Selber runterdosieren

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Tante_Metha
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 18.06.2011
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 18. Jun 2011 20:08    Titel: Selber runterdosieren Antworten mit Zitat

Hallo Leute,
ich bin seit ca. 3 Jahren drauf. Meine Konsummenge betrug bis vor Kurzem bis zu 5 g am Tag. Konsumiere nur durch Nase. (Bin erst heute auf das Forum gestoßen).
Habe bereits 7 Entgiftungen hiter mir, leider alle erfolglos. Trotzdem will ich es immer wieder versuchen und nicht Aufgeben. Da ich berufstätig bin kommt für mich auch eine Substitution beim Arzt nicht in Frage (weil Ausgabezeiten innerhalb meiner Abeitszeit liegen). Ich wurde auch noch nie substiuiert auser bei den Entgiftungen.
Nun zu meinem eigentlichen Anliegen:
Wie schon erwähnt bin ich berufstätig und habe meinen Urlaub für eine eventuelle Entiftung bereits aufgebraucht. Mit der Versorgung mit Stoff sieht es aus Geld und Zeitgründen schlecht aus. Deshalb habe ich mir ca. 40 ml. Metha besorgt um sozusagen eine "eigene Engiftung" zu machen. Bis jetzt lief es gut, aber nun bin ich schon auf 1ml runtergekommen und werde langsam ziemlich affig, ganz zu schweigen von starkem Suchtdruck.
Meine Frage ist, ob ihr es schon mal probiert habt, oder jemanden kennt der es geschaft hat sich "selbstständig" runterzudosieren und davon losgekommen ist. Oder ist es ohne eine Therapie hoffnungslos? Mein Arbeitgeber weiß nichts davon und das soll auch so bleiben, denn ein Therapie dauert mindestens 7 Monate und dass Macht keine Firma mit. Bin echt am verzweifeln. Bitte um Erfahrungsaustausch euren Rat und Meinungen.
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 18. Jun 2011 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Theoretisch ist es immer möglich, sich selbst herunterzudosieren. Aber wie kommst Du darauf, dass Du es alleine schaffst, wenn Du schon sieben Mal erfolglos in Entgiftung warst?
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frau holle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 24.09.2010
Beiträge: 1723

BeitragVerfasst am: 18. Jun 2011 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke nicht, dass du diesmal erfolgreich deine 8. entgiftung abschliessen wirst.
Wieso bist du dir so sicher, dass es diesmal anders verläuft?
Hast du eine neue taktik entwickelt?
Ich denke, dass du auf jeden fall auch eine therapie brauchst!
LG
Frau Holle
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Tante_Metha
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 18.06.2011
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 18. Jun 2011 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Frau Holle hallo Veilchenfee,
erstmal vielen Danke für eure postings.
Ich habe nicht gesagt, dass ich mir sicher bin dass ich es diesmal schaffe, sondern lediglich dass ich nicht aufgeben will. Meine Tochter ist inzwischen 4 Jahre alt und meine Frau setzt mir langsam die Pistole auf die Brust. (Sie ist selber "sehr clean" also tirnkt sogar sehr selten Alkohol so, dass sie meine Sucht nicht verstehen kann).
Ich habe nach der Uni einen gut bezahlten Job gekriegt, den ich bis heute habe. Natürlich wäre ein weiterer Aufenthalt in einer Entgiftungsstation oder gar eine Therapie besser, aber ich habe Angst dass wenn ich dann dadurch meine Arbeit verliere und dadurch mein Selbstwertgefühl noch weiter herabsetze. (Ich gebe fast mein ganzes gehalt für Schore aus anstatt meiner Tochter etwas zu kaufen, dafür hasse ich mich sehr)
@Frau Holle
leider habe ich keine Taktik entwickelt, aber vieleicht lerne ich mit jedem weitern Versuch meinen Körper besser kennen und mit dem Affen und dem Suchtdruck umzugehen. Das ist halt keine geglaubte Sicherheit von mir, sondern eine Hoffnung. Denn ich weiß dass ich wenn ich es nicht schaffe auf Lange sicht alles verlieren werde. Kennt ihr jemanden, der es geschafft hat, (alleine oder mit Hilfe) davon loszukommen? Langfristig?
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 18. Jun 2011 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, ich war bei weitem nicht so lange drauf wie Du und bei weitem nicht so hoch dosiert (zumindest was H angeht), aber ein "bisschen süchtig" war ich auch (Kokain intravenös über 2 Jahre) ... und schließlich ist das eigentlich quälende ja der SUCHTDRUCK und nicht die körperlichen Zipperlein, nicht wahr? Insofern kann ich mitreden und ich habe es ohne Therapie geschafft, dauerhaft keine harten Drogen mehr zu nehmen.

