Wegen Alkohol meine Beziehung/en geschrottet

Gehe zu Seite 1, 2, 3  Weiter
Neues Thema eröffnen   Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.    Drogen-Forum Foren-Übersicht -> Alkohol
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Rabe85
Anfänger


Anmeldungsdatum: 24.10.2016
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2016 01:07    Titel: Wegen Alkohol meine Beziehung/en geschrottet Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich möchte mich erstmal vorstellen,ich bin Rabe85 Männlich 31 Jahre alt. Ich denke ich habe ein ziehmliches Problem mit dem Alkohol,hoffe auf einen regen Austausch mit Leidensgenossen. Tipps und Hilfe...

Nun erstmal zu mir den ersten Alkohol zu mir genommen habe ich mit 14, das endete in einer fiesen Alkoholvergiftung so das ich das Zeug für 3 Jahre nicht mehr angerührt habe. Später dann kann man sage das ich von meinem 17ten Lebensjahr an sehr unregelmässig und wenig Alkohol konsumiert habe. Nach meiner ersten zerflossenen Liebe änderte sich das. Da trank ich vermehrt um vergessen zu können. Wobei ich sagen muss das damals das waren noch sehr moderate Mengen.
Dann hatte ich die erste Längerfristige Phasen ohne Alkohol.Aber wenn,dann wurde ich fies gemein und verletzend. Nüchtern bin ich ein sehr besonnener Mensch,zurückhaltend und sehr höflich. Aber im besoffenen Kopf sprach ich die ganzen Dinge an die mich störten und verletzte meine erste richtige Partnerin,verbal und auch meine Zweite...Als die Beziehung zerbrach,kannte ich kein halten Mehr,das war so in der Zeit 09 -10. Ich hatte immer relativ Dominante Partnerinnen,ich konnte damit schlecht umgehen irgendwie.

Nun ja 09 hatte ich dann meinen ersten richtigen Crash trank täglich so um die 3 Liter Bier und ne Flasche Wein dazu. Arbeit hatte ich keine, ich kam da grade nach 4 Jähriger Zeit beim Bund zurück(wo auch nicht wenig getrunken wurde)
Mit der Zeit fing ich mich aber irgendwie.
Ich suchte mir arbeit in einem Pflegeheim,dort gefiel es mir und ich hatte wieder was zu tun und der Konsum mässigte sich wieder auf ca nen Liter täglich.
Ich freundete mich mit der Stationsleitung an,später wurden wir ein Paar. Ich habe ihr von anfang an gesagt das ich zuviel Trinke.Für sie wars anfang ok,ich riss mich auch irgendwie zusammen. Die Liebe tat mir gut,mein Konsum ging auf das zurück was man noch als gesellschaftlich anerkannt nennen konnte. Ich begann eine Ausbildung zum Pfleger,die ich auch erfolgreich mit 1,7 Abgeschlossen habe obwohl ich im Laufe der Jahre wieder mehr trank.
Eigentlich ist es ein Wunder wie gut ich durchs Leben komme,aber der Alk behindert mich in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Nun die Beziehung tat mir zu erst gut. Aber meine Partnerin wälzte immer ihre Probleme auf mich ab,sie war mitten in scheidung und sie hatte 2 Kinder die Psychisch sehr auffällig sind. Ich versuchte mich anfangs mit den Kindern anzufreunden und ihnen zu helfen,ihr zu helfen. Ich fuhr anfangs gerne zu ihr hin.Aber mit der Zeit,stellte ich fest,das meine Hilfe nicht erwünscht wäre,ich unerwünscht wäre.
Die Arbeit in dem Pflegeheim gestaltete sich auch immer schwieriger,mangelndes oder wenn schlecht ausgebildetes Personal. Für meine Ex ist der Job ihre Berufung. Für mich wars eine Arbeit die ich zwar gerne machte,aber wenn ich Feierabend hatte,habe und wollte ich nicht mehr über die Arbeit nachdenken. Meine EX sprach ständig davon,was auf der Arbeit ist sogar noch nachts um 12...Es zerfrass die Beziehung ich wurde unglücklich.
Ich begann wieder mehr zu trinken täglich so um die 2 Liter Bier und fuhr meistens nur noch nachhause um meine Ruhe zu haben und verkroch mich mit Bier und PC spielen zuhause. Trennen wollte ich mich nicht. Dann begann ich den Kontakt wieder vermehrt zu Freunden zu suchen. Das endete meistens in Totale Samstag Abend Besäufnisse,während meine Partnerin zu hause gesessen hat und immer wieder Krank vor Sorge um mich war. Ich spielte es herab und batatelierte alles. Die Beziehung litt zunehmends unter meinem Konsum,vielerlei Diskussionen. Ich nahm ihre Vorwürfe nie ernst zum einen sie selber trinkt,zwar nicht in dem Maße,aber wenn sie zu sehr starken Aggressionen mir gegenüber wurde,auch sogar mal Handgreiflich wurde mir gegenüber. Ich grenzte mich immer mehr ab,ich nahm sie zu keiner Verantstaltung mehr mit,aber verschloss mich auch immer mehr.Was mir heute Leid tut. Sie fühlte sich dann mit ihren 2 Kindern alleine gelassen von mir.

