Da bin ich wieder ! Praxx wie lange hab ich noch? :(

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power-mueller
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Anmeldungsdatum: 02.01.2012
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 27. Apr 2019 20:24    Titel: Da bin ich wieder ! Praxx wie lange hab ich noch? :( Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ist ja schon was her dass ich dass letzte mal hier was geschrieben habe. Habe zwischendurch auch mal wieder paar Tage entgiftet, auch paar mal ungewollt (PsyschKg) weil ich meiner Tante meinen Suizid angekündigt hatte worauf dann die Polizei kam, und ich dann ne Zwangseinweisung bekommen habe! Wie gesagt Leberzirrhose B 9 Punkte, ich kann die Finger aber einfach nicht vom Alk lassen, nehm jetzt zwischendurch noch zum Alk Benzos (Diazepam). Jetzt meine frage wie viele Jahre glaubst du habe ich noch , und stimmt es das mich jedes Bier bzw Pille umbringen kann?

LG
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Praxx
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 3064

BeitragVerfasst am: 27. Apr 2019 22:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo P-M
Im Stadium "Child B" sterben 15% innerhalb von 12 Monaten, also jeder Siebte.
Bei fortgesetztem Trinken verschlommert sich die Zirrhoese weiter, im Stadium "Child C" überlebt Einer von Sechs das nächste Jahr.
Ein akutes Leberversagen kündigt sich nicht an. Ob man das an einem einzelnen Bier festmachen kann, glaube ich nicht. Allerdings kannst du jederzeit eine Varizenblutung in Speiseröhre oder Magen bekommen, die dich binnen weniger Minuten umbringen kann.
Du musst dich in deinem Zustand schon zwischen Weiterleben und Weitertrinken entscheiden - beides geht nicht mehr.

LG

Praxx
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Schlaumeier
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 1598

BeitragVerfasst am: 28. Apr 2019 05:55    Titel: Antworten mit Zitat

Find ich toll wie Praxx Dir so rationell geantwortet hat. Ich persoenlich finde das schwierig die emotionale wie auch moralische Bewertung aussen vor zu lassen. Aber genau das ist mit ein Grund warum Praxx ein guter Arzt ist und ich nur ein Schlaumeier.
Was mich ein wenig befremdet ist, das Du hier nach Restlebenszeit fragst. Wer soll das orakeln? Viele Faktoren von denen im uebrigen allein Du welche beeinflussen kannst. Positiv fuer das Leben, oder eben so wie Du es haendelst. Zweiteres ist ein Schlag in die Fresse jedes Leukemie Kindes das um sein Leben kaempft.
Na ja, wie dem auch sei, Du hast Dich Fuer den frueheren Tod entschieden. Ich wuensche Dir das er ueberraschend und schnell kommt. Der langsame Lebertod ist nicht wirklich ein Geschenk.
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power-mueller
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Anmeldungsdatum: 02.01.2012
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 28. Apr 2019 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ja ich entscheide mich für den Tod, ist halt so... mir geht das Leben einfach aufen Sack ò.ó ich werde morgens wach, kaum die Augen auf da hab ich schon extreme schlechte Laune, werde dieses Jahr 32 mehr gehts Finanziel auch gut. Aber ich finde dass ein Menschenleben einfach VIIIIIEEEELLLL zu lange ist! Jedem dass seine mir macht das Leben nunmal keinen Spaß bzw Freude ! Twisted Evil
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Nooria 24
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Anmeldungsdatum: 12.03.2016
Beiträge: 607

BeitragVerfasst am: 28. Apr 2019 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

Mmh, power-mueller,

es gibt Menschen, die das Leben bzw. sich selbst nicht ertragen können, warum auch immer. Die Bemerkung von Schlaumeier, dass das ein Schlag in die Fresse für alle diejenigen ist, die krankheitsbedingt um ihr Leben kämpfen, ist zwar absolut richtig. . . hilft Dir aber nicht weiter. Du betrachtest Dein Leben nicht als Geschenk, sondern als unerträgliche Last.

Einem Onkel von mir ging es wie Dir - er konnte trotz liebender Familie und finanzieller Absicherung sowie unterstützendem Umfeld mit dem Geschenk des Lebens nichts anfangen. . . Er hat - auf Wunsch seiner Familie - einige Entgiftungen und Psychotherapien gemacht. . . und immer wieder abgebrochen, da er keinen Sinn darin sah. . . Am Ende hatte er sich sprichwörtlich "totgesoffen".

