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honeygirl
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 07.08.2016
Beiträge: 1267

BeitragVerfasst am: 24. Sep 2016 17:01    Titel: Antworten mit Zitat

Naja...Das mit dem Bedauern kenne ich schon auch...

Denke mir oft "Schade ,dass ich hier und da nix mehr trinken werde" , aber hab ich mir halt selber eingebrockt! Ist nun so.

SUCHTDRUCK hab ich aber definitiv nicht!

Heute war übringens die Feier der Bekannten im Restaurant und ich war 2 Stunden dort - es war zum Glück im Freien ,da schönes Wetter.So hab ich nicht so Platzangst gehabt und frische Luft!

Hab essen können vor den anderen...Coke Light, etwas gequatscht und dann wieder abgehauen. Immerhin!

LG, Honey
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Kirschblüte
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 05.08.2016
Beiträge: 138

BeitragVerfasst am: 3. Okt 2016 07:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und guten Morgen! Smile

Es freut mich Honey, das Du wieder soziale Kontakte als nicht so belastend empfindest wie noch vor einer Weile!

Mir geht es meistens sehr gut. Die Zeit vergeht sehr schnell und nun sind es schon 2 1/2 Monate ohne Alkohol. Es hat sich einiges verändert: heute zum Beispiel - ich bin nicht völlig vergiftet vom Alk nach dem langen WE aufgewacht. Mal sehen was wir heute wieder anstellen Laughing

Manchmal vermisse ich das warme anfluten vom Alk nach den ersten Schlucken, aber den Rest kann man wirklich in die Tonne kloppen. Das ist es nicht wert Twisted Evil Meine Psyche und mein Körper danken es mir und das spüre ich jeden Tag an dem ich nüchtern bleibe.

Ich fühle mich als wenn ich auf einer Detox-"Farm" gewesen wäre, um mal es mal neumodisch auszudrücken und das alles ohne etwas zu Kosten. So kann es weitergehen...

Habt einen guten Feiertag - ich trinke heute nicht und das gerne.

LG
Kirschblüte
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Kirschblüte
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 05.08.2016
Beiträge: 138

BeitragVerfasst am: 9. Okt 2016 07:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und guten Morgen! Smile

Die Zeit vergeht wirklich schnell und langsam haben die Tage nicht mehr genug Stunden. Ich bin belastbarer und finde immer mehr Dinge die mich interessieren, mit denen ich mich beschäftige in der nun alkfreien Zeit.

In den letzten Tagen habe ich mich nochmal mit dem kontrollierten Trinken beschäftigt. Es schwappt aus den den Staaten rüber, das dies der neue Königsweg ist. Dabei wird meiner Meinung nach den Menschen die die Grenze überschritten haben Lebenszeit geklaut. Es gibt bei einem großen Teil die das ausprobieren und scheitern. Über kurz oder lang eine Rückkehr zum alten Trinkverhalten und oft wird der auch noch gesteigert. Viele entscheiden sich dann doch für die Abstinenz.

Für mich habe ich für den komplett nüchternen Weg gewählt. Das bleibt hoffe ich auch so. Ich habe lange genug rumgeeiert und oft versucht den Konsum zu reduzieren. Hat nicht funktioniert, auch wenn es länger so aussah, aber nach einigen Monaten war ich wieder beim alten Level. Ich brauche nicht noch weitere Runden zu drehen.

Das eine Glas brauche ich nicht und Genußtrinken halte ich sowieso für ein Gerücht Wink Jeder Konsum von Alkohol hat eine Wirkung auf das Gehirn - bei einigen ist das zum Glück nur das eine Glas.

Auch ein Grund warum ich nicht zum verringerten Konsum zurück will: Alle, ausnahmslos, die in meinem Leben kennengelernt habe die trocken geblieben sind, haben komplett aufgehört. Ich kenne keine/n der er nach einer Zeit des zuviel trinkens dauerhaft geschafft hat weniger zu trinken. An 3 Leute denke ich besonders: ohne Gruppe, Therapie o. ä. haben sie ihr weiteres Leben ohne Alkohol geführt.

Ich werde weitersehen was ich noch ändern kann um auf dem trockenen Weg zu bleiben. Ich habe gemerkt, das ich nach Aktivitäten Ruhezeiten brauche um wieder runter zu kommen. Ganz so wie früher mit Alkohol darf ich mir jetzt auch mal Auszeiten nehmen. Nur jetzt mit einem Buch und Tee oder einfach dumpf von der Glotze berieseln lassen. Fernsehen hat sich sowieso schon reduziert und ich kann wieder mit Freude lesen. Vor allem brauche ich jetzt nicht mehr am nächsten Tag wieder von vorne anzufangen, weil ich zu betrunken war um mich noch an den Inhalt zu erinnern. Rolling Eyes

Habt einen guten Tag - mir geht es heute gut und ich werde heute keinen Alkohol trinken.