Dann begann sie sich ständig von mir zu trennen,um mich zu erpressen mir mehr mühe zu geben,oder das trinken sein lasse.Alles ohne Erfolg.Nach diesen Trennungen trank ich Phasenweise nur noch mehr. Weil es einfach Weh tat.
Es gab vielerlei gespräche aber das einzigste was wirklich funktionierte war kontrolliertes trinken. Ich schaffte mir einen Kalender an,wo ich meine Trinkmengen genaustens eintragen konnte,mich so selber kontrollierte. Das ging auch lange Zeit wirklich gut. Bis ich eines Tages auf die Idee kam für eine Feier eine Pallette Bier zu kaufen und sie in meinem Zimmer deponierte. Ich kam auf die Idee ach 1 davon kannst du trinken. Es endete in der schlimmsten Nacht meines Lebens. Ich trank 6 davon(Liter Dosen) geistesgegenwärtig scheine ich in mein Auto gestiegen zu sein und wurde 20 Km entfernt von der Polizei aufgegriffen. Wie ich dort hinkam,keine Ahnung. Ich wurde verknackt zu 1,5 Jahren Gefägniss auf Bewährung für 3 Jahre. Mein Arbeitgeber hielt zu mir schätze meine Leistungen und kennt man mich als besonner Mensch.
Dementsprechen musste ich auch eine MPU machen. Die Vorbereitung nahm ich sehr ernst und eignete mir einen moderaten Trinkstil an.

Die Beziehung zu meiner Ex gestaltete sich fortan noch schwieriger ich glaube sie hat sich von da an locker 15 mal von mir getrennt. Mit immer wieder neuen Gründen mal ist es das trinken,dann das nicht kümmern.

