rezepfreie medikamente gegen entzgserscheinungen?

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Polytoxikomaniac
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Anmeldungsdatum: 16.10.2009
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 7. Mai 2010 16:45    Titel: rezepfreie medikamente gegen entzgserscheinungen? Antworten mit Zitat

hallo, sind euch medikamente bekannt die man rezeptfrei erhält die wenigstens ansatzweise alkoholbedingte entzugserscheinungen erträglich machen?

vor einem jahr hatte ich eine stationäre entgiftung... kann und will dies momentan nicht, ich bin auch durchaus in der lage es kalt und zuhause zumachen.. denke auch nicht das ein arzt dem ich das erzähle bereit wäre diazepam oder ähnliches zu verschreiben... wobei es dafür momentan n bisschen spät ist...

das problem ist ich werde morgen meine eltern besuchen, wobei unter anderem eine radtour, grillen und so weiter geplant sind.. gibts irgendetwas rezeptfreies das mir etwas helfen könnte das ganze erträglich zu gestalten? ich denke mal baldriparan und co auch in rauhen mengen wird da nix helfen oder?
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Sienna
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Anmeldungsdatum: 31.08.2009
Beiträge: 1986

BeitragVerfasst am: 7. Mai 2010 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Rezeptfreie Medikamente kannst du dabei eigentlich vergessen.
Die typischen rezeptfreien Schmerzmittel und Volksarzneien wie Aspirin, Paracetamol und Ibuprofen fielen mir höchstens ein. Aber ob das wirklich hilft, bezweifel ich mal stark.

Ich denke schon, dass dir ein Arzt Benzos verschreibt, wenn du ihm dein Problem schilderst.
Alkoholentzug soll ziemlich heftig sein, wenn man ihn alleine durchführt. Geh lieber zum Arzt, bevor du so lustige Symptome wie epileptische Anfälle bekommst.
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Polytoxikomaniac
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 16.10.2009
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 7. Mai 2010 17:21    Titel: Antworten mit Zitat

Sienna hat Folgendes geschrieben:
Rezeptfreie Medikamente kannst du dabei eigentlich vergessen.
Die typischen rezeptfreien Schmerzmittel und Volksarzneien wie Aspirin, Paracetamol und Ibuprofen fielen mir höchstens ein. Aber ob das wirklich hilft, bezweifel ich mal stark.

Ich denke schon, dass dir ein Arzt Benzos verschreibt, wenn du ihm dein Problem schilderst.
Alkoholentzug soll ziemlich heftig sein, wenn man ihn alleine durchführt. Geh lieber zum Arzt, bevor du so lustige Symptome wie epileptische Anfälle bekommst.


was den kalten entzug angeht hast du natürlich recht, is das volle programm inklusive zittern, schwitzen, krämpfe, teilweise halluzinationen, schlaf- und appetitlosigkeit, angst und panikattacken... werde mir das in dieser art auch nicht mehr geben... musste bei meinem damaligen arzt sogar n zettel unterschreiben das ich ausdrücklich auf eigenen wunsch nicht in die klinik will.. bekam dann diaz und sie besuchte mich jeden abend zuhaus... werde nächste woche auch versuchen benzos zu bekommen.. blos bis morgen wird das nichts mehr... deswegen überleg ich ob es iwielche medis gibt oder ich mit geringsten mengen alkohol 'heimlich' gegen die entzugserscheinungen vorgehe
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Polytoxikomaniac
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Anmeldungsdatum: 16.10.2009
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 7. Mai 2010 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

ok, scheinbar kann mir keiner weiterhelfen, werd morgen mal den apotheker direkt ansprechen... aber ich denk mal selbst bei kompletter schilderung meines probs wird mir niemand benzos, distraneurin,oder wenigstens doxepin ohne rezept geben hmm?
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Sienna
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Anmeldungsdatum: 31.08.2009
Beiträge: 1986