Insofern sage ich: Ja, es geht definitiv. Aber Du musst Dich auf eine lange, harte Zeit einstellen und Du musst äußerst diszipliniert sein. Beim Runterdosieren wirklich nur so viel nehmen, dass Du gerade noch arbeitsfähig bist. Auch am Wochenende! Ohne Ausnahmen und Ausreden! Und das musst Du eventuell monatelang durchhalten, bis Du irgendwann auf null bist.

Dann wird es nochmal richtig spannend. So ganz ohne ... nie wieder etwas holen gehen ...

Aber Du weißt, was Du dafür kriegst: Du behältst Deine Familie, Deine Arbeit, Deine Wohnung und alles, was daran hängt. Dafür lohnt sich die Quälerei auf jeden Fall. Ach ja: Ich könnte mir vorstellen, dass es schon hilfreich wäre, wenn Du jemanden zum Reden hättest. Das muss nicht gleich ein Therapeut sein, ein zuverlässiger Freund mit guter Sozialkompetenz, falls vorhanden, tut es auch.
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ulla79
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 17.03.2009
Beiträge: 908

BeitragVerfasst am: 19. Jun 2011 01:25    Titel: Antworten mit Zitat

ich denke, für deinen körperlichen Entzug ist es möglich. Du musst nur aufpassen, dass du nicht bei dem Metha hängen bleibst. Das wäre dann nämlich weniger gut. Aber das schwierigste an der ganzen Situation ist nicht so sehr der körperliche Entzug, bei dem dir das Metha zweifelsfrei hilft, sondern das was danach kommt, der psychische. Wie wäre es, vorausgesetzt du schaffst den körperlichen mit einer ambulaten Therapie? Das geht neben der Arbeit! Damit du ein bißchen Unterstützung hast!
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frau holle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 24.09.2010
Beiträge: 1723

BeitragVerfasst am: 19. Jun 2011 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

Genau, eine ambulante therapie oder zumindest über die caritas beratungsgespräche, die dir den alltag ohne drogen erleichtern könnten.
All solche termine kann man neben der arbeit machen.
Ich selber gehe auch zur drops, damit ich meine probleme rund um die drogen, besprechen kann. Das hilft dir mit sicherheit. Ich an deiner stelle, würde dies schon machen, bevor ich auf 0 bin.
Ansonsten viel glück dabei.
LG
Frau Holle
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Anja33
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 24.03.2011
Beiträge: 347

BeitragVerfasst am: 19. Jun 2011 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

@Veilchenfee:
"körperliche Zipperlein"? Du hast keine Ahnung. Ich plauder ja nicht gern aus dem Nähkästchen, aber für mich war, ist und bleibt der körperliche Entzug das ganz grosse Problem, nicht nur bei Pola, auch bei H.
Und ich meine damit weder die Schmerzen, noch Übelkeit etc., sondern vor allem die Unruhe, wenn man nicht mehr liegen, stehen oder sitzen kann und am liebsten aus dem Fenster springen würde. Und diese typischen ultrarealistischen Alpträume, die einen überfallen, sobald man nur die Augen zumacht und noch gar nicht schläft. Oder die Schlaflosigkeit, die einen fertigmacht. Und zum guten Schluss noch dieses Gefühl als sein man 80 Jahre alt, was es unmöglich macht, sich wenigstems richtig abzulenken.
Die meisten geben nicht gerne zu, dass sie Angst davor haben. Auch ich nicht. Niemals ausserhalb dieses anonymen Forums würde ich zugeben, dass ich eine Höllenangst vor jedem Entzug habe.
Naja, dafür habe ich nie grössere Probleme mit Suchtdruck gehabt. Selbst nach einem Jahr Koksen, hatte ich irgendwann keinen Bock mehr, hatte 24 Stunden (!) nervigen Suchtdruck (nervig, nicht quälend) und dann war es vorbei. Das ist jetzt 12 Jahre her.
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Anja33
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 24.03.2011
Beiträge: 347

