Hilfe mein Bruder nimmt regelmässig Pep/speed

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gaenseblume
Anfänger


Anmeldungsdatum: 21.12.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 21. Dez 2011 23:05    Titel: Hilfe mein Bruder nimmt regelmässig Pep/speed Antworten mit Zitat

Hallo Leute,
Ich hoffe hier kann mir jemand weiterhelfen.Ich weiss einfach nicht mehr weiter.Mein Bruder ist 24 Jahre und zieht jeden Tag pep.Das fängt schon morgens an und macht auch oft Tage durch.Er arbeitet zwar aber kommt immer zu spät.Meine Mutter weckt ihn immer,weil er alleine dann nicht wach wird und wird dann aggressiv und schmeisst mit sachen rum und beschimpft meine mutter.Wir haben schon alle angst vor ihn.Er ist zwar noch nicht handgreiflich geworden aber er beschimpft dann alle.Ich erkenne meinen Bruder gar nicht wieder.Wir hatten immer ein sehr gutes Verhältniss,aber jetzt wenn ich mit ihn rede hört er mir nicht zu.Was uns alle aufällt ist das er auch oft zittert auch beim aufwecken zuckt und zittert er.Ich traue mich auch nicht ihn auf seine Drogen anzusprechen,weil ich angst habe beschimpft zu werden.Er hat einen sehr schlechten Umgang.Ich kenne seine "freunde". Ich bin 25 und habe das scheiss zeug auch vor paar Jahren genommen,aber nicht so wie er.Zwischendurch mal auf einer Party oder so... irgendwann hab ich es aber übertrieben und hatte zuviel genommen und seitdem nimm ich gar nichts mehr.Den umgang den er jetzt hat war auch meiner.Sagt meine mutter aber was gegen seine freunde rastet er total aus.Er hatte auch schon mehrere abstürze aber das scheint wohl nicht zu helfen.Was sollen wir tun.Wir lieben ihn und wollen ihn wieder so haben wie er war.Meine mUtter ruft mich jeden abend an und weint...weil sie es nicht mehr aushält... ich glaube auch nicht wirklich das er aufhören will..was kann man dagegen den tun...abschrecken ? aber womit... wie sollen wir uns verhalten.Ich will meinen Bruder nicht verlieren ich liebe ihn doch so.Ich verstehe es nicht das er zu uns so böse ist und zu seinen freunden naja da lässt er nicht drauf kommen.Danke für antworten.
Liebe grüsse
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gaenseblume
Anfänger


Anmeldungsdatum: 21.12.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 21. Dez 2011 23:13    Titel: Antworten mit Zitat

oweia ich dachte dies wäre ein forum wo man hilfe kriegt aber habe jetzt ein paar berichte gelesen und bin richtig erschrocken weil man noch tipps kriegt wie man bei einer durchgemachten nacht frischer aussehen kann... Shocked
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4072

BeitragVerfasst am: 21. Dez 2011 23:17    Titel: Antworten mit Zitat

Jeder wird hier da abgeholt, wo er steht! Als hilfesuchende Angehörige kriegst Du andere Antworten als wenn Du bekennender Konsument einer Droge bist!
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4072

BeitragVerfasst am: 21. Dez 2011 23:20    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt zu den Antworten:

Dein Bruder ist mit 24 zu alt, um noch daheim zu wohnen und von der Mama geweckt zu werden. Wenn er alleine nicht aufstehen kann, soll er halt seine Arbeit verlieren! Daraufhin wird er kein Geld mehr haben und somit auch keine Drogen mehr kaufen können! Das ist jetzt nur die Kurzform, aber ich hoffe Du verstehst dennoch, worauf das Ganze hinauslaufen soll!
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prawda
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 22.07.2011
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 22. Dez 2011 09:48    Titel: Antworten mit Zitat

So ein Vorgehen ist aber sehr riskant. In den Fällen, in denen Mütter oder die Familie doch noch Zugang zu ihren stark drogenabhängigen Kindern bekommen haben, war es eher so, dass sie ihre Kinder nie aufgegeben haben.

Ich persönlich halte es nicht für besonders klug, ihn rauszuschmeißen etc. Vor allem die Idee, dass sein Geldstrom nicht mehr ausreichen wird, halte ich bei Pepp für nicht zutreffend. Dafür ist das Zeug zu billig.

