Entzugskrämpfe

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gast1225
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 23.05.2015
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 30. Dez 2017 23:02    Titel: Entzugskrämpfe Antworten mit Zitat

Hi,

Es geht um einen Bekannten von mir, der ist schwerer Alkoholiker, hat schon seit drei Jahren unzählige Entgiftungen und Entzugstherapien hinter sich. Alles leider ohne Erfolg. Es fing schon mit den Krampfanfällen im diesen Sommer an, wo er in der Klinik entgiftet wurde. Obwohl er stationär unter Beobachtung stand, hat er so einen starken Anfall bekommen wo er kurzzeitig auf der Intensivstation in der nächstgelegenen Klinik hinmusste. Nach einem erneuten totalen Absturz wurde mein Bekannter vor einem Monat wieder auf der Entgiftungsstation der Klinik eingeliefert. Schon nach ein paar Tagen fingen diese Krampfanfälle wieder an obwohl er starke Entzugsmedikamente bekommen hat. Und bis heute fast ein Monat her, bekommt er fast jeden Tag immer wieder diese Entzugskrämpfe, er wird deswegen weiterhin stationär behandelt.

Ist es möglich das bei einer ungewöhnlich starken Alkoholabhängikkeit die Entzugssyndrome sogar bis mehrere Wochen und im Extremfall auch Monate anhalten können?

Und beim besuchen des Bekannten fiel der Familie auf, dass die Hände noch heute leicht flattern.

Oder kann es ein Symptom einer irreversiblen Schädigung des Gehirns / Nervensystems sein Wo, er von diesen Krämpfen chronisch (Monate / Jahre) begleitet wird. DH auch wenn er lange trocken wird.

Lg

gast
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Nooria 24
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 12.03.2016
Beiträge: 468

BeitragVerfasst am: 31. Dez 2017 01:46    Titel: Antworten mit Zitat

Moin gast1225,

könnte es sich bei den Krämpfen Deines Bekannten um Epilepsie handeln? Alkohol in großen Mengen ist immerhin ein extremes Nervengift und Missbrauch kann durchaus auch epileptische Anfälle auslösen. Trotz entsprechender Medikamente kann es sein, dass die Anfälle weiterhin auftreten.

Deinem Bekannten alles Gute und viel Erfolg damit, möglichst abstinent oder doch nur mit mäßigem Konsum leben zu können.

Nooria
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Praxx
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 2954

BeitragVerfasst am: 31. Dez 2017 02:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gast,
was du schilderst, könnte ein Anfallsleiden (=Epilepsie) als Folge einer alkohol- und entzugsbedingten Hirnschädigung sein. Wird ein Entzug außerhalb einer Klinik begonnen, kann das schwerste Hirnschäden verursachen - möglicherweise ist die Epilepsie das kleinste Problem, das dein Bekannter hat: Ataxie, Korsakow-Psychose, Wernicke-Enzephalopathie - Gedächtnisverlust, Bewegungsstörungen, Wahn, Halluzinationen...

LG

Praxx

Hallo Nooria, guckst du auch "GoT"?
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nebukadnezar
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 3772

BeitragVerfasst am: 31. Dez 2017 06:38    Titel: Re: Entzugskrämpfe Antworten mit Zitat

gast hat Folgendes geschrieben:


Ist es möglich das bei einer ungewöhnlich starken Alkoholabhängikkeit die Entzugssyndrome sogar bis mehrere Wochen und im Extremfall auch Monate anhalten können?

Lg

gast



Moinsen,

das glaube ich nicht, also rein physiologisch, zumindest bei mir ( je nach dem, was du als " ungewöhnlich stark" bezeichnest,)aber bis man wieder hergestellt ist, dauerts länger als die Entgiftung!
Zum anderen würde ich auch ähnl. wie schon genannt tippen, wobei die ganzen, zerstörerischen Kampfbegriffe, die praxx aufzählte, nicht zwingend eintreffen müssen.


Alles Gute für deinen Freund!

LG Neue
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Marle
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 949

BeitragVerfasst am: 31. Dez 2017 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Bis zu 30 % der Alkoholiker, die einen stationären Entzug machen, erleiden einen Entzugsanfall, also einen Krampfanfall. Aufgrund dessen, dass die Ärzte durch die Alkoholisierung selten die Vorgeschichte genau eruieren können, wissen sie nicht, ob es schon einmal so einen Anfall gab und ob einen chronische Krampfneigung vorhanden ist.

Tritt so ein Entzugsanfall einmal auf, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass er – bei erneut notwendigem Entzug – immer wieder auftreten kann.
Patienten, bei denen die Krampfneigung bekannt ist, bekommen Krampfschutzmedikamente, wie z.B. Tegretal. Trotzdem kann ein Krampfanfall erfolgen.

