Eure Empfehlungen zur Leberentgiftung

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Nehell
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Anmeldungsdatum: 14.06.2013
Beiträge: 687

BeitragVerfasst am: 17. Mai 2020 19:58    Titel: Eure Empfehlungen zur Leberentgiftung Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich habe jetzt schon mehrere Wochen kein Bier und anderen Alk
mehr angerührt und mache mir weiterhin Gedanken wie ich meine
Leber am besten weiter entgiften kann.

Gibt es Bücher die ihr dazu empfehlen würdet oder
Methoden die euch geholfen haben ?

Lasst es mich wissen.

Vielen Dank im Vorraus.

LG

Nehell
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andy1977
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 25.11.2010
Beiträge: 2802

BeitragVerfasst am: 17. Mai 2020 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

Ich kenne viele die schwoeren auf Mariendistel. Gibt es als Tee, aber auch als

konzenrierte Tablettenform.

Soll besonders gut bei Alkohol bedingten Leberschaeden helfen.

Und dazu natuerlich richtige Ernaehrung. Viel Wasser trinken.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mariendistel

Ich hab sie als Medikament , das heisst Silymarcur.

Man kann das aber auch als so ne Art Kur oder Entgiftung anwenden.


Lg Andy
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Nehell
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 14.06.2013
Beiträge: 687

BeitragVerfasst am: 18. Mai 2020 09:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Andy,

Danke für deine Infos. Ich werde mich mal näher damit befassen und
die Tabletten testen.

LG

Nehell
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Marle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2167

BeitragVerfasst am: 18. Mai 2020 14:06    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Soll besonders gut bei Alkohol bedingten Leberschaeden helfen.


Sorry, da muss ich mal ein wenig widersprechen: Wenn die Leber „alkoholisch bedingte Schäden“ hat, dann hat sie die zeitlebens, ob mit oder ohne irgend einem Wundermittel.
Eine zirrhotische Leber (wie ich sie habe), bildet sich nie wieder zurück, und ihr kann nur eines „helfen“: Absolute Alkoholabstinenz. (Na ja, übertreiben will ich hier auch nicht 😉)
Was anderes ist, wenn die Leber „noch keine Schäden“ hat, sondern lediglich die entsprechende Werte (Fettleber) erhöht sind. Dann helfen diverse Mittel beim schnelleren Abbau der Giftstoffe.
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dakini
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Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2996

BeitragVerfasst am: 20. Mai 2020 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nehell,

ein Buch kann ich Dir leider nicht empfehlen - ich hab einige gekauft zu Reinigungen und war oft enttäuscht. Es kommt drauf an, wie Du da dran gehen möchtest und was Du ausgeben möchtest. Oft kommt man mit ganz einfachern Dingen schon weit.

Was die Mariendistelprodukte angeht: nach Legalon gab es nichts mehr, das wirklich Einfluss gehabt hätte (tatsächlich auch auf die Blutwerte und entschieden auf´s Empfinden), ich fand schon die Galeniken fragwürdig, habe sie oft nicht vertragen, aber das ist individuell.

Es fängt damit an, dass man bestimmte Nahrungsmittel meidet während dieser Zeit, Zucker gehört definitiv dazu, wenigstens enschränken, auch wenn man eher an Fette denkt. (Plätzchen und so ein Zeugs mit gehärteten Fetten vor allem, aber auch anderes, wie vor allem alles, was aus der Friteuse kommt - mageres Fleisch kann man essen, während dieser Zeit. Einfach auf "mager" umsteigen, viel Obst, gedünstetes Gemüse. REIS ist auch empfehlenswert, besonders mit geriebenen Äpfelchen, wie auch immer Smile))) Auch Suppen sind gut derweil - natürlich ohne künstl/Chem Geschmacksverstärker.

