Ursachen von Depressionen und rausfinden

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sim8
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Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 19. Dez 2016 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

war einige male bei einer Psychologin,
die meinte dann zur Depression nur, ich soll meine Tabletten schlucken.

geht es bei dir ohne Medikamente und nur mit reden drüber?
weisst du jetzt wodurch deine Traurigkeit hoch kommt?
kannst du dagegensteuern?
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whitenoseprincess
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 05.12.2016
Beiträge: 146

BeitragVerfasst am: 19. Dez 2016 10:41    Titel: Antworten mit Zitat

Nehme zusätzlich auch Antidepressiva.
Hatte bisher erst zwei Termine, stehe also grad erst am Anfang.
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honeygirl
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 07.08.2016
Beiträge: 1267

BeitragVerfasst am: 19. Dez 2016 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo SIM...

ich bin gerade so träge was das schreiben angeht!
Sorry! und auch Depressiv!...

Fängt das weinen schon bei Kaffee an morgens bei mir derzeit!
Nichts macht mehr Sinn für mich!

Finde gut , dass Trennung bei dir nun beschlossen ist und räumliche Trennung auch und ER auch einsieht , dass es so nicht weiter geht!

Weiss ich grad nicht was ich schreiben soll - komme von weihnachtsmarkt und habe leider 1 Glühwein getrunken und alles dreht sich nun noch mehr als sonst!

Shocked Shocked Shocked

Honey!
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sim8
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 19. Dez 2016 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

ein Glühwein ist kein Glühwein,
hast halt kosten müssen.
das macht dann auch noch sentimentaler dazu.

je die Wirkung gefällt einem dann gar nicht mehr so recht.
ich trink gerade haaufenweise kaltes Leitungswasser.
hab echt durst.

hoffentlich hab ich dich nicht mit meinen depris angesteckt.
gibt einfach tage, da muss ich auch mal weinen,
schwach beseitet. soll gesund sein, es rauslassen.

morgen sieht die welt wieder anders aus.
nimms nicht so schwer.

ich komm zu keinem Glühwein, aber schmeckt mir eh nicht so gut.
wär nur so ein ritual gewesen, weil das viele so machen und dazugehört,
bei der kälte. Tradition eben.
ich denk du brauchst so schnell auch keinen mehr.
warst draussen, find ich super.
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Muckel
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 19.12.2016
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 21. Dez 2016 17:04    Titel: Re: Ursachen von Depressionen und rausfinden Antworten mit Zitat

Hallo sim8,
zunächst möchte ich sagen, soweit ich es herauslesen konnte, das du eine starke Persönlichkeit hast und sich selbst mit ein wenig Unterstützung zu helfen weiß.
Aber nun auf den Grund zu kommen:
deine Threadüberschrift lautet : "Ursachen von Depressionen und rausfinden"
Wenn du es mir erlaubst, möchte ich deine erste posting ein wenig auseinanderpflücken,
analysieren und was dazu schreiben, was du nicht unbedingt
annehmen brauchst, da ich auch falsch liegen könnte und dich
nicht persönlich kenne, solltest es bitte auch nicht persönlich nehmen. Du schreibst auch u.a.
sim8 hat Folgendes geschrieben:
Tja, da hab ich wiedermal die krise.

das war nicht die erste Krise
Zitat:
geht ja unterschwellig schon über jahre damit dahin.

es ist eine Dauerkrise
Zitat:
gibt auch hoch-zeiten wo sie eher weg sind,

was in den glücklichen Zeiten gerne vergessen werden
Zitat:
aber flammen dann doch wieder auf,

kehren immer wieder = chronische Krise
Zitat:
nach Überanstrengung und Dauerbelastung. man kann sich mit alk, Drogen, mit Medikamenten drüber weghelfen
probieren.nur sind das mehr oder weniger gute Hilfsmittel.

nach Überforderung bereits positive Erfahrungen mit Betäubungsmitteln zur Stressbewältigung
Zitat:
die Ursachen liegen tiefer.

trotzdem keine positive Veränderung
Zitat:
vielleicht kann man durch zuviel Drogenkonsum oder alk,

Dosissteigerung
Zitat:
beim entzug erst , in depriphasen landen,

Endphase
Zitat:
das mein ich jetzt weniger als Ursache.

