Fehldiagnose, Asthma oder COPD?

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allesinderwaage
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 01.08.2014
Beiträge: 160

BeitragVerfasst am: 12. Aug 2021 18:34    Titel: Fehldiagnose, Asthma oder COPD? Antworten mit Zitat

Moin allerseits, ich will von meinem Leiden erzählen, das wohl eine Konsequenz jahrzehntelangen Rauchens ist. Es geht um meine Lungentätigkeit und zwar hab ich seit einigen Jahren nun mittlerweile Probleme beim atmen, genauer beim ausatmen. Nachem ich danach gegoogelt habe, habe ich nun auch den Fachbegriff dafür rausgefunden, der laut Dr. Google "giemen" lautet. Giemen ist ein Atemnebengeräusch (meistens beim ausatmen) und wird als trockenes, mehrstimmiges Geräusch beschrieben. Dazu kommt ein pfeifen beim ausatmen und am nach dem aufstehen der typische Auswurf.

Mit diesen Symptomen stattete ich meinem HA einen Besuch ab, um ihm gegenüber meinen Verdacht zu äußern (Asthma, COPD). Daraufhin hörte er mich ab und klemmte mir ein Meßgerät an den Finger. Nach der Untersuchung sagte er, der Verdacht wäre unberechtigt, der Sauerstoffgehalt im Blut wäre in Ordnung und somit wäre Asthma oder COPD ausgeschlossen. Nun versteht mich falsch, ich möchte die Diagnose meines Arztes nicht als Fehldiagnose oder schlimmeres bezeichnen, nur weiß ich ganz genau, das mit meiner Lunge etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist, meine Symptome passen nun mal auf Asthma, wenn ich z.B. Asthmaspray inhaliere, dann kann ich für einen halben Tag lang durchatmen bzw. weitesgehend ohne Probleme ausatmen, was doch bereits schon der Beweis dafür ist, das meine Bronchien oder Lungengefäße dicht sind sag ich als Laie einach mal so, am nächsten morgen keuch ich dann schon wieder rum.

Ich weiß nicht, aber ich denke das entweder sein Abhördings kaputt war oder er hat was am Ohr, weil er beim abhören eigentlich mein gekeuche hätte hören müssen. Wie den auch sei, ist hier jemand mit den selben Symptomen und was meint ihr zur Diagnose meines Arztes? Wenn es sich wie Asthma anhört, muss es dann nicht auch Asthma sein?
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Praxx
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 3180

BeitragVerfasst am: 12. Aug 2021 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Abhören und die Bestimmung der Sauerstoffsättigung reichen NICHT für eine solche Behauptung.
Da muss eine Lungenfunktionsprüfung mit Darstellung der Flußvolumenkurve gemacht werden, zusätzlich ein weiterer Test nach Anwendung eines bronchienerweiternde Mittels. Lungenärzte machen zusätzlich noch eine "Bodyplethysmographie", die noch genauere Ergebnisse erlaubt.
"Asthma" beruht auf einer Entzündung und zeigt Veränderungen, die nach Anwendung eines Sprays weitgehend verschwinden, während bei der COPD das Spray kaum Effekte zeigt.
Chronisches Asthma wiederum kann zu einer COPD führen, dann spricht man vom "Asthma-COPD-Overlap-Syndrom"(ACOS). Lass dir auf jeden Fall eine Überweisung zur "LuFu" oder zum Facharzt für Lungen- und Bronchialheilkunde geben. Da sind Wartezeiten auf einen Termin von 3-6 Monaten übrigens normal...

LG

Praxx
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