Würde man auf Substitol was von Kratom merken?

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Lilith76
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Anmeldungsdatum: 28.09.2011
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 16. Jun 2021 13:15    Titel: Würde man auf Substitol was von Kratom merken? Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

und zwar habe ich immer mal wieder das Wort Kratom im Zusammenhang mit legalen Drogen fallen hören, habe mich aber nie darüber informiert, da ich bis vor kurzem der Meinung war, alles was legal erhältlich ist, wird ganz bestimmt nicht den Rausch hervorbringen, der einem so als Ex-Heroin-Abhänige/r vorschwebt.

Nun bin ich aber letztens zufällig über eine Seite gestolpert, die sehr eingehend über Kratom informiert und habe dann weitere Berichte im Netz gefunden, dass sogar manche Substituierte mit Hilfe von Kratom von ihrem Substitut weg gekommen sind.

Ich bekomme Substitol seit 2018 (davor schon lange Pola), mit dem ich eigentlich ganz gut klar komme.
Allerdings ist es wirklich einer meiner größten Träume wieder weg zu sein von der Substitution. Das habe ich schonmal auf eigene Faust geschafft. 3 Jahre war ich sozusagen clean. Habe aber eine ekelhafte Suchtverlagerung entwickelt.

Ich hasse eigentlich Alkohol schon immer und hab den seltenst getrunken, aber als ich 'clean' war, habe ich nach ca. 1 1/2 Jahren langsam aber sicher eine Verlagerung zu Alk hin entwickelt, da ich so gar nicht klar kam mit meiner cleanen Birne. Ich kam auf die vielen Gefühle und auch diese Reizüberflutung nicht klar. Plötzlich nahm man wieder Dinge wahr, die für andere Menschen zwar normal sind, aber mir war das absolut zu viel.

Mein Suchthirn gaukelte mir sogar vor, dass ein superbitteres Pils süss schmecken würde. Ich kam mir vor, als würde ich süsses Gold in mich reinkippen.
Ich fand meinen "cleanen" Zustand ohne Alk jedenfalls sehr häufig unerträglich. War zutiefst depressiv. etc.! Weswegen ich dann nach etwas mehr als 3 Jahren, lieber wieder in die Substitution ging, da ich so 0 Beigebrauch habe und einfach lebe wie jeder normale Mensch auch.

Nun, nachdem was ich gelesen habe, habe ich die Hoffnung, dass Kratom 1. etwas sein könnte, womit ich mir mal n netten Tag machen kann, und 2. eventuell sogar helfen könnte, um nach und nach vom Substitol wegzukommen.

Wie seht ihr das? (Und diese Fragen richten sich vor allem an erfahrene Kratom-User, die auch Erfahrung mit Heroin/Substitution haben.)

Wie ich schon sagte, hab ich es an mehreren Stellen gelesen, dass Leute mit Kratom angeblich dem Teufelskreis Substitution entflohen wären, aber könnt ihr Euch das wirklich vorstellen?

Ich habe es noch nie genommen, werde es aber bald das erste Mal tun.

Dazu hätte ich auch noch die eine oder andere Frage.

Würde ich auf Substitol überhaupt was merken vom Kratom?

Vielleicht wenn ich es morgens weglasse, und statt des Substitols direkt Kratom schlucke? Oder meint ihr, ich würde auch dann erst was vom Kratom merken, wenn ich das Substitol schon länger nicht mehr genommen habe?

Gibt es hier vielleicht sogar jemand der genau mit dieser Thematik Erfahrung hat? Substitol-Substitution und Kratom?

Wenn Ihr Tips zur Einnahme des Kratoms habt, wäre ich dafür auch dankbar.