=keine Lösung
Zitat:
ich glaub wichtiger, für sich selbe,r ist nachforschen was die natürlichen Ursachen sind oder waren und wie man der Sache gegensteuern kann.

Einsicht das Drogen keine Lösung sind und suche nach neue Lösungsweg
Zitat:
bei mir war da mal eine grosse ENTTÄUSCHUNG in meinem leben,
Bestimmung der Ursache
Zitat:
dazu kam die PSYCHISCHE BELASTUNG durch eine schwere Krankheit, eines familienmitglieds. dazu kam zunehmender ARBEISTSTRESS, mehr und mehr.

zusätzliche Überforderungen
Zitat:
alle Belastung zusammen, lies mich vielleicht auch mehr ins glas schauen mit den jahren,

Drogenkonsum wird gesteigert
Zitat:
bis ich mich nicht mehr wohlfühlte.es kamen zu schlechte Gedanken,schlechte Gefühle und Antriebslosigkeit

Beobachtung von Verschlechterung der Allgemeinzustand
Zitat:
nach diesem monatelang auf Hochtouren laufen müssen, kam zwangsläufig immer die Phase eines absturzes,

Dauerstress, Überforderung
Zitat:
wo ich mich zurückzuziehen begann, mich abzukapseln . einfach auch nicht mehr so wirklich funktionierte und lustlos wurde bis angstvoll, bis zum innerlichen zittern, bei Aufregung und Problemen.

Körperliche Sympthome wegen Überforderung
Zitat:
ich lies mich dann doch davon überzeugen, Antidepressiva zu schlucken, weil ich auch mit niemand drüber reden konnte und niemand damit belasten wollte. andere daneben, wollen sowas nicht hören und können es nicht nachvollziehen oder verstehn. deshalb schwieg ich und schluckte die Medizin, um weiter den Erwartungen an mich, so gut wie möglich entsprechen und funktionieren zu können.

gewisse Abneigung gegen Psychopharmaka aber Akzeptanz als Notbehelf, direkte Kommunikationsschwäche, soziale Isolation
Zitat:
nur ist das keine lösung des Problems
im Endeffekt.es wird ja nicht besser alles dadurch.

Erkenntnis und Enttäuschung von Medikation
Zitat:
meine leistungs und belastungsfähigkeit wird ja doch weniger.
wo soll ich dann hin? ab in die nächste ecke oder in die Mülltonne ?
ja leider hab ich genau solche Gedanken dazu.

Nüchternheit tretet ein, Leistungsschwäche, Zukunftsängste
Zitat:
da kommt mir dann, so ein Internet selbst-Therapeut, wiedermal über den weg gekreuzt

bereits mehrere Hilfeersuche gestartet
Zitat:
und meint...

das sind seine persönliche Ansichten was dich anbetrifft. Wenn er schon
solche ausführliche Psychoanalyse bei dir durchgeführt hat, dann scheinst
du ja ihm viel von dir erzählt zu haben. Und aus seiner Analyse kann ich
echt nichts negatives finden. Ganz im Gegenteil, ich finde es sehr gut wie
er dich aufgemuntert hat und sich sehr gut in dich hineinversetzen konnte.
Ein gekonnter Empath würde ich hier sagen.
Zitat:
so habs alles soweit aufgeschrieben und jetzt?

Befolgung des Rates. Gleichzeitig werden Erwartungen gestellt
Zitat:
was sind die Ursachen für eure Depressionen...