BeitragVerfasst am: 7. Mai 2010 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, tut mir leid, mehr als die klassischen rezeptfreien Schmerzmittel fällt mir nicht ein.
Aber wieso gehst du nicht einfach zum Arzt? Der wird dir mit Sicherheit etwas brauchbares verschreiben.
Apotheker macht sich m.W sogar strafbar, wenn er irgendwelche rezeptpflichtigen Medikamente ohne Rezept rausrückt.
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Polytoxikomaniac
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Anmeldungsdatum: 16.10.2009
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 7. Mai 2010 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

ok das mit dem apotheker scheint mir sehr logisch, wobei es mir natürlich nur um die lösungs meines problems geht... würde jemanden der mir in meiner lage hilft nie ans bein pissen...

zum arzt gehn ist für nächsten montag geplant... allerdings muss für morgen leider ne anddere lösung her... fuck
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Polytoxikomaniac
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Anmeldungsdatum: 16.10.2009
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 9. Mai 2010 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

soo, ich konnte das treffen mit meinen eltern leider nicht wahrnhmen, die körpelichen entzugssympthome waren an dem morgen einfach zu stark... habe dann meine mom angerufen und ihr erzählt das ich verpennt habe,... sie war dermaßen sauer und enttäuscht... das hat mir iwie das herz zerfetz Sad ich konnte ihr einfach nicht die wahrheit sagen... hab während bzw vor minem ersten entzug alle menschen die ich eigentlich liebe dermaßen und aufs schlimmste belogen und enttäuscht... dachte dann nach der entgiftung das mir sowas nie wieder passieren wird... ich liebe diese menschen einfach... hätte damals auch niemals damit gerchnet hilfe in diesem ausmaß zu bekommen.. sie meinten immer es wäre normal und so.. vor allem mein opa hat immer komromislos zu mir gehalten... ich hab ihm damals geschworen ihn nie wieder zu belügen und sobald das geringste prob auftaucht ihm sofort bescheid zugeben... nun ja im moment befinde ich mich so ziemlich in der gleichen lage wie damals... bin komplett abhängig vom alk, bekomme ohne ihn nix mehr zu stande... fühle mich jeden morgen wie kurz vorm delirium... werde morgen auch defintiv zum arzt und hoffe wirklich benzos verschriebn zu bekommen... ich kann momentan einfach keine stationäre entgiftung machen.. hoffe einfach das ich den entzug zuhause schaffe und mit meiner famielie irgendwann alles wieder normal wird.. bin wirklich komplett verzweifelt momentan Sad
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veilchenfee
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 9. Mai 2010 18:33    Titel: Antworten mit Zitat

Sei mir nicht bös, Polytoxikomaniac, aber Du hörst Dich nicht so an als ob Du den Entzug ohne Hilfe packen würdest. Von Entzugsversuchen mit Benzos würde ich auch eher abraten. Was spricht denn gegen stationär?

Und "normal" wird das mit der Familie wahrscheinlich nie wieder. Mein Vater kann noch so lange nüchtern geblieben sein, ich misstraue ihm permanent. Geht er nicht ans Telefon oder verspätet er sich, denke ich nicht: "Er ist vielleicht im Bad" oder "Er hat vielleicht die Bahn verpasst" - ich denke IMMER: Hoffentlich ist er nicht wieder besoffen.

Grüße!
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Polytoxikomaniac
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Anmeldungsdatum: 16.10.2009
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 9. Mai 2010 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

ersteinmal danke ich dir für deine antwort, was gegen einen statonären entzg spricht ist einfach das ich das ganze einach ohne jeglichen familiären einfluss hinter mich bringen will... staehe momentan in tgl telefonischen kontakt zu meiner familie, und musste halt bei meinem erseten stationäre entzug feststellen, das einem handy, laptap etc abgenommen werden...
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veilchenfee
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 9. Mai 2010 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ähm, ich verstehe Dich nicht so ganz: Du willst OHNE den Einfluss Deiner Familie entziehen, willst aber weiterhin in telefonischem Kontakt bleiben ... ist das nich unlogisch? Oder meinst Du das so, dass Deine Familie Dich dazu drängt und Du die Entscheidung selbst treffen willst? Was ist so schlimm daran, während eines Entzuges auf Handy, Laptop etc. zu verzichten? Es geht doch erstmal um DICH, Deine Familie profitiert automatisch davon, wenn Du trocken wirst. Oder fühlst Du Dich ohne Deine Familie während des Entzuges allein gelassen?