LG
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Kamikaze1970
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Anmeldungsdatum: 16.01.2014
Beiträge: 406

BeitragVerfasst am: 21. Jun 2021 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Da wir viele Parallelen haben, und sich sonst keiner gemeldet hat bisher, schreibe ich jetzt mal paar Zeilen.
Bin selber seit annährend 30 Jahren auf Opiaten, erst shore rauchen, dann Methadon, Oxycodon usw.
Viele Entgiftungen, alle durchgezogen, aber die Zeit danach nie länge ohne ausgehalten. Und auch eine Suchtverlagerung zum Alkohol ist mir nicht unbekannt.
Substitol habe ich nie bekommen, aber mir hat Kratom geholfen von den letzten 20mg Methadon abzukicken.
Und seit über 2,5 Jahren habe ich es mit Kratom geschafft, nur ganz selten einen 10er braunes zu rauchen. Es hält mich ab, öfter Mist (Rückfall) zu bauen.
Allerdings bin ich in schlechten Phasen bis auf 50-60 Gramm/ Tag auf Kratom gelandet, was doch zuviel ist. Aber immer noch besser als wieder auf Hero kommen.
Was mir auch sehr hilft, ist Iboga in kleinen Dosen.
Immer wenn Rückfallgedanken zu massiv werden, nehme ich 2-3 g Iboga und dann noch 2-3 Tage jeweils 0,5-1 g Iboga am Tag.
Und mir hilft das enorm.
Unsereins halt es halt sehr schwer dauerhaft dem Heroin zu entsagen, weil es eigentlich das war, womit ich immer ganz gut leben und arbeiten konnte, bis auf die Unsummen, die draufgingen dafür. War i.d.R. Vollzeit arbeiten, und großer Teil des Gehaltes ging für braunes drauf.
Kennst das ja bestimmt auch zu Genüge..
Wenn du noch Fragen hast, melde dich.
Bin allerdings in Wechselschicht Pflegeheim (Früh, Spät, Nachtdienst) in Pflegeheil für ehemals Alkohol und Drogenabhängige... Laughing
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Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 02.04.2014
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 25. Jun 2021 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

also ich bin auf 600mg Substitol einaml Morgens die ganze Dosis. Dann bekomme ich noch Anxiolit Forte 50mg das fünf Stück am Tag... Ich weiß das ist eine verdammt hohe Dosis die ich mir da zumute. Das geht mir auch tierisch auf die Nerven, nicht davon weg zu kommen, das hat eine kleine Geschichte die ich euch schreibe in Kurzform um zu sehen und vor allem bitte ich um Rückmeldungen. Bitte seid nicht zimperlich, ich habe kein Problem mit Kritik die mir weiterhilft, allerdings habe ich ein Problem mit sinnloser Kritik. Erst die kleine Story dann komme ich zur Frage mit dem Kratom, was auch immer das sein mag...

Ja, also ich lebe noch in Wien, nachdem mein Vater gestorben ist, bin ich von Deutschland nach Wien zurück um einiges zu klären was den Nachlass betrifft. ich musste es allein klären da meine restliche Familie Angst davor hatte sich um den Nachlass zu kümmern.

Ok, ich bin also nach Wien und war damals auf Metha 15mg deutsches Methadon, hier wurde ich dann auf Pola umgestellt und bekam 80mg tägliche Dosis, mit der ich zurecht kam ohne Beigebrauch jeglicher Art. Also habe ich mich dann hier um den Nachlass gekümmert, das war eine etwas mehr als nur stressige Sache alles zu klären. Es hat über drei Jahre gedauert bis ich es endlich klären konnte und das auch nicht komplett.

In Wien wurde ich nach meiner Rückkehr aus Antalya krank und glücklicherweise saß ich grade in der Ambulanz und wartete auf den Arzt und auf mein Pola. Dann wie man mir erzählt hat bin ich ohnmächtig geworden und vom Stuhl auf den Boden gefallen. Am nächsten Tag bin ich im Krankenhaus aufgewacht und wusste nicht was geschehen war. Ich erfuhr dann von der Ärztin das ich Diabetes Typ II habe, zwei Wochen später wurde ich entlassen und wurde dann auf Insulin eingestellt.
Nach ca. 2 Jahren bekam ich Brustschmerzen und Atemnot, so das ich nur noch schwer atmen konnte. Wieder wurde ich ins Krankenhaus eingeliefert und sie stellten fest, das ich eine manifeste Osteoporose habe, das die extremen Schmerzen verursacht. Also wurde ich auf Morphium Sulfat umgestellt, die Dosierung wurde vom Krankenhaus eingestellt auf 1000mg oder ml in Flüssiger Form. Damit kam ich zurecht, keine schmerzen, kein Suchtdruck und auch kein Beigebrauch jeglicher Art.