Zwischenzeitlich,interessierte sie sich immer mal wieder für den Fussballtrainers ihres Jungen. Ich bin schon lange nicht mehr mit auf den Fussball Platz gegangen. Ich fühlte mich dort nie wohl.Auch unsere gemeinsamen Unternehmungen immer was mit Fussball zu tun hatten.Gemeinsame Zeit mal als Paar die gab es leider nie. Ich litt darunter wie ein Hund. Ich zog mich immer mehr zurück. Vieleicht hätte ich in dieser Phase offensiver sein sollen.
Ich wurde immer bequemer,was mit weiteren Trennungen honoriert wurde.
Trank mehr. Dennoch schaffte ich es wieder meinen Führerschein wieder zu bekommen. Seit dem bin ich auch nie wieder auch nur mit 1 Bier im Kopf Auto gefahren.
Aber ab da wo ich den Schein wieder in den Händen hielt.Häuften sich die Abstürze so in etwa im 2 Wochen Tonus. Meine Partnerin kam auch zu der Entscheidung es wieder ernsthaft zu versuche.
In der Regel wenn ich getrunken habe,komme ich nachhause und schlafe einfach ein. Aber im letzen Jahr,wurde ich 3 mal sehr gemein. Beschimpfte sie über WhatsApp sie würde was mit dem Fussballtrainer ihres Sohnes haben. Nüchtern habe ich über sowas nicht mal ansatzweise nachgedacht. Sie versuchte es immer wieder mit mir.Mal tranken wir gemeinsam und in 9/10 fällen ging es auch gut. Aber ich wurde dann so ausfällig und gemein wegen des Trainiers ich bekam regelrechte eifersuchtsattacken. Das ging bis in den Sommer so. Das war meine letzte Attacke. Sie Organisierte noch 2 Tage vorher einen gemeinsamen Urlaub.
War dann gemeinsam mit ihren Kindern auf dem Saison Abschlussfest,ich hatte Spät Früh und konnte nicht mit...Mich wurmte es aber innerlich. Sie reagierte verhalten und begann zu überlegen ob es an dem Trainer liegt den sie mal versuchte in einer unseren Beziehungspausen zu küssen.
Sonntags ging ich hin ich trank für meine Verhältnisse eigentlich eine kleinere Menge von 5 Weizen und ich habe sie dann am Telefon auf einmal wie von der Tarantel gestochen wüst beschimpft. Sie würde mir fremdgehen. Sie dachte ich seie jetzt völlig übergeschnappt. Trennte sich,ich versuchte mich noch irgendwie zu entschuldigen,aber das Maß war nun endgültig erreicht.

Komplette Trennung,das ist jetzt 3 Monate her. Die erste Zeit danach versuchte ich den Schmerz herunter zu spülen. Bemitleide mich selber,denn ohne Alkohol wäre ich bedeutend besonner mit der Situation umgegangen. Ich suche immer wieder den Kontakt der aber immer wieder damit abgewiegelt wird ich seie ein Trinker und sie könne kein Vertrauen mehr zu mir fassen.

Ich sehe ein das ich in dem Zustand mich echt nicht im Griff habe,ein wirklich sehr ausgeprägtes Alkoholproblem habe.

Aber ich schlawenzel um das Thema seit Jahren herum. Im Job läuft alles super man schätzt mich. Aber im Punkt Beziehungen habe ich total versagt. Ich habe mir immer ein eigenes Kind gewünscht.
Aufjedenfall nach dieser Beziehung gings richtig für mich bergab,an freien Tagen und im Urlaub betrank ich mich dermassen,was mir eine nacht in einer Psychatrie gebracht hat,weil man dachte ich würde mich umbringen wollen.
Da wäre ich zu dem Zeitpunkt auch gut aufgehoben gewesen,aber hinter den Gittern bekam ich beklemmungsgefühle. Nach einem Tag wurde ich zum Glück(UNglück) entlassen.Ich hielt es dort nicht aus,dort waren noch viele andere Säufer.

Ich fühle mich so schlecht,wegen meiner zerbrochenen Beziehung,weiß ich das wenn ich nicht trinken würde sie noch bestehen würde,ich nicht so ausfällig geworden wäre.
Ich habe mich von allem zurückgezogen an freien Tagen trinke ich bis zu 16 Büchsen Bier ohne nennenswerte ausfall erscheinungen zu haben.
Ich versuchte mich zig mal bei meiner Exparterin zu entschuldigen. Aber sie kann mir nicht mehr glauben und nicht mehr vertrauen.
Dann im Sommer meldete ich mich in einem Fitnessstudio an,um auf andere Gedanken zu kommen und weniger zu trinken,das klappt auch gelegentlich manchmal aber auch nicht.

Aktuell ist die Lage so ich gehe seit einer Woche wieder arbeiten und ich trinke täglich "nur noch" einen Liter Bier.Körpferliche Entzugserscheinungen spüre ich keine auch wenn ich 5 Wochen lang im Frei wahrscheinlich täglich mit 2 Promille rumgeturnt bin.
Meine Arbeit kann ich nach wie vor hochkonzentriert nachgehen.
Da kriege ich auch kein Ärger. Aber ich fühle mich einsam. Auch macht mir meine Eifersuchtsattacken im Suff sorge,ich fühle mich Beziehungsunfähig.

