Leben verlängern durch Alkoholkonsum

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olafbensen
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 14.06.2016
Beiträge: 189

BeitragVerfasst am: 29. Okt 2016 21:36    Titel: Leben verlängern durch Alkoholkonsum Antworten mit Zitat

Der Alkohol wird ja immer gern etwas verteufelt, aber warum gibt es so viele Renter die dem Alkohol verfallen sind und trotzdem das Leben genießen und so viele ende 40er die an Herzversagen sterben? Vielleicht bilde ich es mir nur ein aber ich glaube Alkohol hat eine Lebensverlängernde Wirkung, wenn man nicht die fehler macht und bei Konsum noch Autofährt etc. wie seht ihr das?
euer Olaf, der bereits gespendet hat für dieses Forum!
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joe
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 28.12.2007
Beiträge: 1005

BeitragVerfasst am: 29. Okt 2016 21:54    Titel: Antworten mit Zitat

das liegt daran, das bei jedem suff viele zellen absterben, die der körper dann erneuern muss. dadurch regeniert der körper andauernd, wenn der konsument sich immer auf einem nicht letalem level hält.
möglicherweise ist das der lange gesuchte weg zur unsterblichkeit.
studien haben deine idee schon längst bestätigt.
sie werden jedoch unter verschluss gehalten.
joe
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olafbensen
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 14.06.2016
Beiträge: 189

BeitragVerfasst am: 29. Okt 2016 22:06    Titel: Antworten mit Zitat

Es heisst aber, dass Gehirnzellen nicht erneuert werden können, das würde deine Theorie wiedersprechen...
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Fjara
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 31.05.2016
Beiträge: 371

BeitragVerfasst am: 29. Okt 2016 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm... dann wohl walking dead.
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olafbensen
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 14.06.2016
Beiträge: 189

BeitragVerfasst am: 29. Okt 2016 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

ja wäre eine erklärung
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benni72
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 17.11.2015
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: 29. Okt 2016 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, man wird halt ziemlich "gaga" Very Happy aber trotzdem sehr alt.

Mein Vater hat sein Leben lang gesoffen. Allerdings nie Unmengen auf einmal.
In seinen guten Jahren war denk ich mal ein Liter Wein am Tag der Durchschnitt. Früher auch Whiskey und Gin dazu.
Außerdem hat er bis er ca. 40 wurde Kette geraucht.

Der Herr wurde stolze 87! Rolling Eyes
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honeygirl
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 07.08.2016
Beiträge: 1267

BeitragVerfasst am: 30. Okt 2016 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

joe hat Folgendes geschrieben:
das liegt daran, das bei jedem suff viele zellen absterben, die der körper dann erneuern muss. dadurch regeniert der körper andauernd, wenn der konsument sich immer auf einem nicht letalem level hält.
möglicherweise ist das der lange gesuchte weg zur unsterblichkeit.
studien haben deine idee schon längst bestätigt.
sie werden jedoch unter verschluss gehalten.
joe


Laughing Laughing Laughing so ähnlich muss es sein!
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nebukadnezar
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 3956

BeitragVerfasst am: 30. Okt 2016 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

olafbensen hat Folgendes geschrieben:
Es heisst aber, dass Gehirnzellen nicht erneuert werden können, das würde deine Theorie wiedersprechen...


mach dir da mal keine Sorgen, Olaf, man kann nur erneuern, was schon mal dagewesen ist. Also, don´t worry, ne Klosterfrau geköpft und alles wird/bleibt gut...

lg n
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Praxx
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 3048

BeitragVerfasst am: 30. Okt 2016 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ist schon sonderbar...
niemand würde mehr der Tabakindustrie ihre Werbemärchen abnehmen - aber beim Alkohol wird mit Begeisterung alles weiter verbreitet:

Bier macht den Durst erst schön, der Aperitif ist gut für den Appetit, der Magenbitter nützt dem Magen, der Digestif der Verauung, Grog und Punsch sind gut bei Erkältung, die Reservatrole im teuren Rotwein schützen das Herz Underberg hilft über den Berg und manchmal muss es eben Mumm sein...

Alles Unfug und längst widerlegt. Einhellige Meinung der Wissenschaft: Alkohol hat in keiner Menge eine gesundheitsfördernde Wirkung. Alle Studien, die das Gegenteil behaupten, haben methodische Mängel und sind unbrauchbar, aber für die Autoren sehr lukrativ - die Alkoholindustrie lässt sich ein gutes Image allerhand kosten

Aus genetischen Gründen bekommt tatsächlich nur eine Minderheit der Alkoholiker irgendwann eine Leberzirrhose. Die anderen werden fettleibig, bekommen Bluthochdruck, Schlaganfälle, chronische Gastritis, Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Diabetes, Polyneuropathien, Hirnatrophie, Demenz, Herzmuskelschwäche oder irgendeinen Krebs - jede 10. Krebserkrankung von Männern und jede 30. von Frauen würde ohne Alkoholkonsum nicht auftreten.

Die durchschnittliche Lebenserwartung diagnostizierter Alkoholiker beträgt bei Frauen 59, bei Männern 56 Jahre - also ca. 20 Jahre kürzer als bei der Normalbevölkerung.

Sollte eigentlich genügen, oder?