Kennt man sich auf Entzugsstationen aus, dann fällt auf, dass Alkoholiker, die eine solche chronische Krampfneigung haben, das Ganze recht locker hinnehmen.
Die wenigstens sind sich darüber bewusst, dass bei jedem Krampfanfall große Areale im Gehirn absterben, bzw. absterben können.
Eine ungewöhnlich starke Alkoholabhängigkeit gibt es so wenig, wie ein ungewöhnlich schwangere Schwangerschaft. Wink
Nur wenige Alkoholiker schaffen den Sprung in die Abstinenz nach dem ersten Entzug. Die Realität zeigt, dass die meisten Alkoholiker mehrere (bis viele) Anläufe brauchen.

Zu den Folgen, die im Verlauf auftreten, hat Praxx schon geschrieben: Der Krampfanfall ist, wenn die Sucht nicht zum Stillstand gebracht werden kann, das kleiner Übel.
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EheDame
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 17.12.2015
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 10. März 2018 09:35    Titel: Antworten mit Zitat

Grüß Dich!

Aus den leidvollen Erfahrungen mit meinem Bruder kann ich dir versichern, dass solche "Anfälle" im Rahmen eines Entzuges alles andere als eine Seltenheit darstellen. Er hatte sie in der Anfangszeit auch immer wieder regelmäßig.

Da ich eine kleine esoterische Ader hatte, habe ich ihm dann wie bei https://www.heilsteine-lexikon.net/amethyst.html beschrieben einen Amethyst quasi als Glücksbringer geschenkt. Dieser soll ja unter anderem bei Süchten etc. helfen.

Natürlich kann ich keinen direkten Zusammenhang beweisen, aber seit er diesen bei sich trug, hatte er keinerlei Anfälle mehr.
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musikera
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 07.11.2013
Beiträge: 894

BeitragVerfasst am: 10. März 2018 09:59    Titel: Antworten mit Zitat

EheDame hat Folgendes geschrieben:
Grüß Dich!

Aus den leidvollen Erfahrungen mit meinem Bruder kann ich dir versichern, dass solche "Anfälle" im Rahmen eines Entzuges alles andere als eine Seltenheit darstellen. Er hatte sie in der Anfangszeit auch immer wieder regelmäßig.

Da ich eine kleine esoterische Ader hatte, habe ich ihm dann wie bei https://www.heilsteine-lexikon.net/amethyst.html beschrieben einen Amethyst quasi als Glücksbringer geschenkt. Dieser soll ja unter anderem bei Süchten etc. helfen.

Natürlich kann ich keinen direkten Zusammenhang beweisen, aber seit er diesen bei sich trug, hatte er keinerlei Anfälle mehr.


Grüß Dich,

gaaaanz toll von Dir das Du das erwähntest.
Man ist meist geneigt zu lachen wenn man das Wort ,,HEILSTEIN oder FARBTHERAPIE hört.
Ich hab auch nie daran geglaubt. Allerdings lernte ich dann einige Personen kennen die auch geheilt wurden bzw. erhebliche Besserung erfuhren.
Es sind die Frequenzen und Resonanzen die uns umgeben und die jedes Ding ausstrahlt.
Angefangen hat es bei mir als ich ein Buch in die Hand bekam über Wasser.
Wasserkristalle ( gefroren ) aus unterschiedlichen Quellen. Das hat mich erstaunt.
Wasser speichert Informationen auf Quantenebene.
Ich hab viele Heilsteine zuhause . Jede Mineralienmesse im Umkreis von 150 km besuche ich. Dort sind nämlich die oft seltenen und teuren Steine viel günstiger weil die ,,Schürfer,, sie direkt ohne Zwischenhandel verkaufen.

Wer sich interessiert kann ja selber rumgoogeln. Eine Kombination mit Schulmedizin ist oft angeraten.

Das Thema Alternative Heilungen und Therapien ist sehr spannend nd voller Glatteis weil es auch ,,finstere Mächte,, gibt die nicht wollen das wir Menschen,
neudeutsch als ,,Pack,, bezeichnet, außerhalb der Pharma und der EU Normen erfahren was für uns gut und vor allem billig ist.

Salut
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Domenico
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 3036

BeitragVerfasst am: 11. März 2018 00:41    Titel: Antworten mit Zitat

hi gast du solltes auf praxx hören und deinem freund aufklären.ein entzug ohne
distraneurin oder bei unverträglichkeit adumbran(benzos) ist lebensgefährlich.denn
als ich in der letzten entgifte war,hat der pfleger mir die statistik erzählt.
bei alkohl ist es so das mindestens zwei drittel die stark trinken bzw. körperlich
abhängig sind von alk epeleptische anfälle erleiden,die auch tötlich enden können
theoretisch!
anfangen tut das ganze durch zuckungen.hab ich schon selbst gesehen bei einem
meiner zimmerkollegen dort.ist echt gefährlich mal abgesehen von dem was praxx
sonst noch aufgezählt hat!Gruß
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Domenico
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 3036

BeitragVerfasst am: 11. März 2018 00:46    Titel: Antworten mit Zitat

PS:@musikera:ja das mit dem wasser habe ich mal in einer doku gesehen.
ist echt fastzinierend denn wasser speichert infos.wasser und auch eiskristalle
verändern sich je nachdem ob du böse oder gute worte sprichst.echt krass man!
und das ganze ist ja noch viel komplexer,aber du weisst ja bescheid!LG
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