Dabei fing ich damals mit dem Saufen nur an weil ich eben keine Beziehung habe,aber dann wenn ich eine hatte,habe ich im Suff die Menschen immer fortgetrieben von mir.

Ich weiß nicht was ich machen solle,aktuell trainiere ich mir eine Respektovolle Art mit meinem Mitmenschen umzugehen an,in der Hoffnung das es mich im Suff nicht wieder einholt,diese Wut auf alles.

Ich würde aber gerne weniger,besser wäre garnicht mehr zu trinken.Habe aber die Sorge wenn ich garnichts mehr trinke ich mich Sozial komplett isoliere.
Ich fühle mich total depressiv im Moment und bin froh wenn mich mal ein Nachbar einläd.
Ich spiele zudem noch in einer Band wo auch mal gerne getrunken wird,ich werde viel eingeladen noch.Um die Einsamkeit nicht zu spüren gehe ich gerne dorthin.
Ich würde gerne mit dem Alkohol wieder Kontrolliert umgehen können.
Aber ich kann mir nicht verzeihen was ich meiner EX angetan habe im Suff und vorallem mir selber.Wie geht man mit sowas um wenn man alles verliert?
Nach oben
James09
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 13.04.2015
Beiträge: 762

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2016 03:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Rabe,

ich habe versucht Deinen Text zu lesen, mal ganz abgesehen davon das er viel zu lang ist, besteht er aus sehr vielen Widersprüchen..
Erst ist die Ex die Böse, dann Du jetzt u willst Dich für was auch immer entschuldigen.
Zitat:
Ich wurde verknackt zu 1,5 Jahren Gefägniss auf Bewährung für 3 Jahre.

Warst jetzt im Bau oder nicht?
Zitat:
Meine Arbeit kann ich nach wie vor hochkonzentriert nachgehen.
Da kriege ich auch kein Ärger.

Weswegen auch Ärger, da scheinst Du ja nicht zu trinken oder?
Zitat:
Aufjedenfall nach dieser Beziehung gings richtig für mich bergab,an freien Tagen und im Urlaub betrank ich mich dermassen,was mir eine nacht in einer Psychatrie gebracht hat,weil man dachte ich würde mich umbringen wollen.
Da wäre ich zu dem Zeitpunkt auch gut aufgehoben gewesen,aber hinter den Gittern bekam ich beklemmungsgefühle. Nach einem Tag wurde ich zum Glück(UNglück) entlassen.Ich hielt es dort nicht aus,dort waren noch viele andere Säufer.

Einfach so inne Pschiatrie und am nächsten Tag entlassen,seltsam..
Zitat:
Ich suche immer wieder den Kontakt der aber immer wieder damit abgewiegelt wird ich seie ein Trinker und sie könne kein Vertrauen mehr zu mir fassen.

?vielleicht besser bevor Trennung sowie Büchse Nr. 16 ansteht?!

Hab kein Lust mehr weiter zu zitieren..werd auch nicht schlau, was Du nun genau willst..
Gehst ja wieder arbeiten, 1Liter tägl. ist auch kein Drama, um aufzuhören und vergiss die Alte..15 Trennungen von einer, die selber trinkt?!

Du bist ja keine 15 mehr..naja, komisch, aber nix für ungut!

Viel Erfolg und GN8 James
Nach oben
Rabe85
Anfänger


Anmeldungsdatum: 24.10.2016
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2016 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

James09 hat Folgendes geschrieben:
Hi Rabe,

ich habe versucht Deinen Text zu lesen, mal ganz abgesehen davon das er viel zu lang ist, besteht er aus sehr vielen Widersprüchen..
Erst ist die Ex die Böse, dann Du jetzt u willst Dich für was auch immer entschuldigen.
Zitat:
Ich wurde verknackt zu 1,5 Jahren Gefägniss auf Bewährung für 3 Jahre.