Von Selbstbeschäftigung nun Interesse auch an andere um neue Lösungswege zu suchen.
-------------------------------------------------------------------------
Das Leben ist kein Honigschlecken^^
Im großen und ganzen finde ich dass du hier sehr zurückhaltend schreibst.
Natürlich ist es sehr gut von dir dich endlich mal zu deine Probleme stellen
willst und hiermit auch nach Lösungen und Wege aus deine jetzige Lage suchst.
Was soll ich jetzt noch dazu sagen... möchte ja auch nicht noch so eine
"Internet Selbst-Therapeut" für dich sein^^ ...aber so wollen wir ja nicht
sein... könnte dir eventuell zu eine Rückführung raten, um deine Problematik
bzw. Krise näher zu ergründen.
Im Grunde genommen steckt bereits die Antworten und Lösungswege in dir.
Drücke dir ganz feste beide Daumen auf deine Suche nach dir Selbst!
MfG Muckel
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sim8
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 22. Dez 2016 06:18    Titel: Re: Ursachen von Depressionen und rausfinden Antworten mit Zitat

Muckel hat Folgendes geschrieben:
Hallo sim8,
...aber so wollen wir ja nicht
sein... könnte dir eventuell zu eine Rückführung raten, um deine Problematik
bzw. Krise näher zu ergründen.
Im Grunde genommen steckt bereits die Antworten und Lösungswege in dir.
Drücke dir ganz feste beide Daumen auf deine Suche nach dir Selbst!
MfG Muckel


Danke muckel,
für deine Analyse !
hat eine gewisse Klarheit in sich.

darf ich fragen ob du dich privat oder beruflich mit alternativer medzin, mit Therapien auseinenader gesetzt hast ?
bist du vielleicht ein Heilpraktiker geworden?
bei rüchführung, dachte ich als erstes an andere Leben vorher,
so war das sicher nicht gemeint.

genügt ja mal dieses Leben mit Kindheit und Ausbildung und Lebenserfahrungen,
um da mehr zu graben.

ja so Internet Therapeuten geben Anleitungen, wie man sich selber damit auseiandersetzen kann.
stimmt sicher was nicht mit meinem selbstwert. habe gewisse Verunsicherungen,
was mich selber betrifft gefischt, bzw. nicht gut ausbauen können in die richtige richtung.
was alk betrifft hab ich da schon einiges durchgewühlt aus der Kindheit und bewusst gemacht. auch wo da lob erfolgte welches mich aufgebaut hat und Schimpferei, die mich niedergemacht hat.
vieles wird aber noch in der Gegenwart ausgelöst oder verursacht.
hab mir da wie gesagt einiges einschleichen lassen, was mir nicht gut tut.
mir fehlte oft die geistesgegewärtigkeit oder Klarheit, sofort Grenzüberschreitungen, was mich betrifft auszusprechen.

man denkt sich ja eigentlich, dass es die anderen gut mit einem meinen,
aber die kennen sich selber eventuell nicht aus, was sie tun und haben ihre eigenen fehlfunktionen am buckel, warum auch immer.
therapieren kann ich sicher keinen daneben. kann nur feststellen, dass mir einiges nicht so gut tut davon. nein sagen probieren zu einigem, auf die richtige weise und andere einflüsse mehr zulassen, die mir gut tun und mich aufbauen können.
meine Kindheit meine ich zur genüge durchgeackert zu haben, dies grosse Enttäuschung konnte ich mit hilfe von oben gut überwinden, die angst um meinen sohn auch.
bleibt halt noch die andere Überforderung durch meinen mann daneben oft in wort und tat. da wird nur zeitweise Distanz helfen können mit anderen Aktivitäten meinerseits, wo ich mich alleine für mich erleben und ansehn kann selber, wieviel ich noch kapieren oder selber zustande bringen kann.