Im Grunde sind die Nieren zunächst mit zu entgiften (viel Wasser, ja) und Petersilienwurzeltee trinken. Die geschnittenen Wurzelstückchen 1 Std kochen in 1 Liter Wasser und die abgekühlte Flüssigkeit gut aufbewahren in einer braunen Flasche am besten. Jeden Tag 120 ml schluckweise über den Tag verteilt trinken. (nicht auf einmal, sonst kann es zu Magenschmerzen kommen) Ein Goldrutentee dazu, ist hilfreich. 1-2 Wochen zum Durchspülen. (Schachtelhalm, Brennessel, Birkenblätter, Girsch, Ingwer, Wurzelmischung, 7x7, eignen sich ebenfalls als Tees, die länger auch getrunken werden können, im Wechsel)

Während dessen, kannst Du bereits Zeolith nehmen, um eine Vor-(mit)reinigung des gesamten Verdauungstraktes anzuregen (Kontraidikation sind Polypen bspweise), das dann min. 8 Wochen, in jenen Du aber nach der "Nierenspülung" schon was für die Leber gezielt tun kannst. Zeolith kann man wesentlich länger nehmen. Je nach Produkt, steht es auf der Packung. Auch hier, ist es wichtig, viel zu trinken (Tees, Wasser)

Nahrungskarenz und beschriebenes sollte voran gehen. Was sich dann besonders gut eignet, sind abgekühlte Kaffee Einläufe jeden 2. Tag. Koffein und Bitterstoffe haben eine sehr gute Wirkung und spülen Schadstoffe hinaus., am besten morgens gegen 7 Uhr, wenn Du da schon wach bist. Am Anfang wirst Du recht schnell Stuhldrang bekommmen, aber dann kannst Du Dich entspannt hinlegen, vllt ein Duftlämpchen dazu, entspannende Musik und warm gehalten. 5-15 min sollte der Kaffe im Darm verbleiben. Es regt die Entgiftung an. Wie lange Du das machen möchstest, verbliebt Dir, Du kannst das auch begrenzen, ich würde aber ca und min 2 Wo anregen. (ein Katergefühl scheint der Entgiftung geschuldet - da wäre es gut, Du nimmst L-Ornithin dazu von Beginn an, muss aber nicht)

Nun hast Du den Körper vorbereitet und kannst Phönix Tropfen nehmen. Ich kenne jene, sie wirken stark ausleitend, aber ohne 4 L Wasser dazu, bekam ich schnell Kopfschmerzen. Es macht Sinn, sie mit andren zu kombinieren - Lymphe, Nieren. Alle 4 -5 Tage wechselt man dann jene. 6 Wochen, so weit ich mich erinnere, aber les noch mal nach...

Anstatt desen: was ich nichnt kenne: Schöllkraut, Chelidonium D6, 3mal 5 Globuli 1/2 Std vor dem Essen. Auch Tee davon, tageweise geriebene Äpfel, -> ich gebs auf, das ist echt nicht mein Ding Smile von wegen weiter lesen...da siehste, was alles bei meinen Buchkäufen schon raus kam...

Es gibt die Hepar-Tox Therapie (Infusion), die man auch oral einläuten kann. Das wird mächtig teuer, ist aber sehr gut.

Ich finde, die Phönix Tropfen halten, was sie versprechen. Aber eine Vorbereitung würde ich IMMER empfehlen, wie ich oben schrieb, ich hatte damals einen - meiner zahlreichen Idioten - ZahnArzt, der damit ne Amalgam Ausleitung durchführte - einfach drauf los...Shocked

Das ist ein Auszug, aber ich denke, das lässt sich umsetzen. Viel Erfolg Wink

P.S sehr gut entgiftend wirken die Schüsslersalze, ich stinke mächtig, wenn ich damit entgifte. Kann man gut 2 Monate machen. Auch hier, bietet sich die Vorbereitung bis zum Kaffeeinlauf an, bevor man damit beginnt. Geht aber auch ohne Vorbereitung. Die Teile taugen zu wenig, aber zu Entgiftungszwecken sind sie Bombe!, wie ein paar andere Dinge, ...die Cremes für Brandblasen ect, sind sie oft wirkungslos. Falls Du darauf Lust hast, lass es mich wissen...sie sind kostengünstiger, als die Phönix Tropfen. Dann stelle ich Dir was zusammen.
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Nehell
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 14.06.2013
Beiträge: 687

BeitragVerfasst am: 21. Mai 2020 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dakini,

danke für deinen Post. Das sind viele gute Infos, wie ich finde.
Habe mir gestern in der Apo Silymarcur geholt und heute morgen
das erste Mal genommen. Mal sehen ob es was hilft..