Warst jetzt im Bau oder nicht?
Zitat:
Meine Arbeit kann ich nach wie vor hochkonzentriert nachgehen.
Da kriege ich auch kein Ärger.

Weswegen auch Ärger, da scheinst Du ja nicht zu trinken oder?
Zitat:
Aufjedenfall nach dieser Beziehung gings richtig für mich bergab,an freien Tagen und im Urlaub betrank ich mich dermassen,was mir eine nacht in einer Psychatrie gebracht hat,weil man dachte ich würde mich umbringen wollen.
Da wäre ich zu dem Zeitpunkt auch gut aufgehoben gewesen,aber hinter den Gittern bekam ich beklemmungsgefühle. Nach einem Tag wurde ich zum Glück(UNglück) entlassen.Ich hielt es dort nicht aus,dort waren noch viele andere Säufer.

Einfach so inne Pschiatrie und am nächsten Tag entlassen,seltsam..
Zitat:
Ich suche immer wieder den Kontakt der aber immer wieder damit abgewiegelt wird ich seie ein Trinker und sie könne kein Vertrauen mehr zu mir fassen.

?vielleicht besser bevor Trennung sowie Büchse Nr. 16 ansteht?!

Hab kein Lust mehr weiter zu zitieren..werd auch nicht schlau, was Du nun genau willst..
Gehst ja wieder arbeiten, 1Liter tägl. ist auch kein Drama, um aufzuhören und vergiss die Alte..15 Trennungen von einer, die selber trinkt?!

Du bist ja keine 15 mehr..naja, komisch, aber nix für ungut!

Viel Erfolg und GN8 James



Guten Morgen,
entschuldige,ich war gestern irgendwie alles am niederschreiben,was mir so auf der Seele brannte das tat mir gut.
Ich war nicht im Gefängniss,halt eine Bewährungstrafe wäre ein weiterer Verstoss hin zu gekommen,müsste ich aber rein. Die Bewährungszeit geht noch 3 Monate dann sind die 3 Jahre rum.
Ich bin nicht einfach so in einer Psyschatrie gelandet,kurz nach der Trennung war ich nur noch ein Schatten meiner selbst ich war für ein paar Tage " untergetaucht" meine Eltern machten sich sorgen und ich wurde von der Polizei gesucht weil ich vermisst gemeldet war. Ich wurde dann aufgegriffen mit 2 Promille und kam dorthin. Am nächsten morgen als ich wieder nüchtern war,durfte ich nach einem Gespräch mit einem Arzt wieder gehen.

Ich sage nicht das sie die Böse ist,aber diese Unzahl an Trennungen normal ist das nicht. Sie sagte sie hätte sich nicht besser zu helfen gewusst. Sie störte das trinken auch eher weniger zu anfangs sondern das ich halt 2-4 mal im Monat,mit Kumpels ausgegangen bin. Sie sagte ihr Vater seie Alkoholiker gewesen,hatte der Mutter alle Zähne ausgeschlagen und sie seie ein Konstrukt einer Vergewaltigung.
Allerdings dachte ich mir damals das ich dafür nix könnte. Früher war ich auch friedlich wenn ich ausgegangen bin,was ich nur nie schaffte danach war es mich zu melden,das brachte sie auf 180. Ich schlief halt irgendwann einfach ein. Mit zunahme der Trennungen trank ich in den Phasen danach immer sehr viel. Mit der Zeit normalisierte sich das wieder. Irgendwann aber nicht mehr,da trank ich auch wenn ich wieder mit ihr zusammen war häufig am freien Wochenenden. Stellenweise machte ich dann halt gemeine Eifersuchts-Szenen.Zwar über Telefon und Handy.Den Tag danach war mir das immer sehr unangenehm. Dieses ist mir 3 mal passiert.
Das zog weitere Trennungen nach sich.
Ich mache mir halt den Vorwurf wenn ich die Finger von dem Zeug gelassen hätte,es niemals so weit gekommen wäre. Aktuell ist die Lage so,das ich mich wieder etwas gefangen habe. Nach 3 Monaten die Beziehung auch gut reflektieren kann. Ich habe viel getrunken die Letzten Wochen und Monate. Ich fühlte mich so leer. Freunde von mir sagen ich solle froh sein sie los zu sein,aber ich bin es irgendwie nicht.
Jetzt versuche ich halt mit aktiväten wie Sport nach der Arbeit mich abzulenken. Aber Abends wenn ich alleine zuhause sitze dann kommt die leere. Dann trinke ich derzeit immer so 2 Bier. Ich mein ich bin froh darüber,es von den hohen Mengen herunter geschafft zu haben. Aber ich weiß bei dem nächsten schlimmen Ereigniss greife ich wieder zu dem Verhaltensmuster. Meine Vorwurfsvolle Art in dem Zustand macht mir Kummer,aber auch das in sich reinschütten.
Nach oben
MausiMaus
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 01.07.2015
Beiträge: 2148