Damit konnte ich wirklich gut arbeiten und ein einfaches, gutes Leben führen, ich hatte alles was ich benötigte. Meine kleine Wohnung, mein Auto, meine Arbeit, auch einen kleinen Garten hatte ich vor meiner Haustüre. Es ging mir echt super gut, für ein einfaches leben war es Toll. So vergingen die Jahre und der nächste Hammer tanzte an, eines morgens wurde ich wach durch Geräusche die ich hörte in meiner Wohnung. Ich öffnete die Augen und sah das es meine Mutter war die einen Schlüssel hatte und dreimal die Woche bei mir vorbeikam. Als ich aufstehen wollte, musste ich sofort erbrechen, nur diesmal war es kein normales Erbrechen... es war Blut. Ab ins KH Leber und Nierenversagen, ich schlief vier Tage durch oder war es eine Art von Ohnmacht ich weiß es nicht.

Ich konnte mich nicht bewegen und fragte mich selbst was da los ist, warum ich an den Handgelenken mit Ketten ans Bett gefesselt bin auch steckte ich in einer Art von Zwangsjacke. dann kam der Arzt und noch paar andere Typen vorbei die mir erklärten das ich ein Leber und Nierenversagen hatte und sie den Grund oder die Ursache nicht gefunden haben. Auf die Frage warum ich denn gefesselt bin, erklärte mir man, das ich randaliert hätte und sie mich sedieren mussten, deswegen die vier Tage.

Dann kamen die Schmerzen, sie befreiten mich von den Fesseln und ich bekam statt dem Morphium Sulfat 400mg Substitol. Das haben die von sich aus entschieden ohne Absprache mit mir, einfach so entschieden. Ihr könnte euch vielleicht die Schmerzen vorstellen die ich erleben durfte, von 1000ml auf 400mg Substitol runter dosiert das war ein Hammer.

Ich wurde entlassen und ging zu meinem Hausarzt, der sich aber weigerte mich wieder auf Morphium einzustellen. Naja seit knapp 5 Jahren knabbere ich herum. Mein neuer Arzt ist noch schlimmer drauf als der alte, keine Umstellung, keine Erhöhung. Der Rückfall musste ja irgendwann kommen, ich bekomme jetzt Anxiolit 50mg täglich 6 Stk. wovon ich aber nicht alle nehme fünf Stk. am Tag und ich finde das Kacke.

Ihr fragt euch sicher warum ich das Kagge finde ? Nun, bei Osteoporose brechen öfters die Rippen und bis jetzt sind zwei Wirbel der 6te und der 11te gequetscht die Schmerzen wünsche ich niemandem. Ich bin, nein ich war 185cm jetzt bin ich 181cm durch die kaputten Wirbeln, schlafen nur mit den Anxiolit, Suchtdruck extrem. Tja die Reizüberflutung durch den Entzug der Anxiolit das vorkommt auch wenn ich sie nehme, das bleibt nicht aus. Dieses überschwemmen des Hirns mit Gedanken aus der Vergangenheit das und die schweren Depressionen machen alles nur noch schlimmer.

So das wurde doch etwas länger als geplant, sorry Leute war nicht beabsichtig, ich denke mir das die Fragen ja eh von euch gestellt werden ob ich jetzt gleich alles schreibe oder auf eure Fragen warte, dann lieber gleich alles schreiben.

Ich habe jetzt von diesem Kratom gelesen und wie ich geforscht habe, ist es auch nicht die wahre Lösung damit einen Entzug anzugehen. Vielleicht in Sachen Opiaten aber nicht bei Benzodiazepinen. Nun die Frage an euch, wie bekomme ich die Benzodiazepine am besten entzogen ohne die üblichen Nachwirkungen wie Reizüberflutungen, Depressionen, Regenfälle der Vergangenheit und vieles, vieles andere mehr.

Wie gesagt, Fragen sind willkommen, Kritik die mir weiterhilft ebenfalls sehr willkommen. Also wenn ihr eine Idee habt, dann bitte ich euch darum, nur ich kann wirklich nicht mehr so weiter machen...