ich werde ja oft so verunsichert gefühlsmässig, dass ich damit in Verzweiflung oder angst oder panik stürze und vor allem total unsicher werde dabei. als

krönung wird mir dann gesagt, wenn ich nur mehr verdattert da steh und nicht mehr ein und aus weiss, was der andere da aufführt und ob bei dem eigentlich was nicht stimmt, dass ich mir dann noch sagen lassen muss nichts zu kapieren und zu nichts selber fähig zu sein. andrerseits muss ich aber sehr wohl fähig sein,
anderes in angriff zu nehmen, wo der gute daneben selber keine Ahnung davon hat und was er nicht anerkennen kann, aber doch als selbstverständlich betrachtet. da beisst sich eben so einiges selber in den schwanz. wenn ich nämlich tatkraft und mut ganz verlier, dann geht wirklich nix mehr.

also muss ich Entscheidungen für mich treffen, die mich gesünder machen
und mal selbstvoller( ist vielleicht das Gegenteil von selbstlos) werden.

jetzt wander ich noch auf deine seite rüber...mir ist da was aufgefallen,
wie ich meine, schreib es dort >>>
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Muckel
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 19.12.2016
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 22. Dez 2016 20:01    Titel: Re: Ursachen von Depressionen und rausfinden Antworten mit Zitat

Hallo @sim8,
komme auch gerade von der Seite wo ich den Thread erstellt hatte und wow was lese ich hier, dass du auch schon eine Analyse über
mich schon gemacht hast, was auf mich gut zutrifft. Beruflich bin ich in Teilmedizin tätig d.H. ich arbeite mit Zahnärzte,
Kieferchirurgen und Kliniken zusammen und erstelle Kiefer- und Gesichtsprothesen. Gewisse Tendenz zu Psychologie hatte ich
auch immer aber mein Augenmerk war und ist Heilpraktiker. Was ich aber
noch nicht abgeschlossen habe, obwohl ich mich schon seit
Kindesauf dafür interessiere. Werde aber noch nach Neujahr mich wenns mit
beruflichen unter einem Dach zu bringen ist, mit täglichen Abendstudium um die Prüfung dafür abzuschließen.

Ja mit dem Rückführung meinte ich nicht die vorherigen Leben zu analysieren, das macht u.a. auch gute anerkannte Schamane oder Hypnotiseur,
sondern meinte deine jetzige Leben bzw. Situation in Schein nehmen. Das kannst du auch sehr gut mit deinem Familienmitglieder oder
auch mit lange Erinnerungs-Meditationen selber auch ganz gut praktizieren.

Meistens sitzen unsere Verhalten und viele unsere charakteristische Eigenschaften und unterdrückte Emotionen
in der Kindheit bzw. viel tiefer in der Vergangenheit.

Diese Rückführung soll dir dabei helfen dich selbst besser kennen zu lernen und wenn man die Ursachen gefunden hat, eventuell
deine Psyche neu zu Programmieren.

Das ist meist mit sehr viel Selbstdiziplin verbunden wenn man es durchziehen möchte. Aber letztendlich ist man dann ein ganzes Stück
weiter im Leben, anstatt sich mit Antidepressiva und Drogen voll zu stopfen.

Natürlich ist das jetzt an deinem Fall ein bißchen schwieriger, da du auch eine Familie hast. So wie ich das rauslesen konnte,
ist deine Familie auch keine große Unterstützung für dich. Das ist wiederrum eine härtere Fall, wo die einzelnen Familienmitglieder
an sich miteinbeziehen sollte und die für sich selber aufarbeiten sollten.
In meisten Fällen ist es sehr hilfreich, wenn man eine
Familienabend mit allen Betroffenen macht und Themen, Probleme was einem stört auftischt und nach Lösungswege sucht. Ich weiß
selber von meinem Umfeld wie schwer es ist manchmal die Leute an einem Tisch zu bringen. In diesem Fall hilft eine gute Familientherapie bei einem Psychologen.