Hat ein paar viele Jährchen gedauert und es war unglaublich belastend für uns, den körperlichen und später auch geistigen Verfall eines wunderbaren Menschen zu beobachten und absolut nichts dagegen tun zu können. Dakini hatte kürzlich von dem Leiden und dem Tod des Mannes einer guten Freundin geschrieben, der am Ende leben wollte, aber es war für ihn zu spät. . .

Es mag sich jetzt zynisch anhören, power-mueller, aber: Wenn ich an die lange Leidensgeschichte meines Onkels denke. . . kann ich Dir nur dringlich empfehlen, Dir einen schmerzfreien Plan B zu überlegen, um Dich aus dem Dich so belastenden Leben zu verabschieden.

Die Familie meines Onkels war finanziell in der Lage, ihn bis auf die letzten Monate, als er massiv am Korsakow-Syndrom litt, in seinem häuslich-familiären Umfeld betreuen zu lassen.

Mein Onkel lagerte, als die Leberzirrhose weiter fortschritt, sehr viel Wasser im Bauchbereich und den Beinen ein und litt deshalb unter massiver Atemnot, dann hatte er chronische Gelbsucht, kratzte sich durch den Juckreiz ständig die Haut auf, was manchmal zu Entzündungen führte und außerdem litt er chronisch an Magen-/Darm-Blutungen. Es gab Phasen, in denen mein Onkel den getrunkenen Alkohol - zusammen mit Blut - sofort wieder erbrach und dann in ein Delir rauschte.

An der gut ausgebildeten Leberzirrhose ist mein Onkel übrigens nicht direkt gestorben. Er hatte dann noch Bauspeicheldrüsen- und Magenkrebs bekommen, die überall streuten. Die letzten Monate seines Lebens musste mein Onkel in einem Pflegeheim verbringen, weil er durch das Korsakow-Syndrom nicht mehr zu Hause betreut werden konnte.

Mein Onkel schrie in den letzten Wochen oft vor Schmerzen, weil die Opiate die Schmerzspitzen nicht immer vollständig gedeckelt haben. In den letzten Wochen konnte er nicht einmal mehr Wasser trinken, ohne sich sofort übergeben zu müssen. Er ist dann, Praxx erwähnte es als Möglichkeit, an geplatzten Krampfadern in der Speiseröhre nicht verblutet, sondern an seinem Blut erstickt. Hat wohl wirklich nur ein paar Minuten gedauert. Die Pflegekraft, die das miterleben musste, war dadurch lange schlimm traumatisiert und meinte, dass mein Onkel Todesängste durchlebt hätte, bis er das Bewusstsein verlor.

Deine Alk-Karriere kann bei Dir ganz anders aussehen, power-mueller, muss es aber nicht. Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass Du nicht so unglaublich leiden musst wie mein Onkel.

Nooria Crying or Very sad
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power-mueller
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 02.01.2012
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 28. Apr 2019 15:18    Titel: Antworten mit Zitat

Nooria 24 hat Folgendes geschrieben:
Mmh, power-mueller,

es gibt Menschen, die das Leben bzw. sich selbst nicht ertragen können, warum auch immer. Die Bemerkung von Schlaumeier, dass das ein Schlag in die Fresse für alle diejenigen ist, die krankheitsbedingt um ihr Leben kämpfen, ist zwar absolut richtig. . . hilft Dir aber nicht weiter. Du betrachtest Dein Leben nicht als Geschenk, sondern als unerträgliche Last.

Einem Onkel von mir ging es wie Dir - er konnte trotz liebender Familie und finanzieller Absicherung sowie unterstützendem Umfeld mit dem Geschenk des Lebens nichts anfangen. . . Er hat - auf Wunsch seiner Familie - einige Entgiftungen und Psychotherapien gemacht. . . und immer wieder abgebrochen, da er keinen Sinn darin sah. . . Am Ende hatte er sich sprichwörtlich "totgesoffen".

Hat ein paar viele Jährchen gedauert und es war unglaublich belastend für uns, den körperlichen und später auch geistigen Verfall eines wunderbaren Menschen zu beobachten und absolut nichts dagegen tun zu können. Dakini hatte kürzlich von dem Leiden und dem Tod des Mannes einer guten Freundin geschrieben, der am Ende leben wollte, aber es war für ihn zu spät. . .