LG
Kirschblüte
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sim07
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 9. Okt 2016 07:23    Titel: Antworten mit Zitat

ja bleib auf deinem weg Kirsche- klingt echt gut alles.
du musst jetzt ja nicht mehr trinken reduzieren, wenn du schon auf null bist.
alles andere wäre ein Rückschritt.
geht dir doch viel besser so, auch wenn die anfangseuphorie vielleicht in Normalität übergeht.
sei stolz auf dich !

alles gute weiter...
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honeygirl
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 07.08.2016
Beiträge: 1267

BeitragVerfasst am: 9. Okt 2016 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

hello hello!

schön wieder was von dir zu hören Kirsche!

Finde jeder muss des ja selber für sich entscheiden - Kontrolliertes Trinken , hab ich auch zu oft gelesen , dass es nicht funkt!

Soll aber damit zusammen hängen ob man wirklich Alkoholiker war!

Darum die frage an dich:
Würdest du sagen du warst Alkoholikerin (abgesehn von dem Sturz damals),
sorry kann mich auch nicht mehr an deinen ersten Post erinnern - hattest du Entzugserscheinungen beim absetzen?

Ich nämlich schon , darum ist für mich zurück zum Alk derzeit auch zu furchteinflößend zudem ich noch die Probleme mit dem Benzoentzug habe!

LG, HONEY!
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surreal
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2154

BeitragVerfasst am: 9. Okt 2016 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

honeygirl hat Folgendes geschrieben:
Finde jeder muss des ja selber für sich entscheiden - Kontrolliertes Trinken , hab ich auch zu oft gelesen , dass es nicht funkt!


In dieser Allgemeinheit sagen das vor allem Gruppen wie die AA, deren Ideologien die Suchthilfe in Deutschland leider total dominieren. Aus dem Grund gilt diese Ansicht wohl auch als so etwas wie "Allgemeingewissen".
Es gibt aber auch kritische Stimmen, die eben so etwas wie kontrolliertes Trinken als Alternative etablieren wollen.
Ich schätze, dass es durchaus Abhängige gibt, die tatsächlich "automatisch" die Kontrolle verlieren, wenn sie auch nur etwas getrunken haben, aber eben auch andere, bei denen es nicht so läuft. Unabhängig davon, ob die Person irgendwann einmal die Kriterien einer Abhängigkeit erfüllt hat.
Herausfinden muss man das letzten Endes selbst. Wenn man nach etwas Alkohol nicht von einem geradezu unwiderstehlichen Drang zum Weitertrinken erfasst wird, dann kann man prinzipiell (wieder) moderat trinken, wenn man diesen Drang erlebt, dann geht es nicht. Immerhin wird ja davon ausgegangen, dass der Kontrollverlust sozusagen wie ein "Programm" im Gehirn des Süchtigen abläuft, wenn er Alkohol zu sich genommen hat. Von daher lässt sich das so auch eindeutig überprüfen.
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surreal
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2154

BeitragVerfasst am: 9. Okt 2016 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

Kirschblüte hat Folgendes geschrieben:
Das eine Glas brauche ich nicht und Genußtrinken halte ich sowieso für ein Gerücht Wink Jeder Konsum von Alkohol hat eine Wirkung auf das Gehirn - bei einigen ist das zum Glück nur das eine Glas.


Ja, auch ein Glas hat eine gewisse Wirkung, selbst wenn man die gar nicht bewusst wahrnimmt. Trotzdem kann man dieses Glas aus verschiedenen Gründen trinken und die Suche nach der Wirkung ist nur einer davon. Mir z.B. schmeckt Wein wirklich gut und wenn ich ein Glas zum Essen trinke, dann tue ich das wirklich wegen des Geschmacks. Oder eine Flasche Bier im Sommer, weil mich Weizenbier wirklich am besten erfrischt.
Entscheidend ist, wie gesagt, ob man wegen der Wirkung trinkt, nicht, dass Alkohol immer eine gewisse Wirkung hat.
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surreal
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2154

BeitragVerfasst am: 9. Okt 2016 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

Kirschblüte hat Folgendes geschrieben:
Ich kenne keine/n der er nach einer Zeit des zuviel trinkens dauerhaft geschafft hat weniger zu trinken.