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2016 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Rabe,

ich habe grade gelesen, bis zu dem Satz :

" ich versuchte, ihnen ( den Kindern ), zu helfen, ihr zu helfen ".

bin da hängengeblieben, weil, ich auch grade (gestern ) einen engeren Kontakt verloren habe,

weil,

er permanent mir helfen wollte, anstatt sich Selber erst mal zu helfen.

Kotzt mich grade so an, dieses Helfersyndrom.

Doch, ich will nicht voreilig sein,

und les Dich mal weiter...

gruss, Karin
Nach oben
Marle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1130

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2016 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rabe,

wenn Dein geschriebener Beitrag kein Fake ist, dann ist es ein durch und durch in klatschnassem Zustand geschriebener Text.

Du bist Pfleger, mit einer mit nahezu Bestnote abgeschlossenen Ausbildung und kennst Dich in Alkoholismus, der am weitest verbreiteten Sucht nicht aus.

Du bist nach meiner Lesart, Deines, wie James schon schrieb, sehr mit Widersprüchen durchsetzten Beitrags seit Jahren schwer alkoholabhängig.
Kaum vorstellbar, dass ein Krankenpfleger das nicht erkennt. Auch dann nicht, wenn es die eigene Person betrifft.

1,5 Jahre Freiheitsentzug auf 3 Jahre Bewährung ausgesetzt bekommt niemand, der "nur" betrunken Auto fährt.

Egal wie: Mit KT (Kontrolliertem Trinken) ist bei Dir ganz offensichtlich nichts mehr zu gewinnen.

Und aufgrund der Schilderung Deiner Ex-Partnerschaft würde ich sagen, wenn Du überhaupt noch etwas in Deinem Leben gewinnen möchtest, dann kann es (zumindest vorläufig) nur Dein eigenes Leben sein.
Das bedeutet, dass Du zuerst einmal "trocken" werden musst. Trocken in Anführungszeichen, weil das etwas anderes ist, wie einfach mal drei Tage keinen Alkohol zu konsumieren.

Auch die geschilderten wahnhaften Eifersuchtsanfälle sind m. E. dem Alkohol geschuldet.
Alkohol verändert komplett das Wesen eines Menschen, Du bist nach eigener Darstellung ein gutes Beispiel dafür.

Zitat:
aktuell trainiere ich mir eine Respektovolle Art mit meinem Mitmenschen umzugehen

Erstaunlich! So etwas kann man trainieren? Wink

Alles in Allem: Die Partnerschaft mit der auch trinkenden und (nach Deinen Schilderungen) auch sehr problematischen Ex-Partnerin tut Dir vorne und hinten nicht gut.
Ich neige selten zu dem Ratschlag zu einer Langzeittherapie, aber bei Dir sehe ich darin die Möglichkeit Dich zur Besinnung kommen zu lassen und großen Abstand zu der ganz offensichtlich sehr nassen Alltagsumgebung zu bekommen.