Zitat:
vieles wird aber noch in der Gegenwart ausgelöst oder verursacht.
hab mir da wie gesagt einiges einschleichen lassen, was mir nicht gut tut.
mir fehlte oft die geistesgegewärtigkeit oder Klarheit, sofort Grenzüberschreitungen, was mich betrifft auszusprechen.

Das hast du ja schon richtig erkannt. Ich denke das in deinem Fall bei dir eine Gedankenkarussell mit der Zeit entwickelt hat,
was sich immer wieder im Kreis dreht und alles was neu reinkommt keinen direkten Zugang findet und nicht sofort verarbeitet
wird bzw. in die Warteschleife abgelegt wird d.h. in deinem Fall mehr Klarheiten zu schaffen und die Unerledigten Sachen
was du in der Vergangenheit auf dich genommen hast richtig aufzuarbeiten und zwischen richtig und nichtig zuordnen solltest.
Mit anderen Worten: Dein Gehirn mal so richtig durchpusten. Aber bitte bitte nicht falsch verstehen und mit Drogen etc. zudröhnen.
[/quote]man denkt sich ja eigentlich, dass es die anderen gut mit einem meinen,
aber die kennen sich selber eventuell nicht aus, was sie tun und haben ihre eigenen fehlfunktionen am buckel, warum auch immer. [/quote]
Ja alle Menschen sind Fehlerhaft was dich selbst anbetrifft, weil es keinen Menschen 2x auf dieser Welt gibt wie du, kann keiner
wissen wie es dir geht. Nur du allein kannst über
dich die Entscheidungen treffen. Auch wenn du ein gutmutiger und optimistischer Mensch bist, sollte man seinen
eigenen Zepter niemals in die Hände der anderen geben. Wenn du verstehst was ich damit meinen möchte.

Ich wollte jetzt deinen Text nicht weiter zitieren. So wie ich das gelesen habe, bist du doch über deinem jetzigen Situation voll im
Klaren. Und mit ein wenig Übung kommt auch die Umsetzung.

Natürlich braucht alles seine Zeit. Mann kann nicht erwarten dass von heute auf Morgen alles wieder gut wird. Das ist mit sehr
harte Arbeit und Mühe an sich selbst und an andere verbunden. Die Frage ist wo investiert man zuerst?!
Natürlich erst mal an sich selber um noch mehr
Kraft zu tanken um auch den anderen zu helfen und als gutes Beispiel voranzugehen. Ein Zitat vielleicht noch:
[/quote]ich werde ja oft so verunsichert gefühlsmässig, dass ich damit in Verzweiflung oder angst oder panik stürze
und vor allem total unsicher werde dabei.[/quote]
Unsicher wird man aber erst wenn man selber keine Ahnung hat. Das ist jetzt nicht negativ gemeint. Aber das ist bei
jedem so. Man kann nun mal nicht alles wissen. Und wenn man 100% etwas beherrscht, dann kann einer einen gar nicht verunsichern und damit kommende
Gefühle wie "Angst, Panik, und Verzweiflung" wären damit auch passé. Und solche Gefühle gehört nun mal zu Uns was auch ganz normal sind.
Das nennt man Urinstinkte was man nicht immer ausser Acht lassen sollte. Können sehr nützlich sein.

Das was mir noch bei deinem Schreiben aufgefallen ist, dass du versuchst andere zu verändern. Damit vergeudest
zu viel Zeit und Kraft. Natürlich fühlt man sich da ausgepowert und wird mit der Zeit krank, weil die Psyche das auf Dauer nicht mitmacht. Damit erschafft
man sich selber unnötigen Stress. Ich möchte jetzt damit nicht sagen, dass die anderen einen nicht interessieren sollten, aber jeder Mensch ist ein
Individuum und hat sein eigenes Leben.
Aber solange man zusammen lebt, sollte man schon Rücksicht aufeinander und gegenseitig haben.
Auch wenn in deinem Fall diese Einseitig sein sollte, mache bitte doch mal Gedanken darüber, wieso das so ist?!
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sim8
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Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 23. Dez 2016 12:22    Titel: Re: Ursachen von Depressionen und rausfinden Antworten mit Zitat