Ich habe mal eine Zeit lang (so eineinhalb Jahre) deutlich zu viel getrunken, wobei die Abhängigkeitskriterien sicher fast alle zugetroffen haben, und mittlerweile trinke ich nur selten mal ein Glas Wein oder ein Bier und war schon lange nicht mehr betrunken. Gut, ich nehme jetzt auch Opiate, aber die mittlerweile auch kontrolliert und dass der Alkohol selbst eine Wirkung auf mich hat, die den Kontrollverlust unumgänglich hervorbringt (so, wie es immer behauptet wird), trifft definitiv nicht auf mich zu.
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Haschgetüm
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Anmeldungsdatum: 26.03.2015
Beiträge: 2392

BeitragVerfasst am: 9. Okt 2016 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Wie lange klappt das denn schon bei dir mit dem kontrolliertem Konsum?
Ich würde auch behaupten kontrolliert zu konsumieren aber es gibt schon Ausnahmen. Außerdem sehe ich die Tatsache, dass der Zwang des Konsums selbst schon einen kontrollverlust darstellt.
Generell bin ich schon davon überzeugt das man es schaffen kann kontrolliert zu konsumieren, aber ich sehe auch die Gefahr das es eine Frage der Zeit dein könnte, bis man wieder mal die Kontrolle verliert, wenn man sich z.b. in einer Krise befindet und sich der Selbstzerstörungsmodus einstellt.
Ich glaube es ist wichtig bewältigungsstrategien zu entwickeln bzw. bewusst darauf zu achten, sich nicht in eine solche Krise zu manövrieren. Aber immer kann man das nicht beeinflussen.
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surreal
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2154

BeitragVerfasst am: 9. Okt 2016 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

Haschgetüm hat Folgendes geschrieben:
Wie lange klappt das denn schon bei dir mit dem kontrolliertem Konsum?


So etwa ein Jahr, wobei ich eine Zeit lang während dessen auch täglich konsumiert habe, allerdings auch kontrolliert (zu bestimmten Zeiten, eine festgelegte Menge), da ich dachte, ich könnte die Opiate sozusagen als Medikament gegen meine Reizüberflutungsprobleme einsetzen zu können.
Das habe ich aber wieder eingestellt und nehme wieder zweimal in der Woche etwas. Hin und wieder weiche ich vom Plan ab, die weitaus meiste Zeit halte ich mich aber daran.

Alkohol spielt für mich eigentlich keine Rolle mehr. Ich trinke wirklich nur noch mal ein Glas Wein oder so etwas und war schon lange nicht mehr betrunken. Da ist aber das Bedürfnis auch einfach komplett weg. Bestimmt auch, weil ich mittlerweile viel lieber Opiate nehme.

Deine Einschätzung teile ich übrigens. Ich denke auch, dass es wichtig ist, sich im Voraus zu überlegen, wie man mit riskanten Situationen umgehen will.
Allerdings meine ich, dass die Gefahr, wieder die Kontrolle zu verlieren, prinzipiell unabhängig davon ist, ob man noch konsumiert oder ob man abstinent ist. Auch aus der Abstinenz heraus kann man doch, etwa in einer Krise, wieder die Kontrolle zu verlieren. Gut, man hätte dann nicht gleich etwas im Haus, aber in den nächsten Supermarkt ist man schnell gelaufen (beim Alk).
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surreal
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2154

BeitragVerfasst am: 9. Okt 2016 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich meine sogar, dass die Abstinenz (im Sinne der AA und vergleichbarer Gruppen) den Kontrollverlust sogar befördern können. Wenn man überzeugt davon ist, dass jeder "kleine Ausrutscher" notwendig dazu führt, dass man die Kontrolle verliert, wenn man der Ansicht ist, dass der "Rückfall" ein geradezu einschneidendes Erlebnis ist, usw., dann reagiert man darauf sicher anders, als wenn man es nicht so "dramatisch" sieht. Und ich denke, dass die Reaktion in dem Fall auch die sein kann, dass man sich in den Kontrollverlust geradezu hineinsteigert. So im Sinne von: "jetzt ist es eh egal"...
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Haschgetüm
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.03.2015
Beiträge: 2392