Gruß
Marle
Nach oben
MausiMaus
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 01.07.2015
Beiträge: 2148

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2016 10:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, wieder,

hab dich zu ende gelesen, und

kann nichts weiter sagen, ausser,

dass es mir selber so geht,

mit dem Alkohol, bei mir nicht Bier,

sondern Wein...

nicht täglich, doch immer wieder.

möchte auch mich nicht mehr im Kreis drehen,

grade mit Beziehungen,

sondern,

meine einzige Chance ist es,

aufhören zu wollen.

fällt mir nicht mehr ein, dazu,

ausser, wenn du in einer Band spielst,

wieso hast du ihre kinder nicht motiviert, es mal mit Musik zu

versuchen, wenn du fussball nicht magst ?

gruss, Karin
Nach oben
Marle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1130

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2016 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
meine einzige Chance ist es,
aufhören zu wollen.
fällt mir nicht mehr ein, dazu,

Ich tät auch mal gerne im Lotto gewinnen wollen.
Leider fällt mir dazu aber auch nicht mehr ein. Wink Laughing Twisted Evil
Nach oben
MausiMaus
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 01.07.2015
Beiträge: 2148

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2016 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

und ich tät heute gern meine Wohnung

putzen wollen.

Der Staubsauer wartet schon,

dass ich wollen will und werde.
Nach oben
nebukadnezar
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 3908

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2016 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Marle hat Folgendes geschrieben:

Ich tät auch mal gerne im Lotto gewinnen wollen.
Leider fällt mir dazu aber auch nicht mehr ein. Wink Laughing Twisted Evil


ach nen Lottogewinn ändert auch nix, h ich hab schon zig mal gewonnen...
mal 2,50, mal 2,80 einmal sogar 4,30 ...hat auch nix geändert...wird völlig überbewertet...

LG N
Nach oben
Marle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1130

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2016 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

naja, mit viermillionendreihundertausendundeinpaarzerquetschte läßt sich aber schon viel mehr wollen, wie mit einem wartenden Staubsauger Twisted Evil
Hab mir sagen lassen, auch das Schlafen wollen würde besser klappen.

Aber hast recht: Wird wohl überbewertet.
Nach oben
MausiMaus
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 01.07.2015
Beiträge: 2148

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2016 11:32    Titel: Antworten mit Zitat

...bei mir auch so...Beziehung plus Alkohol funktioniert nicht.

Habe fast 2 Wochen nix getrunken, läuft mir ein Typ übern Weg,

wollte ihn auf ein Kaffee einladen, stellt er ne Flsch. Wein aufn

Tisch .

Wieso hab ich nicht NEIN gesgat, ich Idiot.

Habe ihm zwar noch gesagt, ich bin Alkoholikerin,

doch da hatte ich das erste Glas schon intus.

Und du hast recht, Marle,

Alk verändert die Persönlichkeit, sofort, bei mir.

vorgestern haben wir also den ganzen Tag im Garten verbracht, gegrillt, Gitarre, und so.

War echt schön, und hätte, ( bis auf sein Gedrängel, mich ins KH zu bringen ),
viell. noch schöner werden können,

doch,
ich habe mitgetrunken, den Shice Wein,

die dritte Flsch. war dann einfach zu viel...

und, wegen einer blöden Bemerkung von ihm habe ich total überreagiert,

wie eine Rakete abgegangen.

nüchtern hätte ich das sicherlich nicht.

Das Ende vom Lied : gestern am Telefon alles wieder beendet, von seiner Seite aus...

bin ich jetzt am Thema vorbei ?

sorry, Karin
Nach oben
Marle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1130

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2016 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
bin ich jetzt am Thema vorbei ?


Nein, bist Du nicht.
Es sind die vielen selbst er- und durchlebten authentischen Berichte, die in diesem Forum die brutalen Seiten der Sucht zeigen.
Auch, dass trotz immer wieder dargelegter Selbsterkenntnis nichts, aber auch wirklich gar nichts die Sucht stoppen kann, wenn sich der ominöse berühmt berüchtigte Schalter im Gehirn nicht umlegt.