BeitragVerfasst am: 19. Jun 2011 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tante Metha,

ja, ich kenne jemanden.
Erstens kenne ich viele, die sich mit Metha oder Subus regelmässig vom H runtergeholt haben. Das ist ja mittlerweile auch in vielen Kliniken gängige Praxis. Nur darfst du den Entzug dann natürlich nicht monatelang ausdehnen, sonst kannst du gleich in Substitution gehen und das würde ich mir sehr gut überlegen.
Leider habe ich keine Kontakte mehr zur Scene, deshalb weiss ich nicht, wie genau man den H-Enzug mit Metha macht. Wieviele Tage, welche Dosierungen etc, aber es sollte auf jeden Fall nicht länger dauern als eine Woche.
Aber um zu deiner eigentlichen Frage zurückzukommen. ich kenne jemanden, wie gesagt, meine damalige beste Freundin. Sie hat zuhause entzogen mit Metha, 5 Tage hat sie gebraucht. Dann hat sie ALLE Brücken hinter sich abgebrochen, ist zu einer Freundin ihrer Mutter gezogen, die einen Bauernhof hat und hat dort ihre Berufung gefunden. Eigentlich wollte sie wieder zurückkommen, aber das ist 5 Jahre her, sie hat dort geheiratet und hat jetzt ein Kind. Drogen hat sie übrigens keine mehr angerührt. Ohne Gespräche, ohne Therapie. Und sie hatte vorher etliche Entgiftungen hinter sich, auch eine erfolglose Therapie.
Mein ehemaliger Substiarzt hat immer gesagt, man schafft es nur, wenn man einen Ersatz findet für die Drogen. Der Wille allein reicht nicht. Eine simple Weisheit, ein kluger Mann, er hat mal die Klinik "Sieben Zwerge" im Schwarzwald geleitet. Vielleicht hast du mal davon gehört. Leider, leider praktiziert er nicht mehr.
Ich wünsche dir viel Glück. Wenn der richtige Moment kommt, wirst du es schaffen. Du hast noch ein intaktes soziales Umfeld, für das es sich lohnt. Vergiss das nie.
LG M.
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Tante_Metha
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 18.06.2011
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 19. Jun 2011 16:36    Titel: Mist Antworten mit Zitat

Hallo Leute,
nach meinem eigenen Plan würde heute der 0,5 ml (Methadon) Schritt folgen. Das habe ich auch eingenommen. Aber ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen und es heute Morgen nicht mehr ausgehalten.

Der Auslöser war (habe ich vieleicht einen Auslöser gebraucht oder erhofft ?):

Meine Tochter, die bei uns mit meiner Frau im Bett schläft (meinstens neben mir) hat mich gefragt: "Papa warum bist du so nass und warum niest du so? " und dann hat meine Frau auch gasagt: " Du schafftst das, du bist stärker als die Drogen !" (ich hatte ihr ja von meinem Plan erzählt und außer ihr und meiner Mutter weiß niemand etwas von meinem "kleinen schmutzigen Problem", meine Tochter hatte mich schon mal um 5:00 Uhr Morgens beim Schniefen erwischt weil Kiinder so früh aufstehen und ich musste ihr dann erkkären, was der "braune Sand" auf einer CD-Hülle zu suchen hat, oh Gott ich hasse mich dafür!)