Mit viele Grüßen
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Quasimodus
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Anmeldungsdatum: 04.02.2015
Beiträge: 1693

BeitragVerfasst am: 25. Jun 2021 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

@Kamikaze,

Zitat:
Was mir auch sehr hilft, ist Iboga in kleinen Dosen.
Immer wenn Rückfallgedanken zu massiv werden, nehme ich 2-3 g Iboga und dann noch 2-3 Tage jeweils 0,5-1 g Iboga am Tag.


habe schon einiges von Ibogain gehört,eigentlich nur positives.
Bin auch polytox.
Habe gelesen, das es einige geschafft haben , mit Iboga erfolgreich von H runterzukommen, aber auch, dass Ibogain nicht ungefährlich ist.

Könntest du etwas mehr über deinen Umgang damit erzählen, wie du dich damit fühlst, auch in Bezug auf Verlangen nach H.
Hat es NW zB ?

Natürlich nur wenn du willst.

Ich interessiere mich seit Jahren dafür, kenne aber keinen , der es aktuell konsumiert ( bis auf dich jetzt ).

Gruss
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Weaver
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Anmeldungsdatum: 11.07.2013
Beiträge: 57

BeitragVerfasst am: 25. Jun 2021 23:40    Titel: Antworten mit Zitat

@Schriftrolle, warst du denn mal im AKH auf der Schmerzambulanz?

Was die Benzos betrifft, würde ich mir professionelle Hilfe holen - beim Dialog zb. Die haben auch Ärzte, die sich ganz gut auskennen.
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ast
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Anmeldungsdatum: 14.03.2012
Beiträge: 2928

BeitragVerfasst am: 26. Jun 2021 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

@Schriftrolle

schon unverantwortlich, Dir auch noch ne zweite Abhängigkeit an die Backe zu kleben...hätten Dich auf 1000mg Substitol einstellen sollen und gut wär's gewesen.

um von Benzos wegzukommen, hilft nach wie vor eigentlich nur das langsame Ausschleichen und selbst dann wird es nicht ganz ohne die von Dir gefürchteten Symptome gehen.
kannst Dich ja mal schlau machen https://benzo.org.uk/german/ aber Weaver hat natürlich recht - ganz ohne professionelle Hilfe wird es schwer.
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ast
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 14.03.2012
Beiträge: 2928

BeitragVerfasst am: 26. Jun 2021 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

ps

wobei es wiederum von großem Vorteil ist, dass Du die Benzos ja anscheinend noch nicht allzu lange nimmst...wenn Du also davon weg willst, dann besser heute als morgen.
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Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 02.04.2014
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 27. Jun 2021 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ja das ist nicht gut eine zweite Sucht zu haben. Es war nicht meine Idee, das hat ein Arzt im WSP entschieden von sich aus das er mich von 1000 Morphium Sulfat auf 400 Substitol runterdosiert hat ohne zu fragen. Der Arzt bei dem ich jetzt bin, will auf keinen Fall höher einstellen obwohl er weiß das es mir nicht gut geht damit. Aber Benzos verschreiben das tut er gerne.

Ja ich war im AKH auf der 6ten und auf 4c von den Benzos entziehen die haben mich auch sehr gut runter geholt von dem Dreck. Auf jeden Fall nervt es sehr, immer diesen Dreck zu nehmen und allein entziehen wage ich nicht mehr das kann ich auch nicht mehr. Früher ja aber jetzt allein von Benzos runter, ah ne das geht nicht, vor allem weil die Depris sehr stark sind und auch die Ängste dann einsetzen. Also ohne professionelle Hilfe werde ich das nicht schaffen, das ist schlimmer als jeder H oder Metha Entzug für mich auf jeden Fall.
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Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 02.04.2014
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 27. Jun 2021 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

ast hat Folgendes geschrieben:
ps

wobei es wiederum von großem Vorteil ist, dass Du die Benzos ja anscheinend noch nicht allzu lange nimmst...wenn Du also davon weg willst, dann besser heute als morgen.


Vielen Dank für den Link, den ich grade lese, erscheint mir sehr hilfreich vor allem weil sie beschreibt das sie auch Patienten gehabt hat die an die 80 Jahre alt waren. Also das macht mir schon Hoffnung, denn allein runter das habe ich drei oder viermal gemacht und das ist die Hölle gewesen für mich. Ich glaube das ist die letzte Chance die ich habe und mir geben "will" es macht keinen Sinn und ich kann nur hoffen das ich es überstehe.