Es mag sich jetzt zynisch anhören, power-mueller, aber: Wenn ich an die lange Leidensgeschichte meines Onkels denke. . . kann ich Dir nur dringlich empfehlen, Dir einen schmerzfreien Plan B zu überlegen, um Dich aus dem Dich so belastenden Leben zu verabschieden.

Die Familie meines Onkels war finanziell in der Lage, ihn bis auf die letzten Monate, als er massiv am Korsakow-Syndrom litt, in seinem häuslich-familiären Umfeld betreuen zu lassen.

Mein Onkel lagerte, als die Leberzirrhose weiter fortschritt, sehr viel Wasser im Bauchbereich und den Beinen ein und litt deshalb unter massiver Atemnot, dann hatte er chronische Gelbsucht, kratzte sich durch den Juckreiz ständig die Haut auf, was manchmal zu Entzündungen führte und außerdem litt er chronisch an Magen-/Darm-Blutungen. Es gab Phasen, in denen mein Onkel den getrunkenen Alkohol - zusammen mit Blut - sofort wieder erbrach und dann in ein Delir rauschte.

An der gut ausgebildeten Leberzirrhose ist mein Onkel übrigens nicht direkt gestorben. Er hatte dann noch Bauspeicheldrüsen- und Magenkrebs bekommen, die überall streuten. Die letzten Monate seines Lebens musste mein Onkel in einem Pflegeheim verbringen, weil er durch das Korsakow-Syndrom nicht mehr zu Hause betreut werden konnte.

Mein Onkel schrie in den letzten Wochen oft vor Schmerzen, weil die Opiate die Schmerzspitzen nicht immer vollständig gedeckelt haben. In den letzten Wochen konnte er nicht einmal mehr Wasser trinken, ohne sich sofort übergeben zu müssen. Er ist dann, Praxx erwähnte es als Möglichkeit, an geplatzten Krampfadern in der Speiseröhre nicht verblutet, sondern an seinem Blut erstickt. Hat wohl wirklich nur ein paar Minuten gedauert. Die Pflegekraft, die das miterleben musste, war dadurch lange schlimm traumatisiert und meinte, dass mein Onkel Todesängste durchlebt hätte, bis er das Bewusstsein verlor.

Deine Alk-Karriere kann bei Dir ganz anders aussehen, power-mueller, muss es aber nicht. Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass Du nicht so unglaublich leiden musst wie mein Onkel.

Nooria Crying or Very sad



Tut mir Leid um deinen Onkel, aber mich hat keiner gefragt ob ich Leben möchte... Ende Gelände, und an irgend einem scheiß verrecken wir eh irgend wann alle mal! Sterben ist ist fast nicht immer nicht einfach sondern Qualvoll. Verreck ich halt elendig, ist mir doch Latte xD habe im Leben genug gesehen und hab einfach kein bock 80 bzw. 90 zu werden! Jeden tag fast der gleiche Tagesablauf,ne Danke dann lieber sterben ò.ó
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power-mueller
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Anmeldungsdatum: 02.01.2012
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 28. Apr 2019 15:32    Titel: Antworten mit Zitat

P.S Muss eh schon Wassertabletten nehmen damit ich keine dicken Füße bzw. dicken Beine bekomme, meine Ärztin hat auch schon Wasser bei mir im Bauch festgestellt (Ultraschall) zu den Wassertabletten hat sie mir den noch Lactulose AL Sirup und Kalinor verschrieben was ich aber nicht nehme. Wie gesagt nehme nur die Wassertabletten damit ich in meine normalen alltags Sachen reinpasse und nicht wie so en Assi mit nem Jogginganzug rumlaufen muss!
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Nooria 24
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Anmeldungsdatum: 12.03.2016
Beiträge: 607

BeitragVerfasst am: 28. Apr 2019 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Och, power-mueller, was Du da beschreibst, ist lästig, aber nicht belastend.

Wenn dann das Wasser in der Lunge ankommt und Dein Herz in die Knie geht und Du ohne enorme Luftknappheit nicht mehr vom Sessel bis zum Klo kommst, wird es auch beschwerlich mit dem Alk-Nachschub. . . obwohl, das Problem lässt sich durch einen zuverlässigen Lieferservice vermeiden.