Bin sofort beschämt aufgestanden und zur Sonntagsvergabe gefahren (wohne in einer Großstadt, wo man Sonntags zu einem "Ausgabekontainer" fahren muss) weil sich dort die Szene tummelt. Habe mir aus Gier gleich 4 Päcken geholt die ich gierig gezogen habe. Aus Frust über mein Versagen bin ich gleich in eine ARAL-Tanke gegangen und habe mir noch 6 Beck`s geholt. Fühle mich jetz körperlich gut aber bezweifle sehr dass ich dass schaffe. So wie Anja 33 und Veilchenfee das schon angedeutet haben.

Ich habe noch ein bischen Methadon und werde morgens vor der Arbeit noch einmal 0,5 ml einnehmen. Wenn mich der Affe auf der Arbeit zu sehr beißt, werde ich mir wahrscheinlich kranknehmen müssen, ohbwohl ich morgen eine sehr wichtige Telefonkonferenz habe.

Bitte entschuldigt, dass ich dass Forum so volltexte mit meinem "SCH..." aber ich fühle mich unglaublich erleichtert weil wie gesagt keiner von meinem "kleinen schmutzigen Problem" weiß.

Nichts desto trotz finde ich die Tatsache wie die Psyche eines Menschen (Jukie = Mensch ?)
aufgebaut ist. Diese verdammt Aussage heute Morgen von meiner Frau: " Du schafftst das, du bist stärker als die Drogen !" hat mich sehr wütend gemacht, obwohl cih meine Frau über alles liebe (schon seit 12 Jahren).

Ich werde weiter Stellung halten ( wenn doch nur morgen früh dieses verdammte Niesen, Schwitzen und widerliche Oberschenkelkribbeln aufhören könnte)

Have many thanks in advance...
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lumiundfiva
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 16.06.2009
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 19. Jun 2011 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Tante Metha,

oder besser gesagt "Onkel".

Was mir bei deinem Vorhaben auffällt, ist das Tempo das du hierbei vorlegst!

Du bist imho viel zu schnell, das muß doch in die Hose gehen. Der Affe ist mit einem wohlgetimeten Plan schon wirklich kein leichter Gegner. Ohne Plan ist der Entzug meiner Erfahrung nach nicht zu bewältigen.

Sei dir selber nicht sauer, du bist mit diesem Problem nicht allein. Jeder, der nur ein wenig Ahnung von der Materie hat, weiß was du momentan durchmachst.

Nimm´den heutigen Morgen als "Warnschuss", genau so wird es weitergehen, wenn du dir nicht mehr Zeit lässt mit dem Runterdosieren. Ich weiß zwar nicht, wie "gut" das Material ist das du gezogen hast bzw. ziehst, doch wirklich hochprozentig kann es bei einer täglichen Dosis bis zu 5 Gramm (!) nicht gewesen sein was aber im Entzug nicht wirklich eine Rolle spielt.

Meiner Erfahrung nach ist eh´jeder Affe den man schiebt, der größte. Wenn du verstehst, was ich meine. Da ist es auch völlig egal, wieviel von dem Zeug man geraucht/gezogen oder geschossen hat, bzw wie rein oder verstreckt es war.

Es geht einem einfach beschissen und an einen normalen Tagesablauf ist gar nicht zu denken. Sobald Mensch wieder seine Dosis drin hat, wird der Gedanke an die Macht des Affen erfolgreich verdrängt. Bis zum nächsten Anlauf!

So geht/ging es mir jedenfalls.

Daß du völlig alleine mit der Situation dastehst, erschwert die ganze Sache nur noch. Ich rate dir dringend, hol´dir professionelle Hilfe bei einer örtlichen Suchtberatung. Alleine wird kaum ein Mensch mit seiner Sucht fertig.

Auf Dauer, zumindest.

Evtl. kannst du dich krankschreiben lassen, ein Arbeiten in diesem Zustand ist doch gar nicht möglich. "Wir" sind doch erfinderisch, wenn es um Geschichten jeglicher Art geht. Eine Gehirnerschütterung z.B. lässt dich für mindestens 2 bis 3 Wochen ausfallen, ohne daß irgendwer wirklich nachweisen kann, daß dir nichts (derartiges) fehlt.

(Im Endeffekt wär ´das auch nicht völlig gelogen, denn ERSCHÜTTERT ist das Gehirn ja nun mal wirklich...!