Versucht Zugang zu ihm zu bekommen. Aber konfrontier ihn nicht mit seinem Konsum und halte ihm keine predigt. Rede mit ihm über sein Leben, wie er sich fühlt, wie es ihm geht etc. Habe Verständnis für seine Probleme und spreche möglichst über alles was ihn bewegt, ohne ihm dabei deine Sicht aufzudrücken. Das bringt nichts. Er wird wahrscheinlich sehr unzufrieden sein und wenn er schon so weit ist, dann ist die Wirkung auch nicht mehr so berauschend sondern einfach nur Alltag und keine Wirkung ist einfach nur scheiße. Trotzdem ist es bei Speed nicht so, dass er seine Sorgen und Ängste "vergisst", wie das bei Heroin der Fall ist.
Er muss selbst draufkommen, dass es ihm nicht gut tut und derzeit sein Leben zerstört. Wenn das der Fall ist, dann könnt ihr ihm versichern, dass ihr ihm helfen werdet etc.
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shorty83
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 27.10.2011
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 22. Dez 2011 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Gaenseblume! Ich denke das ist ne sehr schwierige Situation. Zuerstmal kannst du da denke ich nicht viel ausrichten. Du sagst,er nimmt es täglich? Das heißt du wirst dann ja auch nie den passenden Moment finden,um ihn ins Gewissen zu reden. Wenn er drauf is,will er natürlich nix davon hören. Beim runterkommen gehts einem meist die nächsten 2-3 Tage ziemlich kacke,man fühlt sich total verrotzt. Wäre also auch nich der geeignete Zeitpunkt für nen Gespräch. Ich kenne das von mir. Wenn ich was genommen hatte,wollte ich einfach nur von allen in Ruhe gelassen werden. In den Tagen danach sowieso...da wurde ich auch in manchen Fällen recht agressiv. Da konnte mich die kleinste Kleinigkeit sofort auf 180 bringen. Du sagst ja,das du früher auch Pepp genommen hast. Zwar nur am wochenende bzw auf Partys. Dann weißt du ja wie man sich dann fühlt bzw warum man es nimmt. Wenn also dein Bruder es wirklich jeden Tag nimmt...wird er denken,ohne das Zeug nich mehr klar zu kommen. Es muss bei ihm klick machen...er muss merken,das es nichts bringt auf Dauer das Zeug weiter zu nehmen. Wie lange nimmt er Pepp denn schon regelmäßig? Weil irgendwann ist doch auch der Punkt erreicht,wo man eh nicht mehr auf das Level kommt,das man am Anfang erreicht hat. Dann ist man einfach nur noch wach und kirre im Kopf. Und wenn das schon bei ihm der Fall sein sollte,kann ihm dieser Zustand doch nicht befriedigen. Und mit den Agressionen...vielleicht is er ja agressiv,weil er eben nicht mehr die gewünschte Wirkung erzielt. Oder aber es ist vielleicht auch mit einem Stück Selbsthass verbunden. So war es bei mir. Ich wusste das ich nix gebacken kriege wenn ich druff bin und das ich andere von mir wegstoße...doch ich hab es trotzdem genommen. Aber bei den letzten malen immer mit nem schlechten Gewissen und eben diesem Selbsthass. ich kann mir denken,das es für dich schwierig ist,sich das weiterhin mit anzuschauen. Aber ich denke es brauch einfach noch seine Zeit,bis er selbst erkennt,was er alles damit anrichtet. Ich wünsche dir und deiner Ma alles gute und vorallem viel Kraft das durchzustehen.
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Mimi238
Anfänger


Anmeldungsdatum: 07.01.2012
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 7. Jan 2012 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leute

so ich wärme mal den Thread nochmal auf.

Gänseblümchen, ich kann dich voll und ganz verstehen. Mir geht es sehr ähnlich. Mein kleiner Bruder, 22, ist auch massiv unterwegs. Seit ca einem Jahr nimmt er regelmäßig Drogen, sprich Speed, MDMA, diverse Teilchen und auch mal LSD wenn sich die Gelegenheit ergibt. Kiffen tut er seit seinem 14 Lebensjahr.
Nun ist er seit diesem Herbst bei meinen Eltern ausgezogen, zwecks Studium in die selbe Stadt in der ich auch wohne.
Unser Verhältnis verschlechtert sich seit dem mehr und mehr. Er hat hier direkt Anschluss an den entsprechenden Kreis gefunden. Ich kenne die Leute teils selber und kann das deshalb sehr gut beurteilen. Auch ich habe Erfahrungen mit Speed und auch MDMA gemacht hab das aber ganz schnell wieder bleiben lassen.

Leider hab ich absolut keine Ahnung wie ich ihm helfen kann, soll oder ob ich was tun kann. Er redet sich die ganze Sache selber schön. Drogeproblem, ich doch nicht. Tatsache ist aber das mein Schwiegervater, Sozpäd und bis Dato nicht informiert, in Nachmittags seiner Aussage nach voll Drauf beim Einkaufen trifft. Mein Burder geht mir völlig aus dem Weg weil er sich wohl schon durch meine Anwesenheit mit dem Problem konfrontiert sieht.
Das Verhätlnis zu meinen Eltern ist schlecht bis nicht vorhanden, er bekommt halt Unterhalt.
Er ist Dauerpleite hat Schulden ohne Ende und kommt nicht mal mehr zum Essen zu mir.
Ich bin wütend, traurig und verzweifelt, möchte mich aber für ihn zusammen reißen.
Was kann ich tun? kann ich überhaupt was tun? Wie komm ich an ihn ran? Völlig egal ob gerade drauf, am runterkommen oder im "Normalzustand" er blockt sofort ab.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen, oder mir als selber Abhängige berichten wie es sich für euch anfühlt damit konfrontiert zu werden das vielleicht doch was ganz falsch läuft.
Danke schonmal.
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