Echt lästig wird es, wenn Du regelmäßig ins Krankenhaus musst, damit man Dir den Bauchraum punktiert, um die Wassereinlagerungen zu entfernen. Bei meinem Onkel hatten sich alle zwei bis drei Wochen mehr als 20 Liter Flüssigkeit angesammelt und die Punktion dauerte mehrere Stunden. Da das überdehnte Gewebe auch nach der Punktion überdehnt bleibt, wurde die Haut unter der Bauchtasche oft wund - übrigens ist dann sehr lockere, gut dehnbare Kleidung angesagt, da sich Dein Umfang permanent verändert. Allerdings, da es Dir wie meinem Onkel finanziell gut geht, macht das ein guter Pflegedienst sicherlich auch in häuslicher Umgebung - war zumindest bei meinem Onkel so.

Nooria Rolling Eyes
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Marle
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1335

BeitragVerfasst am: 28. Apr 2019 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Power-Mueller,

das „power“ kannst Du jetzt getrost aus Deinem Nicknamen streichen.
Ja, ist etwas her, als Du das hier geschrieben hast:
mueller hat Folgendes geschrieben:
und ja habe was übertrieben. aber was soll das leben den ohne dope (marihuana) bringen? das ist eine ernst gemeinte frage! " das leben ohne drogen geniessen" man bekommt halt alles ungeschützt vor den sack, ich werde nach meinem tod nichts mitnehmen das letze hemd hat keine taschen ! Und wiso soll ich auf drogen verzichten? mhh? lebensqualität sinkt!

Und Recht hattest Du, wie man jetzt lesen kann: Deine Lebensqualität ist bei Null angekommen.
Die vielen Gründe, wegen denen Du die Welt damals so ungerecht und furchtbar dramatisch beschrieben hast, dass Du meintest, sie nur mit Drogen aushalten zu können, haben sich jetzt genauso dramatisch reduziert. Und am Ende wird die Welt gar keine Rolle mehr für Dich spielen, weil der langsame, sich meist endlos hinauszögernde Tod durch Leberzirrhose Dich auf ein kleines, jämmerliches Bündel Mensch reduzieren wird.
Wir Alkis – ich war auch ein schwer aktiver, der sich das Leben ohne Alk nicht vorstellen konnte – stellen uns diesen Tod mit Alkohol immer so operettenhaft und heldenhaft vor. Da trinkt man sich nochmal voller Genuss – der sich schon Jahre zuvor verabschiedet hat – in einen wunderschönen Rausch – den es schon lange nicht mehr gibt, weil man nur noch zwischen durchrüttelndem Entzug und weggeschossen hin- und her hüpft – ins Reich der Träume, und …. wacht halt nicht mehr auf.
Schön wär’s. Aber wie hier schon oft geschrieben wurde, auch im Zusammenhang mit anderen Drogen: Drogen, auch der Alkohol, sind gerecht (oder ungerecht, wie man das sehen will …). Alles, was er Dir mal gegeben hat, nimmt er Dir unerbittlich. Der ist ein so penibler Aufrechner, dass er Dir jede einzelne Zelle Deines Körpers am Ende durch Ammoniak vergiftet, dass Du Dich vor Schmerzen windest und nur noch jämmerlich schreien wirst.
Oder Du erstickst entweder an dem Wasser in Deinen Lungen, oder an Deinem eigenen Blut, weil die Ösophagusvarizen in Deiner Speiseröhre platzen. Das geht sehr langsam, sehr qualvoll, und Du liegst da und gierst nur noch ein bisschen Luft – die gerade reicht, um Dein Sterben nett dramatisch zu verlängern.
Ich könnte Dir jetzt als regelmäßiger Besucher der Entgiftungs- und Sterbestationen ein paar Geschichten erzählen, solche vom nicht vorstellbaren Tod, und solche von Betroffenen wie Du einer bist, die sich dann doch lieber für das Leben entschieden haben – und noch viele Jahre sehr vergnügt und lebenslustig weiterleben durften. Aber Du wirst das Eine oder das Andere selbst erleben, je nachdem für was Du Dich entscheidest …

Als trockener Alkoholiker brauche ich Dir, dem aktiven Säufer nicht erzählen, wie ungern uns die Krankenhäuser im Endstadium aufnehmen, meist nur noch in der absolut akuten Todesnähe. Die wollen unseren Gestank, das Jammern, das Japsen, die Scheißerei, und all die ganze Sauereien durch unsere Kotzerei nicht miterleben. Also warten sie lieber ab, ob Du nicht daheim verreckst und niemand als Deinen Angehörigen noch Geschäft machst.