LG

Praxx
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surreal
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2154

BeitragVerfasst am: 30. Okt 2016 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, Alkohol ist ja auch ein Konservierungsmittel. Von daher kann es schon gut sein, dass er die Zellen des menschlichen Körpers konserviert und so länger haltbar macht.
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joe
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 28.12.2007
Beiträge: 1005

BeitragVerfasst am: 30. Okt 2016 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

.. hallo neb, vielleicht braucht mensch einfach viel nichts ...
also, praktisch viele nicht vorhandene gehirnzellen um da mehr draus zumachen.
potenziertes nichts ...
obwohl bei der null klappt das ja auch nicht .. null bleibt immer null, selbst in der potenz...
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simmi
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 28.10.2016
Beiträge: 89

BeitragVerfasst am: 31. Okt 2016 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

also graue Gehirnzellen haben wir ja noch massenweise, als unbenützten vorrat.
die muss man nur noch aktivieren.

ich mein das jetzt ernst.
also Fremdsprachen lernen im alter soll gegen Demenz gut sein und Kreuzworträtsel lösen. Zeitung lesen, wen es interessiert und wirtschaft und Politik durchblicken kann.
gibt sicher noch viel mehr fürs hirn an Training.

ich sollte mehr kopfrechnungübungen machen fürs gedächnis.
Einmaleins wieder durchgehn täglich.

gewisse Nervenzellen können sich angeblich nicht mehr erneuern,
aber das weiss praxx sicher besser.
bei mir happert es öfter mit Konzentration und Namensgedächnis.

zu viele leute kommen hier vorbei und heissen natürlich alle anders Surprised
und viele erzählen zu schnell zu viel durcheinander, also im RL, wo man es nicht genauer nachlesen kann.
entweder man nimmt was auf davon, oder es geht an einem vorbei und muss wieder nachfragen, wenn ich den faden verloren hab.

also so ganz dasein, im kleinsten Detail und mit sowieso unermüdlichen Wiederholungen, kann ich mit meiner Aufmerksamkeit sowieso nicht.
meine eigenen Gedanken, denken dabei ja gleich was anderes daneben.

so jetzt weiss ich nichtmehr was Thema hier ist.
ja hab gestern etwas mehr getrunken.
spürt man schon gleicht wieder,
dass es nicht gut tut und man geistig ermüdet davon.

ach ja, hab Nachbarn, die sind bereits über 70,
trinken jeden abend etwas zu viel.
tagsüber nervös und zittrige Hände .
die schreiben aber noch bücher, sogar in fremden sprachen
und sind sogar bisschen berühmt damit.

also ist nicht jeder dumm, der trinkt.
die haben viel Kultur und Wissen und Intelligenz .
sind sehr fleissige
Theoretiker, also höchst hirnaktiv und gebildet eben.

praktisch brauchen sie schon mal hilfe,
aber die managen sie sich natürlich in vieler hinsicht und sogar, mit grosser Wertschätzung !

Chapeau vor solchen Leuten.
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joe
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 28.12.2007
Beiträge: 1005

BeitragVerfasst am: 1. Nov 2016 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

... na, das wird hier doch noch was ...
grüsschen
Joe
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surreal
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2154

BeitragVerfasst am: 1. Nov 2016 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

simmi hat Folgendes geschrieben:
also ist nicht jeder dumm, der trinkt.
die haben viel Kultur und Wissen und Intelligenz .
sind sehr fleissige
Theoretiker, also höchst hirnaktiv und gebildet eben.


Gerade von Schriftstellern weiß ja man auch, dass sie dem Alkohol und auch anderen Drogen überdurchschnittlich stark zugetan waren. Bzw. es gibt halt einige berühmte Beispiele. Goethe z.B. soll täglich mind. eine Flasche Wein getrunken haben und von ihm stammt auch der schöne Satz: "Es ist eine Forderung der Natur, daß der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen; daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten."
Ob er selbst auch regelmäßig Opium genommen hat, weiß ich nicht. Aber die Romantiker haben gerne dazu gegriffen. Man schaue sich nur mal die "Hymnen an die Nacht" von Novalis an.
Und ein weiterer starker (Wein-) Trinker war Hegel. Aber gut, das merkt man seinen Texten auch an... Laughing
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surreal
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2154

BeitragVerfasst am: 1. Nov 2016 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

"Was quillt auf einmal so ahndungsvoll unterm Herzen, und verschluckt der Wehmut weiche Luft? Hast auch du ein Gefallen an uns, dunkle Nacht? Was hältst du unter deinem Mantel, das mir unsichtbar kräftig an die Seele geht? Köstlicher Balsam träuft aus deiner Hand, aus dem Bündel Mohn. Die schweren Flügel des Gemüts hebst du empor. Dunkel und unaussprechlich fühlen wir uns bewegt – ein ernstes Antlitz seh ich froh erschrocken, das sanft und andachtsvoll sich zu mir neigt, und unter unendlich verschlungenen Locken der Mutter liebe Jugend zeigt. Wie arm und kindisch dünkt mir das Licht nun – wie erfreulich und gesegnet des Tages Abschied. – Also nur darum, weil die Nacht dir abwendig macht die Dienenden, säetest du in des Raumes Weiten die leuchtenden Kugeln, zu verkünden deine Allmacht – deine Wiederkehr – in den Zeiten deiner Entfernung. Himmlischer, als jene blitzenden Sterne, dünken uns die unendlichen Augen, die die Nacht in uns geöffnet. Weiter sehn sie als die blässesten jener zahllosen Heere – unbedürftig des Lichts durchschaun sie die Tiefen eines liebenden Gemüts – was einen höhern Raum mit unsäglicher Wollust füllt. Preis der Weltkönigin, der hohen Verkündigerin heiliger Welten, der Pflegerin seliger Liebe – sie sendet mir dich – zarte Geliebte – liebliche Sonne der Nacht – nun wach ich – denn ich bin dein und mein – du hast die Nacht mir zum Leben verkündet – mich zum Menschen gemacht – zehre mit Geisterglut meinen Leib, daß ich luftig mit dir inniger mich mische und dann ewig die Brautnacht währt."

Aus den "Hynmen an die Nacht" von Novalis (Georg Philipp Friedrich von Hardenberg)
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