MDMA soll bei Alkohol-Abhängigkeit helfen. . .

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Nooria 24
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Anmeldungsdatum: 12.03.2016
Beiträge: 603

BeitragVerfasst am: 3. Jul 2017 22:09    Titel: MDMA soll bei Alkohol-Abhängigkeit helfen. . . Antworten mit Zitat

Moin,

in England soll im Rahmen einer kleinen Studie getestet werden, ob MDMA auch zur Behandlung von Alkohol-Abhängigkeit eingesetzt werden kann. Die Wirksamkeit bei Trauma und Angststörung hatte man in der Vergangenheit bereits nachgewiesen.

Die Studie basiert auf den Erfahrungen der jüngsten Zeit, dass die Erfolge in bestimmten Bereichen der Psychotherapie durch den Einsatz von Drogen verbessert werden können.

Den ganzen Beitrag - leider auf englisch - gibt es hier:

huffingtonpost.com/entry/mdma-alcohol-addiction_us_595a0954e4b05c37bb7f4fcc

Noch eine schöne Woche wünscht

Nooria Laughing
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Obelix
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Anmeldungsdatum: 18.06.2011
Beiträge: 784

BeitragVerfasst am: 4. Jul 2017 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm. ich persönlich koennte das nicht bestätigen. Letztes Jahr nahm ich das letzte mal MDMA. Was sich auch im Gegensatz zu fruher im niedrigen Dosisbereich bewegte. Den Drang zu trinken bekam ich allerdings doch - die Menge, während des Rausches war wirklich wenig, spätestens zum runterkommen wurde es dennoch mehr. Nach dem Schlaf war das Verlangen das gleiche. Gerade dann.
Ich koennte ja nun behaupten, jeah, nimm jedesmal MDMA wenn der Suchtdruck kommt, damit der Alk weniger wird...aber..ha ha...das kann ja nichts werden.
Für den therapeutischen Zweck soll es ja gut sein - um dann vielleicht auch die Ursache des Verlangen nach Suffs zu beseitigen..hm?
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Domenico
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Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 3085

BeitragVerfasst am: 6. Jul 2017 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

erstens wage ich es zu bezweifeln das die mehrheit der alkoholkranken mit mdma
vom alk wegkommen und außerdem hat der dauerkonsum von mdma schlimme folgen für die psyche.ich hab es selbst am eigenen leib gespürt ich hatte damals knapp 2,5 monate am stück mdma genommen.und gutes nichts so ein schrott wie
heute wo mehr ad's,koffein und pep in den pillen ist als mdma.
und als ich dann aufhörte erlebte ich tiefe niedergeschlagenheit und starke depris,außerdem veränderte sich die mimik im gesicht und man bekam unter
umständen zuckungen.also die nebenwirkungen von mdma sind nicht toll und es hat locker ein halbes jahr gedauert bis ich keine probleme mehr mit der mimik hatte!die depris haben fast bis zu einem jahr angehalten natürlich wurden die deris immer weniger stark mit der zeit.aber ich finde es doch erschreckend was mdma
anrichten kann wenn man es zu lange konsumiert!
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Praxx
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 3058

BeitragVerfasst am: 6. Jul 2017 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

In dem Artikel geht es ja nicht darum, dass MDMA bei Alkoholismus als SUBSTANZ helfen soll, sondern, ob Alkoholiker von einer MDMA-gestützten PSYCHOTHERAPIE gegenüber der Standardtherapie profitieren können!

In Zürich wird zB recht viel mit Psylocibin als "Psycholyticum" geforscht, auch da mit guten Erfolgen in allen Indikationen

Die Frage heißt demzufolge: "Hilft bei Alkoholismus eine Psychotherapie MIT MDMA besser als eine OHNE MDMA", nicht: "wirkt MDMA gegen Alkoholismus"

LG

Praxx
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