Muckel hat Folgendes geschrieben:
Hallo @sim8,

Das hast du ja schon richtig erkannt. Ich denke das in deinem Fall bei dir eine Gedankenkarussell mit der Zeit entwickelt hat,
was sich immer wieder im Kreis dreht und alles was neu reinkommt keinen direkten Zugang findet und nicht sofort verarbeitet
wird bzw. in die Warteschleife abgelegt wird d.h. in deinem Fall mehr Klarheiten zu schaffen und die Unerledigten Sachen
was du in der Vergangenheit auf dich genommen hast richtig aufzuarbeiten und zwischen richtig und nichtig zuordnen solltest. !


Muckel, du rollst einiges so richtig auf. sehr interessant für mich, wie du es in worte fasst.

frag mich oft, ob es Demenz ist, wenn ich so vieles nicht mehr aufnehmen kann
oder es nur daneben wo halb ins unterbewusste eindringt.
dachte immer an Konzentrationsschwäche dabei, wegen Depression oder Auswirkung von alk. vieles interessiert mich kaum wirklich und ich denke am liebsten meine Gedanken weiter, fühl mich nicht wohl, wenn zu viel neues auf mich einströmt, etc.

muss echt zeit finden, da an so manchen zu arbeiten. lege vieles einfach ab oder schreibs wo auf und lass es liegen.
heute hatte ich morgens die vollen albträume, wegen meiner Beziehung und Neuorientierung. weiss nicht mal, ob ich die Tablette gestern geschluckt hab, die halbe antidepri, oder vergessen habe. war gestern ein intensiver tag und abends auch keine erolungspause. nachts steh ich auf und lese, aber war schon unruhig. dann tunke ich noch nach in den schlaf, weil um 4 Uhr früh aufstehen doch zu früh ist auf dauer, aber es war sowas von Unruhe in mir, wo ich mir nur immer denke, ich brauch Erholung und ruhe und muss alles ordnen versuchen.

icch hoffe du wirst ein guter Heilpraktiker(in)?
weiss nicht mal ob du ein männschen oder Weibchen bist und wie alt.
auch egal. Reserven hast du auf jeden fall noch zum dich weiter bilden und ausdrücken kannst du es auch ganz gut.
ich denk du kannst das hinbekommen.

ich bin auch für natürliche mittel, soweit es geht eben.
manchmal hätten aber Antibiotika die krankeiten meiner kinder vielleicht schneller geheilt, als homäopathie. wir haben da so einige kämpfe durch.
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surreal
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2154

BeitragVerfasst am: 23. Dez 2016 12:32    Titel: Antworten mit Zitat

sim8 hat Folgendes geschrieben:
dein leben, hast du auf erfolg ausgerichtet und die Anforderungen sind da nicht gering. sagen wir mal der stress belastet dich auch ganz schön, was da alles auf dich zukommt. ist gut, dass du irgendwie das mit der Reizüberflutung und so kontrollieren lässt, ob da was nicht stimmt. vielleicht brauchst du ja wirklich ein anderes medikament und weniger diese Opiate. könnten es nicht genau die letzteren sein, welche dann beim abbau konzentrationsmangel und Unkonzentriertheit hervorrufen und du sonst eigentlich ganz gesund bist oder wärst. vielleicht etwas anders als andere, weil du kein bedürfins nach Beziehung hast, aber einige sind wirklich dafür geschaffen alleine zu leben,
das steht sogar in der Bibel wo drinnen( religionsdisco hatten wir ja schon und kennen unser Standpunkte, aber die kamen eben auch auf so ein ergebnis- nicht jeder ist zum heiraten oder paardasein geschaffen) ist aber alles sowieso schon Thema gewesen.


