Ablenkung und Motivation ?

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Traumfängerin60
Anfänger


Anmeldungsdatum: 25.08.2015
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 25. Aug 2015 22:08    Titel: Ablenkung und Motivation ? Antworten mit Zitat

Wie schafft man es auch ohne auszukommen und nicht ständig das Gefühl zu haben, dass was fehlt, nämlich diese Angewohnheit Alkohol zu trinken?
Danke
LG
Traumfängerin60
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Revo
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 28.11.2014
Beiträge: 698

BeitragVerfasst am: 25. Aug 2015 23:43    Titel: Antworten mit Zitat

Das Leben so ausgefüllt gestalten, dass da kein Platz mehr für etwas ist. Auch nicht für Alkohol. Der fehlt dann kaum noch.
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Traumfängerin60
Anfänger


Anmeldungsdatum: 25.08.2015
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 26. Aug 2015 11:32    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für Deine Antwort.
Das versuche ich gerade.
LG

PS.: Ich habe leider große Schwierigkeiten Nachrichten zu versenden. Irgendwie heißt es zu wenig Text zu ungenau. Weiß nicht was ich falsch mache. Leider kann ich dann eben nicht so schreiben und antworten. Sad
Das mehr als lästig!


Titel zu ungenau / nicht aussagekräftig:
Bitte formuliere im Betreff Deines Beitrags kurz und knapp, um was es darin geht. Allgemeine Titel, wie 'Hilfe' oder 'Frage' sind zu ungenau.
Falls der Titel nicht aussagekräftig genug ist, kann andernfalls kann Dein Thema kommentarlos entfernt werden. Vielen Dank!
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rock
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2481

BeitragVerfasst am: 26. Aug 2015 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Traumfängerin, das ist das "Loch", das nach jedem Entzug kommt, weil eben die mit der Sucht zusammenhängenden Rituale fehlen.
Da ist es gut, wenn man andere Rituale findet und ausführt. Man substituiert sozusagen, ersetzt ein unerwünschtes Ritual mit einem besseren.
Beispiele gibt es genug: eine neue Betätigung, Interessen fördern, Tee zubereiten - in einem Ritual.
Ich will da jetzt nicht endlose Listen mit möglichen Ablenkungen aufstellen.
Primär geht es auch darum, den Gedanken an den Konsum aus dem Kopf zu bekommen. Das darf nie durch (selbstverordnete) Verbote geschehen. Verbote sind dazu da, umgangen zu werden. Man beschäftigt sich also zB damit, wie man sich selbst austrixen kann ... Und damit ist man ständig bei dem Thema, das man eigentlich nicht im Kopf haben will.
Am Besten ist es, wenn Du Dein noch konditioniertes Gehirn mit Argumenten überzeugst. Das können ohne Weiteres immer die selben sein, solange sie wasserdicht sind. Irgendwann gibt das Unterbewußtsein auf, akzeptiert und Du bist die innere "Stimme", die nach dem Gift ruft, los.
Klingt einfacher, als es ist. Aber Du schaffst es und bald kannst Du darüber lachen, was Dich jetzt eher trübsinnig macht. Vorfreude, die auf starkem Vertrauen in Dich selbst aufgebaut wird, kann auch helfen.
Du sagst Dir einfach, Du darfst Dich schon freuen, denn Du wirst die lästige Geschichte bald hinter Dir haben. Mit Deiner Einstellung wirst Du das schaffen !
Das ist Selbstüberlistung der positiven Sorte im Gegensatz zum austrixen von oben.
Alles Gute !
Cheers
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Traumfängerin60
Anfänger


Anmeldungsdatum: 25.08.2015
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 26. Aug 2015 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Im Moment tu ich mir schwer. Alkohol schmeckt eben auch. Das Rauchen habe ich im Dezember aufgegeben, worüber ich sehr froh bin. Das hat mir eben auch nicht geschmeckt und tat mir auch nicht gut. Nach 11 Jahren habe ich es geschafft und vermisse es nicht. Hatte schon mal viele Jahre nicht geraucht und dann wieder angefangen, weil ich dachte, ach die eine Zigarette...
Der Alkohol tut mir auch nicht gut, seelisch unf körperlich. Man denkt nur, es täte einem gut.
LG
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Chiron 08
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 26.06.2015
Beiträge: 462

BeitragVerfasst am: 26. Aug 2015 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Traumfängerin60, toll, dass Du das mit dem Rauchen geschafft hast. Ich

habe auch 26 Jahre geraucht, bis ich 1998 nach mehrfachen Versuchen mit und

ohne Nikotinpflaster es geschafft habe. Ich hatte auch immer Halsschmerzen

und Angst vor Lungenkrebs.

2005 habe ich mit dem Koks aufgehört, weil ich immer Depressionen danach

und Paranoia während des Konsums hatte.

2014 habe ich aufgehört Alkohol zu trinken, weil ich schon bei Zwei Bier am

anderen Morgen einen Kater hatte.

Was ich Dir sagen will ist: alles hat Vor- und Nachteile. Ich habe nach dem

Aufhören immer die Vorteile hervorgehoben und mir auch von meiner Umwelt

( besonders meiner Frau ) bestätigen lassen, dass es eine sehr gute Leistung

war, das zu tun.