LG

Nehell
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SophNa
Anfänger


Anmeldungsdatum: 24.02.2016
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 31. Mai 2020 12:58    Titel: Re: Eure Empfehlungen zur Leberentgiftung Antworten mit Zitat

Nehell hat Folgendes geschrieben:
Hallo zusammen,

ich habe jetzt schon mehrere Wochen kein Bier und anderen Alk
mehr angerührt und mache mir weiterhin Gedanken wie ich meine
Leber am besten weiter entgiften kann.

Gibt es Bücher die ihr dazu empfehlen würdet oder
Methoden die euch geholfen haben ?

Lasst es mich wissen.

Vielen Dank im Vorraus.

LG

Also mache doch am besten mal eine Leberreinigung. Wenn du das mal googlest, wirst du so einiges finden.

Nehell
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Praxx
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 3122

BeitragVerfasst am: 2. Jun 2020 00:53    Titel: Antworten mit Zitat

Die Leber ist gsd ein sehr regenerationsfreudiges Organ, bei Transplantationen kann eine Leber sogar gedrittelt werden - das Teilorgan kann soweit "nachwachsen", dass ein Teilorgan ausreicht.
Silymarin scheint bei akuten Schäden wirksam zu sein, wird auch bei der Behandlung der Knollenblätterpilzvergiftung eingesetzt.
Ornithin-Aspartat bindet Ammoniak aus dem Verdauungstrakt und beugt bei Zirrhose der "Enzephalopathie" vor.
Prinzipiell gilt bei Leberschäden: Völliger Alkoholverzicht, Proteine reichlich, bevorzugt "verzweigtkettige Aminosäuren", Fette höchtens 1g/kg Körpergewicht, am besten ein- und mehrfach ungesätttigte Fettsäuren - also keine tierischen Fette, bevorzugt komplexe Kohlenhydrate (Dakini erklärt das sicher gern genauer)

LG

Praxx
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Nehell
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 14.06.2013
Beiträge: 687

BeitragVerfasst am: 8. Aug 2020 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Praxx,

danke für deine Infos.

LG

Nehell
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Kriestie
Anfänger


Anmeldungsdatum: 22.02.2016
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 8. Nov 2020 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

andy1977 hat Folgendes geschrieben:
Hi,

Ich kenne viele die schwoeren auf Mariendistel. Gibt es als Tee, aber auch als

konzenrierte Tablettenform.

Soll besonders gut bei Alkohol bedingten Leberschaeden helfen.

Und dazu natuerlich richtige Ernaehrung. Viel Wasser trinken.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mariendistel

Ich hab sie als Medikament , das heisst Silymarcur.

Man kann das aber auch als so ne Art Kur oder Entgiftung anwenden.


Lg Andy


MAtiendistel habe ich auch noch nicht wirklich probiert, aber ich habe schon mal davon gehört. Vielt rinken ist naütrlch immer gut.
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dakini
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2996

BeitragVerfasst am: 10. Nov 2020 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Nehell,

Mariendistel ist ja rundherum bekannt, kannst ja mal schauen, was Legalon kostet, ich sah, das ist noch auf dem Markt. Unter Einnahme, hatten wir damals auch Blutbilder machen lassen. Es wirkte, mit Sicherheit auch deshalb, weil die entsprechenden Pflanzenteile hier ausgewählt werden. Das ist bei anderen Produkten oft in Mischform enthalten und darum - nachlesbar -weniger wirksam. Es geht ja nicht nur darum, zu denken: es wirkt. Sondern einen "Nachweis" zu haben, wie Leberwerte, die sinken unter Einnahme eines halben, bis eines Jahres lang bspweise. Das wollte ich noch mal verdeutlichen.