Ich wünsche Dir – wirklich und von Herzen – dass Du Dich jetzt richtig entscheidest!

Grüßle
Marle
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power-mueller
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 02.01.2012
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 28. Apr 2019 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

hi,Darfst dass "Power" auch gerne durch Maschine ersetzen! Ich werde eh Stein Alt Gott ist eh zu Doof um beim scheißen zu stinken, wie meine Eltern die mich gezeugt haben würde ich den Hurensohn am liebsten mit nem nasssem Handtuch erschlagen, oder wie damals im KZ (Ausschwitz) vergasen aber meine Eltern leben leider nicht mehr! Naja der Tag ist ist fast vorbei,mein scheiß Körper wird gleich langsam müde und bekomm ein bischen auszeit von der Welt ! Bis ich morgen früh meine fucking Augen aufmache,und alles geht wieder von vorne los... GEIL GEIL freu ich mich schon wieder richtig drauf Twisted Evil Twisted Evil Evil or Very Mad
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Dr.Faust
Anfänger


Anmeldungsdatum: 18.02.2014
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 28. Apr 2019 20:39    Titel: Antwort an PM Antworten mit Zitat

Ganz üble Situation in der du da bist.
Wenn du weiter Alkohol trinkst wirst du wohl kein weiteres Jahr überleben.
Falls du nicht aufhören kannst solltest du Harm-Reduction betreiben mit einem Stoff der die Leber weniger belastet.
Es ist für Alkis sofort möglich auf GBL (Gammabutyrolacton) umzusteigen. Die meisten finden das sogar deutlich geiler als Alk und es belastet die Leber kaum.
Natürlich bekommst du dadurch auch Probleme, aber bei den meisten dauert es 2-3 Jahre bis sie auf 24/7 sind und damit hast du schon mal was gewonnen.
GBL kannst du im Internet sehr billig bestellen. Wenn du einen sehr geduldigen Doc hast könnte der dir auch das Somsanit oder Xyrem verschreiben aber ich bezweifle das sich das jemand bei deiner Diagnose traut.
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Nooria 24
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Anmeldungsdatum: 12.03.2016
Beiträge: 607

BeitragVerfasst am: 28. Apr 2019 21:53    Titel: Antworten mit Zitat

Nee, schon klar, power-mueller,

hat mein Onkel auch gesagt: "Mir passiert schon nix. Gibt Leute, die saufen und qualmen und werden steinalt. In meiner Familie ist bisher keiner unter 85 abgetreten!"

Später meinte er dann: "Watt 'ne Scheiße! Warum muss ausgerechnet mir das passieren! Gibt doch Leute, die saufen und qualmen und steinalt werden!"

Und nö, die 85 hat er definitiv nicht geschafft. . . möglicherweise kam es ihm am Schluss so vor, als sein Leiden und die Schmerzen einfach kein Ende nehmen wollten.

Warum hattest Du Praxx gefragt, wie lange Du - statistisch gesehen - bei der Diagnose noch hast? Damit Du - statistisch gesehen - weißt, wie lange Du das irdische Jammertal noch ertragen musst? Wenn Du so unkaputtbar bist, wie Du schreibst, sind Statistiken für Dich doch gar nicht aussagefähig. . . und Du könntest - mit jetzt 32 - und viel Pech, noch schlappe 50 bis 60 Jährchen leiden müssen.

Wie ich in meinem ersten Beitrag schon schrieb - das könntest Du auch sehr stark und extrem risikoarm hinsichtlich Leiden und Schmerzen abkürzen, wenn es so unerträglich für Dich ist.

Wie auch immer, alles Gute für Deinen Weg, welchen auch immer Du gehst.

Nooria Rolling Eyes
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Nooria 24
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Anmeldungsdatum: 12.03.2016
Beiträge: 607

BeitragVerfasst am: 28. Apr 2019 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ach ja, power-mueller,

ist nur mein Eindruck, aber auf mich wirkst Du wie jemand, der mit dem Rücken zur Wand steht, ziemlich verzweifelt ist und eigentlich genau weiß, was da auf ihn zukommt. Vielleicht sind da schon mehr als die ersten Anzeichen und nicht nur die Wassereinlagerungen? Leberzirrhose B9. . . ist schon eine Hausnummer.