Belohnungen müssen sein, dann hält es besser, so meine ich.

Ich wünsch Dir viel Mut und Kraft, Deine Ziele umzusetzen Very Happy !

Liebe Grüsse

Chiron
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Traumfängerin60
Anfänger


Anmeldungsdatum: 25.08.2015
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 27. Aug 2015 00:07    Titel: Antworten mit Zitat

Vom Rauchen bekam ich Asthma. Noch nie hatte ich Asthma, nahm dann ein Asthma Spray. Musste immer husten. Irgendwann verging das wieder.
Halsweh hatte ich auch oft.
Das mit dem Alkohol ist schwer. Mit dem Rauchen hat es viele Versuche gebraucht. Nun riecht nichts mehr nach Rauch. Ist viel angenehmer. Was mir irgendwann auffiel, dass ich besser rieche, selbst Düfte besser wahrnehme.
Danke noch fürs Schreiben.
Ich will jetzt unbedingt kreativ sein, lesen und malen. Das habe ich mir schon so lange vorgenommen. Etwas Sinnvolles zu tun, nicht immer etwas was mich lähmt.
Vom Rauchen wurde mir auch manchmal schwindlig.

LG
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Manya
Anfänger


Anmeldungsdatum: 13.09.2015
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2015 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo traumfängerin. Wie geht's dir heute und hast du es geschafft? Dein Problem hört sich ganz ähnlich an wie meins. Danke für ein Antwort
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Stein
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 14.08.2015
Beiträge: 479

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2015 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

Indem man eine Psychotherapie macht, um zu eruieren, warum du Alkohol brauchst und was mit dir nicht stimmt. Das muss man herausfinden, ansonsten wirst du immer süchtig sein - wenn nicht mehr vom Alkohol, dann eben was anderes. Ich denke, es ist der einzige Weg. Alles andere ist Ablenkung und funktioniert langfristig wohl nicht.
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CrescentSoul
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 04.09.2015
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 24. Sep 2015 23:14    Titel: Entzug Antworten mit Zitat

Hallo Traumfängerin,
ich kann jetzt schlecht einschätzen wie schlimm es bei Dir ist, hätte aber evtl. ein paar Fragen bzw. Anregungen.
Was trinkst Du im Allgemeinen?
Nach der Ausstrahlung von Patrik Heizmann im TV habe ich die Herausforderung angenommen und vier Wochen tatsächlich nur Wasser getrunken. Inzwischen trinke ich auch mal Kaffee und Tee, allerdings ungesüßt, und Alkohol schmeckt mir gar nicht mehr. Alternativ habe ich mir früher auf Parties die bei uns stattgefunden haben alkoholfreie Cocktails gemischt. Die waren so lecker, dass selbst andere welche haben wollten und den Schuss Rum einfach nachgerüstet haben.
Wieviel trinkst Du wenn Du trinkst?
Ist das Rauschgefühl für Dich so verlockend, dass Du recht leicht die Kontrolle verlierst oder geht das immer gemäßigt vonstatten? Im ersten Fall habe ich selbst eine regelrechte Angst entwickelt. Angst sich wieder an kaum etwas erinnern zu können, dämliche Sachen zu machen, mich zu übergeben, Mordskopfschmerzen zu bekommen, Menschen die einem Nahe stehen wieder zu enttäuschen obwohl man versprach sich zurückzuhalten... Gründe gibt es genug.
Die Kreativität und sinnvolle Beschäftigung sind ein toller Ansatz. Ich denke nämlich sehr wohl, dass man Alkohol für sich gänzlich uninteressant machen kann indem man genug erfüllende Tätigkeiten findet. Ich habe mir dafür extra Listen gemacht falls ich mal wieder keine Idee habe, was ich Schönes machen könnte.
Allgemein finde ich das Konzept von Alkohol ziemlich dürftig. Man schüttet eine Substanz in seinen Körper und die lässt Glücksgefühle produzieren. Ohne dass man dafür etwas getan hätte, nichts was man überwinden, verbessern oder zu Ende bringen musste, bloß Nichtstun? Ist mir irgendwie zu billig. Nach der Erkenntnis fiel es mir leicht das positive Gefühl einer Errungenschaft als Belohnung zu akzeptieren und nicht durch Alkohol verstärken zu müssen, weil andere es halt so machen.
Auf Feiern und Veranstaltungen ist es total üblich, es könnte einem evtl. schwer fallen in Stimmung zu kommen etc. dabei ist es gar nicht so tragisch. Nach wenigen Monaten kann ich keinen Unterschied feststellen ob ich auf einer Party etwas getrunken habe oder nicht, der Spaß wurde keinesfalls vermindert. Wenn das Konzept des "Sich zum Trinken und Smalltalk quasseln treffen" einem dann nicht mehr gefällt kann man mehr Zeit mit engeren Freunden und tieferen Themen verbringen.
In meinen Augen eine Win-win-Situation keinen Alkohol mehr zu trinken. Ich wünsche Dir viel Erfolg!

Alles Gute!
Cres
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