Ich habe morgen einen Termin bei der Drobse in Wien Jedmayer und habe meiner Beraterin schon am Dienstag gesagt das ich auf jeden Fall runter will und dabei Hilfe benötige.

Ich kann es wirklich nur hoffen das ich es schaffe und danach nie wieder diesen Dreck anfasse, nur dieses "nie wieder" kann ja nur dann klappen wenn ich mich total fernhalte von jeglichen Szenen die damit zu tun haben.

Ich werde euch schreiben was morgen rauskommt und dann werde ich ja weitersehen.

Gruß
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Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 02.04.2014
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 27. Jun 2021 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

ast hat Folgendes geschrieben:
@Schriftrolle

schon unverantwortlich, Dir auch noch ne zweite Abhängigkeit an die Backe zu kleben...hätten Dich auf 1000mg Substitol einstellen sollen und gut wär's gewesen.

um von Benzos wegzukommen, hilft nach wie vor eigentlich nur das langsame Ausschleichen und selbst dann wird es nicht ganz ohne die von Dir gefürchteten Symptome gehen.
kannst Dich ja mal schlau machen https://benzo.org.uk/german/ aber Weaver hat natürlich recht - ganz ohne professionelle Hilfe wird es schwer.


Also ich habe mir jetzt die Einleitung durchgelesen, bis jetzt kann ich nur sagen das sie mit allem was sie schreibt recht hat. Sie beschreibt die Symptome und die Zuständen die bei einem Benzo-Entzug auftreten bis ins kleinste Detail. Das ist genial wenn ich das mal so schreiben darf. Ich nehme die Benzos jetzt seit 5 Jahren, also nicht so lange, habe zwischendurch selbst reduziert aber der Glaube daran es allein zu schaffen war eher ein Selbstbetrug oder anders ausgedrückt, das Alleinsein, mit niemanden darüber reden zu können war nicht hilfreich.

Seit ich zu diesem Arzt gewechselt bin, habe ich leider nur Probleme mit ihm, Benzodiazepine verschreibt er sprich nur das eine Praxiten/Anxiolit 50mg aber etwas anderes damit ich selbst reduzieren kann wie Z.b. Diazepam das verschreibt er nicht. Obwohl ich ihn schon des Öfteren darum gebeten habe, jedesmal ist es in eine Art hitzige Diskussion am Telefon geendet. Denn in die Praxis zu gehen macht keinen Sinn, mehr als 1 Minute lässt er mich nicht rein. Nur Rezepte abholen das geht aber alles wie reden oder Überweisungen nee nix da ist nicht. Das macht keinen Sinn, immer nur zu hören ich soll zur Psychiaterin gehen, vor allem nur zu einer Psychiaterin bei der ich keine Wahl habe.

Er lässt mir keine andere Wahl als zu ihr zu gehen, nur diese und keine andere, denn die sind da irgendwie zusammen und haben sich abgesprochen. Nur ich bin nicht der einzige Patient der findet das sie überaus Aggressiv ist, sehr sogar, sie schreit die Patienten an wenn diese bei ihr sind in der Praxis. Naja, jedenfalls war es sehr hilfreich und aufbauend das es doch noch eine Chance gibt für mich und ich dann wieder normal leben kann ohne Benzos.

Was aber die Substi betrifft da muss ich mir etwas anderes einfallen lassen, am besten wäre ja wohl das in dem KH zu machen wo ich hin kommen werde.

