerfasst am: 17. Okt 2018 03:24    Titel: Antworten mit Zitat

Muss es denn Fentanyl sein?

Oxycodon oder Hydromorphon sind als Retardtabletten verfügbar und sind hochdosiert äquivalent zu Fentanyl.

Fentanyl gibt es ja eigentlich nur, wenn man nicht mehr schlucken kann, ist das so bei Dir? Oder was ist der Grund?
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G50.0
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 12.07.2014
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 9. Nov 2018 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hydromorphon vertrage ich nicht,in keiner Version. Egal ob Palladon oder Jurnista. Oxy macht bei mir nichts.

An Fentanyl gibt es nix zu beanstanden, habe es ja als Pflaster.
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