Mache dir einen echten, wirklichen Plan wie du die nächsten Tage bzw. Wochen erleben willst. Besorge dir eine ausreichende Menge Methadon und vor allem menschliche Hilfe bei deinem Vorhaben. Mit der nötigen Konsequenz und vor allem einem starken Willen kannst du es schaffen!

Dann heisst es Arschbacken zusammenkneifen und durch die Scheisse durch.

In wenigen Wochen sieht die Welt wieder ein kleines bisschen besser aus. Vielleicht!

Auf jeden Fall wünsche ich dir alles Gute weiterhin, setz´sich nicht zu sehr unter Druck,

Gruß,

Stefan
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frau holle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 24.09.2010
Beiträge: 1723

BeitragVerfasst am: 19. Jun 2011 17:38    Titel: . Antworten mit Zitat

Du siehst das du ohne professionelle hilfe nicht klar kommst. Du wirst dich immer weiter im kreis drehen, ohne das sich viel verändert. Zum guten verändert.!
Du setzt dich selber psychisch so dermaßen unter druck, dass ein rückfall bei dir vorprogrammiert ist.
Was willst du eigentlich? Wie stellst du dir das vor?
Glaubst du allen ernstes daran, dass du heimlich für immer clean glücklich leben wirst?
Das kann ich mir nicht vorstellen.
Denn wenn du es wirklich ernst meinen solltest, dann hättest du auch genügend konsequenz dafür, dass endlich mal durchzuziehen. Dann funktioniert das auch ohne hilfe.
Du suchst noch nach viel zu vielen entschuldigungen, um den suchtdruck rechtzufertigen.
LG
Frau Holle
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joe
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 28.12.2007
Beiträge: 1058

BeitragVerfasst am: 20. Jun 2011 09:58    Titel: Antworten mit Zitat

hallo Tante Metha,
vielleicht mal eine andere sichtweise:
wir sind nicht stärker als die drogen. erst als ich vor über 12 jahren sagen konnte, okay, es geht nicht mehr, ich kann nicht mehr, nichts funktioniert mehr, kein entzugsplan, keine rechtfertigung usw.
.. da konnte ich aufhören.
meine nüchternheit stand und steht an erster stelle. ich bin für mich clean.
viel kraft für deine entscheidungen.
joe
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gast01
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 14.04.2011
Beiträge: 231

BeitragVerfasst am: 20. Jun 2011 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

klar geht das nur 1 muß du bedenken dein körper ist so lange auf dieses zeug eingestellt ,und leicht wird es nicht aber schaffen kann man es KLAR warum auch nicht wo ein wille da ein weg,aber vll solltest du wenn du dein letztes mehter drinne hast 2 tage abwarten und auf subotex<---nicht xone umstellen und das 1 monat höchstens und aufhören und du merkst fast nix mehr...versuch es ...vll hilft es dir weiter V I E L G L Ü C K
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novate
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 12.01.2009
Beiträge: 293

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2011 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hi

Also mit Heroin runterdosieren falls du das meintest kannst du total vergessen, das schafft einfach keiner.

Wenn du selber Methadon kaufst geht das schon, es wäre ja das selbe wie wenn du es in der Apo holst.


Allerdings, ich weiß jetzt nicht von wo du bist, aber ich bin aus Österreich und wenn man Berufstätig ist bekommt man natürlich eine Wochenration mit Heim damit man nicht jeden Tag zur Apo muss, das würde ich mal mit den Doc´s besprechen, die möglichkeit den Job deswegen nicht an den Nagel zu hängen müsste es eigentlich wirklich immer geben, ok beim Einstufen die ersten 2 Wochen musste ich auch in die Apo dannach aber sofort Take-Home.

Weil das selber kaufen ist ja schweineteuer auf die Zeit.

Und auf lange sicht.. verlierst du den Job leider sowieso wenn es dir zu schlecht geht, lieber als Hauptziel von der Droge wegkommen, das ist eine blöde Situation, weil wenn der Job weg ist, wird es wieder schwerer aufzuhören.

Auf jedenfall mit den docs reden.
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