BeitragVerfasst am: 9. Okt 2016 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ja das stimmt, wenn die Kacke am dampfen ist, ist der Rückfall meist eh nicht weit.
Ich glaube auch das man recht lange etwa alk konsumieren kann, ohne abhängig zu werden. Hatte immer mal so Phasen in denen ich mehr getrunken habe, aber bin nie wirklich drauf hängen geblieben und hatte nie das Gefühl süchtig zu sein.
Die suchttherapeutin war da anderer Meinung. Für sie war der alk meine einstiegsdroge. Die Drogen lediglich Verlagerung. Wenn du mir die Drogen nimmst, dann trinke ich öfter und rauche mehr. Wenn du mir den alk nimmst, dann esse ich mehr. Ich verlagere also stets meine Sucht. Angefangen hat das in der Kindheit. Je älter ich werde, desto mehr distanziere ich mich davon. Ich arbeite daran zufrieden zu sein und mir eine Existenz aufzubauen. Ich lasse ab von zerstörerischen Beziehungen und auch mein Drang mich selbst zu zerstören lässt nach. Ich stelle fest - es gibt durchaus ne positive Tendenz. Na das ist doch was 😉
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Haschgetüm
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.03.2015
Beiträge: 2392

BeitragVerfasst am: 9. Okt 2016 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

Und ja ich verstehe was du meinst. Tatsächlich Hab ich den Rückfall als eine Art Dammbruch empfunden. Ich wusste, wenn ich ein mal nachgebe, dann wars das. Und so wars.
Ich hab mich allerdings auch mehr oder weniger bewusst einfach entschieden wieder zu konsumieren. Viele in der Therapie haben so getan als hätten sie keinerlei Kontrolle. Stets das ohnmächtige Opfer. Gefährliche Einstellung.
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Kirschblüte
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 05.08.2016
Beiträge: 138

BeitragVerfasst am: 14. Okt 2016 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo - ich mal wieder Smile

So unterschiedlich sind die Erfahrungen. Vor ein paar Wochen habe ich einen Rest Rotwein bei einer Freundin weggekippt und fand das Alkohol stinkt. Ist mir früher nicht so gegangen, da war der Geruchssinn schon ziemlich abgestumpft.

Ja, ich bezeichne mich schon lange als Alkoholikerin. Das Wissen alleine darum reicht aber nicht. Man muss einen "wachen" Moment nutzen wenn man es sein lassen will. Ich bin ein süchtiger Mensch. Vor einiger Zeit habe ich gegen Flugangst "Happy-Pillen" verschrieben bekommen. Ich weiß nicht mehr welche, aber nachdem ich 4 - 5 genommen habe, habe ich den Rest entsorgt. Ich habe die angenehme Wirkung sofort gespürt und war erschrocken das ich das Gefühl so geil fand. Deswegen habe ich außer kiffen, Zigaretten und Alk nie andere Drogen genommen. Ich kenne mich: ich wäre sofort drauf kleben geblieben. Das war mir zu riskant.

Mit Suchtverlagerung würde ich den Alkkonsum vielleicht auch drosseln können. Das ist aber nicht mein Ziel. Ich möchte ganz ohne leben können. Das muss jeder selbst wissen, ich bin die letzte die die absolute Abstinenz jedem aufquatschen will.

Aber ein Projekt steht noch an: das nichtrauchen. Genauso oft wie ich versucht habe mit dem trinken aufzuhören, so oft sollten die Kippen schon drann glauben. Egal, ich kann so oft aufhören wie es nötig ist, bis das auch klappt.

Heute bei You tube gefunden: Patrick Salmen - Tagebuch eines Nichtrauchers

Mit Humor den Entzug angehen liegt mir mehr. Über die eigenen Schwächen lachen können ist befreiend und löst so manchen Knoten. Very Happy

Der Tag gestern war bescheiden, aber bis jetzt eine Ausnahme. Es geht mir meistens sehr gut und ich bin froh mich gestern nicht abgeschossen zu haben. Euphorie empfinde ich nicht, eher eine positive Grundstimmung, Entspannung und langsam auch wieder die Möglichkeit stressige Situationen als weniger belastend zu empfinden und sofort den Drang zu haben das wegzutrinken.

Auch empfinde ich keine Scham darüber das ich getrunken habe, eher etwas Bedauern über die versoffenen Jahre. Wer über mich richtet, soll erstmal bei sich selber anfangen. Ich werde nicht anfangen demütig in Selbstvorwürfen zu versumpfen.

Trotzdem klaue ich wieder den Spruch der AA: nur für heute trinke ich nichts.

Habt einen guten Tag!

LG
Kirschblüte Very Happy
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Marle
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: 14. Okt 2016 10:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ein schönes und ehrliches Feedback!
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