Es ist ja immer einfach, eine Pille zu schlucken. Um sich selbst zu helfen jedoch - das sehe ich bei allen Anwendungen, ist eine gewisse Disziplin nötig, selbst was tun, hießt unter anderem, die Nahrung umzustellen. Gute Fette, Omega 3, "arbeiten gegen die Arachidonsäure" bei Rheuma etwa. Und sind auch für die Leber wichtig, wie bestimmte Stoffe zusätzlich, etwa Aminosäuren, red. Gluthation, Liponsäure, ...da die Entgiftung dadurch angekurbelt wird, bez auch auf unsere Kraftwerke, die Mitochondrien, alle Zellen unterstützt ...wollte man weiter in orthomolekularer Med schauen.

aerzteblatt.de/archiv/196784/Omega-3-Fettsaeuren-Diaetfehler

Von Kreislauferkrankungen ganz zu schweigen (siehe link) Ich stelle ihn rein, damit Du siehst, dass solches wissenschaftlich sehr wohl "in aller Munde ist".

Da wir auch Blutbilder machen lassen, Symptome gezielt im Auge haben, wie Schmerzreduktion, Absinken der Entzündungsaktivität, Psyche, sehen wir, was sich verändert. Mal ganz abgesehen, vom fühlbaren verbesserten Allgemeinzustand.

Es kostet immer was, solche Produkte zu erwerben, sehr abhängig, wie gut ein Produkt ist, von Veresterungen, Säuberung (Schwermetalle,..) -> geprüfte Qualität. Ich kürze das sehr ab.

Ich habe bislang keine vernünftigen weitreichenden Erfahrungen bei Lebererkrankungen, jedoch in anderen Bereichen mit sehr zufrieden stellenden Ergebnissen...Qualität der Produkte, Dosen, Kombinationen, das eigene Verhalten. -> nur "zusammen", entstehen wirkliche (nachweisbare) Erfolge.

Ohne das Zutun des Betroffenen, geht also wenig! Ich selbst, hatte eine Hep c und damals von all dem noch keinen Dunst. Habe jedoch ü 10 Jahre mein Verhalten konsequent darauf abgestimmt. (inkl phasenweise Legalon, wie andere, die auch Blutbilder machen ließen). Ich wusste lediglich, dass Alk, Aroma/-farbstoffe, bestimmte Fette, Zucker nicht gut sind für mich und hatte niemals eine allzu hohe Viruslast, Leberwerte zufrieden stellend, Gamma GT hoch normal, lediglich die Entzündigswerte hatten phasenweise Ausreißer, heute wüsste ich, auch darauf Einfluss zu nehmen. Ich war außerdem immer fit. Müde, schlapp, wie von anderen zu hören war, war kein Thema bei mir und ich führe das sehr wohl, auf das eigene Zutun zurück. (Natürlich ist jeder Körper anders, daran hängt auch einiges, ohne Zweifel.)

Bei sehr vielem, steht das eigene Verhalten nun mal im Vordergrund. Und seid mir bitte nicht sauer - wenn ich hier lese, dann ist die Neigung "zu einer Tablette" doch sehr ausgeprägt.

Ich lese Dich schon länger, Nehell und denke, Du verstehst, worauf ich hinaus möchte. Nichts ist langfristig und nachweisbar erreichbar, ohne eigenen Einsatz, das ist nun mal so. Ohne Zweifel, ist die Einnahme von Mariendistel jedoch ratsam!

Liebe Grüße, Dakini!
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Nehell
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 14.06.2013
Beiträge: 687

BeitragVerfasst am: 21. Nov 2020 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dakini,

danke für deine Nachricht. Ich kann schon nachvollziehen was du da über
Tabletten sagst.

LG

Nehell
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