Danke nochmals

Gruß
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Kamikaze1970
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 16.01.2014
Beiträge: 406

BeitragVerfasst am: 28. Jun 2021 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Quasi und die anderen interessierten...
Bin ja seit Ende 2018 nicht mehr abhängig von H, Metha, Oxys und Co.
Hatte halbes Jahr Therapie gemacht und seitdem ist es durch tolle Frau mal ganz leicht nichts zu nehmen, aber manchmal bekomme ich richtig heftige Depri-Phasen, wo es mich mit aller Kraft zu Shore zieht, nie viel.
Damit meine ich dieses Jahr ca. 1 Rückfall alle 1-2 Monate mit 10er Bobbel, letztes Jahr auch mal bis zu einem halben g geholt, was ich psychisch danach schon gemerkt habe.
Am schlimmsten oder schwersten ist halt das Wissen, wenn ich mir nur ein kleines Blech rauche, fühle ich mich mind. 20 Jahre jünger, nix tut weh, super Laune usw.
Und dagegen hilft mir Iboga wirklich gut.
Wenn ich Suchtdruck verspüre, nehme ich meist so 2-3 g Iboga Wurzelpulver einmal, und dann noch paar Tage (3-5) 0,5- 1 g/ Tag, und das Zeug resettet mich irgendwie.
Es hat mich auch schon aus einer mind. mittleren Depression herausgeholt, die verschriebenen Antidepressiva (Escitalopram) haben mich ganz komisch fühlen lassen, depersonalisiert- ganz fremd.
Und überhaupt keine Lust auf Sex, habe mich asexuell gefühlt, viel schlimmer als ich es von Shore und Co. kenne... Evil or Very Mad
Bin dann zum Arzt und der meinte ich solle die Dosis verdoppeln (20mg. Höchstdosis!) Shocked
Habe ich paar Tage gemacht und alles wurde noch ekliger, also wieder abgesetzt- den Dreck!
Seitdem halt immer wieder sporadisch Iboga.
Und das taugt auch zum abkicken kleiner(!) Dosen H, Oxy usw., aber wie gesagt, keine Wunder erwarten, wenn man 1g H am Tag nimmt.
Da bräuchte man sehr viel höhere Dosierungen, welche nicht ganz ungefährlich sein können.
Wer noch Fragen hat...fragt.
Allen einen schönen Wochenstart, habe noch eine Woche Urlaub, yeah! Cool
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dakini
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 3184

BeitragVerfasst am: 29. Jun 2021 04:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Kamikaze,

würdest Du bitte die Iboga Quelle durchgeben? Hatte mich selbst kurz damit befasst, die Idee kam damals von Rodney, der hier kurz schrieb auch...Schönen Urlaub noch Smile Wink
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Kamikaze1970
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 16.01.2014
Beiträge: 406

BeitragVerfasst am: 30. Jun 2021 10:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hi dakini,

habe inzwischen mehrere Anbieter ausprobiert und bestelle jetzt i.d.R. bei Kratom King.
Blöder Name aber bestes Preis- Leistungsverhältnis... Laughing
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Kamikaze1970
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 16.01.2014
Beiträge: 406

BeitragVerfasst am: 30. Jun 2021 10:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ach Mensch, meine natürlich Iboga King.. Rolling Eyes
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dakini
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 3184

BeitragVerfasst am: 1. Jul 2021 06:06    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, Kamikaze,

Du meinst das Premium Zeugs? Ist wohl ne Gebrauchsanweisung anbei. Bestelle es in D. Frag aber auch mal die Kräuterhexe, ob sie es kennt. Denke, nach Hannas Tod, ect, ist das ne gute Idee, zu testen. Bin schon schnell noch am limit. Vllt hat sie hier auch Zugang. Ihr Ashwaghanda wirkt, sagt Moron, wenn auch schwächer, als die Pillen (Sensoril -> Blätter & Wurzel) von A...(Produkte aus UK sind schwer zu bekommen, wir nehmen jetzt Dr. Best, ist halbwegs viel der Dosis)

War erst gestern dort, wollte ihre selbstgekochte Marmelade kaufen, weil ich grad keine Küche mehr habe. (hatte selbst obergeile Erdbeerm. gekocht) - Aber nix da: die Regierung hat das Verkaufen untersagt dieses Jahr - der Himmel weiß warum, ist der Renner an der Küste hier entlang. (Marmelade Instustrie?) Ich bekam was anderes, neben gutem Honig. Ein heimisches Superfood , wird aus den Schoten gemacht. Voll lecker und gesund Smile

herbisi.com.tr/collections/dogal-gidalar/products/keciboynuzu

Deine Dosis Angaben habe ich im Kopf, steht ja wohl drauf...Danke der Erinnerung, Kamikaze..."da war doch noch was ..."
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