Ich bin schon einige Tage trocken und auch sonst (ziemlich) frei von anderen Substanzen. Und, obwohl ich es, vielleicht auch aufgrund des Alters, ganz locker und entspannt sehe und angehe, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich als Suchtler einfach beziehungsunfähig bin.
Ob ich das erst durch den Alk geworden bin? Keine Ahnung.

Ich habe mich in Partnerschaften, in denen der Partner kein Problem mit Alkohol hatte, immer unter Druck gefühlt. Ist ja immer ein heißes Eisen, wenn er weiß, dass ich "Alkoholiker" bin. Da gibt es dann schon mal heftige Rechtfertigungsdiskussionen, warum ich gerade mal ein Bierchen oder ein Gläschen Wein zwitschern will.
Und in Partnerschaften, in denen der Partner selbst ein Alkoholproblem hatte, gab's über kurz oder lang nur die Flucht, um nicht gänzlich unter zu gehen.

Aber ich bin ehrlich: Hatte schon was, wenn man von vorne herein z. B. den Freitagspätnachmittag austarierte, an dem zuvor gemeinsam der erlesene Stoff gekauft wurde, oft auch noch diverse Kochutensilien, die man später dann im Suff verkochte, und sich dann ganz innig und verschworen zusammensetzte, um ritualisiert dem Bachus zu huldigen.
Klingt da Wehmut raus? JA! Wink

LG
Marle
Nach oben
MausiMaus
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 01.07.2015
Beiträge: 2148

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2016 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

...dass ich als Suchtler einfach beziehungsunfähig bin...

Ja Ja ja,...und ja.

wenn du einen hast, der selber säuft, gehts nicht,
weils unweigerlich zum Desaster führt,

und wenn du einen hast, der kein Suchtproblem hat, gehts auch nicht.
weil er dich niemals verstehen kann.

Pff... jetzt habe ich schon so viel geschafft,

doch der Weg, der noch vor mir liegt,

in Sachen Beziehung,
scheint endlos weit zu sein.

Unerreichbar .

Shiceegal.

Ich mach, was ich kann,

und was ich nicht kann, mach ich nicht.

Eins nach dem Andern, und das Wichtigste zuerst.

Der Staubsauger wollte schon mal, ich auch...

Wehmut nach dem gemeinsamen Besäufnis ?

Im Moment versuche ich, nicht drüber nachzudenken...

Es waren nur 2 Tage,

Trotzdem ist der Herzschmerz da.
Nach oben
Marle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1130

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2016 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
doch der Weg, der noch vor mir liegt,

in Sachen Beziehung,
scheint endlos weit zu sein.

Unerreichbar .

Würde ich einfach ganz entspannt sehen. Was kommt, das kommt, und was ist, das ist.
Klingt zwar erst Mal verlockend gemeinsam das Leben zu meistern, aber man vergisst dabei, dass ja auch vom Anderen ein paar Baustellen zu den eigenen dazu kommen.

Dem Partner richtig etwas geben können, kann man ja sowieso nur, wenn man mit sich selbst im Reinen ist. Ansonsten ist man halt umgekehrt auch nur Behelfskrücke für den Anderen.

Na, das ist doch schon mal was für Heute: Das mit dem willentlichen Staubsauger und Dir Laughing

Der Herzschmerz ... eine gefährliche Geschichte, die die Distanz zum Stoff merklich verringern kann ... Exclamation

Als Suchtler neigt man ja schon ein bisschen dazu, sich in diesem Schmerz zu suhlen ...
Nach oben
mikel015
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 27.03.2015
Beiträge: 3582

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2016 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Beziehungen und Sucht...das endlose Thema hier...schwierig schwierig...
Wie könnte denn eure Meinung nach eine Beziehung zu einem nicht süchtigen Partner funzen?
Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.    Drogen-Forum Foren-Übersicht -> Alkohol Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Gehe zu Seite 1, 2, 3  Weiter
Seite 1 von 3
Gehe zu:  
Impressum & Rechtliches
ForenübersichtIndex   SucheSuche   FAQFAQ   LoginLogin