Ach, das hatte ich ganz übersehen. Nein, diese Probleme haben ich schon immer und wenn ich Opiate genommen habe, sind sie für den Moment wirklich so gut wie weg. Allerdings führt das langfristig natürlich dazu, dass die Probleme verstärkt wiederkommen, wenn ich dann nichts genommen habe. Aus dem Grund habe ich die Dauereinnahme auch wieder eingestellt. Ich denke immer noch, dass mir ein gut und vor allem lange wirkendes Opioid wie etwa Methadon vielleicht wirklich dauerhaft helfen könnte, aber ich bin wieder davon abgekommen, es wirklich damit probieren zu wollen. Am Ende läuft es dann doch nicht so gut und ich komme nicht mehr davon weg und habe damit zusätzliche Probleme.
Welches andere Medikament mit helfen könnte, kann ich nicht sagen. Die Opiate wirken halt wirklich perfekt. Die Probleme sind weg und ich leide nicht unter Nebenwirkungen. Man wollte mir immer Neuroleptika andrehen, aber die machen mich nur müde und lähmen meine Gedanken. Als Schlafmittel gut, ansonsten für mich unbrauchbar. Depressionen habe ich nicht, bekam aber auch schon mal Sertralin (um die Antriebslosigkeit vom Seroquel auszugleichen...). Das hat mir nichts gebracht. Benzos haben auch nicht den gewünschten Effekt.
Nein, ich denke, ich probiere es jetzt doch erstmal ohne Medikamente. Ob ich irgendwann doch mal wieder auf die Opioide als Quasimedikamente zurückkommen werde, kann ich nicht sagen. Da müsste sich eine gute Gelegenheit ergeben.
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sim8
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Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 23. Dez 2016 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

bin bisschen unter druck tagsüber, aber sobald ich ruhe finde möchte ich noch was nachfragen bei dir muckel und anderen wollte ich ja auch noch was hier antworten, aber kam nicht mehr dazu und jetzt is es mir bisschen viel geworden.
sorry
ach da hab doch noch zeit, mann weg.heute noch nicht kochen, vielleicht gehen wir auswärts was essen.
also schreib ich weiter eine Sache, die mich lange schon belastet.
du gist ja voll von allem weg muckel, hast es geschafft mit nur mehr gesund leben sozusagen.
mir hat da eine Heilpraktikerin mal so richtig angst engejagt, natürlich war das in einer suspekten internetgruppe.
die behauptete, dass wenn man sucht nicht verlagert, krebs bekommt.
das in hitlerzeiten im Gefängnis, so Experimente gemacht wurden mit eben diesen Ergebnissen. vollschock. ich hatte das jetzt schon fast vergessen oder sehr gut weggedrängt aus meinem hirn.
Tatsache ist und bleibt, dass ich süchte immer verlagern muss. rauch ich nicht, so ess und trink ich mehr. trink ich nicht, muss ich wieder rauchen.
so ohne geht es gar nicht anscheinend.
für viel Sport hab ich oft nicht die kraft oder zeit oder fehlt an Überwindung und bin zu alt. leisten muss ich bei der arbeit mal soviel, dass es mir graut vor Anstrengungen.
so jetz muss ich nochmal das ende deines letzten post lesen, da war was ausständig für mich...
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surreal
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2154

BeitragVerfasst am: 23. Dez 2016 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Da musst du dir keine Sorgen machen, das ist Humbug.
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sim8
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Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 23. Dez 2016 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

@ surreal
danke dass du dich gemeldet hast mit antwort. ich wollte schon suchen gehen, wo ich dir die frage gestellt habe.
ich glaub du musst dich näher durchcheken lassen, was deine Gesundheit betrifft, also was dich da stört dabei. mit Medikamenten voll stopfen will sich ja keiner unbedingt lassen, wenn schon dann ein gezieltes.
deine eigenmedikation scheint zwar alles zu vertreiben, aber mir macht sowas gefährliches eben bisschen angst.
du kannst ja soweit gut damit umgehen, aber es wird immer von Entzugserscheinungen hier geschrieben, wie arg die sein können und die Steigerung des Konsums ist wird halt auch immer erwähnt.
hast du nie craving zwischendurch?
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surreal
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2154

BeitragVerfasst am: 23. Dez 2016 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

sim8 hat Folgendes geschrieben:
hast du nie craving zwischendurch?