Kannst noch so trotzig schreien: "Mir geht es gut! Mir passiert nichts! Ich stecke das weg und leiden werde ich nicht müssen!"

Marle schrieb ja schon: Was der Alk Dir anfangs gibt, nimmt er Dir später wieder gnadenlos und unerbittlich.

Ist tatsächlich so. . . heißt ja auch: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter!"

Nooria Rolling Eyes
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dakini
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Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2709

BeitragVerfasst am: 29. Apr 2019 11:01    Titel: Antworten mit Zitat

@Power Müller,

für Dein Alter stehst Du schlecht da gesundheitlich. Aber man denkt trotzdem noch, man ist "unkaputtbar".

Wenn ich Dich lese, weiß ich, da ist noch was anderers im Gepäck, was es Dir erschwert, Deine Lage richtig einzuordnen. Du bist sehr wütend und die Art und Weise, wie Du schreibst, gibt mehr Hinweise auf Deine ursprüngliche Problematik, als der Alkoholkonsum, der mehr eine Folge ist von dem. Auch die Suizidandrohung Deiner Tante gegenüber, gehört in diese "Schublade."

Anscheinend hat der Aufenthalt in der Psychiatrie nichts zu Tage gefördert?

Du bist nicht da, wo entsprechende Hilfe angeboten werden kann, weil man - nach dem, was Du schreibst - noch nicht mal weiß, wo man ansetzen kann. Bis auf den Alkkonsum. Der erscheint mir lediglich als ein Symptom, eine Begleitung der ursächlichen Probleme, wie ich lese.

Nicht Süchtige, sind in dem Alter dabei, ihre berufliche Laufbahn zu festigen, sich selbst eine Familie zu schaffen, nach dem Verlassen des Elternhauses. Einige haben schon Häuser, ernähren ihre Familie...

Muss Dir doch auffallen, dass Du insgesamt anders tickst? Aber ich denke, Du wirst Dir zunächst keine Hilfe holen, auch, weil anscheinend niemand da ist, der Dich unterstützt? Bis auf´s Forum hier, wo Du Dich austauschen kannst? Doch wir können uns gegenseitig nur bedingt unterstützen, weil es eben virtuell ist und aus der Ferne, ist das so ne Sache. Ich lese, dass der Fokus auf den Auswirkungen des Alkkonsums liegt.

Wirkliche Hilfe, findest Du nur bei Fachleuten.

Gibt es in Deiner Gegend Gruppenangebote? Hast Du schon was ausprobiert? Die Diakonie bietet einiges an, wie auch eine Drogenberatung und andere. Ich denke, es ist wichtig, mal ne ordentliche Diagnose zu haben, die dann weiter führend ECHTE Hilfe gewährleistet! Ich traue mich das kaum zu schreiben, aber ich denke, Du hast eine Persönlichkeitsstörung ausgebildet, zu der Missbrauch von Substanzen häufig eine Begleitung ist.

Lern Dich kennen, schaff die Wut (und was darunter liegt) aus Deinem Leben, die Dich letztendlich zur Flasche treibt! "Einfach so aufhören", funzt nicht...das liest man.

Ich wünsche Dir, dass Du einen anderen Blick entwickelst - auf Deine Welt, auf Dich! Das ist mit Arbeit verbunden, die Du aber leisten kannst, wenn Du WILLST und Dir Hilfe holst - die gibt es nämlich! (wenn Du so weit kommst, dass Du Hilfe annimmst, kann ich Dir gerne auch Adressen hier zukommen lassen, vorausgesetzt, Diagnosen wurden gestellt) Dakini
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Marle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1335

BeitragVerfasst am: 29. Apr 2019 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Nooria 24 hat Folgendes geschrieben:
Ach ja, power-mueller,

ist nur mein Eindruck, aber auf mich wirkst Du wie jemand, der mit dem Rücken zur Wand steht, ziemlich verzweifelt ist und eigentlich genau weiß, was da auf ihn zukommt.

Nooria Rolling Eyes

Ich will das mal ergänzen: Mein Eindruck ist, abseits der Sucht, dass da einer an seiner eigenen Dummheit und Borniertheit am verrecken ist … Evil or Very Mad
Die Einstellung zum Leben hat ja auch immer ihren Ursprung in einem selbst Rolling Eyes
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