Grüße!
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Polytoxikomaniac
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Anmeldungsdatum: 16.10.2009
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BeitragVerfasst am: 9. Mai 2010 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

am lebsten will ich es halt alleine zuhause durchführen, aber sicherlich niemals wieder oder medikamentöse hilfe weil ich schon noch an meinem leben hänge... mit meinen eltern telefoniere ich halt täglich, liegt wohl auch daran das sie mir nicht wirklich traue und dadurc sicherstellen wollen das ich keinen mist baue... natürlich habe ich vor den entzug ohne ihr wissen durchzuführn.. habe halt angst das dieses mal, einfach einfach einmal zuviel sein könnte, sies nicht verkraften und so... rein theoretisch ist gegen den handy und laptop entzg während entgiftungen nichts zu sagen, wahrscheinlich das beste um sich aufs wesentliche, halt die eigene gesundheit zu konzentrieren.
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veilchenfee
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 9. Mai 2010 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ahso, jetzt hab ichs kapiert! Wink Das ist sehr ehrenwert, was Du da vor hast und ich hoffe, dass Du Dir nicht zu viel zumutest. Jedenfalls wünsche ich Dir viel Erfolg bei Deinem Arzttermin morgen - bin schon gespannt, wie es mit Dir weiter geht. Lass auf jeden Fall von Dir hören! Ich drücke Dir die Daumen!
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Polytoxikomaniac
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Anmeldungsdatum: 16.10.2009
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 9. Mai 2010 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

danke für deine worte! hilfst mir wirklich extrem damit grad, gerade weil ich ansonsten so ziemlich alleine damit stehe, kann niemandem davon erzählen, leider... ich melde mich auf jeden fall wieder, wenns das schicksal so wil Wink danke nochmal fee Wink
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Polytoxikomaniac
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Anmeldungsdatum: 16.10.2009
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 9. Mai 2010 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

ich hatte wegen dieser ganzen scheisse auch suizgedanken ohne ende, habs nur nicht gemacht weil ich meiner familie das absolut nicht zumuten kann, meine mom hatte nach mir leider zwei totgeburten und ist imo psyhisch seitdem als sehr labil zubezeichnen, was ich natürlich absulut verstehe, selbstmord währ für zwar das einfachste mittel mich aus der affäre u ziehn, jedoch komm ich mit dem gedanken meiner famiele, und vor allem meiner mom damit das weitere leben zu versauen einfach mal überhaupt nicht klar
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veilchenfee
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 10. Mai 2010 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Und, wie lief´s beim Arzt?

Suizid ist für die Familie immer etwas ganz Schreckliches - besonders, wenn keinen Geschwister vorhanden sind. Darf ich annehmen, dass du noch nicht sehr alt bist? Einiges unter dreißig? Wo siehst Du denn die Gründe, warum Dein Alkoholkonsum so außer Kontrolle geraten ist? Dass Du Rücksicht auf Deine Familie nimmst finde ich gut. Doch wenn man sein ganzes Leben lang auf Alles und Jeden Rücksicht nimmt, kommen die eigenen Bedürfnisse zu kurz. War das eventuell bei Euch so? Musstest Du Dich immer beherrschen um Deine Familie zu schonen - bis es einfach zu viel wurde? Mir fällt halt auf, dass Du Dinge immer für andere tust, nie für Dich selbst ...

Nur so ein paar Gedanken ...
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