Es hält sich in Grenzen. Ich nehme ja nachwievor Opiate, nur halt beschränkt auf das Wochenende abends. Im Moment zumindest reicht mir das, um das Bedürfnis zu stillen. Ich genieße die Wirkung ja auch einfach und ganz darauf verzichten wollte ich nicht. Dass ich unter der Woche nichts nehme, hat sich jetzt schon gut eingebürgert und ich denke nicht permanent daran, dass es mir fehlt.
Dass das immer so bleiben wird, kann ich natürlich nicht wissen, aber aktuell läuft es gut.
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sim8
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Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 23. Dez 2016 13:13    Titel: Re: Ursachen von Depressionen und rausfinden Antworten mit Zitat

Muckel hat Folgendes geschrieben:
Hallo @sim8,


Das was mir noch bei deinem Schreiben aufgefallen ist, dass du versuchst andere zu verändern.?!

das ist eine sehr interessante Beobachtung deinerseits.
kommt das wirklich bei anderen so an?
ich frag mich doch immer, als erstes was ich falsch mache, z.b. in der Beziehung zu meinem mann. ich weiss auch dass man nur was verändern kann, indem man sich selber verändert und daran arbeitet.
vielleicht trete ich ja im leerlauf, in meinem hamsterrad und bemüh mich selber zu wenig. er will ja auch dass ich mich verändern soll und sagt, wie ich sein soll,
seiner Meinung nach. was ich ablehne, weil ich spür, dass ich ich selber sein will.
komplizierte Sache.

ich kann mich doch nicht laut Vorschrift verändern müssen.
wie sehen, dass die anderen hier, die mich so kennen, will ich immer alle verändern, komm ich so rüber mit meinen schreiben.
was sucht betrifft arbeite ich doch hauptsächlich an mir selber.
hab meiner Meinung nach nur mal mütterliche anwandlungen, dass andere auch ihren Konsum reduzieren könnten...

mein mann verändert sich sowieso nicht oder nur langsam,
da hoff ich schon kaum mehr drauf.
wenn ich aufgebe, passiert manchmal noch was.
aber immer Extremsituationen dann.
is halt so ein sumpf alles
und macht mich fertig.
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sim8
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Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 23. Dez 2016 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

surreal hat Folgendes geschrieben:
sim8 hat Folgendes geschrieben:
hast du nie craving zwischendurch?


Es hält sich in Grenzen. Ich nehme ja nachwievor Opiate, nur halt beschränkt auf das Wochenende abends. Im Moment zumindest reicht mir das, um das Bedürfnis zu stillen. Ich genieße die Wirkung ja auch einfach und ganz darauf verzichten wollte ich nicht. Dass ich unter der Woche nichts nehme, hat sich jetzt schon gut eingebürgert und ich denke nicht permanent daran, dass es mir fehlt.
Dass das immer so bleiben wird, kann ich natürlich nicht wissen, aber aktuell läuft es gut.

ja find ich auch, dass es gut läuft, wäre heil froh, wenn ich nur einmal die Woche was trinken müsste, aber kann ja noch werden. schmecken tuts mir ja auch noch meistens, also bei wenig spür ich das positive dabei, bei mehr dann eben auch das negative dazu.

wir können eh nur sehn, was uns hoffentlich gut tut und was nicht.
schöne tage dir surreal ! ich denk du bist dir soweit über das meiste bewusst und weisst was du erreichen willst und bist auch fleissig am werken, dein ziel zu erreichen.
was woll ma mehr. Glückseligkeit eben. probs müssen sowieso sein, nicht zu viele halt daneben, dann geht's.
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